Trockene Nasenschleimhaut: das können Sie tun

Mit einfachen Tricks beugen Sie einer trockenen Nase vor.
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Mit einfachen Tricks beugen Sie einer trockenen Nase vor.

 © vladimirfloyd Fotolia
08.01.2018 - 00:00 Uhr

Niesen, Jucken, Brennen – eine trockene Nase kann ganz schön lästig sein. Das Austrocknen der Nasenschleimhaut kann viele Ursachen haben. Aber was können wir dagegen tun?

Unsere Nasenschleimhäute sind jeden Tag zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt: Abgase, Allergien oder Hausstaub setzen ihnen ganz schön zu. Dabei sind gesunde Nasenschleimhäute wichtig: Sie erfüllen viele Aufgaben, wie zum Beispiel den Schutz vor eingeatmeten Krankheitserregern und Fremdkörpern.

Es gibt zahlreiche Ursachen, die eine trockene Nasenschleimhaut begünstigen. Meist ist es jedoch eine Kombination mehrerer Auslöser. Dass wir einen Großteil unseres Lebens in geschlossenen Räumen bei geringer Luftfeuchtigkeit verbringen, ist einer der Gründe. Das muss aber nicht nur an der trockenen Heizungsluft im Winter liegen. Auch im Sommer können Klimaanlagen unsere Nasenschleimhäute austrocknen. Was können wir also gegen trockene Nasenschleimhäute tun?

Trockene Nasenschleimhäute lassen sich gut behandeln

Zum Glück kann man trockenen Nasenschleimhäuten mit einfachen Tricks vorbeugen. Achten Sie auf die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen – sie sollte etwa 50 bis 60 Prozent hoch sein. Helfen können Luftbefeuchter, feuchte Tücher auf der Heizung und regelmäßiges Lüften.

Aber selbst wenn Sie bereits eine trockene Nase haben, lässt sich diese gut behandeln. Salzhaltige Nasenspülungen reinigen und befeuchten die Nasenschleimhäute gleichzeitig. Alternativ können Meersalzsprays für Besserung sorgen. Auch Inhalieren mit einer Salzwasserlösung kann helfen. Wie bei Erkältungen oder Schnupfen empfiehlt es sich auch bei trockenen Nasenschleimhäuten, viel zu trinken. Etwa zwei bis drei Liter am Tag sind ideal. Hilft das alles nicht, können Sie zu speziellem Salben greifen, die die Nasenschleimhaut pflegen und Verkrustungen lösen. Lassen Sie sich dazu am besten in einer Apotheke beraten.

Quelle: ÄRZTE.DE Redaktion
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