Gerät defekt: Reparieren oder neu kaufen?

Neu kaufen oder Reparieren? Einfluss auf diese Entscheidung können neben Geld auch Zeit und Nachhaltigkeit nehmen. Stiftung Warentest vergleicht Aufwand, Kosten und Nachhaltigkeit.
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Neu kaufen oder Reparieren? Einfluss auf diese Entscheidung können neben Geld auch Zeit und Nachhaltigkeit nehmen. Stiftung Warentest vergleicht Aufwand, Kosten und Nachhaltigkeit.

 © imago Panthermedia
von freenet

Es passiert immer wieder: Der Föhn streikt, die Spülmaschine läuft aus und der Staubsauger will nicht mehr. Dann steht eine Entscheidung an: Reparatur oder Neukauf? Die Stiftung Warentest hat analysiert, wann es sich lohnt, ein Gerät zu reparieren und wann nicht.

Bildershow: Bei diesen Geräten lohnen sich Reparaturen nicht>>

Zunächst mal spricht gerade bei kleineren Geräten vieles für einen Neukauf: Es geht schneller und die Geräte sind häufig energiesparender. Auch ein Mangel an Ersatzteilen kann die Reparaturkosten in die Höhe treiben, zudem ist unsicher, ob die Reparatur gelingt und wie lange das Gerät anschließend noch hält. Auf der anderen Seite ist eine Reparatur ressourcenschonender und nachhaltiger, Einiges kann eventuell sogar ohne fremde Hilfe wieder instand gesetzt werden.

Was geht häufig kaputt?

Innerhalb von 15 Jahren geht eine Waschmaschine im Schnitt zwei Mal kaputt. Geschirrspülmaschinen schneiden dabei mit vier Mal im selben Zeitraum doppelt so schlecht ab. Auf die Seite der Spülmaschine stellt sich der Kaffeevollautomat, der schon in einem Jahrzehnt rund drei Mal streikt. Staubsauger sind etwas ausdauernder, im Schnitt geben sie das erste Mal nach acht Jahren auf. Ihre Reparatur ist hingegen selten lohnend.

Ein ökologisches Desaster

Doch unsere Wegwerfgesellschaft belastet die Umwelt: Waschmaschinen und Spülmaschinen neu herzustellen benötigt viel Energie und Ressourcen. Ein defektes Gerät in 15 Jahren viermal zu reparieren spart gegenüber einem Neukauf rund ein Viertel der Energie. Zudem kann man Reparaturen mittlerweile auch in sogenannten "Repair-Cafés" unter Anleitung selbst durchführen. Diese Cafés stellen eine deutlich günstigere Alternative zum Kundendienst da.

Generell kommt der Kundendienst bei Stiftung Warentest nicht gut weg: Monteure finden im Test den Fehler an präparierten Maschinen nicht oder raten zum Neukauf, ohne die Waschmaschine gesehen zu haben. Tatsächlich geben diejenigen, die direkt nach dem ersten Ausfall der Waschmaschine eine neue kaufen, nur wenig mehr Geld aus als diejenigen, die sich für eine Reparatur entscheiden.

Quelle: freenet.de
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