Diese Arzt-Fragen sollten Sie besser ehrlich beantworten

Beim Arzt sollten Sie besser nicht flunkern - Ihrer eigenen Gesundheit zuliebe! 
Bild 1 von 1

Beim Arzt sollten Sie besser nicht flunkern - Ihrer eigenen Gesundheit zuliebe! 

 © Imago/Blickwinkel
14.11.2017 - 07:00 Uhr von Melanie Schwalbe

Wenn der Arzt eine Frage stellt, sollten Sie nicht flunkern. Wir verraten Ihnen typische Fragen, die der Mediziner stellt und auf die Sie ehrlich antworten sollten.

Wenn Sie einen Termin beim Arzt haben, stellt dieser Ihnen viele Fragen. Klar – er möchte ja auch herausfinden, was Ihnen fehlt und wie er Ihnen helfen kann. Sie dachten bisher, dass Sie auf jede dieser Fragen ehrlich antworten? Dann irren Sie sich vielleicht, denn es gibt einige Themen, bei denen Ihnen gar nicht bewusst ist, dass Sie gerade ein wenig flunkern. Und das kann unschöne Konsequenzen haben – etwa die Verschreibung des falschen Medikaments.

Daneben kommt es aber auch vor, dass Sie Ihrem Arzt die eine oder andere Information über sich gar nicht mitteilen möchten. Wer vom Mediziner den Rat erhalten hat, mit dem Rauchen aufzuhören, dies aber einfach nicht schafft, neigt schnell mal dazu eine gerauchte Zigarette sprichwörtlich unter den Tisch fallen zu lassen. Und wen interessiert es schon, dass Sie zwar gerade ein Medikament einnehmen, doch auf dieser einen Party ein Gläschen Sekt getrunken haben?

Damit Ihr Arzt eine korrekte Diagnose stellen kann, ist es jedoch enorm wichtig, dass sie ehrlich sind und jeden noch so kleinen Punkt ansprechen, der helfen könnte Ihnen zu helfen. Ihr Arzt wird Sie sicher nicht verurteilen, schließlich hat er es tagtäglich mit einer Menge Patienten zu tun. Wir verraten Ihnen, welche Fragen Ihres Arztes Sie ehrlich beantworten sollten und was passieren kann, wenn Sie es nicht tun:

  • „Wie geht es Ihnen?“

    Dies ist eine klassische Alltagsfrage und viele Menschen antworten fast automatisch mit „Gut“. Dass man sich schlapp fühlt, oft müde ist, der Rücken schmerzt oder die Augen brennen, thematisiert man nicht. Doch Ihr Arzt ist nicht der neugierige Nachbar, sondern jemand, der Ihnen helfen will. Also nennen Sie ihm Ihre Beschwerden.
  • „Trinken Sie?“

    Wer Alkohol trinkt, verträgt einige Medikamente nicht oder – noch schlimmer – sie schlagen gar nicht erst an. Zudem entzieht der Alkohol dem Körper Energie, der er eigentlich zum Bekämpfen der Krankheit bräuchte. Deswegen muss der Arzt auch wissen, wenn Sie trinken. Dabei meint er übrigens nicht nur, ob Sie Abend für Abend in der Bar sitzen. Auch Sekt und Wein bei einer Geburtstagsparty sollten erwähnt werden.
  • „Rauchen Sie?“

    Wir müssen niemandem erklären, dass Rauchen alles andere als gesund ist. Wenn Sie es dennoch tun, sollten Sie auf diese Frage mit einem ehrlichen Ja antworten. Hier sind übrigens nicht nur Kettenraucher gemeint. Auch wer gelegentlich raucht oder auf Partys nicht ohne Zigarette auskommt, sollte dies seinem Arzt sagen. Raucher sind nicht nur anfälliger für Krankheiten, sondern kurieren diese auch langsamer aus als Nichtraucher.
  • „Nehmen Sie Medikamente ein?“

    Hier sollten Sie wirklich alles aufzählen, was Sie einnehmen. Dazu zählt nicht nur die Schmerztablette gegen das Kopfweh, sondern auch die Pille sowie Kräuter aus der traditionellen chinesischen Medizin. Auch Nahrungsergänzungsmittel sollten aufgezählt werden. Warum das so ist? Auch Medikamente, die Sie als harmlos erachten, können in Ihrem Körper Veränderungen wie erhöhte Leberwerte hervorrufen, die vom Arzt abgeklärt werden sollten.
  • „Treiben Sie Sport?“

    Natürlich möchte jeder sportlich und vital wirken, wenn Sie aber eindeutig zu den Bewegungsmuffeln zählen, sollten Sie sich vor Ihrem Arzt nicht als Sportskanone ausgeben. So könnten sich viele gesundheitliche Probleme durch zu wenig Bewegung erklären lassen.
  • „Achten Sie auf Ihre Ernährung?“

    Wer sich oft müde und schlapp fühlt, leidet nicht zwangsläufig an einer schlimmen Krankheit. Solche Symptome können auch an schlechten Ernährungsgewohnheiten liegen – etwa zu viel Fast Food und Zucker. Vertuschen Sie also nicht, wenn Sie es lieben zum fettigen Burger zu greifen. Vielleicht ist genau dieser Burger Grund für Ihre Beschwerden.
  • „Verwenden Sie Zahnseide und Mundspülung?“

    Diese Frage wird natürlich vom Zahnarzt gestellt. Dieser macht sich ein Bild von Ihren Zähnen und versucht herauszufinden, warum Sie das eine oder andere Problemchen haben. Und dieses könnte mit einer besseren Mundhygiene behoben werden. Also seien Sie ehrlich. Ihr Zahnarzt findet die Wahrheit sowieso heraus.
  • „Schlafen Sie ausreichend?“

    Sie denken, dass es Ihren Arzt nichts angeht, dass Sie nachts noch an einem Projekt arbeiten, während alle anderen schlafen und Sie völlig übermüdet am nächsten Morgen weitermachen. Doch ein Mangel an Schlaf kann auch körperliche Beschwerden auslösen und die Ursache für diese kann der Arzt dank dieser Frage schnell herausfinden.
  • „Haben Sie safer Sex?“

    Nun könnten Sie im ersten Moment denken: „Was für eine undiskrete Frage!“ Tatsächlich möchte der Arzt einfach nur abklären, ob Ihre gesundheitlichen Probleme mit einer möglichen Schwangerschaft oder einer Geschlechtskrankheit zusammenhängen könnten. Daher sollten Sie diese Frage nur bejahen, wenn Sie kein einziges Mal ohne Kondom Verkehr hatten. Beichten Sie also auch Ausrutscher.

Bei Ihrem nächsten Arztbesuch achten Sie vielleicht mehr darauf, was und wie Sie die Fragen Ihres Arztes beantworten. 

Quelle: freenet.de
Kommentare
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Auch interessant
BMI-Rechner
  • Neues Dokument
Anzeige
Anzeige
Anzeige