Ausflüge mit Erotik-Faktor: 10 Städte-Touren voller Sex und Laster

Ausflüge mit Erotik-Faktor: 10 Städte-Touren voller Sex und Laster
Wir stellen zehn erotische Touren vor, mit denen Sie die sündigen Seiten von Amsterdam, Hamburg oder Venedig kennenlernen.
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Ausflüge mit Erotik-Faktor: 10 Städte-Touren voller Sex und Laster

Wir stellen zehn erotische Touren vor, mit denen Sie die sündigen Seiten von Amsterdam, Hamburg oder Venedig kennenlernen.

© imago
12.02.2018 - 00:00 Uhr

Keine Lust auf 08/15-Stadtführungen? Dann schauen Sie sich dort um, wo Lust und Laster zu Hause sind. Wir stellen 10 erotische Touren vor, mit denen Sie die sündigen Seiten von Zielen wie Amsterdam, Hamburg oder Venedig kennenlernen.

Museen und Kirchen waren gestern. Inzwischen gilt bei City-Trips: Eine Stadt ist immer auch so interessant wie ihre Sex-Szene. Egal, ob es dabei nun darum geht, wo genau im Mittelalter die Bordelle boomten. Oder ob Sie einen Streifzug durch das Rotlichtmilieu der Gegenwart unternehmen.

Das sind die zehn erotischsten Städte-Touren:

  1. Hamburg: Auf Kiez-Tour mit Inkasso-Henry
    Die Reeperbahn gehört zu Hamburg wie der Hafen. Wer die Geheimnisse des Rotlichtmilieus von St. Pauli kennenlernen will, braucht einen Führer vom Fach. Das ist Inkasso-Henry definitiv: Portier auf der Reeperbahn, Türsteher, Zuhälter, Geldeintreiber – das Kiez-Urgestein hat schon alles gemacht. Nun führt der ältere Herr, der mit Goldkettchen, Glatze, Tattoos und getönter Brille aussieht wie ein Lude, Touristen über die Reeperbahn. Das macht er ganz unverfälscht und zieht mit Ihnen über die Herbertstraße, den Hans-Albers-Platz, die Große Freiheit oder zur berühmten Reeperbahn-Kneipe „Ritze“.

    Insider-Wissen zwischen Anschaffen und Dildo-Tipps
    Inkasso-Henry erzählt auf seine urige Weise nicht nur von seinen eigenen wilden Zeiten, sondern vermittelt das sexuelle und kulturelle Treiben von Hamburgs Rotlichtviertel mit viel Insider-Wissen: Alles vom Anschaffen bis hin zu den ungeschriebenen Kiez-Gesetzen. Auf Nachfrage erklärt er Ihnen sogar, wie man einen Dildo benutzt. Preis: 40 Euro pro Person.

  2. Amsterdam: Von Rotlicht, Kiffen und dem perfekten Blowjob
    Viel über Sex erfahren und sich dazu einen Joint gönnen – das klingt für Sie nicht nach einer Stadtführung? In Amsterdam schon. Eine private „Rotlichtviertel und Coffeeshop-Tour“ von GetYourGuide bringt Ihnen Amsterdams Geschichte in Sachen Erotik, Prostitution und Coffeeshop-Kultur nahe. Dazu gehört auch, dass Sie lernen, einen Joint zu drehen und noch auf einen Sprung im Sex-Museum vorbeischauen.

    In 90 Minuten zum Profi für Oralverkehr
    Wem das an liberalem Input noch nicht reicht – speziell für Frauen gibt es einen „Braut-in-spe-Workshop“. Klingt züchtiger als es ist, denn tatsächlich geht es hier um den perfekten Blowjob. Eine professionelle Lehrerin bringt den Teilnehmerinnen in 90 Minuten alle Tricks bei – vom Twister bis hin zur Frage, wie ein Kondom ganz ohne Fingereinsatz wunderbar sitzt. Preis: beide Kurse jeweils ab 30 Euro pro Person.

  3. Frankfurt: Hinter den Kulissen eines Bordells
    Lieber mittendrin als nur Zaungast sein: Das gilt für die „Sex in the City“-Tour, die in Frankfurt drei Stunden lang vor und hinter die Kulissen eines Bordells schaut. Genau da hin, wo sonst nur die Freier gelangen. Kleiner Wermutstropfen: Das Vergnügen haben ausschließlich weibliche Touristen – zumindest in Form dieser Tour.

    Schwätzchen mit Domina und Bordellchefin
    Sie plaudern unter anderem mit einer Domina und einer Bordellchefin und dürfen einer Profi-Stripperin bei der Arbeit zuschauen. Am Ende der Tour wissen Sie von Straßenstrich und Laufhaus bis hin zur Edelprostitution bestens Bescheid und haben sich Ihre ganz eigene Meinung über das gleichermaßen verpönte wie faszinierende Bahnhofsviertel der Main-Metropole gebildet. Preis: 59 Euro pro Person.

  4. Köln: Wenn zum Sex der Crime kommt
    Neugierig auf Geschichten von Bordsteinschwalben und Henkern? In Köln setzen die „Stadtgeschichten Köln“ auf das Motto „Sex and Crime“ und nehmen ihre Besucher mit auf einen historischen Streifzug durch das einstige Rotlichtviertel der Stadt. Dabei wird es im lockeren Rheinland erwartungsgemäß unterhaltsam: Sie erfahren bei einem 90-minütigen Rundgang unter anderem, wie Schürzenjäger Casanova in Köln prompt im Bett der Bürgermeister-Gattin landete. Sie lernen alles über Keuschheitsgürtel, wie Eselmist im Mittelalter der Verhütung diente und die wilden Orgien in den Badehäusern.

    Von Henkern und Polizisten, die mit Huren Kaffee trinken
    Zum Sex gesellt sich dann der Crime mit Anekdoten über Ratsskandale, Ehebrecher, Halunken, den Henker und seine Liebesdamen. Tour-Alternative: „Die Geschichte des Rotlichtmilieus“ mit Geschichten aus den 1960er und 70er Jahren, als Köln Deutschlands kriminellste Stadt war, die Polizisten mit den Huren Kaffee tranken und es noch unvergessliche Milieugrößen gab. Preis: beide Touren 13 Euro pro Person.

  5. Venedig: Lust, Laster und 50 Shades of Grey
    Italiens berühmte Lagunenstadt ist ein Sinnbild für Geheimnisse, Liebesaffären, Verrat und Verführung. Immerhin kommt hierher auch Giacomo Casanova. Wer in diese Welt eintauchen will, kann das bei einer zweistündigen Tour von GetYourGuide tun. Das Ziel: Venedigs historische Hot Spots in Sachen Lust und Laster. Die Highlights: der Palast von Bianca Cappello, die einst Geliebte und dann Frau von Francesco I., Großherzog von Florenz, war. Hinter ihrem Schloss liegt die bekannte Carampane – ein Teil der Insel Rialto, in dem ab 1422 vor allem Prostituierte lebten.

    Spaziergang über die Brücke der Brüste
    Außerdem besuchen Sie das Castelletto-Viertel, einst das Rotlichtviertel von Venedig, und die Ponte delle Tette, die zu Deutsch nicht zufällig „Die Brücke der Brüste“ heißt. Die Liebesdamen zeigten ihren Freiern hier ihre nackten Vorzüge. Für das erotische Kopfkino nach Tour-Ende sorgt der Besuch eines traditionellen venezianischen Maskengeschäfts. In diesem Sinne: Maske kaufen und zu Hause „50 Shades of Grey“ spielen. Preis: pro Gruppe (bis 10 Personen) 198 Euro.

  6. Berlin: 24 Stunden Party und Sex
    Wer will, kann in der Hauptstadt 24/7 erotisch Gas geben. Ein klassisches Rotlichtviertel hat Berlin dabei nicht – weil der Sex überall ist. Wählen Sie also nach Gusto und am besten auf eigene Faust. Hier ein paar Inspirationen für eine kleine Entdeckungsreise: In der Kleinen Nachtrevue gibt es Burlesque-Shows, erotisches Kabarett, Tanz, Akrobatik und Chansons. Wie wäre es mit einem Abstecher in den ersten Sex-Shop für Veganer? Was im Other Nature in Kreuzberg lustvoll und skurril zugleich ist. Vom steinernen Dildo bis zur Peitsche aus Fahrradschläuchen gibt es praktisch alles.

    Zwischen Exzess und Ekstase
    Um Ihren erotischen Städtetrip abzurunden, ist ein Club-Besuch Pflicht. Legendär für Exzess und Ekstase ist das Berghain, aber sehr überlaufen. Alternative: Das Insomnia. Der hedonistische Nachtclub bietet wechselnde Motto-Parties mit vielsagenden Titeln wie „Saturday Night Fuck“. Aber selbst wenn Sie nicht aktiv bei den Gangbangs, Fetisch- oder Swingerparties mitmischen wollen – im Insomnia lässt sich auch einfach gut feiern. Für alle, die bei der Stadterkundung doch mehr betüddelt werden wollen: Bei der Spezialtour „Berlin Nightlife - Machen Sie die Nacht zum Tag!“ lernen Sie unter anderem die Lesben- und Schwulenszen am Nollendorf-Platz, die Clubs in Friedrichshain-Kreuzberg und das Charlottenburger Rotlichtmilieu kennen. Preis: ab 11,60 Euro (Gruppengröße 50 Personen) bis 310 Euro (Einzeltour).

  7. Valencia: Paella mit Pornostars
    Wollten Sie schon immer einen Blick hinter die Kulissen der Porno-Industrie werfen? Im spanischen Valencia bekommen Sie Ihre Chance – und können nebenbei noch Insider-Tipps fürs Erkunden der Stadt mitnehmen. So bietet die feministischen Porno-Regisseurin Erika Lust Touristen die Chance, Spanien in der Gesellschaft einiger ihrer Porno-Stars zu entdecken. Zum Beispiel, indem Sie sich mit dem Darsteller-Paar Alexa und Joel Tomas in Valencia zum Paella-Essen treffen.

    Was passiert beim erotischen Filmdreh?
    Die beiden verraten ihren Gästen beim Lunch nicht nur, was sie sich in der Stadt unbedingt ansehen sollten, sondern erzählen auch, wie es beim erotischen Filmdreh wirklich zugeht. Nur damit Sie nicht auf falsche Gedanken kommen – Sex steht bei der kulinarischen Plauderstunde nicht auf dem Programm. Preis: 550 Euro für 2 Personen inklusive Essen.

  8. Wien: Bordellgeschichten von Europas bekanntester Hure
    Ihre enorm erfolgreichen Memoiren sind zwar vermutlich reine Fantasie. Aber Fakt ist: Der Name der (angeblichen) Wiener Prostituierten Josefine Mutzenbacher, die im 19. Jahrhundert gelebt haben soll, steht bis heute für prickelnde Lust und pikante Halbwelt-Stories. Wer Wien besucht und mehr erfahren will – der erotische Stadtspaziergang „Josefine Mutzenbacher - Auf den Wegen der Lust im Alten Wien“ vom „Verein Wiener Spaziergänge“ verrät die Details.

    Von Bordellmünzen, Syphilis und Kondomen
    Wo haben die Dirnen damals ihre Kunden gefunden? Was sind Bordellmünzen und Grabennymphen? Wie war das mit der Syphilis und wann kamen Kondome auf? Alles Fragen, die bei der Tour rund um Mutzenbachers vom Sex bestimmte Lebensgeschichte und die Wiener Bordellwelt von der Römerzeit bis heute beantwortet werden. Preis: 16 Euro pro Person.

  9. Wittenberg: Verführung in sechs Gängen
    Erotik geht durch den Magen. Das war schon vor 500 Jahren so und in der Lutherstadt Wittenberg können Sie mit der Eventführung „Erotisches zur Nacht“ Geschichte und Gegenwart unter einen Hut bringen. Eine Stadtführerin, die in die Rolle der Magd des bekannten Renaissance-Künstlers Lucas Cranach der Jüngere (wie Luther ein Sohn der Stadt) schlüpft, zeigt Ihnen, was in Wittenberg in Sachen Lust dereinst abging. Der Besuch im Bordell war speziell im Spätmittelalter so normal wie heute der Blick aufs Smartphone. Also schauen Sie, wo sich früher die Ehepriester und Dirnen herumtrieben und erfahren Tricks aus der magischen Kiste der Liebestränke und Kräuterweiber.

    Erst Aktmalerei, dann erotisches Menü
    Kurz blicken Sie einem Cranach-Darsteller bei der Aktmalerei, für die der Künstler berühmt war, über die Schulter – dann folgt die Magen-Betörung im Hier und Jetzt: Ein erotisches Menü in sechs Gängen zeigt Ihnen alle Kniffe der kulinarischen Verführung. Was Sie anschließend im Hotelbett als Nachtisch servieren, bleibt Ihrer Fantasie überlassen... Preis: für die Tour plus Essen ab 46 Euro pro Person.

  10. Flensburg: In der Stadt von Sex-Pionierin Beate Uhse
    Okay, Flensburg ist nicht Hamburg. Und die sexy Vibes der Reeperbahn finden Sie hier auch nicht. Aber dafür sind Sie nah dran an einem Stück deutscher Sex-Geschichte. Immerhin gründete Beate Uhse hier im Jahr 1962 den ersten Sex-Shop der Welt. Beim Stadtrundgang „Flensburg – eine erotische Hafengeschichte“ können Touristen Wissenswertes aus dem Leben der 2001 verstorbenen Sex-Pionierin, die einst Berufspilotin war, erfahren.

    Rotlicht, Hafenkneipe und Sextoys
    Neben den erotischen Eckpfeilern der Stadt, wie etwa ihrer historischen Rotlichtmeile, gibt es dann noch einen Absacker in einer urigen Hafenkneipe. Falls Sie anschließend Lust haben, selbst noch ein paar Sextoys als Souvenir mitzunehmen – die nächste Beate-Uhse-Filiale liegt an der A7 in Handewitt bei Flensburg. Preis: für die Tour pro Gruppe (max. 25 Leute) 140 Euro.

Wir haben für Sie spannende Städte-Touren zwischen Amsterdam und Valencia herausgesucht, bei denen anrüchige und erotische Highlights im Mittelpunkt stehen.

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