Verivox: Strompreise steigen zum Jahresbeginn bei mehr als 250 Versorgern

Der Bundesgerichtshof prüft am Mittwoch Klagerechte und die
Beweislast von Mietern bei angeblich überhöhten Strom- oder
Nebenkostenabrechnungen. Dabei geht es um zwei Fälle, in denen
Mieter sich gegen die Abrechnungen zur Wehr setzten.
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Der Bundesgerichtshof prüft am Mittwoch Klagerechte und die Beweislast von Mietern bei angeblich überhöhten Strom- oder Nebenkostenabrechnungen. Dabei geht es um zwei Fälle, in denen Mieter sich gegen die Abrechnungen zur Wehr setzten.

 © Jan Woitas - dpa/AFP/Archiv
22.11.2016 - 10:46 Uhr

Bei mehr als 250 Anbietern steigen nach Angaben des Vergleichsportals Verivox zu Jahresbeginn die Strompreise. Etwa jeder dritte Grundversorger erhöhe den Strompreis um durchschnittlich 3,5 Prozent, teilte Verivox am Dienstag mit. Für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden seien dadurch Mehrkosten von 41 Euro fällig. Lediglich 16 Anbieter senken demnach ihre Strompreise im Januar oder Februar.

Die Erhöhungen fallen regional unterschiedlich aus: In Sachsen sind laut Verivox besonders viele Haushalte von den Preissteigerungen betroffen, weil gut zwei Drittel aller Grundversorger dort ihre Strompreise anheben. Auch viele Bayern und Hessen müssen demnach zum Jahreswechsel mit höheren Kosten für Strom rechnen.

Verivox rechnete mit einer "zweiten Preiswelle" im Frühjahr. "In der Vergangenheit konnten wir beobachten, dass viele Anbieter zum Jahreswechsel zunächst stillhalten, später aber mit Preiserhöhungen nachziehen", erklärte Jan Lengerke von Verivox. Die Mehrzahl der Grundversorger halte sich bisher noch bei ihrer Preispolitik bedeckt.

Stromversorger müssen Preiserhöhungen mindestens sechs Wochen vorher schriftlich mitteilen. Verivox wies darauf hin, dass Kunden in solchen Fällen in der Regel ein Sonderkündigungsrecht haben.

Quelle: 2016 AFP
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