Sicherung des Fachkräftebedarfs bleibt langfristige Aufgabe

Die Sicherung des Fachkräftebedarfs bleibt eine langfristige
Aufgabe: Dies ist das Fazit des Fortschrittsberichts zum
Fachkräftekonzept, den das Kabinett verabschiedet hat.
Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) zog eine positive
Zwischenbilanz, die Herausforderung bleibe aber "riesengroß".
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Die Sicherung des Fachkräftebedarfs bleibt eine langfristige Aufgabe: Dies ist das Fazit des Fortschrittsberichts zum Fachkräftekonzept, den das Kabinett verabschiedet hat. Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) zog eine positive Zwischenbilanz, die Herausforderung bleibe aber "riesengroß".

 © Monika Skolimowska - dpa/dpa/picture-alliance/Archiv
30.08.2017 - 10:16 Uhr

Die Sicherung des Fachkräftebedarfs bleibt eine langfristige und umfassende Aufgabe: Dies ist das Fazit des Fortschrittsberichts zum Fachkräftekonzept, den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedet hat. "Wir sind bei der Fachkräftesicherung gut vorangekommen", erklärte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Gleichzeitig bleibe die Herausforderung aber "riesengroß". Der Fortschrittsbericht sei auch "eine Mahnung zum Handeln".

Das Fachkräftekonzept war im Jahr 2011 verabschiedet worden. Leitgedanke war, zum einen alle inländischen Potenziale - vor allem Frauen und ältere Arbeitnehmer - bestmöglich auszuschöpfen und zugleich den Arbeitsort Deutschland für Fachkräfte aus dem Ausland attraktiv zu machen. Stichworte waren eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bildungschancen für alle, Qualifizierung durch Aus- und Weiterbildung sowie Integration und qualifizierte Zuwanderung.

Der Fortschrittsbericht verweist zum einen auf die seit Jahren stetig steigenden Erwerbstätigenzahlen, die rückläufige Arbeitslosigkeit und sprunghaft angestiegene Studentenzahlen. Große Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt habe es durch den Flüchtlingsandrang und im Rahmen der Arbeitnehmerfreizügigkeit gegeben.

Notwendig bleiben demnach aber weitere und stärkere Anstrengungen, damit mehr Frauen mehr arbeiten. Ausgebaut werden müssen dem Bericht zufolge die Investitionen in Bildung und Weiterbildung. Nötig seien eine lebenslange und berufsbegleitende Qualifizierung und eine verstärkte Förderung von Geringqualifizierten, außerdem eine "verstetigte und verstärkte Steuerung" und eine umfassende Begleitung der Zuwanderung von Fachkräften.

Angesichts des digitalen Wandels seien außerdem stärkere politische und auch gesamtgesellschaftliche Anstrengungen erforderlich, damit Erwerbstätige mit ihren Fähigkeiten und Qualifikationen mit der veränderten Nachfrage mithalten können.

Quelle: 2017 AFP
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