Tarifverdienste zu Jahresbeginn um 2,8 Prozent gestiegen

Wer in Deutschland nach Tarif bezahlt wird, hat in den ersten
drei Monaten des Jahres im Durchschnitt 2,8 Prozent mehr Geld
bekommen als noch vor einem Jahr. Allerdings stiegen die
Verbraucherpreise im selben Zeitraum auf 1,9 Prozent.
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Wer in Deutschland nach Tarif bezahlt wird, hat in den ersten drei Monaten des Jahres im Durchschnitt 2,8 Prozent mehr Geld bekommen als noch vor einem Jahr. Allerdings stiegen die Verbraucherpreise im selben Zeitraum auf 1,9 Prozent.

 © Christophe Gateau - dpa/AFP/Archiv
30.05.2017 - 07:03 Uhr

Die nach Tarif bezahlten Arbeitnehmer haben in den ersten drei Monaten des Jahres 2,8 Prozent mehr Geld bekommen als im Vorjahreszeitraum. Das war mehr als der Durchschnitt der vorangegangenen 20 Quartale von 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Allerdings bleibt den Arbeitnehmern von den Tariferhöhungen nicht allzu viel Geld in der Tasche: Die Verbraucherpreise stiegen im gleichen Zeitraum um 1,9 Prozent.

Am deutlichsten stiegen die Tarifverdienste im ersten Quartal dieses Jahres in der Branche Wasserversorgung und Entsorgung (3,9 Prozent), im Gesundheits- und Sozialwesen (3,7 Prozent) sowie in der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung (3,3 Prozent). Grund ist laut dem Statistischen Bundesamt vor allem der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Gemeinden.

Die Tarifparteien hatten sich im April vor einem Jahr geeinigt, dass die mehr als zwei Millionen Angestellten von Bund und Kommunen 2016 und 2017 in zwei Schritten insgesamt 4,7 Prozent mehr Lohn erhalten: 2,4 Prozent 2016 und 2,35 Prozent 2017.

Quelle: 2017 AFP
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