Weltwunder der Moderne

Angkor Wat
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Angkor Wat

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, welche Bauten, Monumente und Erfindungen wohl zu den sieben Weltwundern der Moderne gehören? Und dann gerätselt: Gibt es überhaupt eine Auflistung moderner Wunder?

Denn die Weltwunder der Antike sind ja gemeinhin bekannt. Keine Schulzeit, in der sie nicht mindestens einmal durchgenommen wurden. Auch wenn - seien Sie ehrlich - von den sieben Wundern meist nur drei, höchstens vier ohne Hilfe zurück ins Gedächtnis finden - oder?

Mittlerweile ist es mehr als 2000 Jahre her, dass eine der ersten antiken Listen aufgestellt wurde und zwar von dem griechischen Dichter Antipatros von Sidon - und außer den Pyramiden steht kein einziges der Weltwunder mehr. Und so ist der Beginn des neuen Jahrtausends, das von zunehmender Globalisierung geprägt ist, ein guter Zeitpunkt, um "die neuen sieben Symbole der bedeutendsten menschlichen Leistungen der letzten 2000 Jahre zu bestimmen." Dachte sich Bernard Webers und gründete in Zusammenarbeit mit der UNESCO die New7Wonders AG.

Eigentlich sollten die neuen Wunder schon zur Jahrtausendwende feststehen, doch die Aktion fand weltweit so viel Anklang, dass nun noch bis ins Jahr 2004 über das Internet abgestimmt werden kann.

Welche Wunder stehen zur Wahl?

Die Organisatoren der Weltwunder-Aktion haben aus 529 von der UNESCO festgelegten Monumenten des Weltkulturerbes 17 ausgewählt. Acht weitere wurden von der Öffentlichkeit nominiert. Neben den auf der freenet-Weltwunder-Reise vorgestellten, können Sie sich unter anderem auch für folgende Wunder entscheiden:

Den Potala Palast (Residenz des Dalai Lama) in Tibet, Timbuktu in Mali, die Maya Pyramiden in Guatemala, das römische Kolosseum in [LINK "/freenet/reisen/reisefuehrer/europa/italien/index.html" ]Rom, die Freiheitsstatue in [LINK "/freenet/reisen/reisefuehrer/nordamerika/usa/index.html" ]New York, das Opernhaus in [LINK "/freenet/reisen/reisefuehrer/australien_suedpazifik/australien/index.html" ]Sydney, die Kirche der [LINK "/TRASH_WithSuperLinks/26_02.html" ]Familia Sagrada in Barcelona oder die [LINK "/TRASH_WithSuperLinks/san_francisco/index.html" ]Golden Gate Bridge in San Francisco.

Um die Wahl der neuen Wunder medienwirksam an die Öffentlichkeit zu tragen, landete Bernard Webers zu Beginn der Olympischen Spiele 2000 mit einem Wasserflugzeug im Hafen Sydneys.

Wählen Sie die Modernen Weltwunder

Gehen Sie bei [LINK "http://www.freenet.de/tools/show.html?m=2&u=http://www.new7wonders.com" ]www.new7wonders.com wählen. 60 bis 100 Millionen Wähler wollen die Initiatoren an die Online-Urnen bekommen, bevor das Ergebnis verkündet wird - knapp zehn Millionen Menschen haben bisher an der Wahl teilgenommen.

Ihre Meinung

Haben Sie noch Ideen? Was würden Sie als modernes Weltwunder nominieren? Gleich unter dem Artikel können Sie Ihren Kommentar schreiben.

Das Taj Mahal ist wohl eine der bekanntesten Liebeserklärungen der modernen Welt.

Als seine große Liebe 1631 bei der Geburt des 14. Kindes starb, war der indische Mogul Shah Jahan untröstlich.

In der Nähe der Stadt Agra in Nordindien ließ er deshalb seiner Lieblingsfrau zu Ehren ein riesiges Mausoleum aus Marmor und Edelsteinen errichten. Das "Grabmal der Auserwählten" steht am Ufer des Flusses Yamuna. Der Maharaja erschuf mit seinem Denkmal das prächtigste Grab der Welt und ein Symbol der Liebe.

1983 wurde das Taj Mahal von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die wohl größte von Menschenhand erbaute Mauer durchquert Wüsten, Weideland, Flusstäler und Berge.

Die Große Mauer, wie sie auch genannt wird, wurde einst als Schutzmauer errichtet und ist eines der imposantesten Bauwerke der letzten 2000 Jahre. Auf Chinesisch wird sie "Wan-Li-Chang-Cheng" genannt. Korrekt übersetzt müsste sie daher eigentlich "lange Mauer" heißen. Die genaue Länge allerdings wird mit unterschiedlichen Zahlen belegt, da die Mauer über die Jahrhunderte stets erweitert wurde. So heißt es, dass die "lange Mauer" vom Shan-Haiguan-Pass im Osten bis zum Jiayugun-Pass im Westen eine Entfernung von rund 3450 Kilometern misst. Da es sich jedoch um ein System von Mauern handelt, die miteinander verbunden wurden, soll die Gesamtlänge bei über 6000 Kilometern liegen.

Vom Mond zu sehen?

Der größte Teil der heute noch erhaltenen Mauer stammt aus der Zeit der Mingdynastie (1368 -1644). Daher ist es umso beeindruckender, dass die Chinesische Mauer eines der Bauwerke ist, die vom Weltall zu sehen sind.

Es hält sich sogar das Gerücht, die Mauer sei vom 384.000 Kilometer entfernten Mond zu bewundern - obwohl von dort schon ein Daumen am ausgestreckten Arm die Erde bequem abdecken kann. "Und auf einem so kleinen Scheibchen soll man eine Mauer entdecken können, die zwar über 6000 Kilometer lang, aber nur zwölf Meter breit ist? Das", schreibt Christoph Drösser in "Die Zeit", "geht nicht." Und so sollen die Apollo-Astronauten auch bereits reumütig eingestanden haben, so heißt es in einem anderen Bericht, dass sie die Mauer gar nicht gesehen hätten.

Die Osterinsel wird von ihren polynesischen Einwohnern auch "Rapa Nui" - flache, weite Insel - genannt. Sie ist umgeben von einer besonderen Magie, viel Wasser (zum Festland Lateinamerikas sind es rund 3700 Kilometer) und jeder Menge Fragen.

Die erste Frage, die sich bei dem bis heute ungelösten Rätsel der weltweit bekannten Skulpturen der Insel stellt, ist folgende: Warum heißt die Osterinsel eigentlich Osterinsel?

Sie ist noch relativ einfach zu beantworten: Der holländische Forscher Jakob Roggeveen entdeckte die einsam inmitten des südpazifischen Ozeans gelegene Insel samt der ungewöhnlichen Steinfiguren am Ostersonntag im Jahre 1722.

Rätselhafter Blick aufs Meer

Weitere Fragen, die sich den Menschen aufdrängen, wenn sie die riesigen Skulpturen aus Vulkangestein auf der nur rund 180 Quadratkilometer großen Insel betrachten, konnten bisher jedoch nicht abschließend geklärt werden.

Wer hat die bis zu 9,5 Meter hohen Figuren, die so genannten "Moais", hergestellt? Es wird vermutet, dass sich ein Volk polynesischer Abstammung im 4. Jahrhundert auf der Insel niedergelassen und die einzigartigen Monumente geschaffen hat. Doch wie sind die bis zu 25 Tonnen schweren Statuen transportiert worden? Und welche kultische Bedeutung haben sie? Gelehrte aus aller Welt streiten über die Bedeutung der mehr als 1000 Statuen aus schwarzem Tuff.

Eine Vermutung ist, dass die weltweit bekannten Steinfiguren Ahnen oder Häuptlinge der Inselbewohner darstellen. Andere wiederum deuten die Statuen als Göttersitze. Nicht allzu schwer nachzuweisen war hingegen, dass stets eine ungerade Anzahl an einer Stelle errichtet wurde und nur sieben von ihnen blicken aufs Meer. Die anderen Skulpturen schauen ins Landesinnere. Lediglich die Antwort auf diese Frage blieb bisher aus und ist letztendlich der Phantasie überlassen.

Seit 1888 gehört die Insel zu Chile.

von Wolfgang Stiem

Traumhaft: Weiter weg können Sie auf der Erde kaum kommen. Mitten im Pazifischen Ozean zwischen Südamerika und Australien liegen ein paar Inseln. Setzen Sie sich ab und genießen Sie für einige Zeit das Nichtstun.

Die chilenischen Osterinseln sind seit fünfzig Jahren der Geheimtipp unter Touristen. Ihre Küsten werden von riesigen Steinstatuen bewacht. Im Pazifik, 3.700 Kilometer vom nächsten Festland entfernt, liegen die Osterinseln - die abgelegenste Inselgruppe der Erde. 117 Quadratkilometer auf vier Inseln verteilt.

Die Größte ist Rano Kau, die kleineren Inseln heißen Moto Nui, Motu Iti und Motu Kao Kao. Die Bewohner, ihre Sprache und die Inseln kennt man unter einem Namen: Rapa Nui.

Heerscharen aus Stein

In der Legende heißt es, dass es früher auf den Inseln zwei verschiedene Volksstämme gab, die "Langohren" und die "Kurzohren". Beide führten erbitterte Kriege um die Vormachtstellung auf den Inseln. Letztendlich gewannen die Kurzohren. In diesen Kriegen wurden viele von den für die Inseln charakteristischen Moais, Figuren aus Stein, zerstört. 600 Steinstatuen soll es ursprünglich gegeben haben.

Im Jahr 1888 wurden die Osterinseln von einem chilenischen General von Thaiti abgekauft, seitdem gehören sie zu Chile. Obwohl sie 1935 zum Nationalpark erklärt wurden, wusste man in der westlichen Welt nicht viel über sie - bis 1955. Damals machte Thor Heyerdahl bei seiner Weltumrundung auf seinem Schilfboot "Kontiki" dort halt. Erstmals wurden dann auch Versuche unternommen, die übrig gebliebenen Moais zu restaurieren.

Bei den Moais handelt es sich um riesige Tuffstein-Steinköpfe, die in der Regel fünf bis sieben Meter hoch sind. Einige Exemplare ragen bis zu 21 Meter in die Höhe. Die Moais wurden von den aus Polynesien stammenden Ureinwohnern als Gräber verwendet – die Asche der Toten wurde dort vergraben. Charakteristisch sind die längliche Kopfform, die stark ausgebildeten Augenbrauen, lange Ohrläppchen sowie ein relativ kleiner Mund mit schmalen Lippen. Auf dem Kopf tragen sie einen steinernen Hut. Zum Schutz der Dörfer und ihrer Menschen wurden den Moais helle Muscheln als Augen in die Augenhöhlen gelegt. Um die Moais wurden große "Steinplätze" (Ahus) mit Hütten errichtet, um dort die langwierigen Beerdigungszeremonien abzuhalten.

Ahus und Moais findet man heute noch über die ganze Insel verstreut, vorwiegend jedoch in Küstennähe. Das Tuffstein stammt aus dem Vulkan Rano Raraku, große Blöcke wurden damals mit Hilfe von Holzschlitten oft viele Kilometer weit über die Insel transportiert.

Anreise

Die Anreise erfolgt in der Regel über Chile. LAN Chile, die nationale Fluggesellschaft, bietet viermal pro Woche Flüge an von Santiago de Chile nach Hauga Roa, der größten Stadt auf den Osterinseln. Ein Flug dauert etwa dreieinhalb Stunden. Hauga Roa ist oft nur Zwischenstopp, danach geht’s weiter nach Papeete in Tahiti. Flüge sollten unbedingt rückbestätigt werden, da sie sehr häufig überbucht sind.

Paris hatte sich eine Besonderheit zur Weltausstellung ausgedacht: 1889 wird eine 300,5 Meter hohe Stahlkonstruktion fertig gestellt, entworfen vom Architekten Gustave Eiffel. Innerhalb kurzer Zeit entwickelt sich der Stahlturm am Ufer der Seine zum Wahrzeichen der Stadt.

Heute misst der Eiffelturm mit Antenne 324 Meter. Doch bereits ohne das kleine Extra war der Turm damals das höchste Gebäude der Welt - bis 1930 das Chrysler Building in New York gebaut wurde.

Seit seiner Eröffnung haben rund 198.224.110 Menschen den Eiffelturm besucht. Einer Umfrage zufolge ist der Turm eines der bekanntesten und meistbesuchten Monumente Europas.

Zahlen und Daten rund um den Eiffelturm

Bauzeit: 1887 bis 1889
Gewicht: 10.100 Tonnen
Höhe: 324 Meter
Treppen: 1665

Hoch in den Anden errichtete Pachacutec, der bedeutendste Inkaherrscher des 14. Jahrhunderts eine heilige Stadt in den Wolken: Machu Picchu. Sie war die letzte Enklave des mächtigen Inkareiches.

Als die Spanier im 16. Jahrhundert in Lateinamerika einfielen und das Inkareich zerschlugen, war Machu Picchu bereits verlassen. Der Dschungel eroberte die Stadt.

Anfang des 20. Jahrhunderts machte sich der amerikanische Forscher Hiram Bingham auf die Suche nach der sagenumwobenen Inkastadt Vilcambama und einem von den Inkas versteckten Goldschatz. Er kämpfte sich durch den Urwald der Anden und entdeckte stattdessen die geheimnisvolle Ruinenstadt Machu Picchu.

Rätselhaft bis heute

Bis heute gibt sie Forschern Rätsel auf. Die Stadt liegt gut versteckt in einer Senke zwischen zwei Berggipfeln. Die Inkas waren Meister im Städtebau. Gebäude wurden ohne Mörtel aus gewaltigen Steinblöcken errichtet. Es gab Wohnungen für rund 10.000 Menschen, außerdem Tempel, Opferstätten und umfangreiche Terrassenanlagen, die sich an die Berghänge schmiegen.

Das Land im Nordwesten Lateinamerikas hat einiges zu bieten. Von den Anden über diverse Naturparks bis hin zum Amazonas.

Außerdem beherbergt das Land einige Geheimnisse: Neben der umwerfenden Inkastadt Machu Picchu sind in Peru die berühmten Nazca-Linien zu bestaunen.

Fahrt nach Machu Picchu

Von Cuzco fährt täglich ein Schmalspur-Zug durch das bildschöne Urubamba-Tal in knapp vier Stunden zum kleinen Bahnhof Machu Picchu. Dort warten kleine Busse, um die Besucher in Serpentinen hinaufzufahren. Man kann auch hinauf wandern. Die Inka hatten von Cuzco aus einen 43 km langen Weg aus Steinen, Treppen und Tunnels angelegt. Dieser "Alte Inkaweg", der heute noch eifrig benutzt wird, überwindet etwa 2.000 Höhenmeter.

Weitere Informationen im Peru - Reiseführer >>

Angkor Wat gilt als eines der größten religösen Bauwerke der Erde. Die kambodschanische Ruinenstadt Angkor Thom und die berühmte Tempelanlage liegen in der Nähe des heutigen Siem Reap, rund 230 Kilometer nordwestlich von Phnom Penh.

Im 12. Jahrhundert war das Reich der Khmer im heutigen Kambodscha auf dem Höhepunkt seiner Macht und seines Wohlstandes. Diese Zeit ließ der buddhistische König Suryarvaman II. nicht ungenutzt: Er veranlasste in der Hauptstadt Angkor Thom den Bau des Tempelbezirks des Bayon und setzte der Khmer-Kultur mit dem Tempelgrab Angkor Wat ein Denkmal.

Angkor Wat wurde zum bedeutendsten Bauwerk des Khmer-Imperiums und zu einem der größten religiösen Bauwerke der Erde. Das Hauptstadt-Kloster symbolisiert den fünfgipfligen Weltberg Meru, den Mittelpunkt des hinduistischen Universums. Die Tempelanlage ist mit kunstvoll gemeißelten Figuren geschmückt, streng symmetrisch aufgebaut und wird von einem Graben eingerahmt, dessen Wasser eine heilende Wirkung zugesprochen wird. Eines der bekanntesten Reliefs im Tempelkomplex zeigt Teufel und Götter. Sie suchen im Milchozean nach dem Elexier der Unsterblichkeit.

Eine der größten Städte der Welt

Die quadratisich angelegte Stadt selber entwickelte sich zu einer der größten Städte der Welt mit Tempeln, Palästen und Kanälen, umgeben von künstlichen Seen und einem ausgeklügelten Bewässerungssystem. Auf fast 100 Quadratkilometern lebten rund eine Million Menschen.

Von 889 bis 1431 war Angkor die Hauptstadt des Khmerreiches. Dann verschwand die Stadt für Jahrhunderte im Dickicht des Urwaldes bis sie 1860 vom französischen Naturforscher Albert Henri Mouhot wiederentdeckt wurde.

Wiederaufbau

Zwischen 1975 und 1979 waren die Roten Khmer unter Pol Pot Machthaber im Land. Die Schreckensherrschaft der Guerillabewegung kostete durch Hunger und Exekutionen über 1 Millionen Menschen das Leben. In dieser Zeit erlitten die Bauten von Angkor durch Kampfhandlungen schwere Schäden.

Heute hilft die UNESCO, Angkor Wat wieder aufzubauen.

Seit einigen Jahren wird Kambodscha von immer mehr Urlaubern entdeckt.

Und die Erzählungen der Reisenden gleichen sich in zwei Punkten: Erstens ist Angkor Wat demnach ein klares Muss im Leben und zweitens sind alle von den Menschen Kambodschas begeistert. "Sympathisch", "gastfreundlich" und "herzlich" sind nur einige der genannten Beschreibungen.

Der Tourismus könnte sich für das arme Land zu einer wichtigen Einnahmequellen entwickeln. Noch ist das Reisen in Kambodscha nicht ganz so bequem wie beispielsweise in Thailand. Die Infrastruktur befindet sich zwar im steten Aufbau, ist aber noch nicht vergleichbar. Und so kann es schon mal vorkommen, dass man für eine Strecke von 40 Kilometern Stunden benötigt.

Highlights neben Angkor Wat

Siem Reap: Das Städtchen dient in erster Linie als Ausgangspunkt für den Besuch des nahegelegenen Tempel Angkor Wat. Besucher, die aus dem hektischeren Phnom Penh kommen, sind dankbar für die Beschaulichkeit der Kleinstadt. Sehenswert sind die Märkte, der Siem-Reap-Fluss und eine Krokodilfarm.

Kompong Som: Kambodschas schöne Strände liegen an der Küste des Golfs von Thailand. Kompong Som ist empfehlenswert für Reisende, die ruhige Strände und Beschaulichkeit dem kommerziellen und auf westliche Bedürfnisse zugeschnittenen Nachtleben mancher anderen Badeorte vorziehen. Die touristische Infrastruktur in Kompong Som ist inzwischen gut und verbessert sich weiter. Es gibt komfortable Hotels, gute Restaurants und ein bescheidenes Nachtleben. Das Meer ist ideal für Wassersport wie Segeln und Schnorcheln.

Phnom Penh: Obwohl sich die Hauptstadt zu einer typisch asiatischen Großstadt entwickelt, hat sie ihren provinziellen Charme noch nicht verloren. Überall in der Stadt trifft der Besucher auf Relikte der französischen Kolonialzeit, die von einer beeindruckenden Epoche zeugen und die Phnom Penh ihren Stempel aufgedrückt haben. Sehenswert sind in jedem Fall der Königspalast und die daneben liegende Silberpagode sowie das Nationalmuseum. Das Toul-Sleng-Museum, das sich mit Kambodschas Vergangenheit beschäftigt, ist sehenswert, ebenso der Wat Phnom, ein künstlicher Hügel, welcher der Stadt den Namen gab.

Die legendäre Stadt aus Stein und Königin der Karawanenstädte liegt am Rande der jordanischen Wüste.

Nur durch die enge Schlucht, den Siq, mit senkrechten Wänden gelangt man nach Petra. In dieser Einöde und Wüstenlandschaft der Extreme vermutet man nicht gerade eine der beeindruckensten, in roten Sandstein gehauenen Städte der Welt. Am Ende der Schlucht fällt der Blick als erstes auf das 50 Meter hohe Schatzhaus von Petra. Dessen Spitze krönt eine Urne, die einer Legende zufolge den Schatz des Pharaonen birgt.

Tausendfach fotografiert ist das Schatzhaus weltweit eines der elegantesten Werke bildhauerischer Architektur und ein Weltkulturerbe der UNESCO.

In der Bibel wurde die heute nur noch unter dem griechischen Namen Petra bekannte Felsenstadt bereits als "Sela" erwähnt. Petra war einst glanzvolle Hauptstadt des Nabatäerreiches und Zentrum Arabiens. Im 2. Jahrhundert vor Christus siedelte sich das Wüstenvolk der Nabatäer zwischen Rotem und Totem Meer an. Von hier aus kontrollierten sie den Karawanenhandel an der Weihrauchstraße. Schon bald gelangte das Beduinenvolk zu Reichtum und baute die Stadt Petra mit Wohnhäusern, Tempeln, Marktplätzen und gepflasterten Straßen.

Vorstellung mit offenem Ende

Bis zu 20.000 Menschen lebten in der damaligen Metropole. Die Nabatäer errichteten ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem mit riesigen Tunnelbauten und Wasserkammern, um die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen. Dadurch schafften sie es sogar, in der unwirtlichen Gegend Landwirtschaft zu betreiben. Für Unterhaltung sorgte ein nach römischem Vorbild erbautes Amphitheater, das Platz für 4.000 Zuschauer bot.

Die Palastgräber von Petra mit ihren prunkvollen Fassaden gehören bis heute zu den imposantesten Leistungen der vorderasiatischen Kultur. Besonders eindrucksvoll sind die 42 Meter hohen hellenistischen Tempelfassaden am Kloster Ed Deir. Gut erhalten ist außerdem der Felsentempel Kasr.

Im 4. Jahrhundert dann verlieren sich plötzlich die Spuren der Wüstenbewohner und Petra wird verlassen. Bis heute ist der Grund nicht geklärt. Vermutungen reichen von einem Krieg bis zu Wassermangel.

Das bekannteste und beliebteste Ziel im Königreich Jordanien ist die Stadt aus Stein: Petra.

Noch heute ist Petra eine Domäne der Beduinen. Mit ihren Pferden und Kamelen erwarten sie die Besucher zu einem Ritt durch die Schluchten und Wege der Stadt. Man kann Petra reitend oder zu Fuß erreichen. Immer führt der Weg durch das geheimnisvolle "Siq", einen gewaltigen Riss im Sandsteinmassiv. Er schlängelt sich einen Kilometer dahin, umrahmt von steilen Felswänden.

Tauchen, Surfen und Abkühlung am Strand

Aqaba Aqaba ist Jordaniens Badeort am Roten Meer. Hier kann man schwimmen, segeln, surfen - auch im Winter. Tauchern eröffnet sich eine zauberhafte Unterwasserwelt. In der Nähe von Aqaba liegen mehrere antike und mittelalterliche Stätten, so die frühislamische Stadt Ayla und das Fort von Aqaba, das der Mameluken-Sultan Qansawh wl-Ghawri im 16. Jahrhundert erbauen ließ.

Jordanien grenzt im Norden an Syrien, im Osten an den Irak, im Südosten und Süden an Saudi-Arabien und im Westen an Israel bzw. das Palästinensische Autonomiegebiet. Im Nordwesten liegt das Tote Meer und im Südwesten das Rote Meer.

Vorsicht: Angesichts der krisenhaften Entwicklungen im Nahen Osten empfiehlt das Auswärtige Amt bei Reisen in alle Länder der Region – einschließlich Jordanien – die aktuelle Entwicklung zu verfolgen.

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