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Atomkraftwerk

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Betreiber haben Anspruch auf Rückzahlung von gut sechs Milliarden Euro
07.06.2017
Nach jahrelangem Rechtsstreit hat das Bundesverfassungsgericht die bis Ende vergangenen Jahres erhobene Kernbrennstoffsteuer für Atomkraftwerke für rechtswidrig erklärt. Kraftwerksbetreiber haben damit Anspruch auf Rückzahlungen in Höhe von über sechs Milliarden Euro, wie sich aus dem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss ergibt. Die Steuer wurde seit Anfang 2011 erhoben und war bis Ende 2016 begrenzt. (Az. 2 BvL 6/13) mehr »
Kritik von Greenpeace und ungarischer Opposition - Wien droht mit Klage
06.03.2017
Nach anfänglichen Bedenken hat die EU-Kommission die Finanzierung eines ungarischen Atomkraftwerkes genehmigt, das mit massiver russischer Hilfe errichtet werden soll. Die Staatsbeihilfen für die beiden Reaktoren seien vereinbar mit dem EU-Recht, weil Ungarn "bedeutende Zugeständnisse" zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen gemacht habe, teilte die Kommission am Montag in Brüssel mit. Umweltverbände verurteilten die Entscheidung. Österreich drohte mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. mehr »
Feuer außerhalb des atomaren Bereichs gelöscht
09.02.2017
Eine Explosion im nordfranzösischen Akw Flamanville hat erneut Sicherheitsmängel in den Atomkraftwerken des Landes offengelegt. Nach der Explosion außerhalb des atomaren Bereichs wurde einer der beiden Reaktoren von Flamanville heruntergefahren, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Ein Strahlungsrisiko bestand demnach aber nicht. Umweltschützer und Grünen-Politiker warnten nach dem Unfall erneut vor den Gefahren der Atomkraft. mehr »
Betreiber Tepco beschwichtigt
03.02.2017
Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist nach Angaben des Betreibers die höchste radioaktive Strahlung seit der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im März 2011 gemessen worden. An einer Stelle des Reaktors 2 habe die Strahlung bei geschätzten 530 Sievert pro Stunde gelegen, teilte der Betreiber Tepco am Freitag mit. mehr »
Bundestag stimmt Gesetz zur Finanzierung der Atom-Folgekosten zu
15.12.2016
Die Finanzierung der Entsorgung strahlender Hinterlassenschaften der Atomkraftwerke ist weitgehend geregelt. Der Bundestag stimmte am Donnerstag mit großer Mehrheit dafür, dass der Staat die finanzielle und organisatorische Verantwortung für die Atommüll-Entsorgung übernimmt. Im Gegenzug sollen die Energiekonzerne etwa 23,4 Milliarden Euro in einen Fonds einzahlen. mehr »
Koalition und Grüne verständigen sich auf Gesetz zu Atomausstieg
12.12.2016
Für die Entsorgung strahlender Hinterlassenschaften der Atomkraftwerke zeichnet sich ein breiter Konsens ab. Union und SPD verständigten sich mit den Grünen auf eine gemeinsame Fassung für ein neues Gesetz zum Atomausstieg, wie die beteiligten Fraktionen am Montag übereinstimmend in Berlin mitteilten. Demnach übernimmt der Staat die finanzielle und organisatorische Verantwortung für die Atommüll-Entsorgung. Die Energiekonzerne zahlen dafür einen festgelegten Milliarden-Betrag. mehr »
Bundesverfassungsgericht bestätigt Ausstiegsentscheidung grundsätzlich
06.12.2016
Die Betreiber der deutschen Atomkraftwerke haben nur geringen Anspruch auf Entschädigungen wegen des Atomausstiegsbeschlusses von 2011. Das entschied das Bundesverfassungsgericht in einem am Dienstag verkündeten Urteil. Demnach müssen zumindest Vattenfall und RWE für Reststrommengen entschädigt werden, die ihren Meilern beim ersten Atomausstiegsbeschluss im Jahr 2002 zunächst zugeteilt und 2011 wieder gestrichen wurden. Experten beziffern die Gesamtsumme auf bis zu 2,5 Milliarden Euro. mehr »
Reaktor an deutscher Grenze wird erst im Dezember überprüft
21.10.2016
Die Abschaltung des umstrittenen Atomkraftwerks Fessenheim an der französisch-deutschen Grenze verzögert sich. Der Betreiber EDF teilte am Freitag in Paris mit, der Reaktor 1 des elsässischen Kraftwerks werde erst am 10. Dezember heruntergefahren. Bis zum 3. Januar sollen dort mögliche Schwachstellen untersucht werden. Ursprünglich wollte EDF diesen und vier weitere französische Reaktoren bereits vor Jahresende wieder ans Netz nehmen. mehr »
Zehnjährige Bauzeit für Anlagen in Buschehr vorgesehen
01.09.2016
Der Iran hat angekündigt, mit Russlands Hilfe zwei Atomkraftwerke zu bauen. Die Arbeiten für die beiden neuen Anlagen in Buschehr würden am Samstag kommender Woche starten und zehn Jahre dauern, teilte der Chef der irakischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna am Mittwochabend mit. mehr »
Landgericht Hannover entscheidet über Schadenersatzklage von Eon gegen Atommoratorium
04.07.2016
Das Landgericht Hannover entscheidet am Montag über eine millionenschwere Schadenersatzklage des Energieriesen Eon gegen die vorübergehende Stilllegung zweier Atomkraftwerke nach der Katastrophe von Fukushima. Der Konzern fordert von den Ländern Bayern und Niedersachsen sowie vom Bund gut 382 Millionen Euro an Entschädigung. Hintergrund ist das dreimonatige Atommoratorium, das die Bundesregierung nach der Katastrophe in Japan im März 2011 für die erst wenige Monate zuvor beschlossene Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke verkündet hatte. mehr »
Valls stellt nach erneutem Protesttag Änderungen in Aussicht
26.05.2016
Im Streit um die Arbeitsrechtsreform in Frankreich haben die Gewerkschaften mit Protestmärschen, Blockaden und Streiks in Atomkraftwerken den Druck auf die Regierung von Präsident François Hollande erhöht. Fast 300.000 Menschen gingen am Donnerstag laut den Organisatoren landesweit auf die Straßen, die Polizei sprach am Abend von 153.000 Teilnehmern. Angesichts der Massenproteste stellte die Regierung ein Entgegenkommen in Aussicht. mehr »
Regierungschef: Problem in Cattenom könnte Luxemburg von Landkarte wischen
12.04.2016
Luxemburg hat Frankreich Geld für die Abschaltung des altersschwachen Atomkraftwerks Cattenom angeboten. Sollte es ein Problem in dem grenznahen französischen Kraftwerk geben, dann drohe das Großherzogtum "von der Landkarte gewischt zu werden", sagte Luxemburgs Ministerpräsident Xavier Bettel am Montag nach einem Treffen mit seinem französischen Kollegen Manuel Valls in Luxemburg. Sein Land wäre "bereit" zu einem finanziellen Beitrag zur Abschaltung des Meilers. mehr »
Energiekonzern forderte 261 Millionen Euro wegen Moratoriums nach Fukushima
06.04.2016
Im Prozess um die Abschaltung von zwei Atomkraftwerken hat der Energiekonzern EnBW eine juristische Niederlage erlitten. Das Landgericht Bonn wies die Klage des Konzerns am Mittwoch ab. EnBW hatte vom Bund und vom Land Baden-Württemberg Schadenersatz von rund 261 Millionen Euro gefordert, weil das Unternehmen nach der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 zwei Meiler abschalten musste. (Az. 1 O 458/14) mehr »
Nach neuen Angaben mehr als 30 Tote bei Anschlägen in Brüssel
22.03.2016
Nach den Anschlägen von Brüssel sind die beiden belgischen Atomkraftwerke teilweise evakuiert worden. Das für den Betrieb der Anlagen nicht unbedingt notwendige Personal verlasse die Kraftwerke in Doel und Tihange, sagte ein Sprecher der Betreiberfirma Electrabel der Nachrichtenagentur AFP. Mit dieser Maßnahme würden Sicherheitsanordnungen der Behörden umgesetzt. mehr »
Französische Umweltministerin Royal widerspricht Kabinettskollegin
08.03.2016
In der französischen Regierung gibt es offenbar Streit über die Schließung des Atomkraftwerks Fessenheim. Nachdem die grüne Wohnungsbauministerin Emmanuelle Cosse am Sonntag von einer Schließung noch in diesem Jahr gesprochen hatte, sagte Umweltministerin Ségolène Royal am Montag, 2016 werde der Prozess lediglich eingeleitet. mehr »
Mehr als hundert Milliarden Euro fehlen
10.02.2016
Für die bevorstehende Stilllegungswelle von Atomkraftwerken ist die Europäische Union einem Medienbericht zufolge nicht gut gerüstet. Die Rücklagen der EU reichten nicht aus, berichtete "Spiegel Online" unter Berufung auf eine Marktanalyse, die EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete am 24. Februar präsentieren will. mehr »
Streit über Sicherheit der belgischen Atomkraftwerke
27.12.2015
Nach einer Panne im umstrittenen belgischen Atomkraftwerk Tihange ist der Reaktor Nummer 1 wieder hochgefahren worden. Er habe schon wieder seine volle Leistung erreicht, teilte ein Sprecher der Betreiber-Gesellschaft Electrabel am Samstagabend mit. Der nahe der deutschen Grenze gelegene Reaktor war vor einer Woche nach einem Feuer in einem nicht-nuklearen Bereich automatisch heruntergefahren worden, kurze Zeit später musste ein weiterer belgischer Atomreaktor wegen einer Panne vom Netz genommen werden. mehr »
Zwei Milliarden Pfund
21.09.2015
Angesichts von Anlaufschwierigkeiten beim geplanten Bau des Atomkraftwerks Hinkley Point in Großbritannien hat die Regierung in London den Unternehmen eine Garantie in Höhe von zwei Milliarden Pfund (2,7 Milliarden Euro) zugesagt. Das Finanzministerium erklärte, diese Garantie "öffnet den Weg für die endgültige Investitionszusage" des französischen Energiekonzerns EDF und der zwei chinesischen Atomunternehmen CGN und CNNC, die Hinkley Point bauen sollen. EDF hatte vor wenigen Tagen erklärt, die für das Jahr 2023 geplante Inbetriebnahme werde sich verzögern. mehr »
Anlage soll bis Mitte 2017 vom Netz gehen
28.08.2015
Im elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim hat es erneut eine Panne gegeben. Reaktor 1 des umstrittenen Atomkraftwerks nahe der Grenze zu Deutschland habe sich deswegen automatisch abgeschaltet, teilte die Akw-Leitung mit. Die Ursache der Panne war zunächst unklar, Mitarbeiter suchten nach dem Problem. Es handle sich nicht um eine schwerwiegende Panne, betonten die Verantwortlichen. Reaktor 2 des Atomkraftwerk lief normal weiter. mehr »
Schleswig-Holsteins Landesregierung begrüßt Plan
25.08.2015
Der Energiekonzern Vattenfall hat offiziell den Abriss des seit Jahren stillstehenden Atomkraftwerks Krümmel beantragt. Das teilten das schleswig-holsteinische Umweltministerium sowie das Unternehmen in Kiel und Berlin mit. Damit können die Aufsichtsbehörden das aufwändige Genehmigungsverfahren für die Bauarbeiten einleiten. Dem Ministerium zufolge soll nach derzeitigen Planungen 2019 mit dem Abbau des Akw begonnen werden. Strom erzeugen darf Krümmel bereits seit 2011 nicht mehr. Der Meiler gehörte zu den ersten, die auf der Grundlage des deutschen Atomausstiegsgesetzes abgeschaltet wurden. mehr »
EU-Kommission hatte staatliche Zuschüsse gebilligt
02.07.2015
Mehrere Öko-Stromanbieter und Stadtwerke wollen juristisch gegen die umstrittene öffentliche Förderung des geplanten britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C vorgehen. Die Klage der zehn Unternehmen richtet sich gegen die EU-Kommission und soll in den kommenden Tagen beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eingereicht werden, wie der Ökostromanbieter Greenpeace Energy im Namen des Bündnisses mitteilte. Das Gericht ist dem ebenfalls in Luxemburg angesiedelten Europäischen Gerichtshof (EuGH) untergeordnet. mehr »
Klage soll Investoren in ganz Europa abschrecken
23.06.2015
Österreich will mit einer Klage die öffentliche Förderung des geplanten britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C verhindern und zugleich in ganz Europa Investoren von der Atomkraft abschrecken. "Wir klagen, und das ist ein wichtiges Signal an ganz Europa", kündigte der sozialdemokratische Bundeskanzler Werner Faymann in Wien an. Auch Stromanbieter aus Deutschland kündigten weiteren Widerstand an. mehr »
Hendricks: Gutes Argument für Verlängerung der Abgabe
04.06.2015
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die deutsche Brennelementesteuer gebilligt. Es handelt sich weder um eine unzulässige Steuer auf Energieerzeugnisse noch um eine unzulässige Verbrauchssteuer, wie der EuGH in Luxemburg entschied. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sprach sich indirekt für eine Verlängerung der Steuer aus - bis zum Betriebsende des letzten deutschen Atomkraftwerks. mehr »
Versorgungssicherheit laut DIW nicht beeinträchtigt
28.05.2015
Die in den kommenden Jahren geplante Abschaltung aller Atomkraftwerke stellt nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW Berlin) kein Risiko für die Versorgungssicherheit Deutschlands dar. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die die Einrichtung in Berlin veröffentlichte. mehr »
Industrieministerium legt Pläne für Energiemix vor
28.04.2015
In Japan sollen Atomkraftwerke trotz großer Skepsis der Bevölkerung künftig wieder ein Fünftel der Stromversorgung des Landes decken. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den das Industrieministerium in Tokio vorlegte. Bis 2030 sollen demnach 20 bis 22 Prozent des Stroms aus Atomkraftwerken kommen. Erneuerbare Energien sollen dann 22 bis 24 Prozent des Strombedarfs decken - doppelt so viel wie bisher. mehr »
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