Auswärtiges Amt: Das bedeuten die Warnstufen für Urlauber

Das Auswärtige Amt in Berlin-Mitte bewertet die internationale Gefahrenlage für Bundesbürger im Ausland.
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Das Auswärtige Amt in Berlin-Mitte bewertet die internationale Gefahrenlage für Bundesbürger im Ausland.

© imago images/Stylbruch

Im Rahmen der Corona-Pandemie hat das Auswärtige Amt eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Am 15. Juni soll diese entschärft und in einen Reisehinweis umgewandelt werden. Doch was bedeutet das für Urlauber? Wir zeigen es Ihnen in unserem Artikel!

Das Auswärtige Amt informiert Urlauber nicht nur über aktuelle Krisen und Bedrohungen in der Welt, sondern liefert auch nützliche Informationen über Einreisebestimmungen, Impfempfehlungen, Zollvorschriften und Co. in den einzelnen Ländern.

Die Einschätzungen des Auswärtigen Amts sind außerdem wichtige Richtlinien für Reisende und Reiseveranstalter. Aus ihnen lassen sich Stornierungsbedingungen und Ansprüche der Verbraucher ableiten.

Generell besteht das Hinweissystem der Behörde aus drei Abstufungen. Dem Reisehinweis, dem Sicherheitshinweis und der Reisewarnung. Wir zeigen Ihnen, welche Auswirkungen die einzelnen Stufen für die Stornierungsbedingungen von Urlaubern haben:

Was ist der Unterschied zwischen einem Reisehinweis, einem Sicherheitshinweis und einer Reisewarnung?

  • Reisehinweis
    Diese allgemeine Hinweisstufe wird regelmäßig überprüft und aktualisiert. Sie enthält Informationen über die Einreisebestimmungen eines Landes, medizinische Hinweise, sowie straf- und zollrechtliche Besonderheiten.
    Der rein informative Hinweischarakter ist rechtlich nicht bindend. Daher hat ein Urlauber aufgrund eines Reisehinweises keinen Anspruch auf eine kostenlose Stornierung.
  • Sicherheitshinweis
    Mit dieser Warnstufe werden Reisende oder im Ausland lebende Deutsche auf besondere Risiken hingewiesen. Im Rahmen dieser Warnstufe können Empfehlungen ausgesprochen werden, auf Reisen lieber zu verzichten oder sie örtlich einzuschränken. Die Sicherheitshinweise werden ständig überprüft und aktualisiert.
    Auch die Sicherheitshinweise sind rechtlich nicht bindend. Daher haben sie ebenfalls keine Auswirkungen auf die Stornierungsmöglichkeiten von Urlaubsreisen.
  • Reisewarnung
    Die höchste Warnstufe des Auswärtigen Amts wird nur selten ausgesprochen. Sie enthält einen dringenden Appell Reisen in ein Land oder eine bestimmte Region zu unterlassen. Da akute Gefahr für Leib und Leben der Reisenden besteht. Dort lebende Deutsche werden gegebenenfalls zur Ausreise aufgefordert. Die offizielle Reisewarnung ersetzt den Sicherheitshinweis. Hieraus ergibt sich für Urlauber, dass sie Pauschalreisen stornieren können.
Quelle: freenet.de
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