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Ärzte ohne Grenzen

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SDF-Einheiten rücken in Vororte von nordsyrischer IS-Hochburg ein
06.06.2017
Unterstützt von der US-Armee hat ein kurdisch-arabisches Bündnis am Dienstag eine Großoffensive zur Rückeroberung der nordsyrischen Dschihadistenhochburg Raka gestartet. Die "große Schlacht" zur Vertreibung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) aus Raka habe begonnen, sagte SDF-Sprecher Talal Sello in der Nähe von Raka. Kurz darauf drangen Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) in die östlichen Vororte der Stadt ein. mehr »
Leeres Schlauchboot vor Küste Libyens entdeckt - Vier Tote geborgen
01.05.2017
Im Mittelmeer hat sich womöglich ein neues Flüchtlingsdrama ereignet: Freiwillige Helfer der deutschen Organisation Jugend Rettet entdeckten vor der Küste Libyens ein leeres Schlauchboot mit Platz für bis zu 140 Menschen, wie die Sprecherin von Jugend Rettet, Pauline Schmidt, der Nachrichtenagentur AFP sagte. Andere Helfer fanden vier Leichen. mehr »
Bürgerkriegsland akut von Hungersnot bedroht
25.04.2017
Nach dramatischen Hilfsappellen der UNO sind bei einer Geberkonferenz in Genf 1,1 Milliarden Dollar zugesagt worden, um Millionen Menschen im Jemen vor dem Hungertod zu bewahren. Das sei ein "bemerkenswerter Erfolg", sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Dienstag zu den Hilfszusagen. Zuvor hatte er gewarnt, eine "ganze Generation" in dem Bürgerkriegsland drohe zu verhungern. Dies könne nur durch rasches Handeln verhindert werden. mehr »
Mehrere Verletzte bei Feuer und Kämpfen zwischen Bewohnern
11.04.2017
Bei einem Großbrand ist ein Flüchtlingslager in Nordfrankreich nach Kämpfen zwischen hunderten Campbewohnern nahezu vollständig zerstört worden. In dem Lager in Grande-Synthe bei Dünkirchen brannten in der Nacht auf Dienstag die meisten der 300 Flüchtlingsunterkünfte nieder, wie die Behörden mitteilten. Mehrere Menschen wurden verletzt. Vorausgegangen waren Zusammenstöße zwischen kurdischen und afghanischen Flüchtlingen. mehr »
Damaskus weist jegliche Verantwortung zurück
06.04.2017
Nach dem Vorwurf eines Chemiewaffen-Angriffs in Nordsyrien hat die Türkei Hinweise auf das Nervengas Sarin gefunden. Die ersten Analysen ließen darauf schließen, dass die Todesopfer des Luftangriffs in Chan Scheichun am Dienstag dem chemischen Kampfstoff Sarin ausgesetzt gewesen seien, erklärte das türkische Gesundheitsministerium am Donnerstag. Damaskus wies jede Verantwortung zurück, Russlands Präsident Wladimir Putin forderte eine "sorgfältige unparteiische internationale Untersuchung". mehr »
Scharfe Kritik von Europarat und Organisationen an Internierung der Asylbewerber
08.03.2017
Ungarns umstrittenes Gesetz zur Einsperrung von Asylbewerbern ruft nun auch die EU-Kommission auf den Plan. EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos solle zu "ernsthaften Gesprächen" mit der Regierung nach Ungarn reisen, hieß es am Mittwoch aus Brüssel. Die Grünen im EU-Parlament forderten ein Vertragsverletzungsverfahren. Scharfe Kritik übten der Europarat und Organisationen wie Pro Asyl. Ärzte ohne Grenzen warf ungarischen Grenzbeamten systematische Gewalt gegen Flüchtlinge vor. mehr »
Deutschland Mitveranstalter bei Geberkonferenz in Norwegen
24.02.2017
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat bei einer Geberkonferenz in Oslo 120 Millionen Euro Hilfe für Menschen in der Tschadsee-Region im Zentrum Afrikas zugesagt. Die Konferenz solle die "humanitäre Krise im Nordosten Nigerias und der Tschadsee-Region beenden", sagte Gabriel am Freitag. Die Zahl der Hilfebedürftigen wurde vom norwegischen Außenminister Börge Brende auf mehr als zehn Millionen geschätzt. mehr »
Luftwaffe im Einsatz gegen Boko Haram verwechselte offenbar das Ziel
17.01.2017
Im Einsatz gegen die Islamistengruppe Boko Haram hat die nigerianische Luftwaffe versehentlich ein Flüchtlingslager im nordöstlichen Bundesstaat Borno bombardiert und dabei dutzende Menschen getötet. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen sprach nach dem Angriff vom Dienstag von 52 Toten und 120 Verletzten. Das Militär räumte ein, das Lager versehentlich angegriffen zu haben. Staatschef Muhammadu Buhari äußerte sein tiefes Bedauern über das Bombardement. mehr »
Griechische Behörden bei Flüchtlingsunterbringung nicht auf Kälte vorbereitet
09.01.2017
Die Zahl der Kältetoten in Europa hat sich auf mindestens 38 erhöht. Allein am Sonntag seien zehn Menschen erforen aufgefunden worden, teilte das polnische Krisenzentrum RCB am Montag mit. Auf der griechischen Insel Lesbos mussten 2500 Flüchtlinge ohne heißes Wasser und ohne Heizung in Zelten übernachten. In Istanbul konnten weniger als 300 der sonst üblichen 1500 Flüge abgefertigt werden. mehr »
1400 Menschen am Montag im Mittelmeer gerettet
28.11.2016
Etwa 1400 Flüchtlinge sind am Montag vor der Küste Libyens aus dem Mittelmeer gerettet worden. Die meisten von ihnen waren in überfüllten Schlauchbooten zur Überfahrt nach Italien aufgebrochen, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Demnach beteiligten sich neben italienischen Einsatzkräften auch die irische Marine, zwei Handelsschiffe sowie die von Ärzte ohne Grenzen und der französischen Hilfsorganisation SOS Méditerranée gecharterte "Aquarius" an den Rettungsaktionen. mehr »
Mindestens 31 Zivilisten getötet - Weißhelme sprechen von "katastrophalem Tag"
19.11.2016
Bei massiven Angriffen auf die belagerten Rebellenviertel in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo sind nach Angaben von Aktivisten am Samstag mindestens 31 Menschen getötet worden. Die syrische Armee habe den Osten der Stadt mit Raketen, Fassbomben und Artilleriefeuer attackiert, berichtete die Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die USA verurteilten die "abscheulichen" Angriffe, bei denen auch mehrere Krankenhäuser bombardiert wurden. Die syrischen Weißhelme sprachen von einem "katastrophalen Tag". mehr »
Helfer bergen 27 Überlebende und sieben Leichen
17.11.2016
Im Mittelmeer hat es nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) offenbar erneut ein Flüchtlingsdrama mit dutzenden Todesopfern gegeben. Etwa hundert Menschen würden vermisst, nachdem sie in einem Schlauchboot von Libyens Küste aus in Richtung Italien gestartet waren, teilte die Organisation am Donnerstag über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Nur 27 Flüchtlinge seien von dem Boot mit 130 Insassen gerettet worden. mehr »
Während Räumung zahlreiche Hütten und Zelte in Flammen aufgegangen
26.10.2016
Ein Ende in Flammen und mit vielen Fragezeichen für den "Dschungel" von Calais: Die französischen Behörden haben am Mittwoch "das Ende" des berüchtigten Flüchtlingslagers am Ärmelkanal verkündet. Binnen drei Tagen wurden nach Angaben der Regierung fast 5600 Menschen in andere Unterkünfte gebracht. Nach Angaben von Hilfsorganisationen gab es nicht genügend Schlafplätze für minderjährige Flüchtlinge, die noch in Calais bleiben können. mehr »
Aktivisten: Fast hundert Zivilisten seit Eingreifen Ankaras in Nordsyrien getötet
24.10.2016
Eine neue Feuerpause für die umkämpfte syrische Stadt Aleppo ist nicht in Sicht: Diese Frage stelle sich derzeit nicht, sagte Russlands Vize-Außenminister Sergej Riabkow am Montag russischen Nachrichtenagenturen. Moskau machte die USA für die verfahrene Lage verantwortlich. Am Samstagabend war eine dreitägige Feuerpause ausgelaufen, der notleidenden Bevölkerung konnte in dieser Zeit keine nennenswerte Hilfe geleistet werden. Seitdem gibt es wieder schwere Gefechte in der Stadt. mehr »
Pentagonchef Carter dringt auf Isolierung der IS-Miliz in Hochburg Raka
24.10.2016
Nach dem Wiederaufflammen der erbitterten Kämpfe um Aleppo hat Russland eine neue humanitäre Feuerpause für die umkämpfte syrische Stadt vorerst ausgeschlossen. Diese Frage stelle sich derzeit nicht, sagte Vize-Außenminister Sergej Riabkow am Montag russischen Nachrichtenagenturen. Am Samstag war eine dreitägige Feuerpause ausgelaufen, in deren Zeit der notleidenden Bevölkerung keine nennenswerte Hilfe geleistet werden konnte. mehr »
Weiterhin Gefechte mit Rebellen am Standrand
04.10.2016
Nach heftigen Kämpfen hat die afghanische Armee mit der Unterstützung von Nato-Kampfflugzeugen die Taliban aus dem Zentrum von Kundus vertrieben. Die islamistischen Rebellen seien in der Nacht mit der Hilfe von Spezialkräften wieder aus der Innenstadt verdrängt worden, doch gebe es weiterhin Kämpfe am Stadtrand, sagte der örtliche Polizeichef Mohammed Kasim Dschangalbagh am Dienstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Es seien "hunderte Taliban-Kämpfer" getötet worden. mehr »
Sicherheitskräften liefern sich heftige Gefechte mit Islamisten
03.10.2016
Ein Jahr nach ihrer Blitzoffensive auf die nordafghanische Stadt Kundus haben die Taliban erneut einen Angriff auf die Provinzhauptstadt gestartet. Die Attacke der islamistischen Rebellen erfolgte am frühen Montagmorgen aus vier Richtungen gleichzeitig, wie ein Sprecher des Gouverneurs von Kundus sagte. Sicherheitskräfte lieferten sich heftige Gefechte mit den Islamisten. Am Dienstag reist Präsident Aschraf Ghani zu einer internationalen Geberkonferenz nach Brüssel. mehr »
Moskau weist Angaben zu Opfern seiner Intervention zurück
30.09.2016
Seit dem Beginn der russischen Militärintervention in Syrien vor einem Jahr sind dort laut Aktivisten durch russische Luftangriffe 3800 Zivilisten getötet worden. Mindestens 20.000 weitere seien verletzt worden, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag. Russland wies die Angaben umgehend zurück. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen warf Damaskus und Russland vor, den Ostteil Aleppos in eine "Todeszone" verwandelt zu haben. mehr »
Krankenhäuser in Rebellengebieten überfüllt
30.09.2016
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat die syrische Regierung und Russland aufgefordert, die Bombenangriffe auf den von Rebellen gehaltenen Ostteil von Aleppo sofort zu stoppen. Der gesamte Osten der Stadt sei eine einzige "Todeszone", über der ein stetiger Bombenhagel niedergehe, erklärte MSF-Einsatzleiter Xisco Villalonga am Freitag. mehr »
Studie: Immer mehr Menschen sterben bei Überfahrt über das Mittelmeer
30.08.2016
Die italienische Küstenwache hat am Montag rund 6500 Flüchtlinge aus Seenot im Mittelmeer gerettet. Das Kommandozentrum habe 40 Rettungseinsätze koordiniert und sei vor Libyen tausenden Schutzsuchenden zur Hilfe gekommen, erklärte die Küstenwache im Onlinedienst Twitter. Damit war es einer der intensivsten Rettungstage der vergangenen Jahre. Der Hilfsorganisation Proactiva Open Arms zufolge waren auf einem einzigen Fischerboot 700 Menschen zusammengepfercht. mehr »
AfD-Chefin Petry fordert "Rückwanderungsbehörde"
27.08.2016
In der Flüchtlingspolitik liegen die Positionen der Parteien unverändert weit auseinander. Der CSU-Politiker Markus Söder und AfD-Chefin Frauke Petry sprachen sich dafür aus, Flüchtlinge zu Hunderttausenden aus Deutschland in ihre Heimatländer zurückzuschicken. Dagegen drangen die Grünen auf großzügige Altfallregelungen für Asylbewerber, über deren Anträge lange nicht entschieden wurde. mehr »
Sterbehilfe-Pakt bei Demenz
14.08.2016
Alice und Ellen Kessler wollen auf keinen Fall mit einer schweren Krankheit dahinvegetieren. Darum haben sie einen Sterbehilfe-Pakt geschlossen. mehr »
Beschuss von Koranschule durch Koalition unter Führung Saudi-Arabiens
14.08.2016
Bei Luftangriffen der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition sind im Jemen nach Angaben von Hilfsorganisationen zehn Kinder getötet worden. "Bei uns wurden zehn tote Kinder und 28 Verletzte, alle unter 15 Jahre, eingeliefert, die Opfer von Luftangriffen auf eine Koranschule in Haidan sind", sagte die Sprecherin von Ärzte ohne Grenzen, Malak Schaher, am Sonntag. mehr »
Steinmeier warnt vor "furchtbarer" humanitärer Katastrophe
29.07.2016
Angesichts der Not von schätzungsweise 250.000 im Ostteil der syrischen Stadt Aleppo eingekesselten Menschen drängt die internationale Gemeinschaft auf ein Ende der Belagerung durch die Regierungstruppen. Der UN-Syrienbeauftragte Staffan de Mistura bot am Freitag an, die Vereinten Nationen könnten die Kontrolle über von Russland eingerichtete Hilfskorridore übernehmen. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) warnte vor einer "furchtbaren humanitären Katastrophe". mehr »
Kommission: Bisher 105 Millionen Euro ausgezahlt
26.07.2016
Die EU-Kommission hat den Vorwurf des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zurückgewiesen, sie habe ihre finanziellen Zusagen in der Flüchtlingskrise nicht erfüllt. Die Angaben seien "nicht wahr", sagte ein Kommissionssprecher am Dienstag in Brüssel. "Die EU respektiert ihre Verpflichtungen." Nach Kommissionsangaben wurden bisher 105 Millionen Euro zur Versorgung von Flüchtlingen in der Türkei ausgezahlt. mehr »
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