Was hilft gegen kalte Füße?

Wollsocken halten Ihre Füße wohlig warm.
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Wollsocken halten Ihre Füße wohlig warm.

© Esmeralda Fotolia
08.01.2018 - 00:00 Uhr

Kalte Füße sind unangenehm, hindern am Einschlafen und sollen sogar Erkältungen fördern. Doch woher kommen sie? Und was hilft dagegen am besten?

Besonders Frauen leiden unter kalten Füßen, aber auch Männer können sie haben. Denn ist unserem Körper kalt, konzentriert er sich vor allem auf seine Mitte. Die Durchblutung von Händen und Füßen wird zurückgefahren. Stattdessen wird die Wärme für lebenswichtige Organe, wie Herz und Lunge, aufgespart. Gerade im Winter haben wir deshalb schnell kalte Füße. Mit diesen Tipps werden sie wieder wohlig warm.

5 Tipps gegen kalte Füße

  1. Warm einpacken
    Turnschuhe und unverdeckte Knöchel sind gerade angesagt. Für warme Füße ist das allerdings nichts. Besser sind dicke Socken und Winterstiefel mit guten Sohlen. Die halten die Kälte auch von unten fern.

  2. Vorsicht bei Nässe
    Werden Ihre Füße nass, weil zum Beispiel der Schneematsch durch die Schuhe dringt oder sie in den dicken Socken schwitzen, kühlen sie noch schneller aus. Trocknen Sie sie deshalb schnell und gründlich ab und versuchen Sie, Nässe zu meiden.

  3. Fußgymnastik
    Um die Durchblutung zu fördern, hilft Bewegung. Wippen Sie auf den Fußsohlen, hüpfen Sie auf der Stelle oder gehen Sie ein bisschen herum, dann werden Ihre kalten Füße schnell wieder warm.

  4. Wellnessprogramm
    Wechselduschen, Massagen oder warme Fußbäder: Ein kleines Wellnessprogramm kann gegen kalte Füße Wunder wirken. Auch ein Besuch in der Sauna ist zu empfehlen.

  5. Zusätzliche Wärme
    Gerade zum Einschlafen oder bei einem Ausflug ins Freie kann eine extra Wärmequelle helfen. Dafür gibt es zum Beispiel spezielle Einlagen oder auch die gute, alte Wärmflasche.


Wann sollten Sie mit kalten Füßen zum Arzt?

Kalte Füße können auch ein Zeichen von zahlreichen Erkrankungen, zum Beispiel Durchblutungs- oder Nervenstörrungen, sein. Tritt die Kälte auch bei wärmeren Temperaturen auf oder wird sie von Krämpfen und Schmerzen begleitet, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen.

Quelle: ÄRZTE.DE Redaktion
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