Auf Reisen: Der Trinkgeld-Knigge fürs Ausland

Damit die "finanzielle Wertschätzung" nicht zur Beleidigung
wird, hat seeker den Trinkgeld-Knigge zusammengestellt
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Damit die "finanzielle Wertschätzung" nicht zur Beleidigung wird, hat seeker den Trinkgeld-Knigge zusammengestellt

© GaudiLab/ Shutterstock.com
13.03.2019 - 14:17 Uhr

Die Gretchenfrage nach jedem Restaurantbesuch im Ausland: Wie viel Trinkgeld soll ich geben? Damit der "Tip" nicht zur Stolperfalle wird, hier ein paar Faustregeln, zusammengestellt von "seeker".

Zehn Prozent der Gesamtsumme, so viel gibt man in Deutschland, wenn der Service zufriedenstellend war. Doch in anderen Ländern können Urlauber damit keinen Blumentopf holen. Im schlimmsten Fall verursachen wir sogar einen Affront, zum Beispiel in...

Japan

Im Land der aufgehenden Sonne ist guter Service eine Selbstverständlichkeit. Ein extra Obolus wird hier vom Kellner oder der Kellnerin nicht erwartet, ganz im Gegenteil. Es kann durchaus passieren, dass spendable Urlauber einen überraschten Blick für ihre Großzügigkeit ernten. Ist man mit dem Service zufrieden, bedankt man sich höflich und geht, nicht mehr, nicht weniger. In anderen Ländern des asiatischen Raumes dürfen es dagegen ruhig zehn Prozent sein. So beispielsweise in Thailand, Malaysia oder Vietnam.

Skandinavien

Hier lautet die Devise: alles kann, nichts muss. In Norwegen, Dänemark und Finnland ist Trinkgeld kein allzu großes Thema, denn der "Tip" ist bereits miteinberechnet. Wer mag, kann natürlich aufrunden. Ein Plus von fünf Prozent der Gesamtsumme löst keinen Fauxpas aus. Ein bisschen anders sieht die Sache in Schweden aus. Hier gilt, wie in Deutschland, die Zehn-Prozent-Regel.

USA und Kanada

Wir machen einen Sprung über den großen Teich. Wer in den USA oder Kanada nur zehn Prozent Trinkgeld gibt, war offensichtlich mit dem Service nicht zufrieden. Kellner und Kellnerinnen verdienen dort verhältnismäßig wenig und sind deswegen auf die Trinkgelder als Teil ihres Einkommens angewiesen. Eine üppigere finanzielle Wertschätzung drücken Urlauber in 15 bis 20 Prozent der Gesamtsumme aus, weniger gilt fast schon als Beleidigung.

Quelle: spot on news AG
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