Aktion Mensch fragt: "Was haben diese Paare gemeinsam?"

Das Rate-Team (re.) staunt nicht schlecht, als sie erfahren, was
die beiden Protagonisten (li.) miteinander gemeinsam haben
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Das Rate-Team (re.) staunt nicht schlecht, als sie erfahren, was die beiden Protagonisten (li.) miteinander gemeinsam haben

 © Aktion Mensch
12.09.2017 - 10:09 Uhr

Vom Hobby bis zum beruflichen Alltag haben zehn Protagonisten etwas gemeinsam. Doch was? Diese Frage stellt die Aktion Mensch in ihrer neuen Kampagne #wirgemeinsam nicht nur fünf Rate-Teams, sondern jedem Menschen mit Vorurteilen.

Ein Mann mit Unterschenkelprothese und sein Kollege. Eine blinde Frau und ein Mann. Was haben diese Paare gemeinsam? "Viel mehr, als wir denken!" - Das zeigt uns die neue Aufklärungskampagne #wirgemeinsam der Aktion Mensch. Die beiden Männer sind nämlich Polizisten, die blinde Frau untersucht, genauso wie ihr Kollege, Frauen nach Knoten in der Brust. Keine Tätigkeiten, die man von ihnen anfangs unbedingt erwartet hätte. Die Aktion Mensch will mit insgesamt fünf Quiz-Videos aber genau solche Stärken und Gemeinsamkeiten in den Fokus stellen.

Die Kandidaten tappen im Dunkeln

In einem der fünf Videos sitzen eine Frau im Rollstuhl und ihr Kollege vor einem Rate-Team. Dieses hat sieben Minuten Zeit herauszufinden, was das Paar miteinander verbindet. "Seid ihr Hunde-Trainer?", "Ist es etwas aus dem Bereich Sport?", fragen die Kandidaten und ernten größtenteils Kopfschütteln. Niemand von den dreien hätte schließlich gedacht, dass das Paar gemeinsam klettert - und das trotz Behinderung. Diese hält die Frau aber nicht davon, ab ihren Lieblingssport auszuüben - ganz im Gegenteil: Sie kann sich beim Klettern auf ihre Beine abstützen und problemlos jede Kletterwand erzwingen.

"Ich schäme mich, dass ich es nicht ausgesprochen habe"

"Durchs Klettern habe ich meinen Körper ganz neu kennengelernt", erzählt die Frau im Rollstuhl. Das Rate-Team ist überrascht. Ein Mann schämt sich gar, dass er es nicht aussprechen wollte: "Ich habe es gedacht, aber nicht gesagt - wegen der Vorurteile", gibt er zu. "Weil Klettern nur mit den Armen für mich schwer vorstellbar war." Genau mit diesen Vorurteilen will die Aktion Mensch aufräumen. Sie zeigt, wie gelebte Inklusion im Alltag aussehen kann - auf überraschende und unerwartete Art und Weise.

Helfen durch Abstimmen

Aber auch über ihre ganz persönlichen Geschichten hinaus engagieren sich die Frau im Rollstuhl, ihr Partner und die weiteren Protagonisten mit Behinderung für eine vielfältige und lebenswertere Gesellschaft. Denn jeder setzt sich im Rahmen der Kampagne für mehr Inklusion im Alltag ein. Wer ihnen dabei helfen möchte, kann auf aktion-mensch.de/wirgemeinsam für das jeweilige Vorhaben abstimmen. Die Förderorganisation will anschließend jedes Projekt, das 1000 Stimmen erreicht, umsetzen.

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Quelle: spot on news AG
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