Traumurlaub: 5 Gründe für Nordsardinien

Karibik-Feeling im Mittelmeer: Die Costa Smeralda ("Smaragdküste") verzückt mit klarem, türkisfarbenem Wasser und schroffen Felsen.
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Karibik-Feeling im Mittelmeer: Die Costa Smeralda ("Smaragdküste") verzückt mit klarem, türkisfarbenem Wasser und schroffen Felsen.

 © Flickr Spiaggia del Principe Beach, Romazzino, Costa Smeralda, Sardinia shilo2006 CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
11.04.2017 - 09:00 Uhr von MR

Costa Smeralda und mittelalterliche Festungen: Urlaub im Norden der italienischen Insel.

Der Norden Sardiniens bietet Touristen schroffe Felslandschaften, Buchten mit klarem, türkisblauem Wasser, mittelalterliche Städtchen und eine rustikale Küche – kurz: ein traumhaftes Ziel für Genießer, die den nächsten Urlaub planen. Wir nennen Ihnen 5 gute Gründe, warum Sie Ihren nächsten Urlaub gerade dort verbringen sollten.

1. Mediterranes Top-Klima

Mit etwa 300 Sonnentagen ist das sardische Wetter zu fast jeder Jahreszeit zu genießen. Die Winter sind kurz, und im Sommer gibt es nur ca. 10 Regentage. Schon der Frühling ist hier angenehm mild – bei 17 bis 24 °C Temperaturmaximum (März bis Mai) wärmt sich das Meer langsam auf und die Natur erblüht in voller Farbenpracht. Der Sommer lockt schließlich mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen zwischen 27 und 30 °C (Juni bis August) und bietet so die perfekte Kulisse für romantische Abende zwischen Häfen und Buchten.

2. Freizeitaktivitäten von sportlich-aktiv bis entspannt

Nicht nur Strandgänger kommen in der abwechslungsreichen Landschaft Nordsardiniens auf ihre Kosten. Für Trekking-Fans gibt es hier viel zu unternehmen: Die kargen felsigen Landschaften eignen sich hervorragend für Wanderausflüge, und auch Kletterliebhaber werden hier ihre Freude haben. Das Meer lässt von Segeln über Surfen bis Tauchen keinerlei Wünsche offen. Wer es lieber etwas ruhiger mag, kann sich auch auf dem Golfplatz, in Cafés oder an der Strandpromenade vergnügen.

3. Der Nordosten: Malerisch und exklusiv

Die vielfältige Küsten- und Berglandschaft Nordsardiniens zählt zu den Natur-Highlights des Mittelmeerraumes. Weiße Sandstrände, türkisblaues Wasser und schroff aufragende Felsen erinnern an die Karibik. Die Costa Smeralda trägt nicht umsonst den Namen "Smaragdküste" – ein Besuch lohnt sich im weniger belebten Frühling sogar besonders. Der malerische Hafen Porto Cervo lädt zum Bummeln und Shoppen ein: Hier bestaunen Sie Edel-Boutiquen der Piazzetta und Luxus-Yachten der High Society. Nordsardinien ist berühmt für seine traumhaften und besonderen Strände wie den atemberaubenden rosafarbenen Strand, der Spiaggia Rosa, im Inselarchipel La Maddalena. Die Region der Gallura mit ihren Granitfelsen, kleinen Dörfern und blauen Buchten ist ebenfalls einzigartig schön.

4. Der Nordwesten: Romantisch und geschichtsträchtig

Mit städtebaulicher Pracht lädt der Nordwesten Sardiniens zum Erkunden ein: Die ehemalige Militärbastion Alghero hat katalanische Wurzeln und beeindruckt unter anderem mit ihrem antiken Stadtkern, den vielen Gässchen, imposanten Kirchen und historischen Festungsmauern. Der weiter südlich gelegene Ort Bosa am Fluss Temo zählt zu den schönsten Orten Italiens (I borghi più belli d'Italia), eine offizielle Auszeichnung. Die Häuser der Altstadt sind farbenfroh angestrichen, überragt wird Bosa von der Festung Castello di Serravalle.

Im mittelalterlichen Dorf Castelsardo haben Sie von einer weiteren Festung, dem Castello dei Doria, einen spektakulären Panoramablick auf die Landschaft – inmitten der archäologisch faszinierenden Nuraghen. Wenn Sie sich an sardischer Kulturgeschichte und Architektur sattgesehen haben, können Sie an der nahegelegenen Riviera del Corallo die Unterwasserwelt erkunden, insbesondere das namensgebende Korallenriff.

5. Sardische Küche: Genuss für Feinschmecker

Für Gourmets, die eine unprätentiöse, ländliche Küche schätzen, ist Nordsardinien ein echter Höhepunkt. Auf den Tisch kommen einfache Speisen und Zutaten, die jedoch oft hausgemacht und von hoher Qualität sind: Frischer Käse, herzhafte Wurst und leckeres Brot stehen genauso auf dem Speiseplan wie der frische Fisch der Küstenregion. In der Umgebung von Gallura ist die Zuppa Gallurese sehr beliebt – ein sättigendes Gericht, das strenggenommen keine Suppe, sondern ein mit Brühe zubereiteter Brotauflauf mit Käse ist. Natürlich ist der traditionelle Pecorino sardo, der würzige sardische Schafskäse, ebenfalls ein Muss für Besucher. Zu den bekanntesten Meeresspezialitäten zählen die legendären sardischen Langusten.

Weinkenner wissen die Vielfalt sardischer Weine zu schätzen. Hier lassen sich etwa der weiße Vermentino aus Gallura mit seiner fruchtigen Note oder ein kräftiger roter Cannonau empfehlen. Wer von italienischen Spitzenweinen nicht genug bekommt, kann auf dem Porto Cervo Wine Festival (nächster Termin: 12.–14. Mai 2017) jedes Jahr etwas Neues probieren.

Quelle: freenet.de
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