Aktuelles Thema

Abtreibung

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Verbände und Parteien wollen Änderung - Medizinerin zu Geldstrafe verurteilt
24.11.2017
Der Prozess gegen eine hessische Ärztin wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat eine Diskussion über Gesetzesänderungen ausgelöst. Das Amtsgericht Gießen verurteilte sie am Freitag zu einer Geldstrafe von 6000 Euro. Juristen- und Frauenverbände kritisierten den Vorgang, Vertreter von SPD, Grünen, FDP und Linken kündigten Vorstöße zur Abschaffung oder Reform des fraglichen Paragrafen 219a an. mehr »
Referendum im kommenden Jahr
30.09.2017
Tausende Menschen haben am Samstag in Irland für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch demonstriert. "Mein Körper, meine Wahl", riefen die mehrheitlich weiblichen Demonstranten, die in der Hauptstadt Dublin zum Parlament zogen. Sie hielten Plakate mit Aufschriften hoch wie "Nicht die Kirche, nicht der Staat, Frauen sollten über ihr Schicksal entscheiden". mehr »
Washington verweist zur Begründung auf Abtreibungen und Sterilisationen
04.04.2017
Die US-Regierung hat angekündigt, ihre Geldmittel für den Weltbevölkerungsfonds (UNFPA) zu streichen. Zur Begründung erklärte ein Vertreter des US-Außenministeriums in der Nacht zum Dienstag, der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen setze auf "Zwangsmaßnahmen" in der Familienplanung einschließlich Abtreibung und Sterilisationen. Die US-Beteiligung an der UNFPA-Finanzierung in Höhe von 32,5 Millionen Dollar (30,5 Millionen Euro) werde im Haushaltsjahr 2017 beendet. mehr »
Aktivisten wollten weitgehendes Abtreibungsverbot umgehen
27.02.2017
Die Streitkräfte von Guatemala haben ein Schiff mit europäischen Abtreibungs-Aktivisten aus den Hoheitsgewässern ihres Landes verwiesen. Die Besatzungsmitglieder des niederländischen Schiffes hätten sich bei der Einreise als Touristen ausgegeben und verschwiegen, dass sie nach Guatemala gekommen seien, um Abtreibungen vorzunehmen, sagte Marinesprecher Saul Tobar am Sonntag. Ihnen sei deswegen der Landgang verweigert worden. mehr »
Rückendeckung von Trump - Vize-Präsident Pence nimmt selbst an Demonstration teil
27.01.2017
Die Abtreibungsgegner in den USA haben bei ihrem jährlichen Protestmarsch diesmal prominente Unterstützung erhalten: Vize-Präsident Mike Pence sagte am Freitag vor zehntausenden Demonstranten in Washington: "Wir stehen an einem historischen Wendepunkt." Es war das erste Mal, dass ein US-Vizepräsident an dem "Marsch für das Leben" teilnahm. Der neue US-Präsident Donald Trump bekundete via Twitter seine Unterstützung. mehr »
Vize-Präsident Pence: Trump steht für "Recht auf Leben" ein
27.01.2017
Eine Woche nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump haben tausende Abtreibungsgegner in Washington demonstriert. Vizepräsident Mike Pence sagte bei einem Auftritt vor den Demonstranten, Trump sei auf ihrer Seite. Die USA hätten in einer "historischen" Wahl einen Präsidenten ins Weiße Haus geschickt, "der stolz für das Recht auf Leben einsteht". mehr »
Fans sind schockiert
21.12.2016
Von Lena Dunham ist man einiges gewohnt. Für viele ist sie jetzt aber zu weit gegangen. In ihrem Podcast beklagte sie sich darüber, noch keine Abtreibung gehabt zu haben. mehr »
Regelung galt bisher nur vorübergehend im Heiligen Jahr
21.11.2016
Papst Franziskus erlaubt katholischen Priestern dauerhaft, Abtreibungen zu vergeben. Priester hätten künftig das Recht, Frauen von der "Sünde der Abtreibung" loszusprechen, erklärte das katholische Kirchenoberhaupt am Montag in einem Apostolischen Schreiben zum Abschluss des Heiligen Jahres. Die Regelung, die zuvor auf das Heilige Jahr begrenzt war, gilt damit unbegrenzt weiter. mehr »
Rechtslage in katholischem Land bereits jetzt äußerst restriktiv
06.10.2016
Nach massiven Protesten der Bevölkerung ist das polnische Parlament eingeknickt und hat ein geplantes striktes Abtreibungsverbot abgelehnt. Eine klare Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Donnerstag gegen den Gesetzentwurf des Bürgerkomitees "Stoppt Abtreibung". Das Gesetz hätte nur noch bei einer unmittelbaren Lebensgefahr der Frau einen Schwangerschaftsabbruch erlaubt. Gegen die Pläne hatte es in Polen und anderen Ländern massive Proteste gegeben. mehr »
Protest in Schwarz gegen neue Gesetzesinitiative der Konservativen
03.10.2016
Tausende schwarzgekleidete Polinnen haben am Montag landesweit gegen ein geplantes vollständiges Verbot von Abtreibung demonstriert. Etwa 2000 Demonstrantinnen versammelten sich am Montag vor dem Warschauer Sitz der regierenden Partei für Recht und Gerechtigkeit (PiS) des ehemaligen Ministerpräsidenten Jaroslaw Kaczynski. Aufgerufen zu den Protesten hatte das Komitee "Rettet die Frauen". mehr »
Protest in Schwarz gegen neue Gesetzesinitiative der Konservativen
01.10.2016
Tausende schwarzgekleidete Polen haben am Samstag vor dem Parlament in Warschau gegen einen Gesetzesentwurf zum vollständigen Verbot von Abtreibung demonstriert. "Stoppt die Fanatiker an der Macht", stand auf Plakaten der Demonstranten, die auch schwarze Fahnen schwenkten. "Wir brauchen Behandlung durch Ärzte, nicht durch den Vatikan" und "Wir wollen Ärzte, nicht Polizisten", hieß es auf anderen Plakaten. Aufgerufen zu den Protesten hatte das Komitee "Rettet die Frauen". mehr »
Parlament verweist nach erster Lesung Gesetzentwurf in Ausschüsse
23.09.2016
Polen steuert weiter auf eine radikale Verschärfung seines ohnehin strengen Abtreibungsrechts zu. Das von den Konservativen dominierte Parlament in Warschau stimmte am Freitag dafür, eine Gesetzesinitiative zu einem neuen Abtreibungsrecht weiter zu verfolgen und leitete es nach erster Lesung den zuständigen Ausschüssen zu. Das neue Gesetz könnte Abtreibungen in dem mehrheitlich katholischen Land fast gänzlich verbieten. Einzige Ausnahme wäre die unmittelbare Lebensgefahr für die schwangere Frau. mehr »
Republikanerin Fallin: Ausnahmefälle sind nicht klar genug definiert
21.05.2016
Die Gouverneurin von Oklahoma, Mary Fallin, hat gegen ein vom Parlament des US-Bundesstaates verabschiedetes Abtreibungsverbot ihr Veto eingelegt. Die erklärte Abtreibungsgegnerin begründete ihre Entscheidung am Freitag (Ortszeit) damit, dass die möglichen Ausnahmefälle nicht klar genug definiert seien. mehr »
Rate in Entwicklungsländern dagegen konstant
12.05.2016
In den Industrieländern haben in den vergangenen Jahren immer weniger Frauen abgetrieben. Zwischen 1990 und 2014 fiel die jährliche Rate der Abtreibungen in reichen Ländern von 46 auf 27 pro 1000 Frauen, wie aus einer am Donnerstag in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Studie hervorgeht. Dies wurde vor allem durch einen verbesserten Zugang zu Verhütungsmitteln möglich. mehr »
Debatte über Abtreibung sorgt weiter für Wirbel
03.04.2016
US-Präsident Barack Obama hat dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump außenpolitische Naivität vorgeworfen und dessen Regierungsfähigkeit in Zweifel gezogen. Der Milliardär habe nicht viel Ahnung von Nuklearpolitik "oder der Welt im Allgemeinen", sagte Obama zur Forderung Trumps, Japan und Südkorea sollten sich selbst mehr um ihre Verteidigung kümmern und sich atomar bewaffnen. Bei Republikanern und Demokraten stehen am Dienstag die nächsten Vorwahlen an. mehr »
US-Präsidentschaftsbewerber nimmt Äußerung nur wenig später zurück
31.03.2016
Neuer Wirbel um Donald Trump im US-Wahlkampf: Mit der Forderung, Frauen für Abtreibungen zu bestrafen, hat der Präsidentschaftsbewerber der Republikaner einen Sturm der Entrüstung entfacht. Trump nahm die Äußerung sogleich zurück: Nicht die Frau, sondern der Arzt sollte bestraft werden, erklärte er am Mittwoch (Ortszeit). mehr »
Star spricht auch über Abtreibung
04.01.2016
"Full House"-Star John Stamos hat gerade einen Entzug hinter sich gebracht - in einem Radiointerview versucht er sich nun auch noch an einer Art Lebensbeichte. mehr »
"Zur Abtreibung gedrängt"
03.12.2015
Für Charlie Sheen wird der Ärger wohl so bald kein Ende nehmen: Berichten zufolge verklagt ihn nun seine Ex-Verlobte Brett Rossi. Das Ex-Pornosternchen behauptet angeblich, Sheen habe sie zur Abtreibung gezwungen. mehr »
Regelung gilt für Dauer von anstehendem Heiligen Jahr
01.09.2015
Papst Franziskus erlaubt katholischen Priestern vorübergehend, Abtreibung zu vergeben. Der 78-jährige Argentinier erklärte, er habe entschieden, während des im Dezember beginnenden Heiligen Jahrs allen Priestern zu erlauben, Frauen von der "Sünde der Abtreibung" loszusprechen. Voraussetzung ist nach den Worten des Oberhaupts der katholischen Kirche, dass betroffene Frauen Reue zeigen und um Vergebung bitten. mehr »
Mädchen verweigerte nach Vergewaltigung Abtreibung
30.05.2015
Ein zwölfjähriges Mädchen in Uruguay, das durch eine Vergewaltigung schwanger wurde und nicht abtreiben wollte, darf sein Baby behalten. Das Kinder- und Jugendinstitut INAU, welches das inzwischen im fünften Monat schwangere Mädchen psychologisch und medizinisch untersuchte, habe grünes Licht für eine Fortsetzung der Schwangerschaft gegeben, berichtete die Website Subrayado. Die werdende Mutter werde in einer Klinik in Uruguays Hauptstadt Montevideo betreut. mehr »
Knapp 100.000 Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2014
10.03.2015
Die Zahl der Abtreibungen ist im vergangenen Jahr in Deutschland leicht zurückgegangen. Im Jahr 2014 wurden rund 99.700 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet und damit drei Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. mehr »
Parteivize sprich von "Überleben des eigenen Volkes"
21.08.2014
Die Alternative für Deutschland (AfD) erwägt eine Volksabstimmung zur Verschärfung der Abtreibungsgesetze. Durch einen solchen Schritt könnte dem Kindermangel in Deutschland entgegengewirkt werden, sagte AfD-Bundessprecherin Frauke Petry. mehr »
"Nehmt eure Rosenkränze aus unseren Eierstöcken"
26.07.2014
Mehr als 5000 Menschen haben in Santiago de Chile der winterlichen Kälte getrotzt und für die Legalisierung der Abtreibung demonstriert. Wie AFP-Reporter berichteten, forderten sie das Recht auf eine legale, kostenlose und sichere Schwangerschaftsunterbrechung. Abtreibungen sind im katholisch geprägten Chile vollständig verboten. mehr »
Rücktritt des Justizministers gefordert
08.02.2014
Tausende Demonstranten haben in Madrid gegen die geplante Verschärfung des Abtreibungsrechts in Spanien protestiert. Mit Rufen wie "Freie Abtreibung" und Plakaten gegen rechtskonservative Abgeordnete und die katholische Kirche zogen sie durch die Straßen der Hauptstadt bis zum Justizministerium. Während einer Kundgebung forderten sie den Rücktritt des Justizministers Alberto Ruíz-Gallardón. mehr »
Erzbischof bekräftigt Widerstand gegen Abtreibungen
25.12.2013
Der katholische Erzbischof Robert Zollitsch hat in seiner Weihnachtspredigt den Schutz des Lebens als zentrale Aufgabe der Christen hervorgehoben. Gott wähle den Weg in die Welt als "kleines, wehrloses Kind, weil er uns liebevoll begegnen will und um unsere Liebe wirbt", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz in seiner Weihnachtspredigt im Freiburger Dom. mehr »
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