Party around the Globe – Wie und womit anderswo gefeiert wird

Party am Strand? In vielen Ländern eine ganz normale Wochenendbeschäftigung. Auch Urlauber können mitmachen.
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Party am Strand? In vielen Ländern eine ganz normale Wochenendbeschäftigung. Auch Urlauber können mitmachen.

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05.04.2017 - 10:00 Uhr von MR

Kneipentour und Clubausflüge – Feiern gehen in Deutschland ist eine klare Sache. Mit der ausgeprägten Kneipenkultur gibt es hierzulande viele Bars, Schänken und Lounges, wo durstige abends einen Drink zu sich nehmen können. Auch der Treffpunkt ist oft klar: Nicht wenige haben ihre Stammkneipe, die bei jeder Gelegenheit die passende Location ist. Aber wie sieht das eigentlich im Urlaub aus? Was wird getrunken, was zieht man an?

Gerade junge Reisende mischen sich vor Ort gerne mal unter das Partyvolk – abseits von Hotelbars und Touristen-Massen. Da ist es gut zu wissen, wie im Urlaubsland gefeiert wird, wo das Partyvolk sich trifft und wie überhaupt eine typische Partynacht aussieht. Anhand der beliebtesten Urlaubsziele und manch einer exotischen Destination gibt’s hier den Reiseführer für die Party around the Globe. 

Sonne, Palmen, Meer und Strand: Für viele gehört das ganz fest zum Sommerurlaub dazu. Wenn dann noch ein braun gebrannter Kellner mit einem Pina Colada um die Ecke kommt, sagt wohl kaum jemand „Nein, danke“. Strandurlaub und ein wenig Party – das passt gut zusammen, denn auch das Nachtleben ist in anderen Ländern nicht so wie zu Hause. Das tut gut: Mal was Anderes sehen als die üblichen Pappenheimer in der Stammkneipe, andere Clubs entdecken und andere Musik hören. Dabei fällt schnell auf: Fast überall geht es um gute Musik, leckere Drinks und jede Menge Spaß. Wie dieser jedoch ausfällt, sieht überall anders aus. Wo jedoch, zieht es die Deutschen überhaupt hin?

Die Top-Destinationen der Deutschen

„Traumurlaub“: Das ist für die meisten Menschen ein Stopp in der Karibik. Die Bahamas, Dominikanische Republik, Barbados und natürlich die Malediven stehen dabei ganz oben. Lange weiße Sandstrände, türkisblaues Meer – das ist das, was die meisten sich dafür wünschen. Aber auch Italien und Spanien stehen auf der Liste, wenn man die Deutschen nach ihren Traumzielen fragt. Das zeigt: Fernreisen stehen hoch im Kurs, aber auch erschwinglichere Urlaube am Mittelmeer haben ihren Charme – schließlich sind in Italien und Spanien ebenfalls nette Strände zu finden.

Ein Pluspunkt der europäischen Traumziele ist außerdem, dass der Flug nicht allzu lange dauert oder das Ziel alleine mit dem Auto zu erreichen ist. Viele scheuen sich vor allzu langen Flugstunden und Reisen über den großen Teich. Denn gerade bei nur wenig Urlaubszeit – oftmals sieben bis 14 Tage – sollte nur wenig Zeit für die eigentliche Reise draufgehen.  Dazu kommt, dass 8,7 Prozent der Deutschen aus Angst noch nie in ein Flugzeug gestiegen sind und starke Flugangst haben. Das bedeutet, dass nahe Ziele hier umso wichtiger sind.

Ansonsten gehören vor allem

  1. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis
  2. Schöne Natur
  3. Gastfreundschaft
  4. Eine Wohlfühl-Atmosphäre
  5. Harmonie
  6. Leckeres Essen
  7. Ruhe und Erholung
  8. Gutes Wetter
  9. Gesundes Klima

zum perfekten Urlaub dazu. Reiseveranstalter punkten also vor allem dann, wenn sie im Vorfeld alle Leistungen möglichst genau benennen und fair kalkulieren. Baustellen hingegen, schmutzige Strände und Pools, machen die Urlaubsstimmung schnell zu Nichte. Warmes Wetter, gesundes Klima sind die Punkte, die sich nur selten bewusst beeinflussen lassen, allerdings hilft es den meisten, mit den richtigen Menschen in den Urlaub zu fahren. Familie, Partner oder Freunde sind da die beste Wahl, nur wenige verreisen tatsächlich alleine.

Ruhe und Erholung sind auch ein wichtiger Punkt für die meisten Urlauber. Allerdings ist dabei nicht davon auszugehen, dass immer nur Schlafen und Ausruhen am Strand gemeint ist. Aktivurlaub, unter Leute kommen, spät ins Bett gehen und auch mal Party machen gehören für viele ebenso dazu, es entspannt sogar nachweislich besser, als das pure Herumliegen am Strand.

Auch Gastfreundschaft steht auf der Liste – und Urlauber mögen es besonders wenn sie im Urlaubsland auch mal mit Einheimischen in Kontakt kommen. Wo ginge das besser als auf einer Party?

Partytime…
…ist in Deutschland häufig das gleiche. Treffen in einer Bar, Vortrinken und schließlich Tanzen gehen, wenn es denn so weit kommt. Allerdings hat Tanzen nicht für jeden den gleichen Stellenwert. Viele Männer mögen das rhythmische Bewegen zur Musik von vorneherein nicht, andere hingegen schwingen gerne mal die Hüfte. In anderen Ländern ist das anders. Salsa Tanzen ist Religion, in vielen karibischen Ländern sind die rhythmischen Bewegungen zur Musik sogar explizit Männersache. Und auch nicht überall gibt es Clubs – aber wer braucht schon einen Club, wenn er am Strand feiern kann? Richtig – so wie in der Karibik zum Beispiel.

 

In der Karibik: Karibische Rhythmen, Tanz und Rum
Karibische Rhythmen, Tanz und Rum: Ein gutes Paket und altbewährt auf den karibischen Inseln. Rhythmus liegt hier im Blut, die Trommel Rhythmen klingeln noch lange im Ohr nach. Dazu brauchen die Inselbewohner nicht viel: Ein Schrottplatz oder zwei Sticks und ein altes Ölfass sind völlig ausreichend. „Steel“ genannt gibt es inzwischen über 300 Trommel-Orchester alleine auf Trinidad und Tobago. Weitere Party-Möglichkeiten ergeben sich durch die großen Feste auf den Inseln. Karneval feiern die Karibikbewohner ganz besonders ausgelassen und auch die Nationalfeiertage sind besondere Erlebnisse mit Paraden und Volksfesten.

Ansonsten wird vor allem an jedem Tag gefeiert, der die Möglichkeit dazu bietet. „Liming“ nennen es die Bajaner oder Tobagonians, wenn sie einfach den Moment genießen. Abhängen mit einem Bier oder einem Cocktail, den Blick aufs Wasser gerichtet oder Geschichten erzählend und tanzend mit der Familie und den Freunden: Ein „Lime“ kann aus allen Situationen heraus entstehen, vor allem wird aber nachts gefeiert, wenn das Essen gegessen und die ersten Getränke getrunken sind. 

Tanzen ist beim Liming und Feiern ein großes Thema: Der Rhythmus liegt der gesamten Karibik im Blut, die Trommelrhythmen verführen jeden Körper zum Tanzen und auch Calypso und Reggae wollen mit dem Körper gefühlt werden. Der Tanzstil ist dann auf Barbados und Trinidad und Tobago ganz speziell karibisch, „Wukking Up“ genannt. Der typische Tanz folgt eigenen Regeln und setzt den Fokus vor allem auf eine locker kreisende Hüfte. Es geht dabei in erster Linie um Spaß, also können auch feiernde Touristen einfach mitmachen und sollten sich dabei selbst nicht zu ernst nehmen.

Auf den Malediven: Kokoswasser an der Bar und Bodu-Beru

Die Malediven stehen ganz oben auf der Liste wenn es um die Ziele für einen Traumurlaub geht. Kristallklares, türkisblaues Wasser, weiße Sandstrände, Palmen und natürlich die typischen Strandhütten, die häufig auf Stegen ins Wasser gebaut sind. Tauchen, Schnorcheln oder auch einfach nur faul in der Sonne liegen: Genau dafür sind die Inseln gemacht. Die unzähligen Inseln sind häufig nicht mal bewohnt – nur 90 Stück der über 1100 Inseln werden touristisch genutzt -  so dass der Traum von der einsamen Insel hier durchaus noch wahr werden kann. Immer da: Reichlich Kokosnüsse und gesundes Kokoswasser.

Ein Drink an der einsamen Hotelbar ist für die meisten Touristen das, was einer Party am nächsten kommt. Allerdings geht es auf den Malediven auch ganz anders zu. Beim Bodu-Beru beispielsweise, trommeln die Einheimischen Männer auf großen Trommeln und tanzen dazu. Am Lagerfeuer entsteht so ein Eindruck des traditionellen Insellebens, die Trommeln geben rhythmische Klänge von sich und der warme Sand zwischen den Zehen hat eine zusätzlich entspannende Wirkung.

Neben diesen kleinen Get-Togethers am Strand gibt es aber auch wildere Partys, die hauptsächlich auf abgelegenen, unbewohnten Inseln stattfinden. Zumeist wird hier erst mit dem Boot zum Fischen gefahren, dann gegrillt und schließlich getrommelt und getanzt. Lagerfeuer und auch Musik, die über den Stromgenerator ermöglicht wird, heizen weiter die Stimmung an. Mit Einheimischen oder Eingewanderten kann so das wahre Inselleben genossen werden, das nicht nur langweiliges am Strand herum liegen bereithält. 

In den USA: Über Moonshine, Craft Beer, Spring Break – und Bierfest

USA heißt auch Leben der Superlative. Bigger, better, faster ist hier nicht nur so ein Spruch sondern allgemeingültiges Motto. Und so wird auch gefeiert. Der Spring Break in Miami ist eine der größten Partys weltweit und auch andere Party Städte wie Las Vegas oder New York - die Stadt die niemals schläft – halten alles für Feierwütige bereit. Partybegeisterte Städtetouristen finden vor allem in den zehn besten Nightlife-Cities genügend Kneipen, Bars und Clubs.

Aber auch in den ländlicheren Gegenden wird gefeiert. Amerikaner verlegen sich dabei nur zu gern auf Selbstgemachtes jeder Art – Hauspartys, Moonshine und Craft-Beer sind feste Größen, in bestimmten Regionen kommen noch Country Musik und Line Dance hinzu. Trinken ist hier anders als in vielen anderen Ländern auch durchaus Genuss, was vor allem beim Craft Beer zum Ausdruck kommt. Dieses hat laut Leiterin der Berlin Beer Academy Sylvia Kopp gerade in den USA eine lange Tradition, so dass dort schon viele tolle Craft Biere entstanden sind, die auch dem Bier-Erfahrenen Deutschen noch neue Blickwinkel auf das Gebräu liefern können. Was vor etwa 30 Jahren als privates Hobby begann ist nunmehr zu einer weltweiten professionalisierten Bewegung avanciert. Ziel der Brauereien ist es, ein qualitativ möglichst hochwertiges Bier herzustellen, welches sich durch unterschiedliche Geschmacksrichtungen auszeichnet.

Auch Moonshine – schwarz gebrannter Schnaps in den Wäldern – gehört fest zur Kultur, auch wenn dieser Teil natürlich höchst inoffiziell ist. So entstehen die meisten Feiern beim BBQ, wenn draußen gegrillt und getrunken wird. In den Städten hingegen sind Vorglühen und feiern gehen in der Clubs der Stadt das Mittel zum Wochenende. Ganz besonders wichtig hier: Den Dresscode vorher abchecken. Nicht jeder Club in den USA ist so leger wie gedacht, hohe Schuhe und schickere Exemplare als Sneaker gehören dazu.

In Thailand: Full-Moon Partys und Get-Togethers am Strand

Sonne, wunderschöne Strände und atemberaubende Landschaften: Thailand ist nicht nur das Land des Ökotourismus geworden, sondern auch bekannt für seine ausufernden Full-Moon Partys und natürlich die Freundlichkeit, die überall im Land vorherrscht. Das „Land des Lächelns“ nimmt dabei auch die Partygäste gerne an die Hand, feiert gemeinsam mit den Touristen am Strand und macht den Urlaub so zum Rundumerlebnis.

Thais sind von ihrer Freundlichkeit abgesehen bekannt für ihren hohen Schnapskonsum bei eigentlich minimaler Trinkfestigkeit. So kommt es, dass sie auf jeglichen Festen zumindest maximal alkoholisiert sind. Die Touristen können da meist mehr ab – und so wurde das Trinken aus Eimern bei den Full-Moon Partys etabliert, was allerdings schon den einen oder anderen Zwischenfall hervorgerufen hat. So wurde auf Koh Phangan, Hochburg der Full-Moon-Partys, eine erhöhte Sicherheitsstufe um die Feiern herum ausgerufen, so dass das Erlebnis wieder sicherer wird.

Der sanftere Party-Einstieg kommt über ein Bier am Strand – zum Sonnenuntergang der Place to be. Die Flüssignahrung dazu gibt’s im Seven Eleven. Aber Achtung: Nicht überall in Thailand darf auf Teufel komm raus gefeiert und getrunken werden. Auf Yao Yao zum Beispiel ist die Mehrheit der Bewohner muslimisch – keine Party, keinen Alkohol ist die Devise. Auf Koh Tao hingegen ist die Motto-Party das Nonplusultra, die jeden Freitag in der Lotus Bar stattfindet. Auch hier gibt es Buckets mit 20 Strohhalmen und dann jede Menge Spaß.

Ebenfalls stark gefeiert sind die tatsächlichen Feiertage der Thais, wie das Lichterfest im November oder Songkran, das thailändische Neujahrsfest vom 13. bis zum 15. April. Traurig dabei: Die Zahl der Unfälle steigt rapide an, da viele alkoholisierte Fahrer ihr Gefährt nicht stehen lassen wollen. Hier gilt es auch als Tourist, die Augen gut offen zu halten umso nicht selbst zum Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden. Trotzdem gehört Feiern in Thailand fest zum Landeserlebnis dazu.

In Neuseeland: Wenn das Restaurant zum Club wird
Neuseeland ist Natur pur und lockeres Leben am Pazifik. Hier fährt niemand hin zum Partyurlaub, aber sie kann trotzdem nicht schaden. Backpacker und auch die Einheimischen feiern gerne und gut, auch wenn die Nächte kurz sind: Sperrstunde ist ein Thema in Neuseeland, mal durchtanzen bis morgens um 5 Uhr hingegen nicht. Auch große Clubs gibt es eher weniger, wenn man sich abseits von Auckland und Wellington bewegt – für die meisten also die meiste Zeit über.

In den kleinen Städten wird also das umfunktioniert, was da ist. Kleine Bars, in denen nachmittags gegessen und dann getrunken werden kann, rücken gegen 22 Uhr die Tische zur Seite und schaffen so eine Tanzfläche. Der DJ legt auf und dann wird getanzt. Wer allerdings Musik wie im Berghain in Berlin erwartet, wird enttäuscht sein: Das meiste spielt sich zwischen sanftem Elektro und dem ganz normalen Mainstream-Musikgeschmack ab, wobei der ein oder andere so auch noch zu Liedern feiern kann, die vor 5 Jahren in Deutschland noch aktuell waren. Ein wenig Retro Flair gehört dazu.

Was hingegen leider nicht geht, ist trinken am Strand. Die Neuseeländer achten auf ihre Natur und ihre Bevölkerung: Trinken mitten in der Stadt, wie es hierzulande üblich ist, ist ein No-Go. Alkohol gibt es nur in lizensierten Bars, die Liquor-Ban-Areas verpflichten ansonsten dazu, das Getränk zumindest in der Tasche zu verstauen. So muss die Strandparty auf organisierte Feste ausgelagert werden – oder an einem entlegenen Fleckchen stattfinden, wo niemand was von mitbekommt.  

In Italien: Vino en la Vinoteca und die typische „Cocktail-Party“

La Dolce Vita gehört in Italien einfach dazu: Es sich gut gehen lassen, sich treiben lassen, schauen was da kommt. Also gibt es nach der Arbeit einen Aperitivo – und die Welt sieht gleich schon viel freundlicher aus. Aus diesem Aperitivo kann dann schon mal ein ganzer Abend werden, der mit leckeren Getränken und italienischen Kleinigkeiten zum „dolce far niente“ – das süße Nichtstun - wird.

Und so ist es auch, wenn Freunde zusammen etwas essen gehen. Mit mehreren Menschen das Lieblingslokal stürmen, ordern, was die Küche hergibt und mit gutem Wein und guten Gesprächen in den Abend starten. Tanzen muss hier niemand. Clubs gibt es zwar, aber eine richtige Tanzkultur wie in Lateinamerika, der Karibik oder Spanien gibt es so nicht. Stattdessen: Vino und Amore.

Für Touristen gilt also: Einfach mitmachen. Einen Aperitivo trinken, die Sonne und das Leben genießen und einfach mal sitzen bleiben und zwei drei Weinchen mehr trinken, statt nach dem Essen gleich wieder abzuhauen – der Lokalbetreiber wird sicherlich nicht böse drum sein, sondern vielleicht sogar noch einen Ramazotti vorbei bringen und mittrinken.

In Spanien: Spätes Essengehen und was da so kommen mag

Ähnlich handeln die Spanier, auch wenn hier das Tanzen einen anderen Stellenwert hat und Salsa und Bachata quasi fest dazu gehören. Anders als in Italien wird hier auch erst spät zum Essen gegangen. Im Sommer bewegt sich kaum jemand vor 22 Uhr vor die Haustür, gestartet wird dann mit einem schönen Vino Tinto de Verano, der mit Rotwein, leichter Zitronenlimonade und vor allem frischen Früchten Lust auf mehr macht.

Nach dem Essen geht’s dann weiter: Eine Cocktailbar oder mehr Wein, Möglichkeiten gibt es viele. Anders als in Neuseeland ist keine Sperrstunde zu erwarten. Stattdessen Tanzen bis der Morgen graut. Anders als in deutschen Diskos ist Tanzen hier im Übrigen Paarsache – also ran da und mitwackeln. Grade Frauen, die dem Mann die Führung überlassen können, haben es hier einfach: Drehen lassen und Locker in der Hüfte sein, dann geht es ganz leicht.

Abgesehen davon lieben die Spanier gute Gespräche. Wer sich also gegen die Tanzfläche entscheidet, der kann auch mit ein zwei Flaschen Wein an den Strand verschwinden. Irgendjemand kommt bestimmt dazu und lässt sich zu einem Schlückchen überreden. Ohne Musik dann in den Morgen tanzen? Auch das ist kein Problem. 

Als Tourist zu den Einheimischen finden

Vielen ist es im Urlaub wichtig, mal weg von den eigenen „Pappenheimern“ zu kommen und auch mal andere Leute kennen zu lernen. Besonders interessant wird es, wenn es Einheimische sind, die in der Kultur des Urlaubs Landes aufgewachsen sind und dort Leben. Sie sind – mal ganz uneigennützig gedacht – auch meist die besten Reiseführer. Schließlich wissen sie, welche Cafés echte Geheimtipps sind und welche Unternehmung in der Umgebung sich wirklich lohnt – das sind echte Insidertipps.

Natürlich ist aber nicht ganz so einfach mit Fremden ins Gespräch zu kommen. In manchen Ländern machen sie es einfacher als in anderen – ein netter Portier kann beispielsweise auch mal Tipps für Gäste außerhalb des Hotels geben. Auch in Cafés und Restaurants kommt man in manchen Ländern wirklich gut mit den Tischnachbarn ins Gespräch und kann hinterher noch gemeinsam weiter ziehen. Wichtig: Einfach mal probieren und offen, aber nicht zu aufdringlich auf die anderen zugehen. Vielleicht ergibt sich ja was daraus.

Eine andere Möglichkeit ergibt sich aus Plattformen, die es möglich machen, ein Menü bei einem Einheimischen zu buchen. EatWith oder Withlocals bietet so etwas rund um die Welt an – vielleicht passt es ja grade mit dem Urlaubszeitraum zusammen. Ansonsten: Gehen Sie dahin, wo auch die Einheimischen sind. Sportveranstaltungen, Volksfeste, der abseits gelegene Strandabschnitt oder auch über Couchsurfing zu ihnen auf die Couch. Es gibt viele Möglichkeiten für alle, die wirklich in die Kultur des Urlaubslandes abtauchen wollen – wer will, findet einen Weg und vielleicht sogar neue Freunde.

Fazit

Die Welt feiert unterschiedlich – und als Urlauber ist man nur so dazu angehalten, die Partylaune mitzunehmen und selbst mal richtig mit zu feiern. Dabei macht es viel Spaß, mal in neue Kulturen einzutauchen und mitzuerleben, wie anderswo zelebriert wird. Sand zwischen den Zehen und ein Lagerfeuer am Meer ist da schon ein guter Anfang. Um dabei wirklich mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen, braucht es Offenheit und ein wenig Mut. Aber auch mit der selbstmitgebrachten Urlaubsgesellschaft macht das Feiern „in fremden Gewässern“ natürlich Spaß. Alleine die Party am Strand, das Feiern unterm hellen Sternenzelt oder das Salsa Tanzen durch die Nacht lohnen sich dabei und machen die Urlaubspartynacht zur ganz besonderen Urlaubserinnerung.

Quelle: freenet.de
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