Die perfekte Verführung

Lassen Sie bloß keine Langeweile aufkommen, Ihre Angebetete soll
sich amüsieren!
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Lassen Sie bloß keine Langeweile aufkommen, Ihre Angebetete soll sich amüsieren!

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31.07.2017 - 12:00 Uhr

Na, das fängt ja gut an! Wer diesen Satz in der ersten Nacht zu hören bekommt, der hat alles richtig gemacht. Oder einiges verkehrt? Lassen Sie keinerlei Zweifel aufkommen. So feiern Sie eine erfolgreiche Bett-Premiere.

Sie hat angebissen. Zwar knistert’s noch nicht zwischen Ihnen beiden, aber es raschelt schon, ganz leise. Wenn Sie jetzt alles richtig machen, gehört die kommende Nacht Ihnen – und die Frau natürlich auch. Einen großen Verführer zeichnen vor allem zwei Dinge aus: Die Fähigkeit, Lust zu spüren und zu schüren, sowie eine nicht zu übersehen­de Eleganz. Die brauchen Sie, um die Sache perfekt anzugehen und bestimmten Hindernissen geschmeidig auszuweichen. Wir erklä­ren Ihnen, wie Sie die zwölf häufigsten Fehler vermeiden – vom ersten Drink bis zum Verlassen ihrer Wohnung am nächsten Morgen.


1. Sagen Sie kein falsches Wort
Manche Dinge werden nicht dadurch besser, dass Sie darüber reden. Wenn Sie an dem Mädchen, das Sie gerade kennen gelernt haben, besonders ihre großen, runden Brüste bewundern, dann lassen Sie sich in keinem Fall dazu hinreißen, das auch zu sagen. Nicht die kleinste Bemerkung! Und machen Sie ihr auch kein Kompliment für ihr wunderbares Dekolleté. Sätze wie: "Das ist beim Joggen sicher nicht ungefährlich", haben schon ganze Familien vor ihrer Gründung zerstört. Verhalten Sie sich so, als habe sie so viel Oberweite wie ein Eichhörnchen, selbst wenn sich Ihre Neue fragen sollte, warum zum Teufel sie dieses enge Oberteil angezogen hat, wenn der Typ sowieso nicht darauf anspringt. Nachholen können Sie das später immer noch. Jetzt ist es wichtiger, dass Sie Ihrer Auserwählten das Gefühl vermitteln, Sie wären an ihrem Körper nur als Haltevorrichtung für ihren Kopf interessiert. Wenn die Dame auch nur der leises­te Verdacht beschleicht, dass Sie lediglich wegen ih­res Vorbaus mit ihr reden, ist sie weg.
Sorgen Sie auch dafür, dass sie sich im Gespräch mit Ihnen wohl fühlt. Rücken Sie ihr nicht zu sehr auf die Pelle, lassen Sie die Gute aber auch nicht entwischen. Sobald der Blick der Frau umherzustreunen beginnt, ziehen Sie ihn wieder auf sich, indem Sie ihr eine spannende Geschichte erzählen oder ihr ein Kompliment für ihre elegante Handtasche machen. Wenn im Gespräch eine Pause entsteht, lächeln Sie direkt in ihre Augen – und sagen etwas vollkommen Unerwartetes ("Gibt es um diese Jahreszeit noch Erdbeeren?")


2. Berühren, aber nicht anfassen
Wenn die Dame im Gespräch warm geworden ist, sich gar zu Ihnen hingezogen fühlt, wird sie des Öfteren ihre Hand auf Ihren Arm legen oder sich vielleicht vertrauensvoll zu Ihnen hinüberbeugen. Es gilt, solche Gesten offen anzunehmen, sie aber nicht bedingungslos zu erwidern. Stellen Sie sich vor, die Frau könnte nach dem Gespräch zum Beispiel diesen Gedanken haben:"Netter Kerl – ein wenig forsch mit seinen Fingern, aber sonst okay." Oder: "Netter Kerl – ich wünschte, er würde mich endlich anfassen." Welcher wäre Ihnen lieber? Genau! Also, auch hier ist freundliche Zurückhaltung angesagt. Sie müssen sie reizen, geben Sie ihr nicht das Gefühl, sie hätte den Kerl für heute sicher. Setzen Sie ihr zu, tänzeln Sie um sie herum wie Muhammad Ali, seien Sie überall und nirgends zugleich. Oder, um es mit Alis Worten zusagen: "Float like a butterfly, sting like a bee." Umschwärmen Sie die Blume wie ein Lufthauch und setzen Sie im richtigen Moment Ihre Stiche. Sie muss das Gefühl haben, Sie sehr gut zu kennen – und Sie doch für unerreichbar halten.


3. Spielen sie nicht den Papa
Sind Sie nervös? Das ist vollkommen normal. Deshalb sehen Sie es der Lady nach, dass sie auch ein wenig hibbelig ist. Und darum vielleicht einen Drink nach dem anderen in sich hineinschüttet. Kommen Sie jetzt nicht mit Sprüchen wie: "Hoo, trinken wir nicht etwas zu schnell?" Dann ist sie erstens zu Recht gekränkt und zweitens riecht sie sofort, dass Sie noch andere Pläne mit ihr haben. Ein wenig Entspannung ist auch gar nicht so übel. Das Ausweichmanöver: Lassen Sie vom Barmann einen Spezialcocktail mixen, den Sie ihr empfehlen. Etwas mit viel Obst und wenig Alkohol. Wenn sie im selben Tempo weitertrinkt, drängen Sie darauf, in ein anderes, besseres Lokal umzuziehen. Wählen Sie aber eines, das mindestens zehn Minuten Fußweg entfernt ist.


4. Vergessen Sie nicht den Spaß
Sicher, Sie können so lange mit ihr in dieser lauten, stickigen, überfüllten Bar hocken, bis es ihr oder Ihnen zu bunt wird. Ist das alles, was Sie zu bieten haben? Wollen Sie die Dame etwa langweilen? Ein Mann sollte stets genau wissen, wo in seiner Stadt an welchem Abend zu welcher Uhrzeit der erotischste Film läuft, wo der heißeste Salsa getanzt wird, wo sich noch ein Kettenkarussell dreht, wo es den besten Absacker-Likör gibt. Bieten Sie ihr etwas, bevor Sie sich die Hose aufknöpfen lassen. Diese Frau hat Klasse, hat mehr als nur einen Sinn. Sie müssen ja nicht stundenlang mit ihr tanzen. Lassen Sie Ihre gute Fee nur ein wenig an Ihrem abenteuerlichen Leben schnuppern, dann haben Sie später auch mehr Wünsche frei. Zeigen Sie, dass Sie auch nachts ein vielbeschäftigter Mann sind. Ihr muss deutlich werden, welches Glück sie hatte Sie zu treffen.


5. Werden Sie nicht zu gierig
Sie haben seit drei Monaten keinen Sex mehr gehabt? Diese Frau macht Sie wahnsinnig? Das mag ja alles sein. Trotzdem gibt es keine Entschuldigung dafür, es zu sehr darauf anzulegen. Das ist mit Abstand das Dümmste, was Sie machen können. Großes Ehrenwort: Falls diese Frau das Gefühl bekommt, dass Sie sie nur flachlegen wollen, ist der Abend schneller zu Ende, als Sie Samenstau sagen können. Oder sie beginnt mit Preisverhandlungen – Vorkasse, versteht sich. Sie sollten bedenken: 99,9 Prozent aller Frauen sind der Meinung, dass Männer sowieso nur das Eine wollen. Wenn Sie ihr das jetzt noch durch ein paar Schlüpfrigkeiten zu verstehen geben, dann sagen Sie ihr damit alles – nur nichts Neues. Beschleicht sie hingegen das Gefühl, ihr Begleiter habe seine Hormone so dermaßen im Zaum, dass es eine echte Herausforderung darstellt, ihm ein paar Seufzer zu entlocken, wird vielleicht ihr Ehrgeiz geweckt. Und nichts zündet besser als eine Rakete mit Ehrgeiz.


6. Überstürzen Sie nichts
Die Frage war unvermeidlich. "Kommst du noch mit auf einen Kaffee zu mir?" Jetzt stehen Sie da, betrachten Tulpenvasen und geblümte Sofakissen. Genießen Sie den Augenblick. Sie sind bei ihr zu Hause, bei einer Frau, die Ihnen vor ein paar Stunden noch völlig fremd war. Das ist schon wie Sex. Was die Befriedigung Ihres Egos betrifft, haben Sie alles erreicht. Das sollten Sie im Kopf behalten, damit Ihnen jetzt nicht die Pferde durchgehen. Wiegen Sie sich in der Sicherheit zu wissen, was jetzt kommt – und erfreuen Sie sich an dem bisschen Unsicherheit darüber, wann und wie es kommt. Forcieren Sie nichts, warten Sie die passende Gelegenheit ab. Wenn Sie zuschlagen, dann sanft, aber bestimmt. Wenn Sie ganz sicher sind, dass der Abend bereits ein Erfolg war, tun Sie den ersten Schritt, um sie zu verführen. Die Zeit der Zurückhaltung ist vorbei.


Da, sie kommt aus der Küche! Sagen Sie: "Schöne Aussicht."Beginnt sie zu schwärmen, wie wunderschön doch der Blick aus ihrem Fenster sei, unterbrechen Sie ihren Redefluss, indem Sie ihr Kinn ganz sanft zwischen Daumen und Zeigefinger Ihrer Hand nehmen. Sagen Sie: "Ich habe nicht das Fens­ter gemeint." Lächeln Sie, bis sie versteht, dann lassen Sie los und setzen sich. Um sie zu küssen, ist dies noch nicht der richtige Moment. Schließlich hat sie Kaffee gekocht, den können Sie nicht einfach so stehen lassen. Sie wird Ihnen schon Bescheid sagen, wenn sie es nicht mehr aushält – etwa, indem sie ihre halbvolle Tasse wegstellt und so tut, als habe sie etwas im Auge. Oder sich auf Ihren Schoß setzt und sagt: "Komm,los, mach!"


7. Lassen Sie nicht wieder los
Es ist mit dem Anfangen genauso wie mit dem Beenden: Den perfekten Moment gibt es nicht. Und deswegen ist es das Beste, wenn Sie es einfach geschehen lassen, auch wenn es in so manchem Film vielleicht besser aussieht. Das hier ist das wahre Leben, da kann man sich auch mal küssen, wenn sie gerade aufstehen will, um aus der Küche Süßstoff zu holen. Viel wichtiger als ein perfektes Timing ist, dass Sie diese Nixe jetzt nicht mehr vom Haken lassen. Wenn Sie sich bislang vornehm zurückgehalten haben, dann nicht nur um zu zeigen, dass Muttis Erziehung an Ihnen wahre Wunder bewirkt hat. Nach der unerträglichen Wartezeit erscheint Ihrer Angebeteten die Leidenschaft, mit der Sie beim Küssen zu Werke gehen, umso gewaltiger. Sie muss spüren, dass es jetzt nur noch Sie beide gibt, dass dieser Mann nur diese Frau will. Sie muss vollkommen benebelt sein. Wenn Sie die Kleine nicht mit dem ersten Kuss auf die Bretter schicken, wenn sie nach Ihrem ersten Auftritt nicht Ihr größter Fan ist, könnten ihr Zweifel kommen. Also: Machen Sie klar, dass Holly­wood ein neues Traumpaar hat, dass es keine Welt mehr da draußen gibt, sondern nur das Hier und Jetzt auf dieser verdammten Couch.


8. Erzwingen Sie nichts
Den Weg von der Couch aufs Bett finden Sie auch ohne uns. Den Weg unter ihre Bluse und in ihr Höschen wohl ebenso. Bedenken Sie: Beim ersten Sex hat es der Mann immer leichter. Deswegen sollten Sie auf mehr verzichten als Ihre Mitstreiterin – und mehr leisten. Nur wenn sie hinterher das Gefühl hat, von Ihnen richtig gut bedient worden zu sein, wird sie es wieder tun wollen, auch wenn Sie nicht ihre große Liebe sind. Tun Sie nichts, was Sie nicht tun wollen, und lassen Sie auch ihr diese Freiheit. Also, drückenSie nicht ihren Kopf zwischen Ihre Beine! Beim ersten Sex solltenSie nur wenige heikle Dinge tun – es sei denn, sie besteht darauf, dann machen Sie natürlich mit. Tun Sie dann ruhig so, als seien Sie davon überrascht. Sie hat längst den Punkt überschritten, an dem sie für ein nettes Mädchen gehalten werden wollte – es freut sie, wenn ihre Verruchtheit Sie aus der Fassung bringt.


9. Verfallen Sie nicht in Routine
Nichts gegen gezielte Handgriffe im Akkord, aber hier ist Maßarbeit gefragt. Natürlich gibt Routine Sicherheit. Und Sie sollen auch nicht wie ein tapsiger Pennäler zu Werke gehen. Ein Standard-Programm ziehen Sie jedoch besser nicht durch. Kein Erst-fasst-sie-mich-hier-an-dann-fass-ich-ihr-da-hin, keine Choreografie. Nur gefühlten Rhythmus. Genauso, wie Sie die Lady im Café nicht mit einem gezielten Griff unter das Kleidchen begrüßen würden, gehen Sie auch hier nicht zu forsch vor. Aber seien Sie auch nicht zu zurückhaltend, lassen Sie die Sache langsam wachsen und gedeihen.


10. Ruhen Sie sich nicht aus
Das Schöne am Sex mit einer neuen Frau ist, dass das Vorspiel länger dauert, weil beide Seiten noch unsicher sind und ihre Möglichkeiten austesten. Nutzen Sie diese Zeit. Erforschen Sie ihren Körper mit den Fingern. Sie werden vielleicht nie wieder die Möglichkeit haben, sie so genau kennen zu lernen. Und merken Sie sich bei Ihrer Erkundungsfahrt so viel wie möglich: wann sie zuckt, wenn Sie ihren Bauch streicheln, wann sie seufzt, wenn Sie zart an ihrem Nacken knabbern. Alle diese Informationen werden wichtig, wenn Sie die zweite Runde einläuten wollen. Wie sonst soll sie das Gefühl bekommen, dass Ihr Appetit auf ihren Körper nahezu unersättlich ist?


11. Übertreiben Sie’s nicht
Ein perfekter Lover kennt das richtige Maß. Einmal kann schon zu viel sein, zweimal ist oft mehr als genug. Ein drittes Mal erfordert schon eine klare Einverständniserklä­rung von Seiten Ihrer Gespielin, am besten jauchzend oder schnurrend von ihr vorgetragen. Wenn die Gute jedoch bereits erschöpft ist, mitge­schlossenen Augen daliegt und zusammenhangloses Zeug brabbelt, sollten Sie ihr für diese Nacht die wohl verdiente Ruhe gönnen.


12. Stören Sie nicht
Kaum etwas ist kniffliger als der Abgang nach dem Abgang. Klammheimlich mit den Klamotten auf dem Arm hinausschleichen – oder bis zum Morgen bleiben und fragen, wo die Kaffeemaschine steht? Beides kann richtig, aber auch völlig falsch sein. Am besten fragen Sie, solange sie noch wach ist. Sie schläft bereits? Lesen Sie die Zeichen: Hat sie auf ihrem Bett zwei Decken liegen oder holt sie extra eine für Sie, ist sie auf eine Nacht zu zweit eingestellt. Ein Hinweis ist auch, wenn sie Ihnen die Küche und das WC zeigt. Ein deutlicher Hinweis ist die Frage: "Schnarchst du?" Und ein unmissverständlicher Hinweis, dass sie bleiben sollen: wenn sie sich zum Einschlafen an Sie kuschelt.


Ein mürrischer Blick auf die Uhr kurz vorm Einschlafen deutet eher darauf hin, dass sie morgen früh etwas vorhat und Sie lieber los wäre. Auch wenn sie beim Einschlafen auf Distanz geht, so dass sie möglichst weit an der Bettkante liegt, bedeutet dies, dass sie lieber allein schlafen möchte. Folgen Sie im Zweifelsfall stets Ihrem Gefühl: Möchten Sie neben dieser Frau aufwachen? Auch dann noch, wenn Sie vier Bier abziehen? Ein Tipp noch, falls Sie tatsächlich bleiben (ob sie nun darum gebeten hat oder nicht): Machen Sie am nächsten Tag nicht auf Beziehung. Am besten sagen Sie nicht viel. Seien Sie nett, lächeln Sie, teilen Sie mit ihr das Geheimnis der letzten Nacht. Je na­tür­li­cher ihr das Zusammensein mit Ihnen erscheint, desto eher wird sie es wiederholen wollen –möglicherweise schon nach dem Frühstück.

Quelle: Men’s Health – Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG
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