Die dicksten Zuckerbomben

Nuss-Nugat-Creme gehört zu den größten Zuckerbomben. In einem
Glas stecken 218 Gramm Zucker
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Nuss-Nugat-Creme gehört zu den größten Zuckerbomben. In einem Glas stecken 218 Gramm Zucker

© baibaz / Shutterstock.com
10.09.2018 - 10:30 Uhr

Wer viel Zucker isst, wird krank. In dieser allgemeinen Annahme sind sich Wissenschafter einig und auch Naschkatzen können da wohl kaum widersprechen.

Dennoch essen viele Menschen immer noch mehr Zucker, als ihnen gut tut – weil Süßes eben süchtig macht und sie oft nicht ahnen, in welchen Produkten sich Zucker versteckt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass Frauen pro Tag nicht mehr als 50 Gramm Zucker zu sich nehmen sollten. Männern empfehlen sie maximal 65 Gramm Zucker pro Tag. Wer sich an diese Empfehlung nicht hält, begünstigt Diabetes, Fettleibigkeit und Bluthochdruck. Und sogar ein Herzinfarkt droht.

Da Zucker sich jedoch sehr oft in verarbeiteten Lebensmitteln versteckt und der Hersteller den wahren Zuckergehalt vertuscht, ist es für den Verbraucher nicht einfach, ihn zu erkennen. So können versteckte Süßmacher zum Beispiel auch in den Angaben zu den Kohlenhydraten stecken.

Wir haben Ihnen 5 der größten Zuckerfallen zusammengestellt:

Nuss-Nugat-Creme:

In einem Glas des beliebten Brotaufstrich verstecken sich 218 Gramm Zucker. Das sind 78 Stück Würfelzucker. Gesüßte Cornflakes: In einer Portion der gesund beworbenen Frühstückscerealien stecken 30 Gramm Zucker. Eine ganze Packung kommt so umgerechnet auf rund 50 Zuckerwürfel. Gummibärchen: In einer 200-Gramm-Packung tummeln sich rund 80 Gramm Zucker, also 30 Würfeln Zucker. Ananas aus der Dose: Eine Dose Ananas kommt ebenfalls auf 80 Gramm Zucker. Das entspricht 30 Würfeln Zucker. Ketchup: In einer Flasche der Tomatensoße stecken fast 70 Gramm Zucker. Das sind rund 22 Stücke Würfelzucker – mehr als in Cola.

Gesund getarnte Süßschleudern
Selbst wenn Sie versuchen, sich gesund zu ernähren, können Sie der Lebensmittelindustrie auf den Leim gehen. Denn einige Zuckerfallen geben sich dem Verbraucher sogar als Fitmacher aus. So versteckt sich Zucker beispielsweise oft in Diät- und Vollwert-Lebensmitteln. Hätten Sie etwa angenommen, dass Vollkornbrot in vielen Fällen nicht zuckerärmer ist, als Weißbrot? Salatfreaks werden schockiert sein, wenn Sie erfahren, dass in einer Flasche Joghurtdressing nicht selten bis zu 15 Würfel Zucker stecken. Auch Fruchtjoghurt, der als Darmschmeichler und Schlankmacher gilt, und geziert mit frischen Früchten im Regal steht, enthält oft so viel Zucker wie Schokolade.

Das Glas Multivitaminsaft zum Frühstück bucht 35 Würfel Zucker auf das tägliche Zuckerkonto. Vorsicht ist auch bei Smoothies geboten – kontrollieren Sie stets das Etikett. Selbst Müsli- und Proteinriegel sind nicht unbedingt zuckerärmer als ein gewöhnlicher Schokoriegel, dafür aber deutlich teurer.

Wer Zuckerfallen umgehen will, sollte als möglichst Fertigprodukte meiden und zu unverarbeiteten Lebensmitteln greifen. Wer selber kocht, weiß eben, was drin ist.

Quelle: Men’s Health – Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG
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