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Afghanistan

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UNHCR legt Jahresbericht vor - Vor allem Länder des Südens betroffen
19.06.2018
Angesichts anhaltender Bürgerkriege und gewaltsamer Vertreibungen hat die Zahl der Flüchtlinge weltweit einen neuen Höchststand erreicht. Nach UN-Angaben vom Dienstag ließen Konflikte, Gewalt und Verfolgung die Zahl der Vertriebenen im vergangenen Jahr um etwa drei Millionen auf rund 68,5 Millionen steigen. Damit wurde bereits zum fünften Mal in Folge ein neues Rekordniveau erreicht. mehr »
Mutmaßlich aus Afghanistan stammender Flüchtling soll 15-Jährige erstochen haben
18.06.2018
Hinter verschlossenen Türen hat vor dem Landgericht Landau in Rheinland-Pfalz der Prozess um den Mord an einer Schülerin in Kandel begonnen. Vor Gericht muss sich seit Montag ein mutmaßlich aus Afghanistan stammender Flüchtling verantworten, der seine 15-jährige Exfreundin im Dezember aus Eifersucht erstochen haben soll. Da das Alter des Angeklagten nicht zweifelsfrei feststeht, wird vor der Jugendkammer unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. mehr »
Prozess um Mordfall von Kandel beginnt in Landau
18.06.2018
Knapp ein halbes Jahr nach dem Mord an einer Schülerin in Kandel beginnt am Montag (09.00 Uhr) vor dem Landgericht Landau in Rheinland-Pfalz der Prozess gegen den Tatverdächtigen. Angeklagt ist der ehemalige Freund des 15 Jahre alten Mädchens, ein mutmaßlich aus Afghanistan stammender Flüchtling. Dieser soll sein Opfer am 27. Dezember in einem Drogeriemarkt vor Zeugen erstochen haben. mehr »
Taliban erteilen Präsident Ghanis Angebot einer Verlängerung eine Absage
17.06.2018
Die radikalislamischen Taliban in Afghanistan wollen die historische Waffenruhe nicht verlängern. Ein Taliban-Sprecher erteilte am Sonntag der von der Regierung angebotenen Verlängerung eine Absage. Die Hoffnungen auf eine längere Feuerpause nach Ablauf der Vereinbarung am Sonntagabend dürften sich damit zerschlagen. Bei zwei Anschlägen im Osten des Landes starben am Wochenende mehr als 50 Menschen. mehr »
630 Migranten können in Spanien an Land gehen
17.06.2018
Nach einer 1500 Kilometer langen Odyssee über das Mittelmeer ist das Flüchtlingsschiff "Aquarius" in Spanien angekommen. Die "Aquarius" und ihre zwei Begleitschiffe legten am Sonntag im Hafen der Stadt Valencia an. Italien und Malta hatten die "Aquarius" abgewiesen und damit eine neue Krise in der EU-Flüchtlingspolitik ausgelöst. Schließlich erklärte sich Spanien bereit, die 630 Flüchtlinge ins Land zu lassen. mehr »
Italienisches Marineschiff legt im Hafen von Valencia an
17.06.2018
Nach tagelanger Irrfahrt über das Mittelmeer sind die ersten Flüchtlinge des Hilfsschiffs "Aquarius" in Spanien angekommen. Das erste Boot legte am Sonntagmorgen im Hafen der Stadt Valencia an, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. Die "Aquarius" und ihre zwei Begleitschiffe haben insgesamt 630 Flüchtlinge an Bord. mehr »
Regierung verkündet Verlängerung von Waffenruhe
16.06.2018
Bei einem Selbstmordanschlag auf eine feiernde Menge aus Taliban, Sicherheitskräften und Zivilisten sind in Afghanistan mindestens 20 Menschen getötet worden. Nach Behördenangaben wurden mindestens 16 weitere Menschen verletzt, als sich ein Attentäter am Samstag im Bezirk Rodat nahe Dschlalabad in der östlichen Provinz Nangarhar inmitten einer Feier zur derzeit geltenden Waffenruhe zwischen Taliban und Regierungsarmee in die Luft sprengte. mehr »
US-Militär bestätigt zunächst nur Luftangriff auf ranghohen Rebellenführer
15.06.2018
Bei einem US-Luftangriff im Osten Afghanistans ist nach Angaben der afghanischen Regierung der Anführer der pakistanischen Taliban getötet worden. Der Anführer der Talibangruppe Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP), Maulana Fazlullah, sei am Donnerstag in der Provinz Kunar an der Grenze zu Pakistan getötet worden, teilte das Verteidigungsministerium in Kabul am Freitag mit. Das US-Militär hatte zuvor einen Angriff auf einen ranghohen Rebellenführer vermeldet, aber keinen Namen genannt. mehr »
Ungarische Staatsanwaltschaft will härtere Strafen und geht in Berufung
14.06.2018
Knapp drei Jahre nach dem qualvollen Tod von 71 Flüchtlingen in einem Lastwagen in Österreich hat ein ungarisches Gericht die Schlepper zu langen Haftstrafen verurteilt. Die vier Hauptverdächtigen, darunter der 31-jährige Kopf der Schleuserbande, müssen für 25 Jahre ins Gefängnis, urteilte das Schwurgericht in Kecskemét am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft gefordert und will Berufung gegen das Urteil einlegen. mehr »
Entwicklungsminister Müller stellt parallel dazu Pläne gegen Fluchtanreize vor
10.06.2018
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will mit seinem sogenannten Masterplan eine grundsätzlich andere Asylpolitik umsetzen. Das Paket, das er am Dienstag der Öffentlichkeit präsentiert, umfasst 63 Maßnahmen. "Die Asylpolitik in Deutschland muss grundlegend überarbeitet werden", sagte Seehofer der "Bild am Sonntag". Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) stellt bei dem Termin mit Seehofer ein Maßnahmenpaket gegen Fluchtanreize in Krisenländern vor. mehr »
"Ausländische Besatzer" in Afghanistan sind allerdings ausgenommen
09.06.2018
Die radikalislamischen Taliban haben in Afghanistan bei zwei Angriffen Dutzende Soldaten und Polizisten getötet - wenige Stunden danach am Samstag aber eine kurze Waffenruhe verkündet. Die befristete Feuerpause soll während der ersten drei Tage des muslimischen Eid-al-Fitr-Festes zum Ende des Fastenmonats Ramadan andauern, wie die Taliban mitteilten. Die Feuerpause gelte allerdings allein für einheimische Sicherheitskräfte, Vertreter der "ausländischen Besatzer" seien ausgenommen. mehr »
Bei weiterem Angriff sterben zudem 17 afghanische Soldaten
09.06.2018
Bei einem Angriff der radikalislamischen Taliban im Norden Afghanistans sind am Samstag nach Angaben der Behörden mindestens 19 Polizisten getötet worden. Die Taliban griffen am frühen Morgen einen Stützpunkt in der Provinz Kundus an, wie ein Sprecher des Gouverneurs mitteilte. Der Angriff erfolgte wenige Stunden, bevor die Taliban eine dreitägige Waffenruhe ausriefen. Bis 2013 war Deutschland für die Sicherheitslage in Kundus verantwortlich. mehr »
Feuerpause zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan
07.06.2018
Der afghanische Präsident Aschraf Ghani hat einseitig eine einwöchige Waffenruhe zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan angekündigt. Die Feuerpause im Konflikt mit den radikalislamischen Taliban soll vom 12. bis 19. Juni dauern, wie Ghani am Donnerstag erklärte. Unklar blieb, ob die Taliban der Waffenruhe zustimmen. Es wäre die erste Waffenruhe im Ramadan seit dem Einmarsch der US-Truppen in Afghanistan 2001. mehr »
Grüne und Linke kritisieren Einschätzung als "verantwortungslos"
06.06.2018
Auf Grundlage des neuen Lageberichts des Auswärtigen Amts zu Afghanistan befürwortet die Bundesregierung Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber in ihre afghanische Heimat. "Aus unserer Sicht sind die Einschränkungen entfallen", sagte Merkel am Mittwoch in ihrer ersten Regierungsbefragung durch die Bundestagsabgeordneten in Berlin. Scharfe Kritik kam von Grünen, Linkspartei und der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl. mehr »
Kleriker verurteilten Anschläge kurz zuvor als Sünde
04.06.2018
Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Versammlung von Religionsführern in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Montag mindestens sieben Menschen getötet worden. Die Geistlichen aus ganz Afghanistan hatten nur kurz zuvor Anschläge als unislamisch verurteilt. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Die radikalislamischen Taliban wiesen jede Verantwortung von sich. mehr »
Kudlow weist aber Kritik zurück: Geht um Reformierung des Welthandels
04.06.2018
Der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump hat eingeräumt, dass die neuen Strafzölle der Wirtschaft seines Landes schaden könnten. "Das könnte passieren, ich bestreite das nicht", sagte Präsidentenberater Larry Kudlow am Sonntag im US-Sender Fox News. "Darauf muss man ein Auge haben", fügte er hinzu. Die US-Wirtschaft laufe derzeit allerdings "auf Hochtouren". mehr »
CSU will Abschiebungen verstärken - SPD dagegen
03.06.2018
Nach Vorlage des neuen Berichts der Bundesregierung zur Sicherheitslage in Afghanistan gibt es in der großen Koalition Streit über die Konsequenzen. Während CSU-Generalsekretär Markus Blume wieder mehr in das Land abschieben will, warnt SPD-Vizechef Ralf Stegner vor übereilten Änderungen. Pro Asyl verlangt auf Grundlage des Berichts hingegen einen sofortigen Abschiebestopp. mehr »
SPD-Vize Stegner gegen "hektische Änderungen" nach neuem Lagebericht
02.06.2018
Als Reaktion auf den neuen Bericht der Bundesregierung zur Sicherheitslage in Afghanistan hat CSU-Generalsekretär Markus Blume gefordert, die Abschiebungen in das Land wieder auszuweiten. Der generelle Abschiebestopp nach Afghanistan müsse "auf den Prüfstand", sagte Blume der "Bild am Sonntag". Es gebe in Afghanistan "stabile Regionen", in die "abgelehnte Asylbewerber wieder zurückgeführt werden" könnten. mehr »
Ein Polizist und acht Angreifer getötet
30.05.2018
Afghanistans Hauptstadt Kabul ist erneut von einem Anschlag erschüttert worden. Bewaffnete Angreifer attackierten am Mittwoch das Innenministerium. Ein Polizist wurde nach Behördenangaben getötet, als die Täter eine Bombe an einem Kontrollpunkt zündeten. Spezialeinheiten verhinderten die Erstürmung des Gebäudes, alle acht Angreifer wurden getötet. Zu dem Angriff bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). mehr »
Tausende bei Kundgebung in Istanbul aus Solidarität mit Palästinensern
18.05.2018
Bei einer Großkundgebung in Istanbul gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Muslime zur Einheit aufgerufen. Die Muslime zeigten ein "scheues und feiges Bild" im Angesicht ihrer Gegner, kritisierte Erdogan am Freitag in einer Ansprache vor tausenden Menschen. Es sei Zeit, die internen Differenzen zu überwinden und eine "starke Haltung gegen Israels Tyrannei" zu zeigen. mehr »
Explosionen erschüttern afghanische Hauptstadt - Zwei Polizeiwachen angegriffen
09.05.2018
Bei mehreren Angriffen in Kabul sind am Mittwoch mindestens fünf Menschen getötet worden. Die offenbar koordinierten Attacken, bei denen sich auch Selbstmordattentäter in die Luft sprengten, richteten sich unter anderem gegen zwei Polizeiwachen im Westen und im Zentrum der afghanischen Hauptstadt, wie ein Sprecher des Innenministeriums sagte. Zu den Anschlägen bekannten sich die radikalislamischen Taliban und die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). mehr »
Polizei spricht von Anschlag auf Zentrum zur Wählerregistrierung
06.05.2018
Bei einer Bombenexplosion in einem Zentrum zur Wählerregistrierung sind am Sonntag im Osten Afghanistans mindestens 30 Menschen getötet oder verletzt worden. Der Sprengsatz sei in einem Zelt zur Wählerregistrierung hochgegangen, das auf dem Gelände einer Moschee aufgeschlagen war, sagte der Polizeichef der Provinz Chost, Abdul Hanan Sadran, der Nachrichtenagentur AFP. Zahlreiche Menschen, die aus der Moschee gekommen waren, hätten sich zur Registrierung als Wähler eingefunden. mehr »
Dutzende weitere Opfer bei mehreren Selbstmordattentaten
30.04.2018
Bei einer Serie blutiger Anschläge haben Attentäter am Montag in Afghanistan Journalisten, Soldaten und zahlreiche Zivilisten ins Visier genommen. In Kabul sprengten sich zwei Selbstmordattentäter in die Luft. Mindestens 25 Menschen wurden getötet, unter ihnen ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP und weitere Journalisten. Im Osten des Landes starb ein BBC-Reporter bei einem Anschlag. Im Süden gab es einen Anschlag auf einen Nato-Konvoi, dabei wurden elf einheimische Kinder getötet. mehr »
AFP-Fotograf und fünf weitere Journalisten unter den Todesopfern
30.04.2018
Zwei Selbstmordattentäter haben in Kabul am Montag mindestens 25 Menschen in den Tod gerissen, darunter auch mehrere Journalisten. 49 weitere Menschen wurden bei dem Doppelanschlag in der afghanischen Hauptstadt verletzt, wie das Innenministerium mittteilte. Unter den sechs getöteten Journalisten ist auch der AFP-Fotograf Shah Marai. Zu der Tat bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). mehr »
36-Jähriger in Untersuchungshaft - Im Februar in Provinz Helmand gefasst
26.04.2018
Der vor zwei Monaten in Afghanistan gefasste mutmaßliche Taliban-Kämpfer Thomas K. ist nach Deutschland überstellt worden. K. sei am Mittwoch am Düsseldorfer Flughafen von Polizisten festgenommen worden, teilte die Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe mit. Der zuständige Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof habe inzwischen Untersuchungshaft angeordnet. mehr »
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Bildquelle: Wikimedia Commons
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