Zahnfleischbluten: Wie reagieren Sie richtig?

Gründliches Zähneputzen kann Zahnfleischentzündungen
vorbeugen.
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Gründliches Zähneputzen kann Zahnfleischentzündungen vorbeugen.

 © Alessandro Grandini Fotolia
08.01.2018 - 00:00 Uhr

Zahnfleischbluten kann harmlos oder ein Warnsignal sein. Woran erkennen Sie den Unterschied? Und wie sollten Sie es behandeln?

Blutet unser Zahnfleisch, ignorieren wir das meist. Schließlich hört es schnell wieder auf, tut kaum weh und kommt hoffentlich nicht so schnell wieder. Aber ist das eigentlich richtig? Oder sollten wir lieber etwas dagegen unternehmen?

Um diese Fragen zu beantworten, sollten Sie herausfinden, warum Ihr Zahnfleisch eigentlich blutet. Bei harten Lebensmitteln, wie einer Brotkante oder einem Apfel, kann es schon mal verletzt werden. Das ist nicht weiter schlimm und heilt schnell von selbst ab. Auch wenn Sie beim Zähneputzen zu fest aufdrücken, wird das Zahnfleisch manchmal gereizt.

Wann sollten Sie etwas gegen Zahnfleischbluten unternehmen?

Schmecken Sie öfter Blut im Mund oder kommt es schon bei leichten Berührungen zu Verletzungen, könnte eine Zahnfleischentzündung dahinter stecken. Diese wird meist von Rötungen und schmerzhaften Stellen begleitet und sollte nicht ignoriert werden. Denn ist das Gleichgewicht der Mundflora gestört, kann das im schlimmsten Fall zu einer Parodontitis und langwierigen Zahnbehandlungen führen.

Die wichtigste und erste Regel: Hören Sie nicht mit dem Zähneputzen auf, um das Zahnfleisch zu schonen. Stattdessen sollten Sie besonders gründlich putzen, denn oft ist mangelnde Mundhygiene die Ursache für die Probleme. Dabei die Zwischenräume nicht vergessen! Tritt nach ein paar Tagen keine Besserung ein, sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen.

Quelle: ÄRZTE.DE Redaktion
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