Starker Euro: So können Reisende vom günstigen Dollar profitieren

Starker Euro: So können Reisende vom günstigen Dollar profitieren
Der attraktive Dollarkurs macht den Urlaub im Land der unbegrenzten Möglichkeiten derzeit zu einem verlockenden Ziel für die gesamte Familie. Lesen Sie hier, wie Reisende vom günstigen Dollar profitieren.
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Starker Euro: So können Reisende vom günstigen Dollar profitieren

Der attraktive Dollarkurs macht den Urlaub im Land der unbegrenzten Möglichkeiten derzeit zu einem verlockenden Ziel für die gesamte Familie. Lesen Sie hier, wie Reisende vom günstigen Dollar profitieren.

© Thinkstockphotos, iStock, Goodluz
08.07.2014 - 00:00 Uhr von Elli Reise

Kein Ende in Sicht: Nach wie vor begünstigt der Dollarkurs USA-Reisende – Überseedestinationen sind ausgesprochen günstig, und gerade im Urlaubsland USA können Sie von klaren Kaufkraftvorteilen profitieren. Lesen Sie hier, worauf Sie bei Ihrer Reiseplanung achten sollten.

Der Euro steht auf festen Füßen: Reisende erhalten heute (Anfang Juli) 136 Dollar für 100 Euro. Vor zwei Jahren, im Juli 2012 waren es gerade einmal 121 Dollar. Der Dollar bewegt sich zwar immer wieder leicht auf und ab – zurzeit haben günstige Konjunkturdaten in den USA ihn leicht sinken lassen. Doch für Reisende ist das allgemeine Preisniveau entscheidend, weniger der tägliche Wechselkurs. Und gemessen am Wert der Waren und Dienstleistungen, den Besucher aus Deutschland heute für ihren Euro erhalten, sind die USA weiterhin ein sehr attraktives Reiseland. Lesen Sie hier, wie Sie vom günstigen Dollar profitieren.

Hier geht’s zur großen Bildershow mit den Tipps, wie Reisende vom günstigen Dollar profitieren.

  1. Tipp: Flüge buchen
    Die Preise für Flüge in die USA hängen auch vom Dollar ab – zum Beispiel wird Kerosin billiger, wenn der Dollar günstig ist. Dennoch werden die Flugtickets nicht automatisch billiger. Denn die Nachfrage bestimmt den Preis. Und da sind die Preisschwankungen gerade bei Flügen in die USA zwischen den verschiedenen Buchungsmonaten weitaus höher als die Unterschiede, die sich durch den Dollarkurs ergeben. Das Portal Skyscanner hat herausgefunden, dass für USA-Reisen der günstigste Buchungsmonat der Februar und der teuerste der Juli ist.
  2. Tipp: Pauschalreisen jetzt buchen
    Pauschalreisen sind insgesamt günstiger geworden, das hat das Statistische Bundesamt für 2014 festgestellt: Im Mai sanken die Preise erneut. Wer jetzt zum Festpreis bucht, ist im Vorteil, sollte der Dollar wieder teurer werden. Doch wie auch bei den Flügen hängen die Preise für Pauschalreisen stark von der Nachfrage und vom Reisezeitpunkt in der Haupt- oder Nebensaison ab.
  3. Tipp: Günstige Hotels
    Reisende spüren die höhere Kaufkraft des Euro auch bei der Hotelbuchung. US-Großstädte wurden gerade als teuerste Hotelstädte der Welt abgelöst: Nun liegen Genf, Dubai, Kuwait und Zürich vorn.  Die Stadt mit den teuersten Hotels in den USA ist nach dieser Untersuchung von Bloomberg übrigens Miami (245 Dollar pro Zimmer), in New York beträgt der Durchschnitt 233 Dollar, das entspricht zurzeit 171 Euro. Bloomberg untersuchte dabei 3- und 5-Sterne-Hotels.
  4. Tipp: Benzinpreise
    Viele Urlauber erkunden die USA mit dem Mietwagen oder Wohnmobil auf eigene Faust. Benzin ist traditionell günstig in den USA, und der Wechselkurs macht das Reisen mit dem Pkw zurzeit besonders attraktiv. Ein Liter Superbenzin kostet Anfang Juli 1,09 Dollar pro Liter, das entspricht 0,80 Euro. Das Benzin wird allerdings nicht literweise abgegeben, sondern per Gallone berechnet (1 Gallone entspricht 3,78 Liter).
  5. Tipp: Dollar-Umtausch in Deutschland oder vor Ort?
    Wer sich die Reisedollar in Deutschland besorgen möchte, muss Umtauschgebühren berücksichtigen. Daher empfehlen die meisten Reiseexperten, nur eine kleine Anfangsausstattung in Dollar mitzunehmen und den eigentlichen Reisebedarf vor Ort zu besorgen.
  6. Tipp: Kreditkarte oder EC-Karte
    Mit der EC-Karte (Girocard) können Sie überall in den USA problemlos bargeldlos zahlen und vom aktuellen Kurs profitieren. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank, ob es Partnerbanken gibt, bei denen keine Auslandsgebühren anfallen. Dann können Sie an deren Automaten ("ATM") ohne zusätzliche Kosten Bargeld abheben. Mit der Kreditkarte können Sie ebenfalls überall in Geschäften, Hotels, Restaurants und an der Tankstelle zahlen. Falls Sie einen Mietwagen buchen, brauchen Sie auf jeden Fall die Kreditkarte. Oft profitieren Sie mit der Kreditkarte von einem günstigen Umtauschkurs, allerdings sollten Sie sich erkundigen, welche Gebühren für den Auslandseinsatz anfallen.
  7. Tipp: Travellerschecks kaufen?
    Wer vom günstigen Dollar profitieren möchte, sollte die Angebote für Travellerschecks genau unter die Lupe nehmen. Sie bieten zwar eine hohe Sicherheit, aber ein ungünstiger Umtauschkurs und hohe Gebühren können dieses Zahlungsmittel unter Umständen belasten – dann kann die Bargeldversorgung mit der EC-Karte die bessere Alternative sein.
  8. Tipp: Essen gehen
    Ob "Southern cuisine" in New Orleans oder Seafood in Los Angeles – Essen gehen in den USA  macht zurzeit auch wegen der günstigen Preise Spaß. Der "Economist" veröffentlicht regelmäßig den "Big-Mac-Index", um Währungsunterschiede deutlich zu machen. Zu Jahresbeginn kostete der Big Mac in Deutschland (umgerechnet) 4,99 Dollar, in den USA dagegen nur 4,62 Dollar. Und seitdem ist der Restaurantbesuch für Reisende noch günstiger geworden. Allerdings: Zum Menüpreis kommt oft noch die Steuer dazu. Und denken Sie daran, dass die Bedienung in den Restaurants auf Trinkgeld angewiesen ist. Üblich sind bis 15 bis 20 Prozent.
  9. Tipp: Kleidung mitbringen – denken Sie an den Zoll
    Der günstige Dollarkurs lädt zum Shopping ein: Mit Original-Markenware und günstigen Outlet-Schnäppchen füllen sich die Koffer schnell. Beachten Sie die Zoll-Obergrenzen: Für Erwachsene (ab 15 Jahre) gilt bei der Einreise in die EU eine Freigrenze von 430 Euro pro Person (Kinder 175 Euro). Bewahren Sie die Originalbelege auf, denn falls Sie den Preis nicht nachweisen können, wird er geschätzt – eventuelle Preisnachlässe gelten dann nicht mehr. Oberhalb von 430 Euro müssen die Waren pauschal mit 17,5 Prozent versteuert werden. Sind die Waren mehr als 700 Euro wert, liegen Zoll und Einfuhrumsatzsteuer noch höher.
  10. Tipp: Smartphones und Tablets aus den USA
    Neuste Smartphone- oder Tablet-Modelle sind in den USA oft schon im Handel, wenn Technik-Fans in Deutschland noch sehnsüchtig darauf warten. Und sie sind beim momentan günstigen Dollarkurs oft deutlich billiger. Allerdings reicht der Blick aufs Preisschild nicht aus. Denn zum einen kann auch in den USA noch zusätzlich Mehrwertsteuer anfallen, zum anderen muss das Gerät bei der Einfuhr in die EU eventuell versteuert und verzollt werden. Auch hier gilt wieder die Freigrenze von 430 Euro pro Person.

Redaktionelle Unterstützung: http://www.ariva.de/euro-dollar-kurs

Quelle: Freenet.de
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