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Ärzte ohne Grenzen

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Hilfsorganisationen befragen auf Sizilien Überlebende
20.06.2018
Beim Untergang eines Schlauchboots vor der Küste Libyens sind in der vergangenen Woche mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen. Dies berichteten Überlebende am Mittwoch auf Sizilien, wie die italienischen Organisationen Ärzte für Menschenrechte (Medu) und Ärzte ohne Grenzen mitteilten. Zunächst war von zwölf Toten die Rede gewesen. mehr »
630 Migranten können in Spanien an Land gehen
17.06.2018
Nach einer 1500 Kilometer langen Odyssee über das Mittelmeer ist das Flüchtlingsschiff "Aquarius" in Spanien angekommen. Die "Aquarius" und ihre zwei Begleitschiffe legten am Sonntag im Hafen der Stadt Valencia an. Italien und Malta hatten die "Aquarius" abgewiesen und damit eine neue Krise in der EU-Flüchtlingspolitik ausgelöst. Schließlich erklärte sich Spanien bereit, die 630 Flüchtlinge ins Land zu lassen. mehr »
Italienisches Marineschiff legt im Hafen von Valencia an
17.06.2018
Nach tagelanger Irrfahrt über das Mittelmeer sind die ersten Flüchtlinge des Hilfsschiffs "Aquarius" in Spanien angekommen. Das erste Boot legte am Sonntagmorgen im Hafen der Stadt Valencia an, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. Die "Aquarius" und ihre zwei Begleitschiffe haben insgesamt 630 Flüchtlinge an Bord. mehr »
Neuer italienischer Ministerpräsident zu Antrittsbesuch in Paris
15.06.2018
Im Streit um die europäische Flüchtlingspolitik haben sich Italiens neuer Ministerpräsident Giuseppe Conte und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron für die Bearbeitung von Asylanträgen in den Herkunftsländern ausgesprochen. "Wir sollten europäische Zentren in den Herkunftsländern schaffen", sagte Conte am Freitag nach einem Arbeitsessen mit Macron in Paris. Unterdessen verzögert sich die Ankunft des Rettungsschiffes "Aquarius" in Spanien wegen hohen Wellengangs. mehr »
Rom droht mit Absage von Contes Antrittsbesuch in Paris
13.06.2018
Im Streit um das Flüchtlingsschiff "Aquarius" hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Italien zur Ruhe aufgerufen. Er warnte am Mittwoch davor, "der Erregung nachzugeben" und zeigte sich zur weiteren Zusammenarbeit mit Rom bereit. Der Antrittsbesuch von Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte am Freitag in Paris steht auf der Kippe, weil Macron Rom zuvor scharf kritisiert hatte. mehr »
SOS Mediterranée: "Die Untätigkeit Europas ist kriminell"
13.06.2018
Das Flüchtlingsschiff "Aquarius" hat Kurs auf Spanien genommen. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen teilte am Mittwoch in Berlin mit, das Boot habe noch 106 Menschen an Bord. Die restlichen 523 seien je an ein Schiff der italienischen Küstenwache und der italienischen Marine übergeben worden. Diese Flüchtlinge sollen ebenfalls nach Valencia im Osten Spaniens gebracht werden. mehr »
Italien wollte die mehr als 600 Menschen nicht ins Land lassen
12.06.2018
Die mehr als 600 Flüchtlinge auf dem Hilfsschiff "Aquarius" sind nach tagelanger Ungewissheit auf dem Weg nach Spanien: Die "Aquarius" sowie zwei italienische Schiffe starteten am Dienstagabend in Richtung Valencia, wie die Organisation SOS Méditerranée über den Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. Die Reise dauere mindestens vier Tage, hieß es. mehr »
Macron wirft Italien vor Besuch Contes "Zynismus" vor
12.06.2018
Gut zwei Wochen vor den Gipfelberatungen der EU zur Asylpolitik ist der Streit zwischen den Mitgliedstaaten wieder voll entbrannt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warf Italien wegen der Weigerung zur Aufnahme von mehr als 600 Flüchtlingen im Mittelmeer am Dienstag "Zynismus und Verantwortungslosigkeit" vor. Die EU-Kommission rief die Länder dazu auf, das Gerangel um Zuständigkeiten zu beenden und "endlich eine gemeinsame Asylpolitik" zu beschließen. mehr »
Experten besorgt angesichts von Infektion in Millionenstadt Mbandaka
17.05.2018
Das lebensgefährliche Ebola-Virus hat in der Demokratischen Republik Kongo nun auch eine Großstadt erreicht. Aus der Millionenstadt Mbandaka im Nordwesten des Landes sei eine Ebola-Erkrankung gemeldet worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag in Genf mit. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyeus sprach von einer "beunruhigenden Entwicklung". Bei dem Ausbruch handele es sich um den gleichen Virusstamm wie bei der verheerenden Ebola-Epedemie in Westafrika 2013. mehr »
Delegation prüft Lage der muslimischen Minderheit in Myanmar
29.04.2018
Eine Delegation des UN-Sicherheitsrats hat am Sonntag zum Beginn eines viertägigen Besuchs in Bangladesch und Myanmar Rohingya-Flüchtlinge getroffen. Bangladeschs Flüchtlingsbeauftragter Mohammad Abul Kalam sagte der Nachrichtenagentur AFP, das UN-Team habe zunächst das Camp Konarpara besucht. Dort sind 6000 muslimische Rohingya untergebracht, die vor ihrer Unterdrückung im benachbarten Myanmar geflohen sind. mehr »
Ärzte ohne Grenzen: Bereits über 500 Menschen mit Schussverletzungen behandelt
20.04.2018
Zu Beginn der vierten Woche der Proteste an der Grenze zum Gazastreifen sind am Freitag mindestens vier Palästinenser getötet worden. Erneut demonstrierten tausende Palästinenser entlang der Grenze. Ein AFP-Reporter vor Ort berichtete von Zusammenstößen zwischen israelischen Sicherheitskräften und hunderten Demonstranten. mehr »
Fünfköpfige Familie aus Bangladesch in Bundesstaat Rakhine zurückgebracht
15.04.2018
Trotz Warnungen der UNO hat Myanmars Regierung nach eigenen Angaben die ersten Rohingya-Flüchtlinge aus Bangladesch zurückgeholt. Wie die Regierung mitteilte, kehrte die erste Familie am Samstag nach Myanmar zurück. Die fünfköpfige Familie wurde demnach zunächst in ein "Rückführungslager" in Taungpyoletwei im Bundesstaat Rakhine gebracht. Die Flüchtlinge werden in der Stellungnahme als "Muslime" bezeichnet - das Wort Rohingya verwendet die Regierung nicht. mehr »
UN-Generalsekretär Guterres verteidigt Hilfen der Kriegspartei Saudi-Arabien
03.04.2018
Bei ihrer Geberkonferenz für die Menschen im Bürgerkriegsland Jemen haben die Vereinten Nationen Hilfszusagen in Höhe von mehr als zwei Milliarden Dollar erhalten. Es handele sich um einen "bemerkenswerten Erfolg der internationalen Solidarität", sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Dienstag in Genf. Mehrere Länder hätten "bereits angekündigt, dass es weitere Spenden zwischen heute und Ende des Jahres geben werde". mehr »
Rebellen bestätigen Ausreise einer ersten Gruppe von Dschihadisten
10.03.2018
Mehr als eine Woche nach Inkrafttreten täglicher Feuerpausen hat eine erste Gruppe von Dschihadisten die umkämpfte Rebellenenklave Ost-Ghuta verlassen. Dies berichteten Staatsmedien und Rebellen am Freitag. Die syrische Armee setzte unterdessen ihre Offensive in der Region nahe der Hauptstadt Damaskus fort. Während ein Hilfskonvoi mit 2400 Essenspaketen die Enklave erreichte, sprach die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen von einer "schrecklichen medizinischen Katastrophe". mehr »
Vizegeneralsekretär für Menschenrechte: Minderheit wird inzwischen ausgehungert
06.03.2018
Ein UN-Vertreter hat Myanmar eine anhaltende "ethnische Säuberung" gegen die muslimische Minderheit der Rohingya vorgeworfen. "Die ethnische Säuberung gegen Rohingya aus Myanmar geht weiter", erklärte der UN-Vizegeneralsekretär für Menschenrechte, Andrew Gilmour, am Dienstag nach einem Besuch von Flüchtlingslagern in der Stadt Cox's Bazar in Bangladesch. Inzwischen werde versucht, die Rohingya auszuhungern und somit aus Myanmar zu vertreiben. mehr »
Britische Hilfsorganisation bittet um Vergebung
16.02.2018
Die britische Hilfsorganisation Oxfam will den Skandal um sexuelle Ausbeutung durch eigene Mitarbeiter mit einem Aktionsplan aufarbeiten. Die Affäre sei "ein Makel für Oxfam, der uns noch jahrelang beschämen wird", erklärte Oxfams geschäftsführende Direktorin Winnie Byanyima anlässlich der Vorstellung des Plans am Freitag. Die Organisation wird demnach eine unabhängige Untersuchungskommission einsetzen. mehr »
CDU-Vize Strobl will Flüchtlingszuzug auf 65.000 im Jahr begrenzen
23.12.2017
Vor Beginn der Sondierungen über eine Regierungsbildung hat sich Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) dafür ausgesprochen, Kommunen für die Aufnahme von Flüchtlingen finanziell zu belohnen. Die Kommunen sollten "selbst entscheiden, wie viele Flüchtlinge sie aufnehmen", sagte Gabriel. Die Kosten für die Integration sollten sie dann vom Bund ersetzt bekommen - "und sie sollen den gleichen Betrag obendrauf bekommen für ihre Bürger". mehr »
Muslimische Minderheit der Rohingya nahezu vollständig vertrieben
19.12.2017
Das Militär von Myanmar untersucht ein mögliches Rohingya-Massengrab im nördlichen Bundesstaat Rakhine. Es gebe Hinweise auf nicht identifizierte Leichen auf einem Friedhof im Dorf Inn Dinn, hieß es am Montagabend auf der Facebook-Seite des Armeechefs. Das Dorf liegt in der Gegend, die das Zentrum der Gewalt gegen die Minderheit der Rohingya ist. mehr »
Mindestens 730 Kinder unter fünf Jahren unter den Toten
14.12.2017
Mindestens 6700 Rohingya sind nach Angaben einer Hilfsorganisation allein im ersten Monat des gewaltsamen Vorgehens der Armee in Myanmar getötet worden. "Mindestens 6700 Rohingya sind nach den zurückhaltendsten Schätzungen getötet worden, darunter mindestens 730 Kinder unter fünf Jahren", teilte Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Donnerstag mit. Die Organisation beruft sich auf Zahlen, die auf eigenen Untersuchungen basieren. mehr »
Urnengang in vier Landkreisen wegen Gewalt auf Samstag verschoben
26.10.2017
Die Wiederholung der Präsidentschaftswahl in Kenia ist von tödlicher Gewalt und Verzögerungen überschattet worden. In den Oppositionshochburgen gab es am Donnerstag gewalttätige Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei, die außer Tränengas auch Schusswaffen einsetzte. Drei Menschen starben an Schusswunden. In vier der insgesamt 47 Landkreise des ostafrikanischen Landes wurde die Wahl wegen der Gewalt auf Samstag verschoben. mehr »
Hilfsorganisationen berichten über katastrophale Zustände in Flüchtlingscamps
22.09.2017
Die Regierungschefin von Bangladesch, Sheikh Hasina, hat die Einrichtung von "Sicherheitszonen" für die verfolgte Minderheit der Rohingya in Myanmar gefordert. Diese Gebiete sollten von den Vereinten Nationen kontrolliert werden, sagte Hasina am Donnerstag (Ortszeit) vor der UN-Vollversammlung in New York. Nach Angaben eines ranghohen UN-Funktionärs benötigt Dhaka für die Versorgung von fast 430.000 Rohingya-Flüchtlingen in den kommenden sechs Monaten 200 Millionen Dollar (167 Millionen Euro). mehr »
UNO: In elf Tagen fast 125.000 Menschen aus Myanmar geflohen
05.09.2017
Die Türkei schaltet sich in die humanitäre Krise um die muslimische Minderheit der Rohingya an der Grenze zwischen Myanmar und Bangladesch ein. Noch am Mittwoch werde die Lieferung von tausend Tonnen Hilfsgütern anlaufen, kündigte Präsidentensprecher Ibrahim Kalin am Dienstag an. In elf Tagen suchten nach UN-Angaben fast 125.000 Menschen aus Myanmars Bundesstaat Rakhine in Bangladesch Zuflucht. Angesichts der Flüchtlingskrise forderte der Grünen-Politiker Volker Beck die Bundesregierung zum Handeln auf. mehr »
Mindestens 16 Tote bei Protesten gegen Wiederwahl von Präsident Kenyatta
13.08.2017
Nach zwei Tagen Unruhen mit mindestens 16 Toten ist die Opposition in Kenia aus dem Ausland nachdrücklich zum Verzicht auf Gewalt aufgefordert worden. Der unterlegene Präsidentschaftskandidat Raila Odinga müsse seinen Anhängern eine "klare Botschaft" senden, dass sie keine Gewalt anwenden dürften, erklärte UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Sonntag. Der amtierende Präsident Uhuru Kenyatta war aus der Präsidentschaftswahl mit einem Stimmenanteil von mehr als 54 Prozent als eindeutiger Sieger hervorgegangen. mehr »
Reaktion auf Ausweitung libyscher Hoheitsgewässer und Druck aus Italien
13.08.2017
Angesichts des von Italien und Libyen ausgeübten Drucks in der Flüchtlingsfrage setzen zwei Hilfsorganisationen ihre Seenotrettung im Mittelmeer aus. Die Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye erklärte am Sonntag, unter den derzeitigen Umständen sei der Einsatz vor der libyschen Küste nicht möglich. Auch die Organisation Ärzte ohne Grenzen stoppte ihre Rettungseinsätze im Mittelmeer teilweise. Ihr Schiff "Prudence" wird vorläufig nicht mehr auslaufen, um Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu bewahren. mehr »
Regensburger Helfer verweisen auf Ausweitung der libyschen Hoheitsgewässer
13.08.2017
Die Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye hat ihre Rettungsmission im Mittelmeer ausgesetzt. Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer erklärte am Sonntagmorgen, die Fortsetzung der Rettungsaktionen vor der libyschen Küste sei unter den aktuellen Umständen "nicht möglich", sie sei gegenüber den Crews nicht mehr zu verantworten. Die libysche Marine hatte am Donnerstag erklärt, ausländische Schiffe dürften die Küste des Landes ohne eine spezielle Erlaubnis der libyschen Behörden nicht mehr ansteuern. mehr »
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