Tarifabschluss für Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen erzielt

Die rund 711.000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen
Einzelhandel bekommen mehr Geld. Die Dienstleistungsgewerkschaft
Verdi und der Handelsverband NRW einigten sich am Dienstagvormittag
in der fünften Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss.
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Die rund 711.000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Einzelhandel bekommen mehr Geld. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Handelsverband NRW einigten sich am Dienstagvormittag in der fünften Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss.

 © Daniel Reinhardt - dpa/dpa/picture-alliance
29.08.2017 - 11:52 Uhr

Die rund 711.000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Einzelhandel bekommen mehr Geld. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Handelsverband NRW einigten sich am Dienstagvormittag in der fünften Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss, wie beide Seiten mitteilten. Damit steigen Löhne und Gehälter rückwirkend zum 1. Juli 2017 um 2,3 Prozent und zum 1. Mai 2018 um weitere zwei Prozent.

Hinzu kommt im März eine Einmalzahlung von 50 Euro für Vollzeitbeschäftigte, die anteilig an Teilzeitbeschäftigte ausgezahlt wird, und von 25 Euro an Auszubildende. Die Laufzeit beträgt 24 Monate.

Verdi-Verhandlungsführerin Silke Zimmer erklärte, auch wenn viele Beschäftigte mehr erwartet hätten, bedeute jeder zusätzliche Euro in den Taschen der Beschäftigten "einen Erfolg im Kampf gegen heutige Armut und gegen Armut im Alter". Die Branche sei "noch weit entfernt von einer wirklichen Lösung der Probleme der Beschäftigten im Einzelhandel". Die Beschäftigten hatten ihre Tarifforderungen mit zahlreichen Streiks und Aktionen unterstrichen.

Der Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite, Berndfried Dornseifer, zeigte sich erleichtert, dass "ein vertretbares Ergebnis" erzielt worden sei - auch wenn dieses für viele Einzelhandelsbetriebe "eine wirtschaftliche Herausforderung" darstelle. In der fünften Verhandlungsrunde hätten sich die Tarifvertragsparteien für die Übernahme des Abschlusses in Baden-Württemberg entschieden, der inzwischen auch in Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern übernommen worden sei.

Die Tarifverträge für allgemeinverbindlich für alle Handelsunternehmen in NRW zu erklären, scheiterte laut Verdi an der Arbeitgeberseite.

Quelle: 2017 AFP
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