ThyssenKrupp bestätigt dank guter Auftragslage seine Jahresprognose

Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat dank solider Auftragslage
im vergangenen Quartal seine Jahresprognose bestätigt. In den
ersten neun Monaten des ThyssenKrupp-Geschäftsjahrs erhielt der
Konzern Aufträge im Wert von mehr als 32 Milliarden Euro.
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Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat dank solider Auftragslage im vergangenen Quartal seine Jahresprognose bestätigt. In den ersten neun Monaten des ThyssenKrupp-Geschäftsjahrs erhielt der Konzern Aufträge im Wert von mehr als 32 Milliarden Euro.

 © PATRIK STOLLARZ - AFP/Archiv
10.08.2017 - 09:15 Uhr

Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat dank solider Auftragslage im vergangenen Quartal seine Jahresprognose bestätigt. In den ersten neun Monaten des ThyssenKrupp-Geschäftsjahrs erhielt der Konzern Aufträge im Wert von mehr als 32 Milliarden Euro, das waren 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie Konzernchef Heinrich Hiesinger am Donnerstag mitteilte. "Besonders erfreulich" sei, dass alle Sparten dazu beigetragen hätten - ThyssenKrupp baut unter anderem Aufzüge, handelt mit Rohstoffen und produziert Stahl.

Der Umsatz stieg in den neun Monaten bis Ende Juni um neun Prozent auf rund 32 Milliarden Euro; auch im Gesamtjahr rechnet ThyssenKrupp mit einem Wachstum im "hohen einstelligen Prozentbereich". Gewinn wird der Konzern allerdings nicht machen: Grund ist die hohe Abschreibung auf das brasilianische Stahlwerk CSA. ThyssenKrupp hatte schon im Mai gewarnt, deswegen in die roten Zahlen zu rutschen. In den neun Monaten bis Ende Juni betrug der Verlust 751 Millionen Euro.

Der Konzern profitierte in den zurückliegenden Monaten auch von "positiven Preiseffekten" bei Rohstoffen und Stahl. Die großen Schwankungen von einem Quartal zum anderen zeigten jedoch "einmal mehr", dass die Richtung der neuen Strategie stimme: ThyssenKrupp werde weiter den Ausbau seiner Industriegüter- und Dienstleistungsgeschäfte stärken, erklärte Hiesinger. Der Konzern verhandelt derzeit mit dem indischen Konzern Tata Steel über eine Fusion mit seiner Stahlsparte in Europa.

Quelle: 2017 AFP
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