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Äthiopien

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Funde aus Marokko auf rund 300.000 Jahre datiert
07.06.2017
Der Mensch hat weitaus früher gelebt als bisher gedacht. Knochenfunde in Marokko machen den frühen Homo sapiens nach Angaben von Wissenschaftlern am Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig auf einen Schlag rund 100.000 Jahre älter. Es handele sich um den "ältesten jemals in Afrika oder anderswo entdeckten Homo sapiens", sagte der Ko-Autor einer am Mittwoch veröffentlichten Studie, Jean-Jacques Hublin. mehr »
Projekt wurde hauptsächlich mit chinesischen Mitteln finanziert
31.05.2017
Kenia hat eine neue Eisenbahnstrecke zwischen Nairobi und Mombasa eingeweiht und damit das größte Infrastrukturprojekt seit der Unabhängigkeit im Jahr 1963 umgesetzt. Nach einer Zeremonie mit großem Pomp bestieg Präsident Uhuru Kenyatta am Mittwoch in der Hafenstadt Mombasa begleitet von zahlreichen Würdenträgern aus China und Kenia einen Zug zur Jungfernfahrt. China hat die 472 Kilometer lange Strecke finanziert und größtenteils gebaut. mehr »
Einigung besonders in den Bereichen Handel und Klima fraglich
27.05.2017
Das Gipfeltreffen der sieben großen Industrienationen (G7) ist am Samstag in die letzten Beratungen gegangen. Der Ausgang der Gespräche der Staats- und Regierungschefs im italienischen Taormina war aufgrund tiefgreifender Differenzen allerdings ungewiss. Am Ende der Beratungen am frühen Nachmittag ist die Veröffentlichung einer gemeinsamen Erklärung vorgesehen. mehr »
UNHCR beklagt mangelnde finanzielle Hilfe für betroffene Staaten
11.04.2017
Die Vereinten Nationen haben wegen der Hungerkrise in mehreren afrikanischen Ländern und im Jemen vor einem "Massensterben" gewarnt und dafür unter anderem fehlende Hilfe verantwortlich gemacht. Im westafrikanischen Nigeria, am Horn von Afrika und im Jemen bestehe das zunehmende Risiko eines "Massensterbens" durch Verhungern, sagte ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Adrian Edwards, am Dienstag in Genf. Diese humanitäre Krise "hätte verhindert werden können", sagte Edwards. Nun sei sie "unausweichlich". mehr »
Ins Rutschen geratener Abfall verschüttet Hütten von Müllsuchern
12.03.2017
An einer Mülldeponie am Rande der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba sind durch ins Rutschen geratenen Abfall dutzende Häuser verschüttet worden und mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Bei den meisten Opfern des Unglücks von Samstagabend habe es sich um Müllsammler gehandelt, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung am Sonntag. mehr »
USA, Frankreich und Großbritannien verurteilen Vorgehen
28.02.2017
Neue Sanktionen gegen Syrien sind am Dienstag im UN-Sicherheitsrat am Veto Russlands und Chinas gescheitert. Der nun abgelehnte Resolutionsentwurf sah Strafmaßnahmen gegen elf Syrer und zehn syrische Einrichtungen wegen des Einsatzes von Giftgas vor. Die USA, Frankreich und Großbritannien, die den Entwurf eingebracht hatten, kritisierten das Scheitern der Resolution. mehr »
Boot kenterte am Wochenende vor der libyschen Küste
17.01.2017
Nach dem Untergang eines Flüchtlingsboots am Wochenende im Mittelmeer werden nach neuen Angaben der UNO fast 180 Menschen vermisst. Wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag mitteilten, beruhen die Zahlen auf den Berichten der vier Überlebenden, die nach dem Unglück vor der libyschen Küste am Samstag gerettet werden konnten. Die italienische Küstenwache hatte zunächst von 107 Menschen an Bord gesprochen. mehr »
Umweltschützer warnen vor Wasserknappheit im Omo-Tal und am Turkana-See in Kenia
17.12.2016
Äthiopien hat am Samstag einen gigantischen Staudamm eingeweiht. Mit dem Wasserkraftwerk am Omo-Fluss, das eine Leistung von 1870 Megawatt haben soll, will Äthiopien seine Stromproduktion fast verdoppeln. Umweltschützer und Menschenrechtsorganisatoren kritisieren, dass der Staudamm die Lebensgrundlage von hunderttausenden Menschen im Omo-Tal und am kenianischen Turkana-See gefährdet. mehr »
Italienisches Gericht macht Tunesier für den Tod Hunderter verantworlich
13.12.2016
Nach der Flüchtlingskatastrophe auf dem Mittelmeer mit bis zu 900 Toten ist der Kapitän des Schiffes zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. mehr »
EU-Minister beraten über Migrationsabkommen mit Afrika und Entwicklungsstrategie
28.11.2016
Die EU-Entwicklungsminister beraten am Montag in Brüssel über Partnerschaften mit Ländern in Afrika und Nahost in der Flüchtlingskrise (09.30 Uhr). Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini gibt am Nachmittag einen Überblick über den Stand der Verhandlungen mit Jordanien, Libanon, Äthiopien, Mali, Niger, Nigeria und dem Senegal. Sie sollen durch mehr Finanzhilfe zu einer engen Zusammenarbeit mit der EU in der Flüchtlingskrise gebracht werden. mehr »
Ban feuert kenianischen Kommandeur - Nairobi zieht seine UN-Soldaten ab
02.11.2016
Die UNO hat ihren Blauhelm-Soldaten im Bürgerkriegsland Südsudan schweres Versagen beim Schutz von Zivilisten vorgeworfen und den kenianischen Kommandeur der Truppe entlassen. In einem Bericht hieß es, bei Kämpfen in der Hauptstadt Juba im Juli habe die Blauhelmtruppe Zivilisten trotz offenkundiger Menschenrechtsverletzungen im Stich gelassen. Die Bundeswehr soll sich nach einem Kabinettsbeschluss vom Mittwoch bis Ende 2017 an den UN-Einsätzen im Südsudan und im Sudan beteiligen. mehr »
Untersuchung der UNO wirft Truppe schweres Versagen vor
02.11.2016
Die UNO hat ihren Blauhelmen im afrikanischen Bürgerkriegsland Südsudan schweres Versagen beim Schutz von Zivilisten bescheinigt und den Kommandeur der Truppe entlassen. Auf die Kämpfe in der Hauptstadt Juba im Juli habe die Blauhelmtruppe "chaotisch und ineffektiv" reagiert und Zivilisten trotz offenkundiger Menschenrechtsverletzungen im Stich gelassen, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten UN-Bericht. Darin ist von einem "Mangel an Führungskraft, Einsatzbereitschaft und Abstimmung" die Rede. mehr »
EU-Innenminister beraten über Grenzschutz und umstrittene Asylreform
13.10.2016
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will von EU-Schiffen im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge künftig in Aufnahmelager in Nordafrika bringen. Dort solle geprüft werden, ob sie Asyl bekommen und nach Europa gebracht werden könnten, sagte de Maizière am Donnerstag beim EU-Innenministertreffen. Unterstützung kam von Österreich, das bei der Grenzsicherung auch Militär einsetzen will. Umstritten war bei dem Treffen die Reform des europäischen Asylsystems. mehr »
Kanzlerin übt Kritik an der innenpolitischen Lage in Äthiopien
11.10.2016
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die afrikanischen Staaten zur Zusammenarbeit im Kampf gegen Flucht, Terrorismus und wirtschaftliche Probleme aufgerufen. Merkel setzte sich am Dienstag zum Ende ihrer Afrika-Reise in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba dafür ein, die Demokratie auf dem afrikanischen Kontinent zu fördern. Kritik übte sie am harten Vorgehen der Polizei gegen die jüngsten Proteste in Äthiopien, wo seit Sonntag der Ausnahmezustand gilt. mehr »
Merkel schließt Afrika-Reise mit Besuch in Äthiopien ab
11.10.2016
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht auf der dritten und letzten Station ihrer Afrika-Reise am Dienstag Äthiopien. In der Hauptstadt Addis Abeba trifft sie mit dem äthiopischen Regierungschef Hailemariam Dessalegh (10.15 Uhr MESZ) und der AU-Kommissionsvorsitzenden Nkosazana Dlamini-Zuma zusammen (ab 12.00 Uhr MESZ). Später weiht Merkel das von Deutschland finanzierte Gebäude für Frieden und Sicherheit der Afrikanischen Union (AU) ein (ab 12.35 Uhr). Es folgt ein Treffen mit Vertretern der äthiopischen Zivilgesellschaft sowie von Oppositionsparteien. mehr »
Kanzlerin: Müssen uns mehr für Geschicke unseres Nachbarkontinents interessieren
08.10.2016
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekommt für ihre Afrika-Strategie in der Flüchtlingskrise offenbar Gegenwind aus Brüssel. Anders als Merkel wolle die EU-Kommission keine Flüchtlingsabkommen mit nordafrikanischen Staaten nach dem Vorbild des EU-Türkei-Pakts schließen, berichtete der "Spiegel" am Samstag. Die Kanzlerin forderte Europa vor ihrer Afrika-Reise erneut auf, sich stärker des Nachbarkontinents anzunehmen. mehr »
Kanzlerin bricht am Sonntag zu dreitägiger Afrika-Reise auf
08.10.2016
Vor ihrer Afrika-Reise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Europa erneut aufgefordert, sich stärker des Schicksals des Nachbarkontinents anzunehmen. "Ich glaube, dass wir uns sehr viel stärker noch für die Geschicke Afrikas interessieren müssen", sagte Merkel am Samstag in ihrem Video-Podcast. "Das Wohl Afrikas liegt im deutschen Interesse." mehr »
Von chinesischen Firmen finanziert und gebaut
05.10.2016
Finanziert und gebaut von China: Äthiopien hat am Mittwoch eine neue Eisenbahnstrecke zwischen der Hauptstadt Addis Abeba und Dschibuti am Roten Meer eingeweiht. Die Züge werden die 750 Kilometer lange Strecke in rund zehn Stunden zurücklegen - und damit viel schneller als ein Auto auf der ständig verstopften Straße voller Schlaglöcher. Diese Reise dauert in der Regel zwei bis drei Tage. mehr »
Reiche Staaten sollen Nachbarn von Konfliktgebieten entlasten
04.10.2016
Amnesty International hat die reichen Länder aufgefordert, deutlich mehr Flüchtlinge aufzunehmen. 21 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht, wie aus einem am Dienstag vorgelegten Bericht der Menschenrechtsorganisation zur Flüchtlingskrise hervorgeht. 56 Prozent dieser Flüchtlinge wurden demnach von nur zehn Ländern aufgenommen, die direkt an Konfliktgebiete angrenzen und zusammen für gerade einmal 2,5 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung stehen. mehr »
Polizei setzt Tränengas ein
02.10.2016
Bei einer Massenpanik nach einem Tränengaseinsatz gegen Demonstranten sind in Äthiopien 52 Menschen ums Leben gekommen. Wie ein AFP-Fotograf berichtete, hatten sich am Sonntag mehrere tausend Menschen zu einem religiösen Ritual zum Ende der Regenzeit in der Stadt Bishoftu versammelt. Als einige Teilnehmer in einem Symbol des regierungskritischen Protests ihre Handgelenke in Kopfhöhe überkreuzten und Steine und Flaschen in Richtung der Sicherheitskräfte warfen, setzte die Polizei Tränengas ein. mehr »
Dreimaliger Bahn-Olympiasieger verpasst Weltrekord um sechs Sekunden
25.09.2016
Die erste Enttäuschung über den um wenige Sekunden verpassten Weltrekord in Berlin hielt bei Kenenisa Bekele nur kurz. Nach seinem beeindruckenden Auftritt auf der schnellsten Marathon-Strecke der Welt freute sich der dreimalige Bahn-Olympiasieger vielmehr über seinen größten Erfolg auf der 42,195-km-Distanz. Der Weltrekordhalter über 5000 und 10.000 km triumphierte beim 43. Berlin-Marathon nach einem packenden Rennen in 2:03:03 Stunden und lief damit die zweitbeste Marathonzeit der Geschichte. mehr »
TMZ: Heftiger Streit mit Angelina Jolie um die sechs Kinder droht
21.09.2016
Das vormalige Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt steuert womöglich auf einen heftigen Streit um das Sorgerecht für seine sechs Kinder zu. Wie die US-Website TMZ am Mittwoch berichtete, will Pitt nicht hinnehmen, dass Jolie das alleinige Sorgerecht beansprucht und ihm allein ein Besuchsrecht gewähren will. mehr »
Angelina Jolie reicht zwei Jahre nach Hochzeit Scheidung von Brad Pitt ein
20.09.2016
Zwölf Jahre lang waren Angelina Jolie und Brad Pitt Hollywoods Traumpaar, jetzt hat die US-Schauspielerin die Scheidung eingereicht. Als Grund gab die 41-Jährige unüberbrückbare Differenzen an, wie die Prominenten-Website TMZ am Dienstag berichtete. Demnach beantragte sie das Sorgerecht für die sechs Kinder und ein Besuchsrecht für den 52-jährigen Pitt. mehr »
UN-Sicherheitsrat droht Konfliktparteien mit Waffenembargo
12.08.2016
Der UN-Sicherheitsrat hat die Entsendung von zusätzlich 4000 Blauhelmsoldaten in den Südsudan beschlossen. Das UN-Gremium verabschiedete am Freitag eine von den USA eingebrachte Resolution, die den Konfliktparteien mit einem Waffenembargo droht, sollten sie die UN-Truppen behindern. Die Blauhelmsoldaten sollen in dem Bürgerkriegsland für ein Ende der Kämpfe zwischen den Truppen von Präsident Salva Kiir und dem Rebellenführer Riek Machar sorgen. mehr »
Interimspräsident Temer im Maracanã-Stadion ausgepfiffen
06.08.2016
Überschattet von Protesten und der politischen Krise in Brasilien sind die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro mit einer farbenfrohen Zeremonie eröffnet worden. Als der brasilianische Interimspräsident Michel Temer am Freitagabend im Maracanã-Stadion die Spiele für eröffnet erklärte, wurde er von den Zuschauern ausgepfiffen. An dem vierstündigen Spektakel mit Feuerwerk und Lichtshow nahm erstmals auch eine Flüchtlingsmannschaft teil. mehr »
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Bildquelle: Wikimedia Commons
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