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Bluttat bei Kindergeburtstag
03.07.2018
Ein Kindergeburtstag in den USA: Plötzlich sticht ein Mann auf die Partygäste ein. Mehrere Kinder und Erwachsene werden verletzt. Ein Mädchen stirbt später im Krankenhaus - es war die Geburtstagsfeier des Flüchtlingskindes. mehr »
Beide Seiten wollen sich für Ende des Grenzkonflikts einsetzen
26.06.2018
Im Bemühen um ein Ende des Grenzkonflikts mit Eritrea hat der äthiopische Regierungschef Abiy Ahmed am Dienstag eine ranghohe Delegation aus dem Nachbarland empfangen. Nach einem Empfang auf dem roten Teppich und einem Abendessen im Nationalpalast in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba verwies Abiy in einer Rede auf die wirtschaftlichen Vorteile, die eine Annäherung zwischen beiden Ländern bringen würde. mehr »
Neuer Ministerpräsident Abiy entkommt unverletzt
23.06.2018
Durch eine Granatenexplosion auf einer Großkundgebung des neuen äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed sind am Samstag mindestens ein Mensch getötet und dutzende weitere verletzt worden. Gesundheitsminister Amir Aman teilte im Kurzbotschaftendienst Twitter mit, 154 Menschen seien verletzt worden, einer sei verstorben. Der Ministerpräsident blieb bei der Explosion in der Hauptstadt Addis Abeba unverletzt. Abiy machte Gegner seiner Reformvorhaben für die Tat verantwortlich. mehr »
Neuer Ministerpräsident Abiy entkommt unverletzt
23.06.2018
Bei einer Großkundgebung des neuen äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed hat es am Samstag eine tödliche Explosion gegeben. Mehrere Menschen seien getötet oder verletzt worden, erklärte der Ministerpräsident, der nach der Explosion in Sicherheit gebracht wurde, laut äthiopischen Medien. Hinter der Tat vermutete Abiy Gegner seiner Reformpolitik. Die Opfer würdigte er als "Märtyrer der Liebe und des Friedens". mehr »
UNHCR-Jahresbericht
16.06.2018
Die Bilder der Flucht der Rohingya in klapprigen Booten bleiben im Gedächtnis. Andere dramatische Fluchtkrisen werden kaum beachtet. mehr »
Kein Vetorecht
08.06.2018
Alle paar Jahre sitzt Deutschland mit im mächtigsten UN-Gremium, ab 2019 ist es wieder so weit. Man wolle sich nicht mehr "wegducken", kündigt Außenminister Maas an. Die neuen Ratsmitglieder feiern sich mit Landesflaggen und erinnern ein bisschen an eine Fußball-WM. mehr »
Porträt
08.06.2018
Vor gut 30 Jahren war er ein kleiner Junge mit einem großen Traum. Alexander Gerst wurde tatsächlich Astronaut. Nun darf er schon zum zweiten Mal ins All. Wer ist der Typ im Raumanzug? mehr »
Teilprivatisierung der Airline und der Telekommunikationsgesellschaft geplant
06.06.2018
Die neue Regierung Äthiopiens will die großen öffentlichen Unternehmen des Landes wie die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines oder das Telekommunikationsunternehmen Ethio Telecom privaten Investoren öffnen. Der Staat werde die Mehrheit behalten, doch "der Rest wird inländischen oder ausländischen Investoren angeboten", teilte die Regierung am Dienstag mit. Eisenbahnunternehmen, Industrieparks oder einzelne Fabriken könnten auch voll privatisiert werden. mehr »
Entführer hatten offenbar Komplizen unter Wachpersonal - Fluchtauto aufgefunden
03.05.2018
Im afrikanischen Krisenland Somalia ist eine deutsche Krankenschwester entführt worden. Bewaffnete Männer hätten die Rot-Kreuz-Mitarbeiterin Sonja N. am Mittwochabend vom Gelände der Hilfsorganisation in Mogadischu verschleppt, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Donnerstag mit. Es zeigte sich "tief besorgt" über das Schicksal der Krankenschwester. Nach Erkenntnissen der somalische Behörden hatten die Entführer einen Komplizen unter dem Wachpersonal des IKRK. mehr »
Seehofer betont Notwendigkeit der Verlängerung der Grenzkontrollen
19.04.2018
Deutschland wird im Rahmen eines EU-Programms 10.200 schutzbedürftige Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten aufnehmen. Für dieses Jahr wurde die Aufnahme von 4600 und für nächstes Jahr von 5600 Migranten zugesagt, wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag nach einem Treffen mit EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos in Berlin sagte. Er bekräftigte zugleich die Notwendigkeit, die Grenzkontrollen zu Österreich um weitere sechs Monate zu verlängern. mehr »
Afrikanische Union hofft auf Stärkung der Wirtschaft auf dem Kontinent
21.03.2018
In Ruandas Hauptstadt Kigali haben 44 afrikanische Staaten eine Vereinbarung über eine Freihandelszone unterschrieben. Das Abkommen werde "Afrika zu einer der größten Ökonomien der Welt machen", sagte der Kommissionspräsident Afrikanischen Union (AU), Moussa Faki Mahamat, am Mittwoch. Die CFTA genannte Freihandelszone werde es ermöglichen, gleichberechtigt mit anderen internationalen Wirtschaftsblöcken zu interagieren. mehr »
Hilfswerk warnt vor Folgen für Entwicklung - Trend erreicht inzwischen auch EU
31.01.2018
Die Hilfsorganisation Brot für die Welt hat sich alarmiert über Einschränkungen von Bürger- und Freiheitsrechten in der Welt geäußert. 173 Staaten behinderten in unterschiedlichem Ausmaß die Arbeit von Menschenrechtlern, Journalisten und politischen Aktivisten oder beschnitten brutal die Entfaltungsmöglichkeiten ihrer Bürger, warnte sie am Mittwoch in ihrem Report zur weltweiten Lage der Zivilgesellschaft. Dies schade nicht zuletzt auch der Entwicklung. mehr »
Politiker wollte zu UN-Konferenz in Äthiopien reisen
26.01.2018
Der wegen Korruption verurteilte brasilianische Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist an der Ausreise aus Brasilien gehindert worden. Wie das Justizministerium am Donnerstag mitteilte, ordnete ein Bundesrichter an, dem Politiker den Pass zu entziehen. Lula wollte in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba an einer Konferenz der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) teilnehmen. mehr »
Kritik von verschiedenen Ländern an Dringlichkeitssitzung
06.01.2018
Bei der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates zu den Protesten im Iran sind die USA und Russland am Freitag offen aneinander geraten. Während die US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, eine eindringliche Warnung an die Führung in Teheran richtete, kritisierte der russische Botschafter Wassili Nebensia die Sitzung scharf und warf Washington vor, die "Energie des Sicherheitsrates zu vergeuden". Auch andere im Sicherheitsrat vertretene Länder äußerten sich skeptisch, ob die aktuelle Lage im Iran eine Zusammenkunft des Gremiums rechtfertigte. mehr »
Bei Touristen beliebte Gegend um Vulkan Erta Ale gilt als unsicher
05.12.2017
In Äthiopien ist ein Deutscher bei einem Überfall an einem bei Touristen beliebten Vulkan getötet worden. Das wurde am Dienstag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin bestätigt. Der Überfall ereignete sich in der Nähe des Vulkans Erta Ale, der in der unsicheren Grenzregion zu Eritrea liegt. mehr »
Libyen entschuldigt sich für riskantes Seemanöver nahe deutscher Fregatte
26.11.2017
Vor der Küste Libyens sind erneut zahlreiche Bootsflüchtlinge ertrunken. Wie die libysche Marine mitteilte, wurden am Samstag an Bord eines Bootes 31 Leichen gefunden. 60 Flüchtlinge an Bord überlebten demnach. Von einem weiteren in Seenot geratenen Boot konnten demnach 140 Menschen lebend gerettet werden. Die libysche Küstenwache entschuldigte sich unterdessen für ein riskantes Seemanöver in unmittelbarer Nähe der deutschen Fregatte "Mecklenburg Vorpommern" Anfang November. mehr »
Vier Aktivisten mit alternativem Nobelpreis ausgezeichnet
26.09.2017
Kampf gegen Trinkwasserverseuchung und für die Bürgerrechte - der alternative Nobelpreis 2017 geht an einen Umweltanwalt aus den USA, eine Journalistin aus Aserbaidschan sowie zwei Menschenrechtsaktivisten aus Indien und Äthiopien. Die Stiftung des Right Livelihood Award ehrte die vier Preisträger am Dienstag in Stockholm wegen ihres "mutigen Einsatzes für Menschenrechte, öffentliche Gesundheit und gute Regierungsführung". mehr »
Asmaras 30er-Jahre-Architektur hat künftig Schutzstatus
08.07.2017
Die Hauptstadt von Eritrea gehört ab sofort zum Weltkulturerbe der Unesco. Das Welterbekomittee der UN-Kulturorganisation nahm Asmara am Samstag offiziell in die Welterbeliste auf. Viele Häuser in Asmara wurden in der Kolonialzeit in futuristischem Stil errichtet - legendär sind etwa eine Bowling-Halle im Art-Déco-Stil oder eine Tankstelle in Form eines startenden Flugzeugs. mehr »
Funde aus Marokko auf rund 300.000 Jahre datiert
07.06.2017
Der Mensch hat weitaus früher gelebt als bisher gedacht. Knochenfunde in Marokko machen den frühen Homo sapiens nach Angaben von Wissenschaftlern am Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig auf einen Schlag rund 100.000 Jahre älter. Es handele sich um den "ältesten jemals in Afrika oder anderswo entdeckten Homo sapiens", sagte der Ko-Autor einer am Mittwoch veröffentlichten Studie, Jean-Jacques Hublin. mehr »
Projekt wurde hauptsächlich mit chinesischen Mitteln finanziert
31.05.2017
Kenia hat eine neue Eisenbahnstrecke zwischen Nairobi und Mombasa eingeweiht und damit das größte Infrastrukturprojekt seit der Unabhängigkeit im Jahr 1963 umgesetzt. Nach einer Zeremonie mit großem Pomp bestieg Präsident Uhuru Kenyatta am Mittwoch in der Hafenstadt Mombasa begleitet von zahlreichen Würdenträgern aus China und Kenia einen Zug zur Jungfernfahrt. China hat die 472 Kilometer lange Strecke finanziert und größtenteils gebaut. mehr »
Einigung besonders in den Bereichen Handel und Klima fraglich
27.05.2017
Das Gipfeltreffen der sieben großen Industrienationen (G7) ist am Samstag in die letzten Beratungen gegangen. Der Ausgang der Gespräche der Staats- und Regierungschefs im italienischen Taormina war aufgrund tiefgreifender Differenzen allerdings ungewiss. Am Ende der Beratungen am frühen Nachmittag ist die Veröffentlichung einer gemeinsamen Erklärung vorgesehen. mehr »
UNHCR beklagt mangelnde finanzielle Hilfe für betroffene Staaten
11.04.2017
Die Vereinten Nationen haben wegen der Hungerkrise in mehreren afrikanischen Ländern und im Jemen vor einem "Massensterben" gewarnt und dafür unter anderem fehlende Hilfe verantwortlich gemacht. Im westafrikanischen Nigeria, am Horn von Afrika und im Jemen bestehe das zunehmende Risiko eines "Massensterbens" durch Verhungern, sagte ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Adrian Edwards, am Dienstag in Genf. Diese humanitäre Krise "hätte verhindert werden können", sagte Edwards. Nun sei sie "unausweichlich". mehr »
Ins Rutschen geratener Abfall verschüttet Hütten von Müllsuchern
12.03.2017
An einer Mülldeponie am Rande der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba sind durch ins Rutschen geratenen Abfall dutzende Häuser verschüttet worden und mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Bei den meisten Opfern des Unglücks von Samstagabend habe es sich um Müllsammler gehandelt, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung am Sonntag. mehr »
USA, Frankreich und Großbritannien verurteilen Vorgehen
28.02.2017
Neue Sanktionen gegen Syrien sind am Dienstag im UN-Sicherheitsrat am Veto Russlands und Chinas gescheitert. Der nun abgelehnte Resolutionsentwurf sah Strafmaßnahmen gegen elf Syrer und zehn syrische Einrichtungen wegen des Einsatzes von Giftgas vor. Die USA, Frankreich und Großbritannien, die den Entwurf eingebracht hatten, kritisierten das Scheitern der Resolution. mehr »
Boot kenterte am Wochenende vor der libyschen Küste
17.01.2017
Nach dem Untergang eines Flüchtlingsboots am Wochenende im Mittelmeer werden nach neuen Angaben der UNO fast 180 Menschen vermisst. Wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag mitteilten, beruhen die Zahlen auf den Berichten der vier Überlebenden, die nach dem Unglück vor der libyschen Küste am Samstag gerettet werden konnten. Die italienische Küstenwache hatte zunächst von 107 Menschen an Bord gesprochen. mehr »
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