Die Walnuss - hilfreich gegen Akne, Schwitzhändchen und Alterszucker

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von Jutta Pöschl

Wir wissen ihre vielen Vorteile gar nicht mehr zu schätzen. Dabei wurde die Walnuss im Altertum für eine Götterspeise gehalten. Auch die griechische und römische Literatur bezeichnete die Walnuss als königliche Nuss. Wahrscheinlich haben die Griechen einige veredelte Schösslinge aus Vorderasien mit zu uns gebracht. Ab da begann der unaufhaltsame Siegeszug der Walnuss.

Medizinisch gut gegen Hautleiden

Nicht nur die Frucht des Walnussbaumes ist mehr als einen Blick wert. Auch heutzutage finden die Blätter Verwendung als Heilpflanze. Der hohe Gerbstoffgehalt macht sie tauglich für Umschläge, Bäder und Spülungen. Bei unterschiedlichsten Hautleiden wie Akne, Ekzemen oder Geschwüren finden wässrige Auszüge Verwendung. Gerbstoffe gehen mit den Hautproteinen eine Verbindung ein, die vor Krankheitserregern schützt. Durch ihre adstringierende Wirkung fördert dies bei Entzündungen die Heilung. Unangenehme Entzündungen im Mund-Rachenraum können ebenfalls wirksam mit solchen Auszügen behandelt werden. In Algerien wurde beispielsweise das Zahnfleisch zur Festigung mit Rindenstücken massiert.

Schwitzhände und Schweißfüße ade

Wer stark an Händen und Füßen schwitzt kann beruhigt sein. Auch dagegen ist ein Kraut gewachsen. Für die Zubereitung und Anwendung des Extraktes werden zwei bis drei Gramm der getrockneten Blätter mit 100 ml kaltem Wasser zum Sieden gebracht und nach einer Viertelstunde abgeseiht. Anschließend Füße und Hände mit Umschlägen versehen, die mit dem Sud getränkt wurden.

Als Tee zu sich genommen, entfaltet die Walnusspflanze ihre Heilwirkung auch bei Darmkatarrh und Durchfallerkrankungen. Die äußerliche Behandlung mit den Extrakten ist unbedenklich. Nur Walnusstee sollte wegen seines Gehaltes an Juglon, nicht über einen längeren Zeitraum hinweg getrunken werden.

Wissenschaftlich bestätigt - Walnüsse sind gesund!

Die Samen der Pflanze, also die Nuss ist nicht nur schmackhaft sondern auch reich an fettem Öl, den so genannten Omega-3-Fettsäuren. Eine Handvoll Walnüsse, oder 50 Gramm Nüsse, decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Diese lebensnotwendigen Fettsäuren kann der Körper nicht selbst produzieren. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Omega-3-Fettsäuren gehören zur Gruppe der ungesättigten Fettsäuren, die im Organismus so genannte freie Radikale abfangen und diese für die Zellen unschädlich machen können. Damit vollbringen sie ein gutes Werk, denn freie Radikale sind sehr aggressiv und schädigen die Zellen.

Wer regelmäßig eine Handvoll Walnüsse isst, verbessert aber nicht nur seinen Cholesterinspiegel, sondern beugt auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben immer wieder den positiven Effekt des Walnuss-Konsums auf die Herzgesundheit festgestellt. Viele Menschen müssen auf ihren Cholesterinspiegel achten. Eine Ernährungsstudie der American Heart Association zeigte bereits 1993, dass durch Zugabe von Walnüssen zu einer entsprechenden Diät das LDL-Cholesterin um 16 Prozent und das Gesamtcholesterin um 12 Prozent zurückgingen. Die "Cholesterin-Diät" alleine, ohne Walnüsse, war nicht so effektiv. In weiteren Studien konnte unter anderem gezeigt werden, dass auch die Mittelmeerküche und die gesunde Asia-Kost durch Zugabe von Walnüssen gesundheitlich aufgewertet wird.

Walnüsse gegen Alterszucker

Patienten mit Typ 2-Diabetes, dem sogenannten Alterszucker, können mit einer Vollwertdiät, die auch Walnüsse einschließt, das schlechte LDL-Cholesterin im Blut um 10 Prozent senken. Das hat eine aktuelle Studie der Universität von Wollongong, Australien ergeben. Die Ergebnisse dieser neuen Studie wurden in der Dezemberausgabe der Zeitschrift Diabetes Care der American Diabetes Association (ADA) veröffentlicht.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit Walnüssen ist zwar kein garantierter Schutz vor freien Radikalen, sie kann aber einen großen Beitrag zur Gesunderhaltung Ihres Körpers leisten. Denn über den Zellschutz hinaus bieten uns Walnüsse wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen.

Quellen: http://walnuss.info.de; http://www.innovations-report.de;

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