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Französin und umstrittener Katarer im Stechen um Posten des Generaldirektors
13.10.2017
Die Bundesregierung hat nach den Austritten der USA und Israels eine Neuausrichtung der Unesco verlangt. Der neue Generaldirektor müsse die Reform vorantreiben und dafür sorgen, dass der "Missbrauch der Organisation aus rein politischen Zwecken" verhindert werde, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Im Rennen um den Posten des Generaldirektors waren zuletzt noch eine Französin und ein umstrittener Kandidat aus Katar. mehr »
Bei Wahl zum neuen Unesco-Generaldirektor liegt umstrittener Katarer vorne
13.10.2017
Die Spitzen von UNO und Unesco haben den Austritt der USA und Israels aus der Kulturorganisation nachdrücklich bedauert. Unesco-Generaldirektorin Irina Bukova sprach am Freitag im französischen Radiosender Franceinfo von einem "Verlust für die gesamte UNO". Damit werde der Anspruch der UN-Kulturorganisation in Frage gestellt, alle Staaten der Welt zu vertreten und zum Frieden beizutragen. UN-Generalsekretär Antonio Guterres kündigte an, trotz Differenzen weiter mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump zu kooperieren. mehr »
Palästinenser-Regierung soll zum 1. Dezember Kontrolle im Gazastreifen übernehmen
12.10.2017
Hoffnungsschimmer im konfliktreichen Nahen Osten: Nach jahrelangen Rivalitäten haben die Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas ein Versöhnungsabkommen geschlossen. Vertreter beider Seiten unterzeichneten das Abkommen am Donnerstag in Kairo. Kernbestandteil der Einigung ist, dass eine palästinensische Einheitsregierung spätestens zum 1. Dezember die volle Kontrolle im Gaza-Streifen übernehmen soll. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte jedoch, die Aussöhnung werde Friedensgespräche mit seinem Land erschweren. mehr »
Palästinensergruppen beraten in Kairo über Ende der Spaltung
12.10.2017
Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat einen Durchbruch in den Versöhnungsverhandlungen mit der rivalisierenden Fatah-Bewegung verkündet. Eine am Donnerstagmorgen verbreitete Erklärung des Büros von Hamas-Chef Ismail Hanija nannte zunächst aber keine Einzelheiten zu der Vereinbarung. Von Fatah-Seite hieß es, zum Stand der Verhandlungen werde es am Mittag eine Pressekonferenz am Tagungsort in Kairo geben. mehr »
WHO-Studie sieht aber weiter Probleme auch mit unterernährten Kindern
11.10.2017
Immer mehr Kinder und Jugendliche sind krankhaft dick: Die Zahl der fettleibigen Fünf- bis 19-Jährigen hat sich weltweit innerhalb von vier Jahrzehnten verzehnfacht, wie es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Londoner Imperial College heißt. Die Zahl der untergewichtigen Kinder und Jugendlichen sei aber nach wie vor noch größer. Die Forscher forderten mehr Initiativen für gesunde und bezahlbare Ernährung. mehr »
Moskau meldet Tod von fast 200 Kämpfern im Osten Syriens
08.10.2017
Die Türkei bereitet eine neue Offensive in Nordsyrien vor: Die türkische Armee zog am Wochenende an der Grenze zur Provinz Idlib eine große Menge Truppen zusammen, dabei gab es erste Schusswechsel mit Kämpfern des Dschihadistenbündnisses Hajat Tahrir al-Scham. Russland meldete derweil, bei Luftangriffen auf die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Osten Syriens fast 200 Kämpfer getötet zu haben. mehr »
Versöhnungsprozess zwischen Autonomiebehörde und radikalislamischer Hamas
03.10.2017
Die palästinensische Regierung ist erstmals seit 2014 im Gazastreifen zusammengetroffen. Ministerpräsident Rami Hamdallah eröffnete die Kabinettssitzung am Dienstag in Gaza-Stadt, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Dabei bekräftigte Hamdallah seine Entschlossenheit, den jahrelangen Machtkampf zwischen der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen und der Autonomiebehörde im Westjordanland zu beenden. mehr »
Hamdallah trifft Hamas-Chef Hanija und andere Vertreter der Miliz
03.10.2017
Der palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah ist erstmals seit zwei Jahren in den von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Gazastreifen gereist. "Die Regierung beginnt heute mit der Ausübung ihrer Aufgaben in Gaza", erklärte Hamdallah am Montag bei einer Pressekonferenz. Der Besuch soll der erste bedeutende Schritt hin zu einer palästinensischen Einheitsregierung sein. Am Montag sind Gespräche mit Vertretern der radikalislamischen Hamas angesetzt. mehr »
Radikalislamische Gruppe zu Wahlen und Einheitsregierung bereit
17.09.2017
Im jahrelangen Streit zwischen der radikalislamischen Hamas und der Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zeichnet sich möglicherweise eine Annäherung ab. Die seit zehn Jahren im Gazastreifen herrschende Hamas erklärte am Sonntag, sie sei zu Gesprächen über eine Einheitsregierung sowie Neuwahlen bereit. Die Fatah und die UNO begrüßten die Ankündigungen. mehr »
Kanzlerin empfängt Emir von Katar in Berlin
15.09.2017
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich überzeugt gezeigt, dass die Krise zwischen Katar und anderen arabischen Staaten mit diskreten Verhandlungen beigelegt werden kann. "Es gibt Gespräche, die nicht jeden Tag in der Zeitung stehen", sagte Merkel am Freitag nach einem Gespräch mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, in Berlin. Faire Verhandlungslösungen "produziert man nicht auf dem Marktplatz". mehr »
Riad setzt Kontakt kurz nach Telefonat jedoch wieder aus
09.09.2017
In der seit rund drei Monaten dauernden Katar-Krise gibt es Hoffnung auf Bewegung: Erstmals seit Beginn des Konflikts telefonierten der Emir von Katar und Saudi-Arabiens Kronprinz miteinander, wie Staatsmedien beider Länder am frühen Samstagmorgen berichteten. Kurz darauf erklärte jedoch ein Regierungssprecher in Riad, jeglicher Kontakt zu Doha sei "suspendiert". Katar habe das Telefonat falsch dargestellt. mehr »
UNO: Lage in zuletzt unsicheren Regionen entspannt sich
08.09.2017
Die Zahl der Touristen weltweit ist im ersten Halbjahr um 6,4 Prozent gestiegen - das war der höchste Anstieg seit sieben Jahren. Wie die Welttourismusorganisation (UNWTO) am Donnerstag bekanntgab, gab es zwischen Januar und Juni 598 Millionen internationale Touristen, das waren 36 Millionen Menschen mehr als im ersten Halbjahr 2016. Besonders angetrieben wurden die Zahlen durch Reisen in die Mittelmeerregion. mehr »
Trumps Berater will "Wohlstand und Frieden für alle" erreichen
24.08.2017
Eine US-Delegation unter Leitung des Beraters und Schwiegersohns von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, hat am Donnerstag in Jerusalem Sondierungsgespräche für Lösungsmöglichkeiten im Nahost-Konflikt aufgenommen. Kushner traf zunächst mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zusammen, der Fortschritte für "Frieden, Stabilität, Sicherheit und auch Wohlstand" als Gesprächsthemen benannte. Trump sei "entschlossen, eine Lösung herbeizuführen, die Wohlstand und Frieden für alle in dieser Region" bringe, sagte Kushner. mehr »
Staatsagentur: König Salman will Fahrt nach Mekka ermöglichen
17.08.2017
Erstmals seit dem Abbruch der Beziehungen zu Katar vor gut zwei Monaten öffnet Saudi-Arabien seine Grenze zu dem Nachbarland. Damit wolle König Salman den Bürgern Katars die Pilgerfahrt nach Mekka ermöglichen, meldete die staatliche saudiarabische Nachrichtenagentur SPA am Mittwochabend. Der Grenzübergang Salwa solle für die jährliche Hadsch Anfang September geöffnet werden. Die Pilgerfahrt gilt als Höhepunkt im Leben von Muslimen. mehr »
Zug fährt mit Wucht auf defekten anderen Zug auf
11.08.2017
Beim Zusammenstoß von zwei Zügen nahe der ägyptischen Hafenstadt Alexandria sind am Freitag mindestens 36 Menschen getötet worden. Zahlreiche Reisende wurden verletzt: Das Gesundheitsministerium gab ihre Zahl mit 123 an, die meisten von ihnen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Ersten Erkenntnissen des Verkehrsministeriums zufolge war einer der Züge offenbar wegen eines technischen Defekts auf den Gleisen liegengeblieben. Das andere Zug fuhr dann mit großer Wucht auf. mehr »
Erster Besuch des Monarchen bei Palästinenserpräsident Abbas seit fünf Jahren
07.08.2017
Der jordanische König Abdullah II. hat den Palästinensern bei einem Besuch im besetzten Westjordanland die "vollständige Unterstützung" seines Landes für ihre "legitimen Rechte" zugesichert. Das gelte auch für die Gründung eines Palästinenserstaates mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt, sagte der Monarch am Montag während zweistündiger Gespräche mit dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas in Ramallah. Zuletzt hatte Abdullah II. den Sitz der Palästinensischen Autonomiebehörde im Dezember 2012 besucht. mehr »
Trumps Beauftragter Greenblatt spricht mit Netanjahu - Schin-Bet-Chef in Amman
24.07.2017
Angesichts der gewalttätigen Konflikte um die Zugangsrechte zum Tempelberg in Jerusalem hat der UN-Sondergesandte Nikolai Mladenow eine rasche "Lösung" gefordert. "Es ist extrem wichtig, dass für die aktuelle Krise bis Freitag eine Lösung gefunden wird", sagte der Sondergesandte für den Nahen Osten am Montag am Sitz der UNO in New York. Der US-Nahost-Beauftragte Jason Greenblatt wurde vom israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu empfangen. mehr »
UN-Sicherheitsrat berät in Dringlichkeitssitzung über Tempelberg-Konflikt
24.07.2017
Angesichts der zunehmenden Gewalt im Streit um den Zugang zum Jerusalemer Tempelberg kommt der UN-Sicherheitsrat am Montag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Das Treffen wurde von Frankreich, Schweden und Ägypten beantragt. Das Gremium will über Möglichkeiten zu einer Deeskalation des Konflikts beraten. mehr »
28-Jähriger nach tödlicher Attacke auf zwei deutsche Frauen verhört
16.07.2017
Der tödliche Messerangriff auf zwei deutsche Urlauberinnen in Ägypten wurde nach Angaben aus Sicherheitskreisen von einem Islamisten verübt, der womöglich gezielt Deutsche attackierte. Der mutmaßliche Angreifer habe zugegeben, Ideen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu unterstützen, hieß es am Samstag aus Quellen im ägyptischen Justizapparat. Der 28-Jährige hatte seine Opfer im ägyptischen Badeort Hurghada laut "Spiegel Online" in fließendem Deutsch angesprochen. mehr »
Sprecherin: Tat sollte offenbar gezielt ausländische Touristen treffen
15.07.2017
Das Auswärtige Amt in Berlin hat den Tod von zwei deutschen Urlauberinnen bei einer Messerattacke im ägyptischen Badeort Hurghada bestätigt. "Wir haben nunmehr die traurige Gewissheit, dass zwei deutsche Urlauberinnen bei dem Angriff in Hurghada ums Leben gekommen sind", sagte eine Ministeriumssprecherin am Samstag. Nach allem, was bislang bekannt sei, sollte die Tat gezielt ausländische Touristen treffen. mehr »
Angreifer attackiert Urlauber an Strand von Hurghada
14.07.2017
Bei einer Messerattacke auf Urlauber im ägyptischen Badeort Hurghada sind zwei Ausländerinnen getötet und vier weitere Menschen verletzt worden. Unter den Opfern sind möglicherweise auch Deutsche, eine offizielle Bestätigung hierfür gab es aber zunächst nicht. Das Auswärtige Amt verurteilte die "feige" Tat. Der Angreifer wurde festgenommen, sein Motiv blieb zunächst unklar. mehr »
Saudi-Arabien und Verbündete setzen Katar weiter unter Druck
12.07.2017
Zur Entschärfung der Krise am Golf haben die USA mit Katar ein Abkommen zur Zusammenarbeit im Anti-Terror-Kampf geschlossen. US-Außenminister Rex Tillerson und sein katarischer Kollege Mohammed bin Abdulrahman al-Thani unterzeichneten am Dienstag in Doha ein entsprechendes Abkommen. Katars Gegner Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten wollen ihren Druck auf das Golfemirat dennoch aufrecht erhalten. mehr »
Militär spricht von 40 getöteten Angreifern
07.07.2017
Bei einer Serie von Angriffen und nachfolgenden Gefechten zwischen Extremisten und Soldaten sind auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel am Freitag zahlreiche Menschen getötet worden. Wie das ägyptische Militär mitteilte, wurden bei den Gefechten im Norden der Halbinsel 26 Soldaten verletzt oder getötet. Auch 40 Angreifer seien getötet worden. mehr »
Gabriel ruft zur Lösung des Konflikts "am Verhandlungstisch" auf
04.07.2017
Kurz vor Ablauf des verlängerten Ultimatums hat Katar die Liste mit 13 Forderungen von Saudi-Arabien und seinen Verbündeten zurückgewiesen. Die Forderungsliste sei "unrealistisch und unzulässig", sagte Katars Außenminister Mohammed bin Abdulrahman al-Thani am Dienstag nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) in Doha. Gabriel rief zu einer Lösung "am Verhandlungstisch" auf. mehr »
Außenminister: "Liste ist unrealistisch und unzulässig"
04.07.2017
Die Regierung Katars hat die Liste mit ultimativen Forderungen Saudi-Arabiens und seiner Verbündeter schroff zurückgewiesen. "Die Liste ist unrealistisch und unzulässig", sagte Katars Außenminister Mohammed bin Abdulrahman al-Thani am Dienstag nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) in Doha. Auf der Liste gehe es nicht um Terrorismus, sondern darum, "der Meinungsfreiheit ein Ende zu setzen". mehr »
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