Testen Sie sich: Wie gut können Sie Entscheidungen treffen?

Wie gut können Sie Entscheidungen treffen?
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Wie gut können Sie Entscheidungen treffen?

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Machen Sie jetzt den Test und finden Sie es heraus!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß!


Was ist eine Entscheidung?

Bei einer Entscheidung wählt eine Person aus verschiedenen Handlungsmöglichkeiten diejenige aus, die höchstwahrscheinlich zum gewünschten Ergebnis oder Ziel führt.

Können Sie gut Entscheidungen treffen?

Einige Menschen sind richtig schnelle Entscheider, andere tun sich bei kleinsten Fragen schon schwer.

Beeinflusst wird ein Entschluss sowohl von der Ist-Situation als auch von den Erwartungen an die Zukunft. Die eigenen Werte, Interessen, Ziele und Wünsche spielen ebenso mit rein. Häufig sind Einflüsse von außen ebenfalls relevant, wie die Meinung von Familie und Freunden.

Alltagsfragen wie die Wahl des Mittagessens kehren regelmäßig wieder und sind fast schon Routine. Über diese Dinge wird meist nicht sehr lange gegrübelt.

Doch nicht nur im Privatleben müssen wir zwischen Handlungsmöglichkeiten auswählen, auch im Beruf ist Entscheidungsfreude notwendig.

Wie werden Entscheidungen getroffen?

Einige Entscheidungen werden unbewusst getroffen, andere bewusst. Es gibt Menschen, die sich eher aus dem Bauch heraus festlegen und die, die von sich sagen, sie sind eher Kopfmenschen und die gründlich über jedes Problem nachdenken müssen.

Befragen Sie am besten immer Ihren Bauch und den Kopf. Oft versuchen Menschen, etwas auf Biegen und Brechen durchzuziehen – auch wenn Ihr Bauchgefühl etwas anderes signalisiert. „Wenn Sie über einen langen Zeitraum Ihre Bauchsignale unterdrücken, entsteht Stress“, sagt Autorin und Tiefenpsychologin Maja Storch im Interview mit stern.de.

Wenn das Bauchgefühl, das auf bisherigen Erfahrungen basiert, Ihnen ein ungutes Gefühl bereitet, sollten Sie sich zuerst Gedanken darüber machen, warum das so ist. Gefällt Ihnen die Arbeit nicht mehr, weil Sie zu viele Aufgaben haben? Haben Sie Probleme mit Ihrem Chef? Erst wenn Sie die Herkunft ihres unwohlen Bauchgefühls herausgefunden haben, können Sie mit der Beseitigung des Problems beginnen.

Erstellen Sie Listen mit Vor- und Nachteilen

Vielen Entscheidungsträgern hilft es, die Vor- und Nachteile anfallender Fragen und Handlungen abzuwägen. Wenn Sie vor einer schwierigen Wahl stehen, könnten Sie beispielsweise eine konkrete Pro- und Contra-Liste erstellen, auf der Sie erst einmal alle Dinge sammeln, die Ihnen bei Ihrem Urteil helfen könnten.

Lassen Sie sich bei wichtigen Beschlüssen ruhig Zeit und brechen Sie nichts übers Knie. Denn der Spruch „Ich muss da erst einmal eine Nacht drüber schlafen“ ist nicht nur eine alte Floskel. Vielen Menschen hilft es, ein wenig Abstand zum Problem zu bekommen und anschließend in Ruhe zu entscheiden.

Wichtig ist, dass Sie am Ende sowohl auf den Kopf als auch auf Ihren Bauch hören. Wenn Sie sich bei einer Entscheidung mit einem davon unwohl fühlen, überdenken Sie die Entscheidung besser noch einmal.

Einfluss von Gefühlen

Jede Entscheidung wird von Gefühlen beeinflusst, die natürlich auch aus den bereits gemachten Erfahrungen resultieren. Egal ob positive oder negative Erfahrungen – wir speichern diese mit dem entsprechenden Gefühl ab.

Wenn also eine neue Entscheidung getroffen werden muss, greifen wir auf unsere Erfahrungen und Gefühle zurück.

Logische Entscheidungen treffen

Um logische Entscheidungen treffen zu können, werden Gefühle weitestgehend ausgeblendet. Dann führen eher rationale Überlegungen zur Lösungsfindung. Emotionale Urteile hingegen basieren zwar auch auf einer gewissen Logik, im Vordergrund steht jedoch das Gefühl.

Warum fallen Entscheidungen manchmal schwer?

Täglich muss jeder Mensch viele kleinere oder auch größere Entscheidungen treffen: Wanderschuhe oder Badelatschen? Rucksack oder Handtasche? Urlaub am Meer oder in den Bergen?

Eine Wahl zu treffen, kostet immer auch Kraft und fällt besonders schwer, wenn aus vielen verschiedenen Alternativen ausgewählt werden kann. Dieser Effekt ist auch als Auswahlparadox (im Englischen „paradox of choice“) bekannt. Wenn Sie also eine besonders knifflige Entscheidung treffen müssen, versuchen Sie, die Möglichkeiten auf wenige zu reduzieren, bevor Sie Ihr finales Urteil fällen.

Angst vor eine Entscheidung

Oft fallen Beschlüsse auch dann schwer, wenn die Folgen von vielen Faktoren abhängen, die nicht vorhersehbar sind. Außerdem spielt die Angst vor etwas Neuem in einigen Fällen ebenso eine Rolle bei der Entscheidungsfindung. Doch Angst ist ein schlechter Berater, von dem Sie sich nicht leiten lassen sollten.

Greifen Sie bei schwierigen Entscheidungen auf eine Pro- und Contra-Liste zurück oder besprechen Sie sich mit Freunden, die nochmal einen ganz neuen Blickwinkel auf die Sache haben. Im Gespräch lassen sich Ängste und Hoffnungen diskutieren.

Mit den Konsequenzen leben

Am Ende bedeutet eine Entscheidung für etwas immer auch einen Beschluss gegen etwas Anderes und mögliche Alternativen. Bedenken Sie dies, denn einige Entscheidungen können nicht rückgängig gemacht werden und Sie müssen mit den Konsequenzen leben.

Doch nicht jeder Beschluss ist unumkehrbar. Falls Sie zu einem späteren Zeitpunkt feststellen, dass Ihnen der neue Job doch nicht gefällt, wechseln Sie den Arbeitgeber eben noch einmal. Falls Ihnen die neu gekaufte Hose nicht zusagt, tauschen Sie sie um oder verschenken Sie das unliebsame Teil.

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Quelle: freenet.de