Strahlend weiße Zähne

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von Jutta Pöschl

Strahlend weiß, ebenmäßig und gesund sollen sie sein: unsere Zähne. Längst gehört ein optisch perfektes Gebiss ohne Füllungen und das damit verbundene strahlende Lächeln zur ästhetischen Idealvorstellung vieler Menschen. Unterstützende und vorbeugende Maßnahmen können helfen, eine möglichst helle Zahnfarbe zu bekommen oder zu erhalten.

Fast jedem Gebiss kann zu einem strahlenden Lächeln verholfen werden.

Erste Voraussetzung ist die richtige Pflege und Vorsorge. Was kann man im Alltag tun? Bevor man regelmäßig zu Zahnaufhellern greift, sollte laut Expertenrat bedacht werden, dass dies den Zahnschmelz unwiederbringlich schädigen und somit schneller zu irreparablen Schäden führen kann.

Spezielle, weiß machende Zahnpasten können zwar die Zahnfarbe aufhellen schaden laut Zahnärzten jedoch auf Dauer. Die darin enthaltenen Schleifkörper tragen mit der Zeit auch die Zahnstruktur ab. Sie sollten deshalb auf gar keinen Fall öfter als einmal pro Woche angewendet werden. Gesünder ist es, auf solche Zahncremes ganz zu verzichten.

Beim so genannten Bleaching wird dem Zahn dauerhaft seine natürliche dunklere Farbe mit Hilfe von Carbamidperoxid oder Wasserstoffperoxid entzogen. Die Farbe von Kronen, Brücken und Füllungen ändert sich beim Bleichen übrigens nicht. Sind Zähne und Zahnfleisch gesund, ist ein Bleaching ab und zu angeblich nicht schädlich. Bleiben bei der nötigen gründlichen Vorsorgeuntersuchung jedoch kariöse Stellen oder kleine Risse im Zahnschmelz unentdeckt, können die chemischen Substanzen in die Zahnstruktur eindringen und sie schädigen.

Nebenwirkungen des Bleachens können eventuelle Zahnfleischreizungen oder eine erhöhte Empfindlichkeit der Zähne auf heiß und kalt sein. Diese Symptome verschwinden jedoch nach einigen Tagen wieder.

Ernährungsbedingt können viele Faktoren eine Rolle bei der Zahngesundheit spielen. Zu den Grundregeln gehört, Süßes immer direkt nach den Hauptmahlzeiten zu verzehren, nicht zwischendurch. Im Anschluss sollten die Zähne geputzt werden. Auch stärkehaltige Produkte wie Kartoffelchips gehören zu den stark kariesfördernden Lebensmitteln.

Fruchtsäfte und Obst können durch die darin enthaltenen Säuren ebenfalls die Zähne angreifen. Hier nutzt auch kein anschließendes Zähneputzen. Der Zahnschmelz ist durch die Fruchtsäure aufgeweicht und würde der Zahnbürste auf diese Weise zuviel Angriffsfläche bieten. Besser den Mund mit Wasser ausspülen oder einen zuckerfreien Kaugummi kauen.

Risiken während der Schwangerschaft

Durch die hormonelle Umstellung während der Schwangerschaft erhöht sich der Säuregehalt des Speichels. Dies begünstigt die Kariesentwicklung. Der erhöhte Östrogenspiegel kann zudem zu Mundschleimhautentzündung- oder wucherung führen. Das alles ist nicht zwangsläufig, aber eine entsprechende Vorsorge, beispielsweise durch Fluoridzufuhr kann nicht schaden.

Diese natürlichen Bausteine des Körpers sind maßgeblich an der Knochenbildung und der Kariesprophylaxe beteiligt. Wird zusätzliches Fluorid von außen aufgenommen, wirkt es lokal am Zahn. Die Bildung von Löchern wird gemindert und der Bakterienstoffwechsel gehemmt, somit kann der Zahnschmelz weniger geschädigt werden.

Fluorid ein Eckpfeiler der Zahngesundheit

Um den Zähnen eine zusätzliche Portion Fluorid zu gönnen, kann man auf fluoridhaltige Zahnpasten, verschreibungspflichtige Fluoridgelees, Fluoridspülungen- tabletten oder fluoridiertes Speisesalz zurückgreifen. Zusätzlich kann der Zahnarzt beim nächsten Besuch einen Fluoridlack auf die Zähne aufpinseln.

Diese natürlichen Bausteine des Körpers sind maßgeblich an der Knochenbildung und der Kariesprophylaxe beteiligt. Wird zusätzliches Fluorid von außen aufgenommen, wirkt es lokal am Zahn. Die Bildung von Löchern wird gemindert und der Bakterienstoffwechsel gehemmt, somit kann der Zahnschmelz weniger geschädigt werden.

Um den Zähnen eine zusätzliche Portion Fluorid zu gönnen, kann man auf fluoridhaltige Zahnpasten, verschreibungspflichtige Fluoridgelees, Fluoridspülungen- tabletten oder fluoridiertes Speisesalz zurückgreifen. Zusätzlich kann der Zahnarzt beim nächsten Besuch einen Fluoridlack auf die Zähne aufpinseln.

Fluoridhaltige Zahnpasten sind bei Jugendlichen und Erwachsenen zu empfehlen. Durch deren täglichen Gebrauch kann Karies um etwa 50 Prozent reduziert werden. Kindern wird geraten, spezielle Kinderzahnpasten verwenden.

Zahnverschönernde Methoden durch zahnärztlichen oder kieferorthopädischen Einsatz sollten nach Möglichkeit keine gesunde Zahnsubstanz schädigen. Die meisten Kleinigkeiten fallen anderen Menschen zudem gar nicht als Makel auf. Die beste Vorsorge ist, die Zähne regelmäßig zu putzen und mindestens einmal im Jahr vom Zahnarzt den Zahnstein entfernen zu lassen.

Quellen: www.special-zahngesundheit.de, www.gesundheit.de

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