Kickboxfitness: So werden Sie Pfunde und Aggressionen los

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16.05.2017 - 09:00 Uhr von Claudia Schäfer

Haben Sie sich schon einmal so richtig über jemanden geärgert? So sehr, dass Sie ihm am liebsten mit einem Trommelfeuer ihrer Fäuste empfangen hätten? Lassen Sie es lieber und verschaffen Sie sich Luft bei Kickboxfitness - dabei stählen Sie außerdem den Körper und verbrennen mächtig Kalorien.

Viele Menschen betreiben Sport, um sich auszupowern oder Ärger, Frust, Agressionen raus zu schwitzen. Auspowern am Sandsack ist vielleicht die effektivste Form des Dampfablassens.

Was ist Kickboxfitness (KBF)?
KBF verbindet Aerobic mit Kick- und Boxtechniken. Diese Verbindung ist an sich keine neue Erfindung. Tae Bo von Billy Blanks oder ähnliche Programme wie Fit Fight oder Thai Do verbinden ebenfalls Kicks und Boxtechniken mit einem aerobic-ähnlichem Programm. Diese Programme werden auch als "Luftkampf-Programme “ bezeichnet, während sich KBF eines Boxsacks bedient.

Und genau in der Einbeziehung dieses Boxsacks liegt die Neuheit von KBF. Bei den Luftkampf-Programmen wie Tae Bo oder Thai Fit wird ins Leere getreten und geschlagen. Ohne den Widerstand des Gegners besteht hier leicht die Gefahr der fehlenden Spannung. Bei den Schlägen (Punches) sind es die Ellenbogen, bei den Tritten (Kicks) die Knie, die oftmals mit Schwung überstreckt und dabei überlastet werden.

Stundeninhalt
In den KBF-Kursen gibt es keine komplizierten Choreographien, keine Tanzschritte und keine Spielereien. Statt dessen wird hart gearbeitet. Die Grundlage der Kurse bilden unterschiedliche Kampfsportarten. Verschiedene Beinkicks und Punches werden erlernt, geübt und perfektioniert. Gegen die Eintönigkeit und zur Unterstützung der Schnelligkeit beziehungsweise zur Einteilung des Tempos gibt es motivierende Musik im Aerobic-Stil.

Auspowern und Glücksgefühle
Wer bei diesen Kursen keinen Schweiß lässt, der macht etwas falsch, denn in den Stunden muss man alles geben. Dabei werden 850 Kilokalorien in einer Stunde verbrannt. Und wer an die Grenzen geht und seinen Körper richtig auspowert, setzt Endorphine, also Glückshormone, frei. Glücklich und zufrieden gehen die Nachwuchs-Rockies aus der Stunde und können die nächste kaum erwarten.

Mit dem Sack als Gegner besteht die Gefahr des Überstreckens nicht. Der reale Widerstand verhindert ein "Ausschlagen" der Gelenke durch überschüssige Energie. Ob KBF allerdings gesund ist oder krank macht, hängt in einem hohen Maße vom Instruktor ab. Ausgebildete KBF-Instruktoren mit Erfahrungen im Kampfsport oder Aerobic bieten in der Regel einen sicheren und soliden Unterricht, dem man gefahrlos folgen kann.

Auf den Übungsleiter kommt es an
Vorsicht ist jedoch bei unqualifizierten Übungsleitern gegeben, die einfach ein paar Schritte und Schläge gegen den Sack vormachen. Bei KBF kommt es sehr stark auf die korrekte Technik an, die sich kein Kurstrainer in Eigenregie aneignen kann. KBF ist im Übrigen ein geschützer Begriff. Wo KBF drauf steht, sollte also auch ein geschulter Übungsleiter im Kurs sein.

Zudem sollte der Instruktor zu Beginn und am Ende der Stunde eine intensive Dehnungsphase anleiten. Die Schulter- und Hüftmuskeln werden beim KBF stark beansprucht. Um Verletzungen, Krämpfen und Muskelkater vorzubeugen, ist es wichtig sich richtig aufzuwärmen.

Ist KBF effektiv?
KBF ist äußerst effektiv, sowohl für Ausdauer als auch für die Kraft und Beweglichkeit. Durch den Widerstand, den der Sack bei den Schlägen und Tritten bietet, werden beim KBF die Muskeln stärker beansprucht als beim Tae Bo.

Zahlreich und in vielen Fitnessstudios kaum zu überhören sind sie, die vielen Kurse, in denen es ums Boxen und Kicken geht und die traditionellen Kampfsport mit Fitnesstraining verbinden. Doch die verschiedenen Namen sorgen für Verwirrung: Box-out, Box-Conditioning, Box-Aerobic, Thai Bo, Tae Do, TaeBo, Fit-Box, Body Combat oder Fitness-Boxen. Dabei haben all diese Kurse trotz der unterschiedlichen Bezeichnungen Gemeinsamkeiten. Mit Kickboxfitness haben wir uns auf den vorherigen Seiten beschäftigt, jetzt stellen wir Ihnen TaeBo näher vor.

TaeBo ist ein Akronym
Der Name erinnert an asiatischen Kampfsport, ist aber ein Akronym für den Slogan des Erfinders von Tae Bo, Billy Blanks, und steht für:

  • Total commitment to whatever you do (= Volles Engagement für das, was du tust)
  • Awareness of yourself and the world (= Bewusstsein deiner selbst und deiner Umwelt)
  • Excellence, the truest goal in anything you do (= Perfektion, das wirkliche Ziel in all deinem Tun)
  • the Body as a force for total change (= der Körper als die Macht für totale Veränderung)
  • Obedience to your will and your true desire for change (= Gehorsam deinem Willen gegenüber und deinem wirklichen Verlangen für Veränderung)

Der siebenfache Karatechampion Billy Blanks begann 1989, sein Programm auf Videos und später DVDs zu vermarkten. In Fitnessstudios werden inzwischen weltweit und mit großem Erfolg TaeBo-Kurse angeboten. Der Name ist markenrechtlich geschützt. Es gibt viele weitere Institutionen, die ähnlich aufgebaute Kurse unter anderen Namen wie Thai-Fit oder Thai Bo anbieten.

Durch die sehr intensiven Workouts (die rhythmusgebende Musik kann bis zu 185 BPM schnell sein) werden Kreislauf, Muskelausdauer und -stärke und die Beweglichkeit verbessert. Die Teilnehmer konzentrieren sich nicht auf Choreographisches, sondern einzig und allein auf die Technik und das Durchhalten. Und genau das macht den Reiz der Stunden aus.

Durch die pausenlose Bewegung stellen die Stunden ein aerobes Training dar, also ein Ausdauertraining. Der Körper benötigt hierfür reichlich Energie und verbraucht entsprechend viele Kalorien. Durch den Wegfall von Choreographien und das Konzentrieren auf die Technik, werden die Bewegungen bewusster und intensiver ausgeführt. Das erhöht den Kalorienbedarf zusätzlich. Besonders die verschiedenen Bein-Kicks sind sehr anstrengend und wahre "Kalorienfresser".

Erhöhte Flexibilität
Die Bein-Kicks verbrauchen aber nicht nur immens viele Kalorien, sie bedürfen auch einer hohen Flexibilität. Das heißt, dass durch das immer wiederkehrende Ausführen der Kicks die Beweglichkeit der Hüft- und Beinregion stark verbessert wird, wenn die Bewegungen richtig ausgeführt werden. Das hat wiederum gesundheitliche Vorteile, denn die Muskulatur der meisten Menschen ist in der Bein- und Hüftregion stark verkürzt. Dies hat nicht selten Rückenschmerzen in der Lendenwirbelregion zur Folge. Der regelmäßige Besuch dieser Stunden kann somit also selbst Rückenschmerzen lindern.

Gesteigertes Selbstbewusstsein
Die Box- und Kick-Techniken haben ihre Wurzeln im Kampfsport. In den Stunden lernt man das Fighten. Das ist sicher nicht tauglich, um danach gegen die Klitschkos anzutreten, doch durch das Training verbessert man das eigene Körpergefühl und geht mit breiter Brust aus dem Gym.

Quelle: freenet.de
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