Kölner Polizei rechnet mit gewaltbereiten Linksextremen bei Anti-AfD-Protesten

Die Kölner Polizei rechnet bei den Protesten am Samstag gegen
den AfD-Bundesparteitag mit der Anreise zahlreicher gewaltbereiter
Linksextremer. Die Polizei rechnet mit bis zu 50.000 Demonstranten
und wird mit mehr als 4000 Beamten im Einsatz sein.
Bild 1 von 1

Die Kölner Polizei rechnet bei den Protesten am Samstag gegen den AfD-Bundesparteitag mit der Anreise zahlreicher gewaltbereiter Linksextremer. Die Polizei rechnet mit bis zu 50.000 Demonstranten und wird mit mehr als 4000 Beamten im Einsatz sein.

 © Oliver Berg - dpa/AFP
20.04.2017 - 12:48 Uhr

Die Kölner Polizei rechnet bei den Protesten am Samstag gegen den AfD-Bundesparteitag mit der Anreise zahlreicher gewaltbereiter Linksextremer. "Aktuelle Aufrufe der linksextremen Szene zur Verhinderung des AfD-Parteitags untermauern uns vorliegende Erkenntnisse, dass mehrere tausend Linksextreme nach Köln kommen werden", sagte Polizeipräsident Jürgen Mathies am Donnerstag in Köln. Unter diesen Linksextremisten dürften sich "mehrere hundert gewaltbereite Personen" befinden.

Mathies fügte hinzu, die Polizei stehe vor einem "schwierigen Einsatz". Die Beamten würden gegen jede Form von Gewalt gegen Menschen oder Sachen" zum Schutz der vielen friedlichen Menschen entschlossen vorgehen".

Die Polizei rechnet für Samstag mit bis zu 50.000 Demonstranten und wird mit mehr als 4000 Beamten im Einsatz sein, darunter Kräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen und auch anderen Teilen des Bundesgebiets. Zu den Gegendemonstrationen unweit des AfD-Tagungshotels am Heumarkt in der Kölner Innenstadt rufen unter anderem die Bündnisse "Köln stellt sich quer" und "Köln gegen Rechts" auf.

Auch das Festkomitee Kölner Karneval plant eine Kundgebung für Vielfalt und Toleranz im Kölner Westen. Teilnehmen sollen unter anderem die Bands Bläck Fööss, Höhner, Brings und Cat Ballou.

Quelle: 2017 AFP
Kommentare
Top-Themen
Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer soll neue CDU-Generalsekretärin werden.mehr
Die Chefin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), Susanne Henckel, warnt vor kostenlosem Nahverkehr in Städten.mehr
Das Ehepaar, das den Todesschützen von Florida bei sich zu Hause aufnahm, hat Nikolas Cruz als verschroben, aber ...mehr
Tests
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Börse
DAX
Name Letzter %
DAX    
MDAX    
TecDAX    
Nikkei 225    
1
Physik, Chemie, Biologie - sind Sie ein verkappter Einstein? Finden Sie es heraus mit unserem kostenlosen Test!mehr
Bilder des Tages
Kritiker haben den kanadischen Premierminister Justin Trudeau schon längst als Hippie in Verdacht. Nun gibt es sogar Bilder dazu: In einem Ashram in Indien betet Trudeau mit ...mehr