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Ärzte ohne Grenzen

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Mindestens 16 Tote bei Protesten gegen Wiederwahl von Präsident Kenyatta
13.08.2017
Nach zwei Tagen Unruhen mit mindestens 16 Toten ist die Opposition in Kenia aus dem Ausland nachdrücklich zum Verzicht auf Gewalt aufgefordert worden. Der unterlegene Präsidentschaftskandidat Raila Odinga müsse seinen Anhängern eine "klare Botschaft" senden, dass sie keine Gewalt anwenden dürften, erklärte UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Sonntag. Der amtierende Präsident Uhuru Kenyatta war aus der Präsidentschaftswahl mit einem Stimmenanteil von mehr als 54 Prozent als eindeutiger Sieger hervorgegangen. mehr »
Reaktion auf Ausweitung libyscher Hoheitsgewässer und Druck aus Italien
13.08.2017
Angesichts des von Italien und Libyen ausgeübten Drucks in der Flüchtlingsfrage setzen zwei Hilfsorganisationen ihre Seenotrettung im Mittelmeer aus. Die Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye erklärte am Sonntag, unter den derzeitigen Umständen sei der Einsatz vor der libyschen Küste nicht möglich. Auch die Organisation Ärzte ohne Grenzen stoppte ihre Rettungseinsätze im Mittelmeer teilweise. Ihr Schiff "Prudence" wird vorläufig nicht mehr auslaufen, um Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu bewahren. mehr »
Regensburger Helfer verweisen auf Ausweitung der libyschen Hoheitsgewässer
13.08.2017
Die Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye hat ihre Rettungsmission im Mittelmeer ausgesetzt. Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer erklärte am Sonntagmorgen, die Fortsetzung der Rettungsaktionen vor der libyschen Küste sei unter den aktuellen Umständen "nicht möglich", sie sei gegenüber den Crews nicht mehr zu verantworten. Die libysche Marine hatte am Donnerstag erklärt, ausländische Schiffe dürften die Küste des Landes ohne eine spezielle Erlaubnis der libyschen Behörden nicht mehr ansteuern. mehr »
Sea Eye: Manövrierunfähige Rechtsextremisten weisen Hilfsangebot zurück
11.08.2017
Ein Schiff rechtsextremer Aktivisten, die Flüchtlinge an der Überfahrt nach Europa hindern wollen, hat im Mittelmeer mit technischen Problemen zu kämpfen. Die italienische Seenotleitzentrale habe deshalb am Freitag ein in der Nähe befindliches Boot mit deutschen Flüchtlingsrettern - die Sea Eye - beauftragt, den Flüchtlingsgegnern zur Hilfe zu kommen, teilte deren Pressesprecher mit. Das "Nazi-Schiff" habe die Hilfe aber nicht annehmen wollen, erklärte der Sprecher. mehr »
Parlament in Rom billigt Marineeinsatz in libyschen Hoheitsgewässern
02.08.2017
Im Streit um den Verhaltenskodex zur Flüchtlingsrettung im Mittelmeer hat Italien erstmals Konsequenzen gezogen: Vor der Insel Lampedusa setzten die Behörden das Schiff der deutschen Hilfsorganisation Jugend Rettet fest, die den Kodex nicht unterzeichnet hat. Das Parlament in Rom billigte derweil den Marineeinsatz zur Abwehr von Flüchtlingen vor der libyschen Küste. Kurz darauf wurde ein Marineboot in libysche Hoheitsgewässer entsandt. mehr »
Acht Migranten tot vor der Küste Libyens geborgen
01.08.2017
Mehrere Hilfsorganisationen lehnen den von Italien verlangten Verhaltenskodex zur Flüchtlingsrettung im Mittelmeer ab. Ärzte ohne Grenzen und die deutsche Organisation Jugend Rettet kündigten an, dem Kodex bei ihren Einsätzen im Mittelmeer nicht folgen zu wollen. Anstoß nahmen sie am Dienstag unter anderem an der Forderung, bewaffnete Polizisten an Bord ihrer Boote zu lassen. Italien will mithilfe der neuen Regeln die Zahl der ankommenden Flüchtlinge verringern. mehr »
Ärzte ohne Grenzen eröffnet bei US-Bombardement 2015 zerstörte Klinik
22.07.2017
Bei einem US-Luftangriff im Süden Afghanistans sind nach Behördenangaben 16 Polizisten getötet worden. Ein US-Kampfjet bombardierte demnach am Freitag ein Dorf im Bezirk Gereschk, in dem die Polizisten gegen Talibankämpfer vorgingen. Die Polizisten seien "irrtümlich" attackiert worden. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) eröffnete derweil im nordafghanischen Kundus ein bei einem US-Luftangriff vor knapp zwei Jahren zerstörtes Krankenhaus wieder. mehr »
Opposition wirft Innenminister Zynismus vor
18.07.2017
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat mit Kritik an der Arbeit von Hilfsorganisationen im Mittelmeer heftigen Widerspruch ausgelöst. Anstatt die Menschen, die dort Flüchtlinge aus Seenot retten, zu beschimpfen, "sollte der Bundesinnenminister ihnen Dank und Respekt zollen", erklärte Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt am Dienstag in Berlin. Linken-Fraktionsvize Jan Korte warf de Maizière eine "persönliche Leitlinie aus Zynismus und Kälte" vor. mehr »
Innenminister warnt vor Vertrauensverlust
18.07.2017
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sieht das Vorgehen von Nichtregierungsorganisationen vor der italienischen Küste zur Rettung von Flüchtlingen kritisch. Italien untersuche Vorwürfe gegen NGOs, wonach deren Schiffe ihre Position im Mittelmeer verschleierten, sagte de Maizière den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Sein italienischer Amtskollege Marco Minniti habe ihm gesagt, dass die Schiffe in libysche Gewässer führen, um den Rettungsschiffen ein Ziel vorzugeben. "Das löst kein Vertrauen aus", sagte de Maizière weiter. mehr »
Ärzte ohne Grenzen ruft zu internationaler Hilfe im Kampf gegen die Epidemie auf
10.07.2017
Die Zahl der Cholera-Verdachtsfälle im Jemen ist auf mehr als 300.000 gestiegen. Das teilte das Rote Kreuz am Montag in Genf mit und warnte davor, dass die Epidemie "außer Kontrolle" gerate. Mehr als 1700 Menschen seien bereits an der Krankheit gestorben. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen rief zu mehr internationaler Hilfe im Kampf gegen die leicht übertragbare Krankheit auf. mehr »
SDF-Einheiten rücken in Vororte von nordsyrischer IS-Hochburg ein
06.06.2017
Unterstützt von der US-Armee hat ein kurdisch-arabisches Bündnis am Dienstag eine Großoffensive zur Rückeroberung der nordsyrischen Dschihadistenhochburg Raka gestartet. Die "große Schlacht" zur Vertreibung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) aus Raka habe begonnen, sagte SDF-Sprecher Talal Sello in der Nähe von Raka. Kurz darauf drangen Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) in die östlichen Vororte der Stadt ein. mehr »
Leeres Schlauchboot vor Küste Libyens entdeckt - Vier Tote geborgen
01.05.2017
Im Mittelmeer hat sich womöglich ein neues Flüchtlingsdrama ereignet: Freiwillige Helfer der deutschen Organisation Jugend Rettet entdeckten vor der Küste Libyens ein leeres Schlauchboot mit Platz für bis zu 140 Menschen, wie die Sprecherin von Jugend Rettet, Pauline Schmidt, der Nachrichtenagentur AFP sagte. Andere Helfer fanden vier Leichen. mehr »
Bürgerkriegsland akut von Hungersnot bedroht
25.04.2017
Nach dramatischen Hilfsappellen der UNO sind bei einer Geberkonferenz in Genf 1,1 Milliarden Dollar zugesagt worden, um Millionen Menschen im Jemen vor dem Hungertod zu bewahren. Das sei ein "bemerkenswerter Erfolg", sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Dienstag zu den Hilfszusagen. Zuvor hatte er gewarnt, eine "ganze Generation" in dem Bürgerkriegsland drohe zu verhungern. Dies könne nur durch rasches Handeln verhindert werden. mehr »
Mehrere Verletzte bei Feuer und Kämpfen zwischen Bewohnern
11.04.2017
Bei einem Großbrand ist ein Flüchtlingslager in Nordfrankreich nach Kämpfen zwischen hunderten Campbewohnern nahezu vollständig zerstört worden. In dem Lager in Grande-Synthe bei Dünkirchen brannten in der Nacht auf Dienstag die meisten der 300 Flüchtlingsunterkünfte nieder, wie die Behörden mitteilten. Mehrere Menschen wurden verletzt. Vorausgegangen waren Zusammenstöße zwischen kurdischen und afghanischen Flüchtlingen. mehr »
Damaskus weist jegliche Verantwortung zurück
06.04.2017
Nach dem Vorwurf eines Chemiewaffen-Angriffs in Nordsyrien hat die Türkei Hinweise auf das Nervengas Sarin gefunden. Die ersten Analysen ließen darauf schließen, dass die Todesopfer des Luftangriffs in Chan Scheichun am Dienstag dem chemischen Kampfstoff Sarin ausgesetzt gewesen seien, erklärte das türkische Gesundheitsministerium am Donnerstag. Damaskus wies jede Verantwortung zurück, Russlands Präsident Wladimir Putin forderte eine "sorgfältige unparteiische internationale Untersuchung". mehr »
Scharfe Kritik von Europarat und Organisationen an Internierung der Asylbewerber
08.03.2017
Ungarns umstrittenes Gesetz zur Einsperrung von Asylbewerbern ruft nun auch die EU-Kommission auf den Plan. EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos solle zu "ernsthaften Gesprächen" mit der Regierung nach Ungarn reisen, hieß es am Mittwoch aus Brüssel. Die Grünen im EU-Parlament forderten ein Vertragsverletzungsverfahren. Scharfe Kritik übten der Europarat und Organisationen wie Pro Asyl. Ärzte ohne Grenzen warf ungarischen Grenzbeamten systematische Gewalt gegen Flüchtlinge vor. mehr »
Deutschland Mitveranstalter bei Geberkonferenz in Norwegen
24.02.2017
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat bei einer Geberkonferenz in Oslo 120 Millionen Euro Hilfe für Menschen in der Tschadsee-Region im Zentrum Afrikas zugesagt. Die Konferenz solle die "humanitäre Krise im Nordosten Nigerias und der Tschadsee-Region beenden", sagte Gabriel am Freitag. Die Zahl der Hilfebedürftigen wurde vom norwegischen Außenminister Börge Brende auf mehr als zehn Millionen geschätzt. mehr »
Luftwaffe im Einsatz gegen Boko Haram verwechselte offenbar das Ziel
17.01.2017
Im Einsatz gegen die Islamistengruppe Boko Haram hat die nigerianische Luftwaffe versehentlich ein Flüchtlingslager im nordöstlichen Bundesstaat Borno bombardiert und dabei dutzende Menschen getötet. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen sprach nach dem Angriff vom Dienstag von 52 Toten und 120 Verletzten. Das Militär räumte ein, das Lager versehentlich angegriffen zu haben. Staatschef Muhammadu Buhari äußerte sein tiefes Bedauern über das Bombardement. mehr »
Griechische Behörden bei Flüchtlingsunterbringung nicht auf Kälte vorbereitet
09.01.2017
Die Zahl der Kältetoten in Europa hat sich auf mindestens 38 erhöht. Allein am Sonntag seien zehn Menschen erforen aufgefunden worden, teilte das polnische Krisenzentrum RCB am Montag mit. Auf der griechischen Insel Lesbos mussten 2500 Flüchtlinge ohne heißes Wasser und ohne Heizung in Zelten übernachten. In Istanbul konnten weniger als 300 der sonst üblichen 1500 Flüge abgefertigt werden. mehr »
1400 Menschen am Montag im Mittelmeer gerettet
28.11.2016
Etwa 1400 Flüchtlinge sind am Montag vor der Küste Libyens aus dem Mittelmeer gerettet worden. Die meisten von ihnen waren in überfüllten Schlauchbooten zur Überfahrt nach Italien aufgebrochen, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Demnach beteiligten sich neben italienischen Einsatzkräften auch die irische Marine, zwei Handelsschiffe sowie die von Ärzte ohne Grenzen und der französischen Hilfsorganisation SOS Méditerranée gecharterte "Aquarius" an den Rettungsaktionen. mehr »
Mindestens 31 Zivilisten getötet - Weißhelme sprechen von "katastrophalem Tag"
19.11.2016
Bei massiven Angriffen auf die belagerten Rebellenviertel in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo sind nach Angaben von Aktivisten am Samstag mindestens 31 Menschen getötet worden. Die syrische Armee habe den Osten der Stadt mit Raketen, Fassbomben und Artilleriefeuer attackiert, berichtete die Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die USA verurteilten die "abscheulichen" Angriffe, bei denen auch mehrere Krankenhäuser bombardiert wurden. Die syrischen Weißhelme sprachen von einem "katastrophalen Tag". mehr »
Helfer bergen 27 Überlebende und sieben Leichen
17.11.2016
Im Mittelmeer hat es nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) offenbar erneut ein Flüchtlingsdrama mit dutzenden Todesopfern gegeben. Etwa hundert Menschen würden vermisst, nachdem sie in einem Schlauchboot von Libyens Küste aus in Richtung Italien gestartet waren, teilte die Organisation am Donnerstag über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Nur 27 Flüchtlinge seien von dem Boot mit 130 Insassen gerettet worden. mehr »
Während Räumung zahlreiche Hütten und Zelte in Flammen aufgegangen
26.10.2016
Ein Ende in Flammen und mit vielen Fragezeichen für den "Dschungel" von Calais: Die französischen Behörden haben am Mittwoch "das Ende" des berüchtigten Flüchtlingslagers am Ärmelkanal verkündet. Binnen drei Tagen wurden nach Angaben der Regierung fast 5600 Menschen in andere Unterkünfte gebracht. Nach Angaben von Hilfsorganisationen gab es nicht genügend Schlafplätze für minderjährige Flüchtlinge, die noch in Calais bleiben können. mehr »
Aktivisten: Fast hundert Zivilisten seit Eingreifen Ankaras in Nordsyrien getötet
24.10.2016
Eine neue Feuerpause für die umkämpfte syrische Stadt Aleppo ist nicht in Sicht: Diese Frage stelle sich derzeit nicht, sagte Russlands Vize-Außenminister Sergej Riabkow am Montag russischen Nachrichtenagenturen. Moskau machte die USA für die verfahrene Lage verantwortlich. Am Samstagabend war eine dreitägige Feuerpause ausgelaufen, der notleidenden Bevölkerung konnte in dieser Zeit keine nennenswerte Hilfe geleistet werden. Seitdem gibt es wieder schwere Gefechte in der Stadt. mehr »
Pentagonchef Carter dringt auf Isolierung der IS-Miliz in Hochburg Raka
24.10.2016
Nach dem Wiederaufflammen der erbitterten Kämpfe um Aleppo hat Russland eine neue humanitäre Feuerpause für die umkämpfte syrische Stadt vorerst ausgeschlossen. Diese Frage stelle sich derzeit nicht, sagte Vize-Außenminister Sergej Riabkow am Montag russischen Nachrichtenagenturen. Am Samstag war eine dreitägige Feuerpause ausgelaufen, in deren Zeit der notleidenden Bevölkerung keine nennenswerte Hilfe geleistet werden konnte. mehr »
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