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Agrarpolitik

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Umweltschützer und Opposition fordern Umdenken in der Agrarpolitik
20.06.2017
Der Agrar-Report des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) sorgt für Verärgerung im Bundeslandwirtschaftsministerium. "Schon wieder stellt eine Behörde aus dem Ressortbereich des Umweltministeriums die Landwirtschaft an den Pranger", erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) am Dienstag mit Blick auf die BfN-Analyse zur Situation der Biodiversität auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Da sich diese "deutlich verschlechtert" habe, forderte BfN-Präsidentin Beate Jessel eine Kehrtwende in der Agrarpolitik. mehr »
Schmidt: Brexit als Weckruf für europäische Agrarpolitik verstehen
29.03.2017
Der deutsche Mittelstand fürchtet angesichts des EU-Austritts von Großbritannien negative Folgen für die Handelsbeziehungen. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Mittelstandsverbunds hervorgeht, rechnen 42 Prozent der Befragten mit negativen Auswirkungen auf den deutschen Export, 80 Prozent befürchten Zölle auf Importe und Exporte. Die Konsequenzen des Brexit seien "für den deutschen Mittelstand nicht zu unterschätzen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbands, Ludwig Veltmann. mehr »
Auch 130 Traktoren bei Kundgebung gegen Agrarindustrie und für gesundes Essen
22.01.2017
Etwa 18.000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter am Samstag in Berlin für eine Wende in der Agrar- und Ernährungspolitik demonstriert. Angeführt von rund 130 Landwirten mit ihren Traktoren zogen sie unter dem Motto "Wir haben es satt" durch Innenstadt und Regierungsviertel. Die Teilnehmer setzten sich für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft sowie fairen Handel ein. mehr »
Protest gegen Massentierhaltung und Gentechnik
17.01.2015
Zum fünften Mal sind in Berlin zehntausende Menschen für eine Wende in der Agrarpolitik auf die Straße gegangen. Nach Angaben der Veranstalter kamen zu der Kundgebung "Wir haben es satt" bis zum Nachmittag rund 50.000 Menschen. Sie protestierten gegen Massentierhaltung, Gentechnik und das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen USA und EU. Die Polizei gab die Zahl der Teilnehmer mit 25.000 an. mehr »
Tausende zu Kundgebung "Wir haben es satt" erwartet
17.01.2015
Zum fünften Mal wollen heute tausende Menschen für eine Wende in der Agrarpolitik in Berlin auf die Straßen gehen. Zur Kundgebung "Wir haben es satt" erwarten die Organisatoren mehr als zehntausend Teilnehmer. Sie wollen gegen Massentierhaltung, Gentechnik und das geplante Freihandelsabkommen zwischen USA und EU, TTIP, protestieren. mehr »
Direktsubventionen für Landwirte sollen entfallen
05.02.2014
Der US-Kongress hat eine massive Reform der Agrarpolitik beschlossen. Nach jahrelangen Verhandlungen verabschiedete der Senat in Washington das rund eine Billion Dollar schwere Gesetz, das die Leitlinien der Landwirtschaftspolitik in den USA bis Ende 2018 festlegt. Das Repräsentantenhaus hatte bereits in der vergangenen Woche zugestimmt. Präsident Barack Obama muss das Gesetz mit seiner Unterschrift nun noch in Kraft setzen. mehr »
Protest gegen Massenhaltung und Gentechnik in Berlin
18.01.2014
Rund 30.000 Menschen haben in Berlin gegen Massentierhaltung und gentechnisch veränderte Landwirtschaftsprodukte demonstriert. Unter dem Motto "Wir haben es satt" führten nach Angaben der Veranstalter "hunderte Bauern und 70 Trecker" die Menge vom Potsdamer Platz zum Kanzleramt, um gegen die Landwirtschaftspolitik der Regierung zu protestieren. Anlass für die Demonstration war die derzeit in Berlin stattfindende Grüne Woche. mehr »
20.000 Menschen am Samstag erwartet
13.01.2014
Rund 20.000 Teilnehmer erwartet ein Bündnis von Verbraucher- und Tierschutzorganisationen am Samstag bei einer Kundgebung gegen die aktuelle Agrarpolitik in Berlin. Aus dem ganzen Land wollten Demonstranten mit Bussen anreisen, zudem hätten sich mehr als 50 Bauern mit ihren Traktoren angemeldet, erklärten die Organisatoren. Die Demonstration unter dem Motto "Wir haben es satt!" wird zum vierten Mal abgehalten. mehr »
"Grünere Landwirtschaft" / Mehr Förderung kleine Bauern
26.09.2013
Nach monatelangen zähen Verhandlungen haben sich die EU-Institutionen auf eine Reform der milliardenschweren gemeinsamen Agrarpolitik geeinigt. In der Nacht vereinbarten Unterhändler der Mitgliedstaaten, der EU-Kommission und des Europaparlaments einen Kompromiss, der die Landwirtschaft in der EU ab 2014 nachhaltiger machen und kleinere Betriebe stärker als bisher unterstützen soll. mehr »
Übereinkunft von Parlament, Ministerrat und Kommission
25.09.2013
Durchbruch im Ringen um die EU-Agrarreform: Das Europaparlament, der Ministerrat und die EU-Kommission haben in der Nacht zum Mittwoch eine Einigung für die europäische Agrarpolitik ab 2014 erzielt. Ihr Beschluss bestätigt die Leitlinien des im Juni gefundenen Kompromisses zwischen den drei Institutionen. Zuletzt hatte es unter anderem noch Streit über die Deckelung der Direktzahlungen an Großbetriebe gegeben. mehr »
Sondergespräche im Herbst sollen Lösung bringen
30.08.2013
Die Landwirtschaftsminister der Länder haben sich nicht auf einen Fahrplan zur Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland verständigen können. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) erklärte anschließend mit Blick auf Landwirtschaftsminister der Grünen, es sei bedauerlich, "dass einige Länder offensichtlich gar nicht mit dem Willen zur Einigung nach Würzburg gekommen" seien. Die Grünen-Bundestagsfraktion sprach dagegen von einer zweiten Chance für eine "grünere und gerechtere Agrarpolitik". mehr »
- Abstimmung durch Parlament steht aus
27.06.2013
Die umfangreiche EU-Agrarreform kommt voran: Nach Angaben der irischen Ratspräsidentschaft einigten sich der EU-Ministerrat sowie das Europaparlament und die EU-Kommission im Grundsatz auf die Reform, die die europäische Agrarpolitik umweltfreundlicher machen soll. Nun muss das Europaparlament das Paket noch formal verabschieden. mehr »
Verbände kritisieren Agrarpolitik der Bundesregierung
24.06.2013
Ökobauern, Umweltschützer und Entwicklungshelfer haben ein Umsteuern in der deutschen Landwirtschaftspolitik gefordert. "In den vergangenen vier Jahren hat sich die Industrialisierung der Landwirtschaft weiter gesteigert", kritisierte der Chef des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW),Felix Prinz zu Löwenstein, in Berlin. In der Regierungszeit der aktuellen Bundesregierung seien mehr Pestizide eingesetzt worden, die Massen-Tierhaltung habe sich verstärkt und Monokulturen hätten sich ausgebreitet. mehr »
"Wir wollen nicht zurück zu Butterbergen und Milchseen"
18.03.2013
Vor entscheidenden Verhandlungen über die Reform der Agrarpolitik der Europäischen Union hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) davor gewarnt, Subventionen an die Produktion zu koppeln. "Große Sorgen machen mir die Bestrebungen, eine Rolle rückwärts zu vollziehen, was die Marktmechanismen betrifft", sagte Aigner am Montag in Brüssel am Rande eines Treffens mit ihren EU-Kollegen. "Wir wollen eben nicht zurück zu Butterbergen und Milchseen, sondern wir wollen eine Marktorientierung." mehr »
Verband: Kaum Veränderung trotz Bio-Boom
13.02.2013
Die Biobranche wirft der Bundesregierung einen grundlegend falschen Kurs in der Landwirtschaftspolitik vor. Durch ihr Kaufverhalten signalisierten Verbraucher den Wunsch nach einer Veränderung in der Landwirtschaft, sagte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Trotzdem setze die Regierung "völlig falsche Rahmenbedingungen". Nach wie vor lohne sich eine "industrielle Landwirtschaft, die Ressourcen verschwendet, mehr als eine umweltverträgliche Bewirtschaftung." mehr »
Ministerin Aigner weist Kritik zurück
20.01.2013
Unter dem Motto "Wir haben es satt!" haben tausende Menschen in Berlin für eine grundlegende Reform der industriellen Landwirtschaft demonstriert. Sie zogen vor das Bundeskanzleramt und forderten unter anderem ein Ende der Massentierhaltung. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) verteidigte die deutsche Agrarpolitik als effektiv und nachhaltig. mehr »
Kundgebung vor dem Kanzleramt
19.01.2013
Unter dem Motto "Wir haben es satt" wollen in Berlin heute Kritiker der Agrarindustrie und Bauern auf die Straße gehen. mehr »
Verband: "Rückwärtsgewandte Klientelpolitik"
28.12.2012
Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) ist von der Umweltschutzorganisation NABU zum "Dinosaurier des Jahres 2012" gekürt worden. "Die Bundesministerin erhält den Negativpreis für ihre rückwärtsgewandte Klientelpolitik, die den Prinzipien einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Politikgestaltung widerspricht", teilte der NABU mit. Kritikwürdig seien ihr Festhalten an einer umweltschädlichen Agrarpolitik, aber auch fehlendes Engagement für ein besseres Tierschutzgesetz, ein umweltfreundlicheres Jagdrecht sowie eine nachhaltigere Fischereipolitik. mehr »
Deutschland importiert viele Öko-Lebensmittel
14.02.2012
Bauern sollen nach dem Willen von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) künftig deutlich mehr Bio-Lebensmittel produzieren als bisher. Die Produktion der deutschen Landwirtschaft alleine reiche nicht aus, um die steigende Nachfrage nach Bio-Nahrung zu befriedigen, erklärte Aigner in Berlin. Der Öko-Anbauverband Naturland hingegen kritisierte Stillstand in der Agrarpolitik. mehr »
Landwirtschaftsministerin: Nicht mehr zeitgemäß
04.12.2011
Die Bundesregierung vollzieht offenbar eine Kehrtwende in ihrer Agrarpolitik. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) wolle in den kommenden Monaten in Brüssel durchsetzen, dass die EU-Länder ihre Subventionen für Agrarexporte komplett abschaffen, berichtet der "Spiegel". "Exportsubventionen passen nicht mehr in die Zeit", zitierte der "Spiegel" die Ministerin. mehr »
EU-Kommission stellt Pläne für Agrarpolitik ab 2014 vor
13.10.2011
Europas Bauern sollen umweltschonender produzieren, kleine Höfe sollen mehr gefördert werden als große Unternehmen: Das sind die wichtigsten Ziele der EU-Agrarreform, die Kommissar Dacian Ciolos in Brüssel vorstellte. Die neuen Vorgaben für die Verteilung der Milliardensubventionen aus Brüssel sollen ab 2104 gelten, müssen aber zuvor mit den EU-Ländern ausgehandelt werden. mehr »
Forderung: Bei Bio-Sprit umdenken
30.05.2008
Regierungsberater fordern eine Änderung der Biosprit-Politik. "Im Vergleich zur Solarenergie sind die Potenziale der Bioenergie auf Dauer relativ gering", heißt es in einem Bericht des Wissenschaftlichen Beirats Agrarpolitik beim Bundesagrarministerium. mehr »
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