Besser ankommen: So verdoppeln Sie Ihren Sexappeal

Was die Frauen magisch anzieht
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Was die Frauen magisch anzieht

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20.03.2017 - 11:00 Uhr

Wie Sie Ihren Sex-Appeal verdoppeln? Ganz einfach: Sie brauchen nur Ihre Stärken zu betonen und sich selbst treu zu bleiben. Diese sechs markanten Charaktere machen Frauen willenlos. Testen Sie’s ..

1. Der Weltenbummler
Ein Blick in die Statistiken der deutschen Einwohner-Meldeämter zeigt einen eindeutigen Trend:
Es gibt immer mehr Singles. Diese Menschen – auch die darin enthaltenen 50 Prozent Frauen – wollen offensichtlich ihre Ruhe haben (Psychologen sprechen hier von Bindungsängsten). Kein Problem für Weltenbummler. Dass diese Sorte Mann in einer Beziehung niemals zu sehr klammern würde, kann für jede Frau als gesichert gelten –sie sind ja praktisch nie da! Und wenn sie dann doch mal für einen Moment vorbeischauen, haben sie immer die unglaublichsten Geschichten zu erzählen. Klar, das ist interessanter, wie wenn die in der Heimat verbliebene männliche Konkurrenz nach Büroschluss mit dem immergleichen Kommentar: „Oh Gott, was für ein Tag“ frustriert im Ohrensessel zusammensackt.
Weltreisende müssen zur optimalen Attraktivitätssteigerung lediglich die folgenden drei Grundregeln streng beachten:


a) Sie sollten möglichst viele Länder bereisen. Aber nicht nur Thailand, Kuba und Ibiza. Das wäre ein ziemlich eindeutiges Indiz für eine spezielle Art von Tourismus.
b) Niemals Karten schreiben. Das vermindert den Leidensdruck der Zurückgebliebenen nur unnötig.
c) Immer ein exotisches Geschenk mitbringen – zum Beispiel die
Orginalausgabe des Kamasutra.


Image-Faktor: 3 von 5. Die Indiana-Jones-Filme waren allesamt Kassenschlager. Harrison Ford hatte aber in jeder Folge eine neue Geliebte. Das haben leider auch die Frauen bemerkt.
Aufwand: Hoch. Entweder Sie rackern sich im Ausland ab oder Sie brauchen einen bestens bezahlten Spitzen-Job mit sehr viel freien Tagen – eine äußerst seltene Kombination.
Einsatzfähigkeit: Mittelmäßig. Bei Frauen mit Bindungsängsten liegen Sie goldrichtig. Bei den anderen reicht es nur zu einem erotischen Abenteuer (obwohl, besser als nix ist das allemal).


2. Der hilflose Junggeselle
Frauen haben es immer schwerer. Und wohin sollen die jetzt mit dem angeborenen Verhätschelungsinstinkt? Erlösen Sie die Damen doch aus ihrem genotypischen Dilemma. Aber vorsichtig – die Grenze zur Schlampigkeit darf keinesfalls überschritten werden. Ein etwas zu lässig angenähter Hosenknopf aber kann schon Wunder wirken. Strategisch sauber organisierte Unordnung im Schlafzimmer hat ebenfalls einen starken erotischen Reiz. (Nein, nicht die Pornos offen liegen lassen. Ein ungemachtes Bett reicht aus, um das Hilfsprogramm bei Frauen zu aktivieren.) Aber: Alles, was per se als männlich gilt – Reifen wechseln, Stromanschlüsse legen, kleinere Schlägereien – muss auch ein desorientierter Junggeselle draufhaben. Sonst konterkarieren Sie die klassische Rollenverteilung, die Ihnen gerade so zu Pass kommt. Vertrauen Sie uns: Karriere hin, Selbständigkeit her – in einigen Dingen ändern sich die Damen nicht so schnell, wie das gerne behauptet wird.
Image-Faktor: 4 von 5.
Je mehr Männer so tun, als ob sie alles alleine könnten, desto größer sind Ihre Chancen aufzufallen – positiv, versteht sich.
Aufwand: Niedrig. Sie können sich sogar gehen lassen.
Einsatzfähigkeit: Hoch. Wir können uns keine Frau vorstellen,die vom verschmitzten Junggesellen nicht angezogen würde. Oder ausgezogen.


3. Der Landjunge
Wenn Sie schon immer etwas Mühe damit hatten, Ihre Fingernägel sauber zu halten, ist das noch längst kein Grund zurUnruhe. Blättern Sie mal aufmerksam ein paar Frauenzeitschriften durch: Der Country-Style liegt schwer im Trend. Und das ist die Chance für alle Jungs vom Lande. Der Agrar-Typ kann anpacken (natürlich auch sexuell!), ist unkompliziert und – nicht zuvergessen – bauernschlau. Für allürenlose Damen (Werbefachfrauen und Parfümerie-Angestellte scheiden damit a priori aus) also genaudas richtige. Wichtig: Ein Sportcoupé mit 40 Millimeter Bodenfreiheit wirkt auf dem Acker eher weniger authentisch, und der Kaschmir-Anzug bleibt auch besser im Schrank. Als Dorfbewohner leisten Sie sich lieber einen Pick-up und tragen Jeans und Baumwollhemden. Ansonsten ist der Mix entscheidend. Gespeist wird bei der ersten Einladung natürlich am Esstisch aus massiver Eiche –aber das Besteck ist von Alessi. Der Clou: Trotz aller Natürlichkeit geht es zweimal im Jahr in die Oper. Wer sagt denn, dass Kultur nur was für aufgeblähte Affen ist?
Image-Faktor: 4 von 5. Ab einem gewissen Alter zieht der Sex-Appeal des Landjungen mächtig an. Denn er befriedigt den Nestinstinkt heiratswilliger Frauen, die die wilden Zeiten hinter sich haben.
Aufwand: Gering. Teure Accessoires sind überflüssig und die Benimm-Schule können Sie sich sparen. Seien Sie einfach „geradeheraus“!
Einsatzfähigkeit: Mittelmäßig. In schicken Großstädten und Diskotheken kommen Sie nicht weit. Der Landjunge glänzt mehr beimTête-à-Tête am offenen Kamin.


4. Der Revoluzzer
Ein nicht unerheblicher Teil der so genannten 68er hat wohl nur deshalb den wilden Max markiert, weil das einfach sexy wirkte. Beweise gefällig? Sehen Sie sich die ungepflegten Knaben auf den vergilbten Fotos doch mal etwas näher an. Keiner ein Adonis, aber überall jede Menge Weiber – das kommt ja wohl nicht von ungefähr! Und was war mit: „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment?“ Marx, Lenin oder Engels haben das nie gesagt!
Freiheitskämpfer sollten heutzutage aber ein kleines Image-Update vornehmen. Ein Greenpeace-Aufkleber auf dem Fast-nur-drei-Liter-Auto bewirkt bei Frauen kein verzücktes Stöhnen mehr. Wer nicht mindestens im Gummiboot vor einem Öltanker längsschreddert, hat sexuell betrachtet schlechte Karten. Flugblatt-Aktionen sind aus rein erotischer Sicht hingegen nach wievor vertretbar, aber bitte nicht in Kordhose und BW-Parka. Mit einem 20-Kilo-Zahnstocher frei nach Mel Gibson („Braveheart“) über die Einkaufsstraße zu hetzen, wirkt inzwischen ebenfalls antiquiert. Belegen Sie lieber ein, zwei Rhetorik-Kurse. Sie wissen ja: Das Wort kann mächtiger sein als das Schwert. In Sachen Liebe gilt das mehr denn je.
Image-Faktor: 4 von 5.
Kein anderer Männertyp schleicht sich auf so subversive Art und Weise in Hirn, Herz und Hose der Frauen – und wirkt dabei so harmlos wie ein Schluck Wasser.
Aufwand: Mittelmäßig. Blödquatschen gilt nicht. Die ständige Lektüre politischer Magazine sowie die Rezeption entsprechender Hörfunk- und Fernsehbeiträge ist Pflicht (im Idealfall entsteht am Ende sogar eine Art eigene Meinung; Achtung!).
Einsatzfähigkeit: Hoch. Heutzutage ist alles und jeder
politisch durchdrungen – oder tut zumindest so. Und da immer mehr Frauen studieren (inzwischen sogar nicht nur Sprachen), stehen massenhaft weibliche Diskussionspartner zur Verfügung.


5. Der Denker
Dass die dümmsten Bauern die dicksten Kartoffeln ernten, mag ja eine vielzitierte Volksweisheit sein. Immer und überall funktioniert das Schema „Depp mit Dusel“ aber nicht – schon gar nicht, wenn es um Ihre individuellen Reize geht. Dabei sind es weniger die vielen Falten – ein wahrer Denker bekommt sie ob seines skeptischen Blickes –, die einen Grübler so sexy machen. Sondern vielmehr die Ergebnisse des ständigen Erkenntnisdrangs. Einfach formuliert: Wer viel nachdenkt, wird ja wohl früher oder später auch mal eine gute Idee haben. Und die macht sich dann bezahlt – so zumindest die Annahme der Damen.
Neben den finanziellen Spekulationen kommt Denkern ein weiterer Effekt zugute: Sie sind passiv-erotisch. Das heißt soviel wie: Sie tun in ihrer intellektuellen Abgeschiedenheit nichts, um Frauen anzugraben. Und genau das macht jede Frau wahnsinnig. Deshalb fangen die dann auch an zu grübeln: Warum gräbt der mich nicht an? Bin ich nicht attraktiv? Ihre Taktik: Kommen lassen! Kommen lassen? Kommen lassen!!!
Image-Faktor: 5 von 5. Beim Auto ist Hubraum durch nichts zuersetzen. Bei Männern gilt das gleiche für die Birne.
Aufwand: Wenn Sie schlau sind: niedrig.
Einsatzfähigkeit: Hoch. Frauen haben – im Gegensatz zu uns –kein Problem damit, sich von ihrem Partner kluge Dinge anzuhören. Insbesondere kluge Frauen, sprich die interessanten.


6. Der Prolet
Sollten Sie mit Ihren Kumpels am Tresen schon zu „La Ola“ansetzen, weil sogar Men’s Health behauptet, dass Rülpsen völlig in Ordnung geht, müssen wir Sie leider enttäuschen. Der sexuell erfolgreiche Proleten-Typ, den wir hier meinen, outet sich dezenter. Lassen Sie es uns mal so erklären: Wie meist im Leben entscheidet auch hier die Dosis der angewendeten Methode über Erfolg und Misserfolg.
Und da gibt es etwa Männer, die sich so stark parfümieren, dass sie am Pissbecken sogar den penetrantesten Duftstein locker ausstechen. Zudem wäre da noch die Spezies „überpflegtes Abziehbild“, das sich ohne Maniküre nicht mal auf die Straße traut. Diese feuchten Handtücher tricksen Sie doch locker auf einer Briefmarke aus. Und zwar mit Ihrer „Brauche ich nicht“-Einstellung gemixt mit einer Prise „Mir doch egal“-Mentalität.
Lassen Sie sich also bloß nicht verunsichern, wenn Ihr Nachbar alle 14 Tage mit dem neuesten (japanischen!) Großraum-Kombi vorfährt und kistenweise Rotwein Marke Chateau-schlag-mich-tot nach Hause schleppt. Ihr alter Ford Capri, Baujahr ’81, hat auf seine Art viel mehr Klasse. Und wer nicht mit mindestens 27 verschiedenen Gegenständen eine Bierflasche aufmachen kann, ist für viele Frauen alles, nur kein echter Mann. PS: Auch das Stehplatz-Abo vom VFL Bochum wird nicht gekündigt (Schalke und St. Pauli gehen auch klar).
Image-Faktor: 2 von 5. Aber keine Sorge. Je mehr sich die pseudo-intellektuellen Luftpumpen ins Zeug legen, desto besser werden Ihre Chancen.
Aufwand: Gering. Symphatische Proleten sind tendenziell von konservativer Natur. Die Trendsport- und Kosmetikindustrie verdient an Ihnen keinen Pfennig.
Einsatzfähigkeit: Mittelmäßig. Das hemdsärmelige Rauhbein kommt außerhalb seines
Reviers am besten bei Akademiker-Frauen jenseits der 35 an. Da gibt es aber ‘ne Menge zu tun.

Quelle: Men’s Health – Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG
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