Aktuelles Thema

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Vorstandschef Straub fordert spätere Nutzenüberprüfung von Arzneien
22.06.2017
Die Preise für Krebsmedikamente steigen seit Jahren massiv - und damit auch die Ausgaben der Krankenkassen. Verglichen mit vielen anderen Ländern würden in Deutschland Höchstpreise gezahlt, heißt es in dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Arzneimittelreport der Barmer-Krankenkasse. Kassenchef Christoph Straub forderte eine Debatte darüber, "ob die Preise für Krebsmedikamente in Deutschland noch zu rechtfertigen sind". Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (VFA) verwies auf die höhere Lebenserwartung von Krebspatienten auch durch neue Medikamente. mehr »
Gesetzesinitiative trifft bei SPD und Kassen auf Widerstand
28.10.2016
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten verbieten. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Rheinischen Post", wonach an einer Regelung gearbeitet werde. Es gehe darum, die flächendeckende Versorgung über ortsnahe Apotheken auf hohem Niveau sicherzustellen, sagte eine Ministeriumssprecherin. Gröhe will nun bei den Koalitionsfraktionen für das Gesetz werben. mehr »
Report: Patentgeschützte Arzneien bleiben Preistreiber
26.09.2016
Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert von 36,9 Milliarden Euro erreicht. Wie aus dem am Montag in Berlin veröffentlichten Arzneiverordnungsreport hervorgeht, stiegen die Kosten damit im Vergleich zum Vorjahr um anderthalb Milliarden Euro. Als Preistreiber sehen Experten vor allem patentgeschützte Arzneimittel. mehr »
Experten raten aber von Entwarnung ab und fordern weitere Studien
13.07.2016
Die Einnahme gängiger Aids-Medikamente kann das Risiko einer Übertragung des HI-Virus von einem infizierten auf einen gesunden Partner fast auf Null absenken, auch wenn der Geschlechtsverkehr ungeschützt verläuft: Zu diesem Ergebnis kommt die bislang umfangreichste Untersuchung von Paaren, bei denen ein Partner HIV-positiv und der andere HIV-negativ ist. Die Studie an rund 900 Paaren in Europa wurde am Dienstag (Ortszeit) im Fachblatt "Journal of the American Medical Society" ("JAMA") veröffentlicht. mehr »
Pseudo-Pillen
11.08.2015
Kopfweh ade – aber ein Fuß ist taub. Liegt’s an den Billig-Pillen, die Sie im Ausland oder online gekauft haben?. mehr »
Gesundheitsorganisation hofft auf rasche Erfolge
12.08.2014
Im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für den Einsatz experimenteller Wirkstoffen ausgesprochen. Angesichts der "besonderen Umstände" und unter strikten Bedingungen hielten die Experten die Behandlung mit unerprobten Mitteln für vertretbar, erklärte die WHO. Die WHO-Vizedirektorin Marie-Paule Kieny zeigte sich optimistisch, dass weitere Medikamente und Impfstoffe rasch zum Einsatz kommen könnten. mehr »
Konzern bietet 10,4 Milliarden Euro für Merck-Sparte
07.05.2014
Der Pharmakonzern Bayer aus Leverkusen will zum weltweit größten Anbieter rezeptfreier Medikamente aufsteigen. Ein "Meilenstein" auf dem Weg dahin soll der Kauf der Sparte für rezeptfreie Arzneimittel vom US-Konkurrenten Merck sein - Bayer bietet dafür 14,2 Milliarden Dollar (10,4 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Gelingt die Übernahme, wäre Bayer weltweit die Nummer zwei nach dem US-Unternehmen Johnson & Johnson. mehr »
Verband auch gegen Preismoratorium bei Arzneien
06.11.2013
Die Pharmaindustrie protestiert gegen die von Union und SPD geplante Neuregelung beim Zwangsrabatt für Arzneimittel. Die Parteien wollten die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung begrenzen, obwohl diese über "Rekordüberschüsse und ein Finanzpolster von mehr als 30 Milliarden Euro" verfüge, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), Martin Weiser, in Berlin. "Dies entbehrt jeder Logik und kann auch nicht mit Spekulationen zu in ferner Zukunft drohenden Defiziten in der GKV gerechtfertigt werden." Jetzt müssten Preismoratorium und Herstellerzwangsabschlag zurückgenommen werden. mehr »
Gericht: Nur Arzneien und Medizinprodukte zugelassen
20.09.2013
Magnet-Schmuck darf in Apotheken nicht verkauft werden. Dort dürfen nur Produkte und Gegenstände über die Theke gehen, "die der Gesundheit von Menschen unmittelbar dienen oder diese fördern", entschied das Bundesverwaltungsgericht in einem in Leipzig verkündeten Urteil. Damit unterlag ein Apotheker, der mit Magneten versehene Schmuckstücke verkaufen wollte. mehr »
Experten: Vor allem patentgeschütze Arzneien zu teuer
12.09.2013
Trotz der von der Bundesregierung angestoßenen Kostensenkungen bei den Arzneimittelausgaben könnten nach Ansicht von Experten weitere Milliarden eingespart werden. Der am Donnerstag in Berlin veröffentlichte Arzneiverordnungs-Report beziffert das Einsparpotenzial auf insgesamt 3,7 Milliarden Euro. Vor allem patentgeschützte Arzneimittel seien in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern immer noch zu teuer, erklärten die beiden Herausgeber Ulrich Schwabe und Dieter Paffrath. mehr »
Firma hatte Arznei für nicht genehmigte Zwecke verkauft
31.07.2013
Der US-Pharmakonzern Wyeth hat sich wegen des Verkaufs eines Medikamentes auch für nicht genehmigte Zwecke schuldig bekannt und in die Zahlung von rund 490 Millionen Dollar (370 Millionen Euro) Strafe eingewilligt. Das teilte das US-Justizministerium in Washington mit. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte 1999 das Mittel Rapamune von Wyeth für Patienten zugelassen, die eine Nierentransplantation hatten. Rapamune verhindert Abstoßungsprozesse eines transplantierten Organs. mehr »
Schmerzmittelmenge in Fund in Portugal ungefährlich
09.03.2013
In Portugal haben sich Befürchtungen bestätigt, wonach nicht-deklariertes Pferdefleisch auch das für den Menschen gefährliche Schmerzmittel Phenylbutazon enthalten könnte. Die gefundenen Spuren des Arzneimittels in pferdefleischhaltigen Produkten der französischen Lebensmittelkette Auchan seien aber sehr gering, teilten die portugiesischen Behörden mit. Demnach geht von den betroffenen Lebensmitteln, Fertighamburgern und Frikadellen, keine Gesundheitsgefährdung aus. mehr »
Kein Hinweis auf gesundheitsschädliche Arznei
23.02.2013
In Deutschland ist nach offiziellen Angaben bis Freitagabend in 67 Fällen Pferdefleisch in falsch etikettierten Fertigprodukten nachgewiesen worden. Ein Sprecher des Bundesverbraucherschutzministeriums sagte der "Bild am Sonntag", bislang hätten die Kontrollbehörden der Länder 830 Proben untersucht. mehr »
Beschränkte Aussagekraft von Studien muss klar werden
06.02.2013
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Voraussetzungen für Medikamenten-Werbung präzisiert. Laut einem Urteil dürfen Pharmafirmen die Reklame für Arzneien grundsätzlich nur auf Studien stützen, die "nach den anerkannten Regeln wissenschaftlicher Forschung durchgeführt wurden". Beziehen sich Werbeaussagen dagegen auf die Zusammenfassung mehrerer Untersuchungen, sogenannte Metaanalysen, müssen Verbraucher auf deren womöglich eingeschränkte Aussagekraft hingewiesen werden, heißt es im Urteil zur umstrittenen Werbung für ein Diabetes-Medikament. mehr »
Gericht pocht auf Beratungsgespräch vor Verkauf
18.10.2012
Apotheker dürfen apothekenpflichtige Medikamente wie Kopfschmerztabletten nicht in Selbstbedienungsregalen anbieten. Das gesetzliche Verbot sei rechtens, weil es eine "unkontrollierte Arzneimittelabgabe" verhindern und eine sachgerechte Kundeninformation sicherstellen soll, wie das Bundesverwaltungsgericht in einem Urteil entschied. mehr »
Über 120 Menschen an Meningitis erkrankt
10.10.2012
Durch eine verunreinigte Arznei sind in den USA bereits zwölf Menschen an Hirnhautentzündung gestorben. Durch die betreffenden Steroid-Injektionen erkrankten insgesamt mehr als 120 Menschen in zehn US-Bundesstaaten an Meningitis, teilte die US-Behörde für Krankheitskontrolle und -vorbeugung mit. Die Krankheit werde durch eine seltene Pilzinfektion verursacht. mehr »
Placebo-Studie: Schon Beipackzettel machen Patienten krank
30.09.2012
Hamburg (Deutschland) - Eine neue Studie über den Placebo-Effekt und Empathie in der Schmerztherapie eröffnet neue Möglichkeiten, Schmerzen erfolgreicher zu bekämpfen, Nebenwirkungen zu verringern und die positiven Effekte von Arzneien zu fördern. mehr »
Auslegung des Europarechts im Mittelpunkt
22.08.2012
Der Gemeinsame Senat der obersten Bundesgerichte prüft in Karlsruhe, ob ausländische Versandapotheken ihren deutschen Kunden bei der Bestellung rezeptpflichtiger Arzneien weiterhin hohe Gutschriften gewähren dürfen. Das Bundessozialgericht (BSG) will dies weiter ermöglichen, der Bundesgerichtshof (BGH) dagegen nicht. Der Termin der Urteilsverkündung steht noch nicht fest. mehr »
Medikamente können nach Verfall das Gegenteil bewirken
27.01.2012
Medikamente aus der Hausapotheke sollten nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwendet werden. Anders als bei Lebensmitteln handelt es sich dabei nicht um ein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern um ein tatsächliches Verfallsdatum, wie die Barmer GEK in Wuppertal mitteilte. Im besten Fall haben diese Arzneien dann ihre Wirkung verloren, im schlimmsten Fall bewirken sie sogar das Gegenteil. So könnten Salben, deren Verfallsdatum überschritten sei, zu Hautreizungen führen. mehr »
Alarmierender Trend
09.06.2009
Aufgrund psychischer Belastungen dopen Angestellte immer häufiger. mehr »
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