Das macht Äpfel so gesund

Schauspielerin Christine Neubauer an einem Filmset
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Schauspielerin Christine Neubauer an einem Filmset

 © imago images / Sven Simon

Äpfel sind gesund, das weiß jedes Kind. Doch was steckt wirklich alles in dem heimischen Obst? Das macht den Apfel zum Gesundheits-Booster...

Herbstzeit ist Apfelzeit! Ein guter Grund, sich das heimische Obst mal genauer anzuschauen. Denn wie lautet das englische Sprichwort so schön? "An apple a day keeps the doctor away!" ("Ein Apfel pro Tag hält den Doktor fern"). So gesund sind Äpfel wirklich und diese Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Apfelsorten...

Sind Äpfel wirklich so gesund?

Äpfel sind gesund, so viel steht fest. Aber der gesamte Obstbedarf ist mit dem berühmten einen Apfel am Tag natürlich längst nicht gedeckt. Dennoch stecken Äpfel voller Vitamine, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Vor allem letztere sind in hohen Mengen enthalten, was das Obst besonders wertvoll macht. Außerdem enthalten Äpfel im Vergleich zu anderen Obstsorten wenig Zucker - dieser Wert variiert jedoch je nach Sorte.

Welche Unterschiede gibt es bei den Apfelsorten?

Apfel ist nicht gleich Apfel - das macht sich nicht nur geschmacklich bemerkbar. Denn tatsächlich gelten alte Apfelsorten wie etwa Boskoop, Cox Orange oder Idared als gesünder. Der Grund: Sie sind weniger verarbeitet als neuere Apfelsorten (z.B. Fuji oder Pink Lady) und enthalten mehr Polyphenole, ein sekundärer Pflanzenstoff. Bei den neuen Apfelsorten werden die Polyphenole quasi rausgezüchtet, weil sie Äpfel sauer machen und schneller braun werden lassen. Zudem enthalten leicht säuerliche Apfelsorten von Natur aus weniger Fruchtzucker.

Was alles in Äpfeln steckt

Neben den sekundären Pflanzenstoffen stecken außerdem Flavonoide, Catechine und Kaempferol in Äpfeln, die allesamt antioxidative Eigenschaften haben. Antioxidantien wirken entzündungshemmend und schützen vor freien Radikalen, welche Herzkreislauf-Erkrankungen, Krebs und Arthritis begünstigen können.

Äpfel sind zudem sehr ballaststoffreich, weswegen sie vor allem für den Darm sehr wertvoll sind. Der Ballaststoff Pektin soll außerdem den Blutzuckerspiegel konstant halten und so das Hungergefühl dämpfen. Vitamin C und Kalium runden das nährstoffreiche Spektrum des Apfels ab. Kleiner Tipp: Beim Apfel unbedingt die Schale mitessen, denn unter ihr stecken die meisten Nährstoffe!

Äpfel als altbewährtes Hausmittel

Äpfel sind übrigens auch ein bewährtes Heilmittel gegen Durchfall. Ein geriebener Apfel liefert neben Flüssigkeit vor allem den Ballaststoff Pektin. Dieser quillt im Darm auf, bindet die Flüssigkeit und soll so den dünnen Stuhl verdicken. Auch auf die Lungenfunktion soll der regelmäßige Verzehr von Äpfeln eine positive Auswirkung haben - weswegen er auch bei chronischer Bronchitis empfohlen wird.

Quelle: spot on news AG
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