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Äthiopien

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Entführer hatten offenbar Komplizen unter Wachpersonal - Fluchtauto aufgefunden
03.05.2018
Im afrikanischen Krisenland Somalia ist eine deutsche Krankenschwester entführt worden. Bewaffnete Männer hätten die Rot-Kreuz-Mitarbeiterin Sonja N. am Mittwochabend vom Gelände der Hilfsorganisation in Mogadischu verschleppt, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Donnerstag mit. Es zeigte sich "tief besorgt" über das Schicksal der Krankenschwester. Nach Erkenntnissen der somalische Behörden hatten die Entführer einen Komplizen unter dem Wachpersonal des IKRK. mehr »
Seehofer betont Notwendigkeit der Verlängerung der Grenzkontrollen
19.04.2018
Deutschland wird im Rahmen eines EU-Programms 10.200 schutzbedürftige Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten aufnehmen. Für dieses Jahr wurde die Aufnahme von 4600 und für nächstes Jahr von 5600 Migranten zugesagt, wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag nach einem Treffen mit EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos in Berlin sagte. Er bekräftigte zugleich die Notwendigkeit, die Grenzkontrollen zu Österreich um weitere sechs Monate zu verlängern. mehr »
Afrikanische Union hofft auf Stärkung der Wirtschaft auf dem Kontinent
21.03.2018
In Ruandas Hauptstadt Kigali haben 44 afrikanische Staaten eine Vereinbarung über eine Freihandelszone unterschrieben. Das Abkommen werde "Afrika zu einer der größten Ökonomien der Welt machen", sagte der Kommissionspräsident Afrikanischen Union (AU), Moussa Faki Mahamat, am Mittwoch. Die CFTA genannte Freihandelszone werde es ermöglichen, gleichberechtigt mit anderen internationalen Wirtschaftsblöcken zu interagieren. mehr »
Hilfswerk warnt vor Folgen für Entwicklung - Trend erreicht inzwischen auch EU
31.01.2018
Die Hilfsorganisation Brot für die Welt hat sich alarmiert über Einschränkungen von Bürger- und Freiheitsrechten in der Welt geäußert. 173 Staaten behinderten in unterschiedlichem Ausmaß die Arbeit von Menschenrechtlern, Journalisten und politischen Aktivisten oder beschnitten brutal die Entfaltungsmöglichkeiten ihrer Bürger, warnte sie am Mittwoch in ihrem Report zur weltweiten Lage der Zivilgesellschaft. Dies schade nicht zuletzt auch der Entwicklung. mehr »
Politiker wollte zu UN-Konferenz in Äthiopien reisen
26.01.2018
Der wegen Korruption verurteilte brasilianische Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist an der Ausreise aus Brasilien gehindert worden. Wie das Justizministerium am Donnerstag mitteilte, ordnete ein Bundesrichter an, dem Politiker den Pass zu entziehen. Lula wollte in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba an einer Konferenz der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) teilnehmen. mehr »
Kritik von verschiedenen Ländern an Dringlichkeitssitzung
06.01.2018
Bei der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates zu den Protesten im Iran sind die USA und Russland am Freitag offen aneinander geraten. Während die US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, eine eindringliche Warnung an die Führung in Teheran richtete, kritisierte der russische Botschafter Wassili Nebensia die Sitzung scharf und warf Washington vor, die "Energie des Sicherheitsrates zu vergeuden". Auch andere im Sicherheitsrat vertretene Länder äußerten sich skeptisch, ob die aktuelle Lage im Iran eine Zusammenkunft des Gremiums rechtfertigte. mehr »
Bei Touristen beliebte Gegend um Vulkan Erta Ale gilt als unsicher
05.12.2017
In Äthiopien ist ein Deutscher bei einem Überfall an einem bei Touristen beliebten Vulkan getötet worden. Das wurde am Dienstag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin bestätigt. Der Überfall ereignete sich in der Nähe des Vulkans Erta Ale, der in der unsicheren Grenzregion zu Eritrea liegt. mehr »
Libyen entschuldigt sich für riskantes Seemanöver nahe deutscher Fregatte
26.11.2017
Vor der Küste Libyens sind erneut zahlreiche Bootsflüchtlinge ertrunken. Wie die libysche Marine mitteilte, wurden am Samstag an Bord eines Bootes 31 Leichen gefunden. 60 Flüchtlinge an Bord überlebten demnach. Von einem weiteren in Seenot geratenen Boot konnten demnach 140 Menschen lebend gerettet werden. Die libysche Küstenwache entschuldigte sich unterdessen für ein riskantes Seemanöver in unmittelbarer Nähe der deutschen Fregatte "Mecklenburg Vorpommern" Anfang November. mehr »
Vier Aktivisten mit alternativem Nobelpreis ausgezeichnet
26.09.2017
Kampf gegen Trinkwasserverseuchung und für die Bürgerrechte - der alternative Nobelpreis 2017 geht an einen Umweltanwalt aus den USA, eine Journalistin aus Aserbaidschan sowie zwei Menschenrechtsaktivisten aus Indien und Äthiopien. Die Stiftung des Right Livelihood Award ehrte die vier Preisträger am Dienstag in Stockholm wegen ihres "mutigen Einsatzes für Menschenrechte, öffentliche Gesundheit und gute Regierungsführung". mehr »
Asmaras 30er-Jahre-Architektur hat künftig Schutzstatus
08.07.2017
Die Hauptstadt von Eritrea gehört ab sofort zum Weltkulturerbe der Unesco. Das Welterbekomittee der UN-Kulturorganisation nahm Asmara am Samstag offiziell in die Welterbeliste auf. Viele Häuser in Asmara wurden in der Kolonialzeit in futuristischem Stil errichtet - legendär sind etwa eine Bowling-Halle im Art-Déco-Stil oder eine Tankstelle in Form eines startenden Flugzeugs. mehr »
Funde aus Marokko auf rund 300.000 Jahre datiert
07.06.2017
Der Mensch hat weitaus früher gelebt als bisher gedacht. Knochenfunde in Marokko machen den frühen Homo sapiens nach Angaben von Wissenschaftlern am Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig auf einen Schlag rund 100.000 Jahre älter. Es handele sich um den "ältesten jemals in Afrika oder anderswo entdeckten Homo sapiens", sagte der Ko-Autor einer am Mittwoch veröffentlichten Studie, Jean-Jacques Hublin. mehr »
Projekt wurde hauptsächlich mit chinesischen Mitteln finanziert
31.05.2017
Kenia hat eine neue Eisenbahnstrecke zwischen Nairobi und Mombasa eingeweiht und damit das größte Infrastrukturprojekt seit der Unabhängigkeit im Jahr 1963 umgesetzt. Nach einer Zeremonie mit großem Pomp bestieg Präsident Uhuru Kenyatta am Mittwoch in der Hafenstadt Mombasa begleitet von zahlreichen Würdenträgern aus China und Kenia einen Zug zur Jungfernfahrt. China hat die 472 Kilometer lange Strecke finanziert und größtenteils gebaut. mehr »
Einigung besonders in den Bereichen Handel und Klima fraglich
27.05.2017
Das Gipfeltreffen der sieben großen Industrienationen (G7) ist am Samstag in die letzten Beratungen gegangen. Der Ausgang der Gespräche der Staats- und Regierungschefs im italienischen Taormina war aufgrund tiefgreifender Differenzen allerdings ungewiss. Am Ende der Beratungen am frühen Nachmittag ist die Veröffentlichung einer gemeinsamen Erklärung vorgesehen. mehr »
UNHCR beklagt mangelnde finanzielle Hilfe für betroffene Staaten
11.04.2017
Die Vereinten Nationen haben wegen der Hungerkrise in mehreren afrikanischen Ländern und im Jemen vor einem "Massensterben" gewarnt und dafür unter anderem fehlende Hilfe verantwortlich gemacht. Im westafrikanischen Nigeria, am Horn von Afrika und im Jemen bestehe das zunehmende Risiko eines "Massensterbens" durch Verhungern, sagte ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Adrian Edwards, am Dienstag in Genf. Diese humanitäre Krise "hätte verhindert werden können", sagte Edwards. Nun sei sie "unausweichlich". mehr »
Ins Rutschen geratener Abfall verschüttet Hütten von Müllsuchern
12.03.2017
An einer Mülldeponie am Rande der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba sind durch ins Rutschen geratenen Abfall dutzende Häuser verschüttet worden und mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Bei den meisten Opfern des Unglücks von Samstagabend habe es sich um Müllsammler gehandelt, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung am Sonntag. mehr »
USA, Frankreich und Großbritannien verurteilen Vorgehen
28.02.2017
Neue Sanktionen gegen Syrien sind am Dienstag im UN-Sicherheitsrat am Veto Russlands und Chinas gescheitert. Der nun abgelehnte Resolutionsentwurf sah Strafmaßnahmen gegen elf Syrer und zehn syrische Einrichtungen wegen des Einsatzes von Giftgas vor. Die USA, Frankreich und Großbritannien, die den Entwurf eingebracht hatten, kritisierten das Scheitern der Resolution. mehr »
Boot kenterte am Wochenende vor der libyschen Küste
17.01.2017
Nach dem Untergang eines Flüchtlingsboots am Wochenende im Mittelmeer werden nach neuen Angaben der UNO fast 180 Menschen vermisst. Wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag mitteilten, beruhen die Zahlen auf den Berichten der vier Überlebenden, die nach dem Unglück vor der libyschen Küste am Samstag gerettet werden konnten. Die italienische Küstenwache hatte zunächst von 107 Menschen an Bord gesprochen. mehr »
Umweltschützer warnen vor Wasserknappheit im Omo-Tal und am Turkana-See in Kenia
17.12.2016
Äthiopien hat am Samstag einen gigantischen Staudamm eingeweiht. Mit dem Wasserkraftwerk am Omo-Fluss, das eine Leistung von 1870 Megawatt haben soll, will Äthiopien seine Stromproduktion fast verdoppeln. Umweltschützer und Menschenrechtsorganisatoren kritisieren, dass der Staudamm die Lebensgrundlage von hunderttausenden Menschen im Omo-Tal und am kenianischen Turkana-See gefährdet. mehr »
Italienisches Gericht macht Tunesier für den Tod Hunderter verantworlich
13.12.2016
Nach der Flüchtlingskatastrophe auf dem Mittelmeer mit bis zu 900 Toten ist der Kapitän des Schiffes zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. mehr »
EU-Minister beraten über Migrationsabkommen mit Afrika und Entwicklungsstrategie
28.11.2016
Die EU-Entwicklungsminister beraten am Montag in Brüssel über Partnerschaften mit Ländern in Afrika und Nahost in der Flüchtlingskrise (09.30 Uhr). Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini gibt am Nachmittag einen Überblick über den Stand der Verhandlungen mit Jordanien, Libanon, Äthiopien, Mali, Niger, Nigeria und dem Senegal. Sie sollen durch mehr Finanzhilfe zu einer engen Zusammenarbeit mit der EU in der Flüchtlingskrise gebracht werden. mehr »
Ban feuert kenianischen Kommandeur - Nairobi zieht seine UN-Soldaten ab
02.11.2016
Die UNO hat ihren Blauhelm-Soldaten im Bürgerkriegsland Südsudan schweres Versagen beim Schutz von Zivilisten vorgeworfen und den kenianischen Kommandeur der Truppe entlassen. In einem Bericht hieß es, bei Kämpfen in der Hauptstadt Juba im Juli habe die Blauhelmtruppe Zivilisten trotz offenkundiger Menschenrechtsverletzungen im Stich gelassen. Die Bundeswehr soll sich nach einem Kabinettsbeschluss vom Mittwoch bis Ende 2017 an den UN-Einsätzen im Südsudan und im Sudan beteiligen. mehr »
Untersuchung der UNO wirft Truppe schweres Versagen vor
02.11.2016
Die UNO hat ihren Blauhelmen im afrikanischen Bürgerkriegsland Südsudan schweres Versagen beim Schutz von Zivilisten bescheinigt und den Kommandeur der Truppe entlassen. Auf die Kämpfe in der Hauptstadt Juba im Juli habe die Blauhelmtruppe "chaotisch und ineffektiv" reagiert und Zivilisten trotz offenkundiger Menschenrechtsverletzungen im Stich gelassen, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten UN-Bericht. Darin ist von einem "Mangel an Führungskraft, Einsatzbereitschaft und Abstimmung" die Rede. mehr »
EU-Innenminister beraten über Grenzschutz und umstrittene Asylreform
13.10.2016
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will von EU-Schiffen im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge künftig in Aufnahmelager in Nordafrika bringen. Dort solle geprüft werden, ob sie Asyl bekommen und nach Europa gebracht werden könnten, sagte de Maizière am Donnerstag beim EU-Innenministertreffen. Unterstützung kam von Österreich, das bei der Grenzsicherung auch Militär einsetzen will. Umstritten war bei dem Treffen die Reform des europäischen Asylsystems. mehr »
Kanzlerin übt Kritik an der innenpolitischen Lage in Äthiopien
11.10.2016
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die afrikanischen Staaten zur Zusammenarbeit im Kampf gegen Flucht, Terrorismus und wirtschaftliche Probleme aufgerufen. Merkel setzte sich am Dienstag zum Ende ihrer Afrika-Reise in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba dafür ein, die Demokratie auf dem afrikanischen Kontinent zu fördern. Kritik übte sie am harten Vorgehen der Polizei gegen die jüngsten Proteste in Äthiopien, wo seit Sonntag der Ausnahmezustand gilt. mehr »
Merkel schließt Afrika-Reise mit Besuch in Äthiopien ab
11.10.2016
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht auf der dritten und letzten Station ihrer Afrika-Reise am Dienstag Äthiopien. In der Hauptstadt Addis Abeba trifft sie mit dem äthiopischen Regierungschef Hailemariam Dessalegh (10.15 Uhr MESZ) und der AU-Kommissionsvorsitzenden Nkosazana Dlamini-Zuma zusammen (ab 12.00 Uhr MESZ). Später weiht Merkel das von Deutschland finanzierte Gebäude für Frieden und Sicherheit der Afrikanischen Union (AU) ein (ab 12.35 Uhr). Es folgt ein Treffen mit Vertretern der äthiopischen Zivilgesellschaft sowie von Oppositionsparteien. mehr »
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