Darum sind Sie tagsüber so müde

Sie fühlen sich tagsüber schlapp? Wir zeigen Ihnen wie Sie die Müdigkeit am besten bekämpfen können:
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Sie fühlen sich tagsüber schlapp? Wir zeigen Ihnen wie Sie die Müdigkeit am besten bekämpfen können:

© Men’s Health
24.04.2017 - 09:30 Uhr

Morgens können Sie sich nicht so richtig aufraffen? Sie fühlen sich tagsüber ausgelaugt, schlapp und es fällt Ihnen schwer sich zu konzentrieren? Wir zeigen Ihnen mögliche Gründe und wie Sie die Müdigkeit bekämpfen können!

Der Hauptgrund für Ihre derzeitige Trägheit könnte im Jahreszeitenwechsel begründet liegen, aber auch andere Gründe könnten Ihnen den Schlaf rauben und für ein mattes Gefühl am Tage sorgen:

Frühjahrsmüdigkeit

Ärzte machen ein körpereigenes Hormon für das Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit verantwortlich. Der Körper befindet sich in einer Umstellungsphase. Im Winter haben die meisten Menschen weniger Sport getrieben und über die Weihnachtstage Gewicht zugelegt, wodurch der Körper träger geworden ist.

Wenn der Frühling kommt, dann legt unser Stoffwechsel so richtig los. Die Sonne gibt dem Körper das Signal, verstärkt Hormone zu produzieren. Zudem wird weniger geschlafen, weil es morgens früher hell und abends später dunkel wird. So produziert der Körper weniger Melatonin, das körpereigene Schlafhormon. Bis sich der Körper auf die geringere Melatonin-Ausschüttung eingestellt hat, fühlen wir uns ausgepowert und schlapp.

Außerdem wirken derzeit Kälte oder Wärme abwechselnd auf das vegetative Nervensystem ein. Heute schlüpft man in Shirt und Shorts, und schon am nächsten Tag friert man in Jacke und Jeans. Für unseren Organismus sind diese Temperaturunterschiede die reinste Strapaze. Es werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, die den Organismus wiederum erschöpfen.

Falsche Ernährung

Essen Sie keine schweren Mahlzeiten. Die erzeugen nur unnötige Müdigkeit. Essen Sie lieber oft als viel. Fünf Mahlzeiten über den Tag verteilt sind optimal. So ist der Körper ausreichend mit Energie versorgt und Sie müssen nicht ständig ans Essen denken. Was auf jeden Fall auf Ihrem Speiseplan stehen sollte: ballaststoff-, vitamin- und nährstoffreiche Ernährung. Frisches Obst und Gemüse schützen Sie vor der lästigen Frühjahrserkältung.

Flüssigkeitsmangel

Trinken Sie mindestens zwei Liter am Tag, verzichten Sie dabei auf gesüßte oder koffeinhaltige Getränke. Im Idealfall trinken Sie gleich nach dem Aufstehen ein Glas Wasser. Nach dem Schlafen ist ihr Körper zunächst dehydriert. Wenn Sie sofort Kaffee trinken entziehen Sie ihrem Körper weiter Wasser.

Lichtmangel

Gehen Sie raus an die frische Luft, so oft Sie nur können. Sonne ist pure Energie. Sie bringt den Kreislauf in Schwung, regt die Bildung von Vitamin A an und ist ein natürlicher Stimmungsaufheller. Wichtig: Schützen Sie Ihre sonnenentwöhnte Haut mit einem hohen Lichtschutzfaktor.

Bewegungsmangel

Regelmäßige Bewegung ist die beste Medizin für Körper und Seele - idealerweise an der frischen Luft. Ausdauersportarten wie zum Beispiel Joggen oder Schwimmen sind optimal. Wenn Sie sich zum Laufen nicht aufraffen können, versuchen Sie es mal mit Walken. Dieser gelenkschonende Sport ist gesund und macht Spaß. Holen Sie Ihr Fahrrad aus dem Keller, und radeln Sie über Feld und Flur. Das hebt die Laune und bringt Ihr Herz-Kreislauf-System auf Trab.

Wenn Ihnen auch das nicht zusagt, gehen Sie eben ganz einfach nur spazieren. 20 Minuten am Tag reichen, um die Durchblutung ordentlich anzuregen. Den Aufzug lassen Sie links liegen, nehmen Sie die Treppen. Stellen Sie sich auf den Balkon oder in den Garten, und machen Sie ein paar leichte gymnastische Übungen. Auch dadurch wird die Blutzirkulation angeregt.

Unterbrechung des gewohnten Schlafrhythmus

Damit Sie nicht aus Ihrem Schlafrhythmus kommen, sollten Sie am Wochenende, auch wenn es schwer fällt, nicht wesentlich länger schlafen als werktags. Die Umstellung ist sonst am Montagmorgen besonders schmerzhaft. Wichtig: Sorgen Sie für frische Luft im Schlafzimmer. Die ideale Schlaftemperatur liegt bei etwa 18 Grad.

Quelle: freenet.de
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