IWF für höhere Vermögensabgaben in Deutschland

Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert von Deutschland
einen stärkeren Kampf gegen die Ungleichheit im Land. Der IWF
kritisiert vor allem die hohen Abgaben unterer Einkommen und die zu
geringe Belastung von Vermögenden.
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Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert von Deutschland einen stärkeren Kampf gegen die Ungleichheit im Land. Der IWF kritisiert vor allem die hohen Abgaben unterer Einkommen und die zu geringe Belastung von Vermögenden.

 © Brendan Smialowski - AFP/Archiv
10.05.2017 - 07:09 Uhr

Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert einem Medienbericht zufolge von Deutschland einen stärkeren Kampf gegen die Ungleichheit im Land. Die Bundesregierung müsse mehr zur Stärkung des "inklusiven Wachstums" tun, schreibt der IWF im Entwurf seines diesjährigen Deutschland-Berichts, wie das "Handelsblatt" am Mittwoch berichtete. Der Währungsfonds kritisiert demnach vor allem die hohen Abgaben unterer Einkommen und die zu geringe Belastung von Vermögenden.

Die erste Bilanz der IWF-Analyse soll am kommenden Montag erscheinen. Der IWF hält dem "Handelsblatt" zufolge höhere Steuern auf Eigentum sowie stärkere Lohnsteigerungen für nötig, um das Wachstum anzukurbeln. Außerdem seien höhere Investitionen vor allem in die Infrastruktur wichtig. Der IWF schlägt in seiner Analyse auch eine Liberalisierung des Dienstleistungssektors und des Arbeitsmarktes vor.

Die Ökonomen warnen zudem davor, die Hartz-Reformen zurückzudrehen. Sie hätten einen wichtigen Beitrag zur Rekordbeschäftigung in Deutschland geleistet, und damit das Wachstum gestärkt, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf den Entwurf des Deutschland-Berichts.

Quelle: 2017 AFP
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