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Abd Rabbo Mansur Hadi

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Saleh war wichtiger Machtfaktor im Bürgerkrieg
04.12.2017
Jemens einflussreicher Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh ist von Rebellen getötet worden. Schiitische Huthi-Rebellen hätten Salehs Konvoi südlich der Hauptstadt Sanaa angehalten und den 75-Jährigen dort erschossen, verlautete am Montag aus jemenitischen Militärkreisen. Saleh hatte Jemens Politik jahrzehntelang dominiert, er war ein wichtiger Machtfaktor im gegenwärtigen Bürgerkrieg. Erst am Wochenende war es zu einem offenen Bruch zwischen den Huthi-Rebellen und ihrem Ex-Verbündeten Saleh gekommen. mehr »
Todesmeldung wenige Tage nach Bruch der Rebellenallianz
04.12.2017
Jemens Huthi-Rebellen haben den Tod des einflussreichen Ex-Präsidenten Ali Abdullah Saleh verkündet. Saleh, der im jemenitischen Bürgerkrieg ein wichtiger Machtfaktor war, sei bei Kämpfen in der Hauptstadt Sanaa getötet worden, berichtete der Huthi-nahe Fernsehsender Al-Masira am Montag. Eine unabhängige Bestätigung für Salehs Tod lag zunächst nicht vor. Die Huthi-Rebellen verbreiteten Bildaufnahmen, auf denen der Leichnam des Ex-Staatschefs zu sehen sein soll. mehr »
Kämpfe zwischen Saleh-Getreuen und Huthis weiten sich aus
04.12.2017
Jemens Hauptstadt Sanaa ist am Montag nach Angaben von Augenzeugen von einer Reihe von Luftangriffen erschüttert worden. Wie Bewohner der Stadt und eine Quelle am internationalen Flughafen von Sanaa berichteten, wurden bei den Angriffen offenbar Ziele in der Nähe des Airports und des Innenministeriums attackiert. mehr »
Gesprächsangebot an Saudi-Arabien - Huthis sprechen von "Hochverrat"
03.12.2017
Im Bürgerkrieg im Jemen hat der mächtige Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh eine Kehrtwende vollzogen: Saleh scherte am Samstag aus dem Bündnis mit den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen aus und erklärte sich zu Gesprächen mit der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition bereit. Die Huthis warfen Saleh daraufhin "Hochverrat" vor. In der Hauptstadt Sanaa lieferten sich die einstigen Verbündeten am Samstag heftige Kämpfe. mehr »
Bündnis zwischen Saleh-Anhängern und Huthi-Rebellen brüchig
02.12.2017
Die Huthi-Rebellen im Jemen haben das Gesprächsangebot des mit ihnen verbündeten Ex-Präsidenten Ali Abdullah Saleh an das verfeindete Saudi-Arabien als "Putsch" verurteilt. "Salehs Rede ist ein Putsch gegen unsere Allianz und Partnerschaft", sagte ein Sprecher der Huthi-Rebellen am Samstag im von den Aufständischen kontrollierten Fernsehsender Al-Masirah. mehr »
Huthi-Rebellen hatten Riad vor Vergeltung wegen fortdauernder Blockade gewarnt
01.12.2017
Saudi-Arabien hat laut Staatsmedien eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete abgefangen. Die Luftwaffe habe das Geschoss zerstört, das in Richtung der Stadt Chamis Muschait im Südwesten des Königreichs flog, meldete die amtliche Nachrichtenagentur SPA am Donnerstag. Stunden zuvor hatten die Huthi-Rebellen im Jemen erklärt, sie hätten eine Rakete auf ein "militärisches Ziel" in Saudi-Arabien abgefeuert. mehr »
Schiff mit Weizen und Flugzeug mit Impfstoffen angekommen
26.11.2017
Erstmals seit drei Wochen sind im Jemen am Wochenende Hilfslieferungen und internationale Helfer eingetroffen. Am Samstag landeten mehrere Flugzeuge in der Hauptstadt Sanaa, am Sonntag erreichte ein Schiff mit 25.000 Tonnen Weizen den von Rebellen kontrollierten Hafen von Saleef im Westen des Landes. Nach Angaben des Kinderhilfswerks Unicef benötigen mehr als elf Millionen Kinder im Jemen dringend Hilfe. mehr »
Weitere Maschinen mit Helfern eingetroffen
25.11.2017
Erstmals seit drei Wochen ist in Jemens Hauptstadt Sanaa wieder ein Flugzeug der Vereinten Nationen mit Hilfslieferungen an Bord gelandet. Auch drei weitere Maschinen mit UN-Helfern und Mitarbeitern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz trafen am Samstag in Sanaa ein, wie ein AFP-Reporter berichtete. mehr »
Jemen kündigt Öffnung zweier Flughäfen an
12.11.2017
Die Vereinten Nationen und die Europäische Union haben angesichts des von einer Hungersnot bedrohten Jemen eine vollständige Öffnung des Bürgerkriegslandes für Hilfslieferungen gefordert. "Die Lieferung lebensrettender Versorgungsgüter ist entscheidend für die jemenitische Bevölkerung und muss von allen Konfliktparteien ermöglicht werden", erklärte der für humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides am Samstag. Die jemenitische Regierung stellte für Sonntag die Öffnung zweier Flughäfen in Aussicht. mehr »
Öffnung eines Hafens im Bürgerkriegsland reicht nicht aus
11.11.2017
Angesichts der dramatischen humanitären Lage im Jemen haben die Vereinten Nationen die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition aufgefordert, die Blockade des Bürgerkriegslandes für Hilfslieferungen vollständig zu beenden. Die Öffnung des Hafens der Stadt Aden im Süden des Landes reiche nicht aus, warnte das UN-Büro für die Koordinierung humanitäre Hilfe (Ocha) am Freitag (Ortszeit). mehr »
Von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition bombardiert Wohngebiet
11.11.2017
Bei einem Luftangriff der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa sind nach Augenzeugenberichten mindestens drei Zivilisten verletzt worden. Der Angriff in der Nacht zum Samstag traf demnach ein Wohngebiet nahe dem Verteidigungsministerium, das ebenfalls bombardiert wurde. Mindestens ein Wohnhaus wurde laut Augenzeugen zerstört, weitere wurden beschädigt. mehr »
UN-Nothilfskoordinator warnt vor weltweit schwerster Hungersnot seit Jahrzehnten
09.11.2017
Angesichts einer drohenden schweren Hungersnot im Jemen hat der UN-Sicherheitsrat das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis aufgefordert, seine Blockade der Häfen und Flughäfen des Bürgerkriegslandes zu beenden. Dadurch sollten Hilfslieferungen wieder möglich gemacht werden, ließ der Sicherheitsrat am Mittwoch (Ortszeit) in New York erklären. UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock warnte vor der weltweit schwersten Hungersnot seit Jahrzehnten "mit Millionen Opfern". mehr »
EU-Außenbeauftragte ruft beide Seiten zu Mäßigung auf
07.11.2017
Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat vor einer weiteren Zunahme der Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran gewarnt. Die derzeitige Eskalation sei "extrem gefährlich", sagte Mogherini am Dienstag bei einem Besuch in Washington. Beide Seiten sollten ihre Rhetorik mäßigen und nach einem "Minimum von Konsens" suchen, um die Grundlage für Frieden zu stiften. mehr »
Mindestens fünf Tote - Gefechte zwischen Angreifern und Sicherheitskräften
05.11.2017
In der jemenitischen Regierungshochburg Aden sind am Sonntag zwei Selbstmordanschläge auf Sicherheitskräfte verübt worden. Zunächst wurde das Hauptquartier der Sicherheitskräfte Ziel eines Selbstmordanschlags, wie ein ranghoher Vertreter der Sicherheitskräfte mitteilte. Fünf Polizisten seien getötet worden. Anschließend stürmten Bewaffnete das Gebäude der Kriminalpolizei in Aden und setzten Akten in Brand, während ein Attentäter am Eingang des Gebäudes einen Sprengstoffgürtel zündete. An beiden Schauplätzen lieferten sich Sicherheitskräfte Schusswechsel mit den Angreifern. mehr »
Huthi-Agentur macht Saudi-Arabien für Attacke verantwortlich
01.11.2017
Bei einem Luftangriff im Norden des Jemen sind nach Rebellenangaben 29 Menschen getötet worden. 17 weitere Menschen seien bei dem Angriff auf die Ortschaft Sahar verletzt worden, erklärte der Gesundheitsdienst der Huthi-Rebellen am Mittwoch. Die von den Rebellen betriebene Agentur Saba machte die saudiarabische Luftwaffe für den Angriff verantwortlich und sprach von 21 getöteten Zivilisten. mehr »
Mandat für internationale Beobachtermission beschlossen
29.09.2017
Der UN-Menschenrechtsrat hat eine internationale Untersuchung mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Jemen beschlossen. Eine am Freitag einstimmig in Genf verabschiedete Resolution sieht vor, dass eine internationale Beobachtermission die Lage in dem Bürgerkriegsland auf der Arabischen Halbinsel untersuchen soll. Der Entscheidung waren intensive Diskussionen vorausgegangen: Saudi-Arabien wollte bis zuletzt unabhängige internationale Untersuchungen im Jemen verhindern. mehr »
Ärzte ohne Grenzen ruft zu internationaler Hilfe im Kampf gegen die Epidemie auf
10.07.2017
Die Zahl der Cholera-Verdachtsfälle im Jemen ist auf mehr als 300.000 gestiegen. Das teilte das Rote Kreuz am Montag in Genf mit und warnte davor, dass die Epidemie "außer Kontrolle" gerate. Mehr als 1700 Menschen seien bereits an der Krankheit gestorben. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen rief zu mehr internationaler Hilfe im Kampf gegen die leicht übertragbare Krankheit auf. mehr »
Gesundheitsministerium in Hauptstadt Sanaa bittet um internationale Hilfe
15.05.2017
Angesichts der rasanten Ausbreitung der Cholera im Bürgerkriegsland Jemen haben die Behörden in der Hauptstadt Sanaa den Notstand ausgerufen. Die von den schiitischen Huthi-Rebellen kontrollierten Behörden teilten in der Nacht zum Montag mit, sie seien "nicht in der Lage, die Katastrophe in den Griff zu bekommen". Das Gesundheitsministerium bat um internationale humanitäre Hilfe. mehr »
Bürgerkriegsland akut von Hungersnot bedroht
25.04.2017
Nach dramatischen Hilfsappellen der UNO sind bei einer Geberkonferenz in Genf 1,1 Milliarden Dollar zugesagt worden, um Millionen Menschen im Jemen vor dem Hungertod zu bewahren. Das sei ein "bemerkenswerter Erfolg", sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Dienstag zu den Hilfszusagen. Zuvor hatte er gewarnt, eine "ganze Generation" in dem Bürgerkriegsland drohe zu verhungern. Dies könne nur durch rasches Handeln verhindert werden. mehr »
Unicef: Hilfe für hungernde Kinder im Jemen ist Wettlauf gegen die Zeit
25.04.2017
Parallel zur UN-Geberkonferenz für den Jemen in Genf ist in der jemenitischen Stadt Hodeidah ein "Marsch für Brot" eingetroffen, der auf die Hungerkatastrophe in dem Land aufmerksam machen will. Rund eine Woche nach ihrem Start in der Hauptstadt Sanaa erreichten die rund 25 Teilnehmer am Dienstag die 225 Kilometer entfernte Hafenstadt im Westen des Landes. Sie forderten, dass der Hafen zu einer humanitären Zone erklärt wird. mehr »
"Weltweit größte humanitäre Krise" - Amnesty kritisiert Waffenlieferungen
23.03.2017
Angesichts der anhaltenden Kämpfe im Jemen hat die Hilfsorganisation Oxfam vor einer drohenden Hungersnot in dem Land gewarnt. Zwei Jahre nach der Eskalation des Konflikts "leiden fast sieben Millionen Menschen extreme Not und sind von Hunger bedroht", erklärte die Organisation anlässlich eines am Donnerstag veröffentlichten Berichts zur Lage im Jemen. Mehr als zehn Millionen weitere Menschen seien von Nahrungsmangel bedroht und benötigen dringend humanitäre Hilfe. mehr »
Insgesamt starben in zwei Jahren rund 7700 Menschen
14.03.2017
Während des rund zweijährigen internationalen Konflikts im Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 1500 Kinder getötet worden. Wie das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Montag mitteilte, wurden bis zum 10. März dieses Jahres mindestens 1546 getötete Kinder in dem Land gezählt, in dem ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis gegen Rebellengruppen kämpft. Weitere 2450 Kinder seien infolge der Kämpfe verstümmelt worden. mehr »
UN-Kinderhilfswerk schlägt Alarm für Jemen, Nigeria, Sudan und Südsudan
21.02.2017
Rund 1,4 Millionen Kindern in Nigeria, Sudan, Südsudan und Jemen droht in diesem Jahr nach Einschätzung von Unicef der Hungertod. Für besonders dramatisch erklärt das UN-Kinderhilfswerk in einer in der Nacht zum Dienstag veröffentlichten Mitteilung die Lage im Jemen und in Teilen Nigerias. Aber auch für den Südsudan wurden dramatische Hilfsappelle gestartet. Die EU-Kommission sagte für dieses Land 82 Millionen Euro Nothilfe zu. mehr »
Mehr als hundert Tote bei Gefechten im Südwesten des Landes
29.01.2017
Beim ersten großen US-Militäreinsatz im Jemen seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump sind mindestens 14 mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer und ein US-Soldat getötet worden. Diese Zahlen nannte die US-Armee, während Behördenvertreter vor Ort von mindestens 41 toten Al-Kaida-Kämpfern sprachen. Auch 16 Frauen und Kinder wurden demnach bei dem Einsatz in der Provinz Baida getötet. mehr »
Erbitterte Kämpfe zwischen Huthi-Rebellen und Armee um Küstengebiete
29.01.2017
Bei schweren Gefechten und Luftangriffen im Südwesten des Jemen sind nach Angaben von Militärangehörigen und Ärzten binnen 24 Stunden mehr als hundert Menschen getötet worden. Mindestens 90 Kämpfer der Huthi-Rebellen und ihrer Verbündeten sowie fast 20 Regierungssoldaten seien getötet worden, hieß es am Sonntag von Seiten der Mediziner und des Militärs. mehr »
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