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Abtreibung

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Premierminister feiert "stille Revolution" in lange erzkatholischem Land
26.05.2018
Irland feiert eine "stille Revolution": Die Wähler des bisher erzkatholischen Landes stimmten bei einem Referendum mit großer Mehrheit für ein Ende des strengen Abtreibungsverbots. Laut am Samstagnachmittag nach Auszählung von 30 der 40 Wahlkreise veröffentlichten Zahlen stimmten 68 Prozent der Iren für eine Lockerung der Abtreibungsgesetze, die Beteiligung lag bei 65 Prozent. In Dublin jubelten Anhänger des Rechtes auf Schwangerschaftsabbruch. mehr »
Union weist Ultimatum der SPD empört zurück
24.04.2018
Im Koalitionsstreit über das Werbeverbot für Abtreibungen haben sich die Fronten verhärtet. Die Union wies am Dienstag ein Ultimatum der SPD-Spitze als "nicht akzeptabel" zurück, wonach eine Einigung über Paragraf 219a bis zum Herbst erzielt werden müsse. Am Mittwoch wollen sich AFP-Informationen zufolge Justizministerin Katarina Barley (SPD), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Familienministerin Franziska Giffey (SPD) und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) treffen. mehr »
Familie oder Karriere?
10.04.2018
Es ist manchmal unheimlich schwer, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Auch Rapperin Cardi B dachte deshalb kurz über eine Abtreibung nach, wie sie nun verriet. mehr »
Opposition wirft Schwarz-Rot Verzögerungen bei Strafrechtsreform vor
21.03.2018
Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) will durch die Reform des Werbeverbots für Abtreibungen erreichen, dass Ärzte künftig nicht mehr ohne Weiteres verurteilt werden können. Sie wolle eine rechtliche Regelung, bei der ein Richterspruch wie im Fall einer Gießener Ärztin im vergangenen Jahr nicht mehr möglich sei, sagte Barley der "Zeit". FDP und Linke warfen der Koalition vor, das Gesetzgebungsverfahren zu verzögern. mehr »
Scharfe Kritik aus der Opposition und auch von der SPD
18.03.2018
Nach seiner umstrittenen Äußerung zu Hartz IV hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit Äußerungen zum Thema Abtreibung Kritik provoziert. In der "Bild am Sonntag" unterstellte Spahn Gegnern des Werbeverbots für Abtreibungen, sie setzten sich mehr für das Leben von Tieren ein als für ungeborene Kinder. Für den Vergleich kassierte er empörte Kritik aus der Opposition, aber auch vom Koalitionspartner SPD. mehr »
Neue Justizministerin Barley soll eignen Entwurf vorlegen
14.03.2018
Die SPD peilt nach ihrem Rückzieher beim Werbeverbot für Abtreibungen nun einen Kompromiss mit der Union an: Die neue Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) soll einen Gesetzentwurf zur Reform des Strafrechtsparagrafen 219a vorlegen, wie SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin" sagte. Sie verteidigte ebenso wie Barley die Verzicht der SPD auf den Antrag zur Streichung des Gesetzes gegen Kritik von Opposition und Frauenrechtlerinnen. mehr »
Demonstrationen gegen Vorstoß von ultrakonservativem Bündnis Stoppt Abtreibung
17.01.2018
Landesweit sind in Polen am Mittwoch Demonstranten gegen eine weitere Verschärfung des restriktiven Abtreibungsrechts auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Warschau protestierten rund tausend Frauenrechtlerinnen und Abtreibungsbefürworter gegen den Vorstoß eines ultrakonservativer Bündnisses, der ihnen zufolge ein vollständiges Abtreibungsverbot nach sich ziehen würde. Kleinere Kundgebungen fanden unter anderem in Krakau, Lodz, Breslau und Stettin statt. mehr »
Demonstrationen von Gegnern und Befürwortern in Warschau
10.01.2018
Mehr als ein Jahr nach einem gescheiterten Vorstoß hat sich das polnische Parlament erneut mit einer Verschärfung des Abtreibungsrechts befasst. Die Abgeordneten berieten am Mittwoch in Warschau über einen Gesetzentwurf, der Abtreibungen auch bei missgebildeten Föten verbietet. Kritiker argumentieren, damit würden Schwangerschaftsabbrüche in dem katholischen Land faktisch nahezu vollständig verboten. Demnach werden 96 Prozent aller legalen Abtreibungen in Polen wegen eines missgebildeten Fötus vorgenommen. mehr »
Mehrere Länder bringen Antrag auf Streichung von Paragraf 219a in Bundesrat ein
15.12.2017
Die Rufe nach einer Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen werden immer lauter: Mehrere Bundesländer brachten am Freitag in den Bundesrat eine Gesetzesinitiative zur Streichung des Strafrechtsparagrafen 219a ein. Das Gesetz sei "nicht mehr zeitgemäß", heißt es in dem von Berlin, Bremen, Hamburg, Brandenburg und Thüringen vorgelegten Antrag. Auch die geschäftsführende Bundesfrauenministerin Katarina Barley (SPD) setzte sich für die Abschaffung des Gesetzes ein. mehr »
Bundesrat berät über Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen
15.12.2017
Der Bundesrat berät am Freitag (ab 9.30 Uhr) über die Abschaffung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbüche. Eine Gesetzesinitiative mehrerer Länder sieht vor, den entsprechenden Strafrechtsparagrafen 219a zu streichen. Solche Bestrebungen gibt es auch im Bundestag. Hintergrund ist die Verurteilung einer Ärztin, die im Internet über Abtreibungen informiert hatte. mehr »
Verbände und Parteien wollen Änderung - Medizinerin zu Geldstrafe verurteilt
24.11.2017
Der Prozess gegen eine hessische Ärztin wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat eine Diskussion über Gesetzesänderungen ausgelöst. Das Amtsgericht Gießen verurteilte sie am Freitag zu einer Geldstrafe von 6000 Euro. Juristen- und Frauenverbände kritisierten den Vorgang, Vertreter von SPD, Grünen, FDP und Linken kündigten Vorstöße zur Abschaffung oder Reform des fraglichen Paragrafen 219a an. mehr »
Referendum im kommenden Jahr
30.09.2017
Tausende Menschen haben am Samstag in Irland für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch demonstriert. "Mein Körper, meine Wahl", riefen die mehrheitlich weiblichen Demonstranten, die in der Hauptstadt Dublin zum Parlament zogen. Sie hielten Plakate mit Aufschriften hoch wie "Nicht die Kirche, nicht der Staat, Frauen sollten über ihr Schicksal entscheiden". mehr »
Washington verweist zur Begründung auf Abtreibungen und Sterilisationen
04.04.2017
Die US-Regierung hat angekündigt, ihre Geldmittel für den Weltbevölkerungsfonds (UNFPA) zu streichen. Zur Begründung erklärte ein Vertreter des US-Außenministeriums in der Nacht zum Dienstag, der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen setze auf "Zwangsmaßnahmen" in der Familienplanung einschließlich Abtreibung und Sterilisationen. Die US-Beteiligung an der UNFPA-Finanzierung in Höhe von 32,5 Millionen Dollar (30,5 Millionen Euro) werde im Haushaltsjahr 2017 beendet. mehr »
Aktivisten wollten weitgehendes Abtreibungsverbot umgehen
27.02.2017
Die Streitkräfte von Guatemala haben ein Schiff mit europäischen Abtreibungs-Aktivisten aus den Hoheitsgewässern ihres Landes verwiesen. Die Besatzungsmitglieder des niederländischen Schiffes hätten sich bei der Einreise als Touristen ausgegeben und verschwiegen, dass sie nach Guatemala gekommen seien, um Abtreibungen vorzunehmen, sagte Marinesprecher Saul Tobar am Sonntag. Ihnen sei deswegen der Landgang verweigert worden. mehr »
Rückendeckung von Trump - Vize-Präsident Pence nimmt selbst an Demonstration teil
27.01.2017
Die Abtreibungsgegner in den USA haben bei ihrem jährlichen Protestmarsch diesmal prominente Unterstützung erhalten: Vize-Präsident Mike Pence sagte am Freitag vor zehntausenden Demonstranten in Washington: "Wir stehen an einem historischen Wendepunkt." Es war das erste Mal, dass ein US-Vizepräsident an dem "Marsch für das Leben" teilnahm. Der neue US-Präsident Donald Trump bekundete via Twitter seine Unterstützung. mehr »
Vize-Präsident Pence: Trump steht für "Recht auf Leben" ein
27.01.2017
Eine Woche nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump haben tausende Abtreibungsgegner in Washington demonstriert. Vizepräsident Mike Pence sagte bei einem Auftritt vor den Demonstranten, Trump sei auf ihrer Seite. Die USA hätten in einer "historischen" Wahl einen Präsidenten ins Weiße Haus geschickt, "der stolz für das Recht auf Leben einsteht". mehr »
Fans sind schockiert
21.12.2016
Von Lena Dunham ist man einiges gewohnt. Für viele ist sie jetzt aber zu weit gegangen. In ihrem Podcast beklagte sie sich darüber, noch keine Abtreibung gehabt zu haben. mehr »
Regelung galt bisher nur vorübergehend im Heiligen Jahr
21.11.2016
Papst Franziskus erlaubt katholischen Priestern dauerhaft, Abtreibungen zu vergeben. Priester hätten künftig das Recht, Frauen von der "Sünde der Abtreibung" loszusprechen, erklärte das katholische Kirchenoberhaupt am Montag in einem Apostolischen Schreiben zum Abschluss des Heiligen Jahres. Die Regelung, die zuvor auf das Heilige Jahr begrenzt war, gilt damit unbegrenzt weiter. mehr »
Rechtslage in katholischem Land bereits jetzt äußerst restriktiv
06.10.2016
Nach massiven Protesten der Bevölkerung ist das polnische Parlament eingeknickt und hat ein geplantes striktes Abtreibungsverbot abgelehnt. Eine klare Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Donnerstag gegen den Gesetzentwurf des Bürgerkomitees "Stoppt Abtreibung". Das Gesetz hätte nur noch bei einer unmittelbaren Lebensgefahr der Frau einen Schwangerschaftsabbruch erlaubt. Gegen die Pläne hatte es in Polen und anderen Ländern massive Proteste gegeben. mehr »
Protest in Schwarz gegen neue Gesetzesinitiative der Konservativen
03.10.2016
Tausende schwarzgekleidete Polinnen haben am Montag landesweit gegen ein geplantes vollständiges Verbot von Abtreibung demonstriert. Etwa 2000 Demonstrantinnen versammelten sich am Montag vor dem Warschauer Sitz der regierenden Partei für Recht und Gerechtigkeit (PiS) des ehemaligen Ministerpräsidenten Jaroslaw Kaczynski. Aufgerufen zu den Protesten hatte das Komitee "Rettet die Frauen". mehr »
Protest in Schwarz gegen neue Gesetzesinitiative der Konservativen
01.10.2016
Tausende schwarzgekleidete Polen haben am Samstag vor dem Parlament in Warschau gegen einen Gesetzesentwurf zum vollständigen Verbot von Abtreibung demonstriert. "Stoppt die Fanatiker an der Macht", stand auf Plakaten der Demonstranten, die auch schwarze Fahnen schwenkten. "Wir brauchen Behandlung durch Ärzte, nicht durch den Vatikan" und "Wir wollen Ärzte, nicht Polizisten", hieß es auf anderen Plakaten. Aufgerufen zu den Protesten hatte das Komitee "Rettet die Frauen". mehr »
Parlament verweist nach erster Lesung Gesetzentwurf in Ausschüsse
23.09.2016
Polen steuert weiter auf eine radikale Verschärfung seines ohnehin strengen Abtreibungsrechts zu. Das von den Konservativen dominierte Parlament in Warschau stimmte am Freitag dafür, eine Gesetzesinitiative zu einem neuen Abtreibungsrecht weiter zu verfolgen und leitete es nach erster Lesung den zuständigen Ausschüssen zu. Das neue Gesetz könnte Abtreibungen in dem mehrheitlich katholischen Land fast gänzlich verbieten. Einzige Ausnahme wäre die unmittelbare Lebensgefahr für die schwangere Frau. mehr »
Republikanerin Fallin: Ausnahmefälle sind nicht klar genug definiert
21.05.2016
Die Gouverneurin von Oklahoma, Mary Fallin, hat gegen ein vom Parlament des US-Bundesstaates verabschiedetes Abtreibungsverbot ihr Veto eingelegt. Die erklärte Abtreibungsgegnerin begründete ihre Entscheidung am Freitag (Ortszeit) damit, dass die möglichen Ausnahmefälle nicht klar genug definiert seien. mehr »
Rate in Entwicklungsländern dagegen konstant
12.05.2016
In den Industrieländern haben in den vergangenen Jahren immer weniger Frauen abgetrieben. Zwischen 1990 und 2014 fiel die jährliche Rate der Abtreibungen in reichen Ländern von 46 auf 27 pro 1000 Frauen, wie aus einer am Donnerstag in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Studie hervorgeht. Dies wurde vor allem durch einen verbesserten Zugang zu Verhütungsmitteln möglich. mehr »
Debatte über Abtreibung sorgt weiter für Wirbel
03.04.2016
US-Präsident Barack Obama hat dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump außenpolitische Naivität vorgeworfen und dessen Regierungsfähigkeit in Zweifel gezogen. Der Milliardär habe nicht viel Ahnung von Nuklearpolitik "oder der Welt im Allgemeinen", sagte Obama zur Forderung Trumps, Japan und Südkorea sollten sich selbst mehr um ihre Verteidigung kümmern und sich atomar bewaffnen. Bei Republikanern und Demokraten stehen am Dienstag die nächsten Vorwahlen an. mehr »
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