Aktuelles Thema

Ali Abdallah Saleh

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Jemen kündigt Öffnung zweier Flughäfen an
12.11.2017
Die Vereinten Nationen und die Europäische Union haben angesichts des von einer Hungersnot bedrohten Jemen eine vollständige Öffnung des Bürgerkriegslandes für Hilfslieferungen gefordert. "Die Lieferung lebensrettender Versorgungsgüter ist entscheidend für die jemenitische Bevölkerung und muss von allen Konfliktparteien ermöglicht werden", erklärte der für humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides am Samstag. Die jemenitische Regierung stellte für Sonntag die Öffnung zweier Flughäfen in Aussicht. mehr »
Öffnung eines Hafens im Bürgerkriegsland reicht nicht aus
11.11.2017
Angesichts der dramatischen humanitären Lage im Jemen haben die Vereinten Nationen die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition aufgefordert, die Blockade des Bürgerkriegslandes für Hilfslieferungen vollständig zu beenden. Die Öffnung des Hafens der Stadt Aden im Süden des Landes reiche nicht aus, warnte das UN-Büro für die Koordinierung humanitäre Hilfe (Ocha) am Freitag (Ortszeit). mehr »
Von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition bombardiert Wohngebiet
11.11.2017
Bei einem Luftangriff der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa sind nach Augenzeugenberichten mindestens drei Zivilisten verletzt worden. Der Angriff in der Nacht zum Samstag traf demnach ein Wohngebiet nahe dem Verteidigungsministerium, das ebenfalls bombardiert wurde. Mindestens ein Wohnhaus wurde laut Augenzeugen zerstört, weitere wurden beschädigt. mehr »
UN-Nothilfskoordinator warnt vor weltweit schwerster Hungersnot seit Jahrzehnten
09.11.2017
Angesichts einer drohenden schweren Hungersnot im Jemen hat der UN-Sicherheitsrat das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis aufgefordert, seine Blockade der Häfen und Flughäfen des Bürgerkriegslandes zu beenden. Dadurch sollten Hilfslieferungen wieder möglich gemacht werden, ließ der Sicherheitsrat am Mittwoch (Ortszeit) in New York erklären. UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock warnte vor der weltweit schwersten Hungersnot seit Jahrzehnten "mit Millionen Opfern". mehr »
Mindestens fünf Tote - Gefechte zwischen Angreifern und Sicherheitskräften
05.11.2017
In der jemenitischen Regierungshochburg Aden sind am Sonntag zwei Selbstmordanschläge auf Sicherheitskräfte verübt worden. Zunächst wurde das Hauptquartier der Sicherheitskräfte Ziel eines Selbstmordanschlags, wie ein ranghoher Vertreter der Sicherheitskräfte mitteilte. Fünf Polizisten seien getötet worden. Anschließend stürmten Bewaffnete das Gebäude der Kriminalpolizei in Aden und setzten Akten in Brand, während ein Attentäter am Eingang des Gebäudes einen Sprengstoffgürtel zündete. An beiden Schauplätzen lieferten sich Sicherheitskräfte Schusswechsel mit den Angreifern. mehr »
Bürgerkriegsland akut von Hungersnot bedroht
25.04.2017
Nach dramatischen Hilfsappellen der UNO sind bei einer Geberkonferenz in Genf 1,1 Milliarden Dollar zugesagt worden, um Millionen Menschen im Jemen vor dem Hungertod zu bewahren. Das sei ein "bemerkenswerter Erfolg", sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Dienstag zu den Hilfszusagen. Zuvor hatte er gewarnt, eine "ganze Generation" in dem Bürgerkriegsland drohe zu verhungern. Dies könne nur durch rasches Handeln verhindert werden. mehr »
Unicef: Hilfe für hungernde Kinder im Jemen ist Wettlauf gegen die Zeit
25.04.2017
Parallel zur UN-Geberkonferenz für den Jemen in Genf ist in der jemenitischen Stadt Hodeidah ein "Marsch für Brot" eingetroffen, der auf die Hungerkatastrophe in dem Land aufmerksam machen will. Rund eine Woche nach ihrem Start in der Hauptstadt Sanaa erreichten die rund 25 Teilnehmer am Dienstag die 225 Kilometer entfernte Hafenstadt im Westen des Landes. Sie forderten, dass der Hafen zu einer humanitären Zone erklärt wird. mehr »
"Weltweit größte humanitäre Krise" - Amnesty kritisiert Waffenlieferungen
23.03.2017
Angesichts der anhaltenden Kämpfe im Jemen hat die Hilfsorganisation Oxfam vor einer drohenden Hungersnot in dem Land gewarnt. Zwei Jahre nach der Eskalation des Konflikts "leiden fast sieben Millionen Menschen extreme Not und sind von Hunger bedroht", erklärte die Organisation anlässlich eines am Donnerstag veröffentlichten Berichts zur Lage im Jemen. Mehr als zehn Millionen weitere Menschen seien von Nahrungsmangel bedroht und benötigen dringend humanitäre Hilfe. mehr »
Insgesamt starben in zwei Jahren rund 7700 Menschen
14.03.2017
Während des rund zweijährigen internationalen Konflikts im Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 1500 Kinder getötet worden. Wie das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Montag mitteilte, wurden bis zum 10. März dieses Jahres mindestens 1546 getötete Kinder in dem Land gezählt, in dem ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis gegen Rebellengruppen kämpft. Weitere 2450 Kinder seien infolge der Kämpfe verstümmelt worden. mehr »
Dschihadistenmiliz IS bekennt sich zu Anschlag in Aden
18.12.2016
Im Jemen hat die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) erneut einen schweren Anschlag auf Soldaten verübt. Mindestens 48 Soldaten wurden getötet, als sich ein Selbstmordattentäter am Sonntag in Aden in die Luft sprengte. Mehr als 80 weitere Menschen seien bei dem Anschlag verletzt worden, sagte der Chef der Gesundheitsbehörde der südjemenitischen Stadt, Abdel Nasser al-Wali. Zu der Tat bekannte sich der IS. mehr »
Dschihadistenmiliz IS beansprucht Anschlag für sich
11.12.2016
Bei einem Anschlag auf eine Kaserne in der südjemenitischen Stadt Aden sind 48 Soldaten getötet und 29 weitere verletzt worden. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich nach Angaben der Behörden am Samstag inmitten von hunderten Soldaten in die Luft, die in der Kaserne auf die Zahlung ihres Solds warteten. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) beanspruchte den Anschlag für sich. mehr »
Am Samstag noch schwere Kämpfe in mehreren Regionen
20.11.2016
Die für das Wochenende vereinbarte Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und Rebellen im Jemen ist erst am zweiten Tag weitgehend eingehalten worden. Die Gefechte um die Stadt Taes dauerten nach Angaben aus Militärkreisen am Samstag auch mehrere Stunden nach Beginn der 48-stündigen Waffenruhe noch an, und auch aus anderen Regionen wurden Kämpfe gemeldet. Am Sonntag war dagegen ein deutlicher Rückgang der Gewalt zu beobachten. mehr »
Mehrere Verstöße gegen 48-stündige Waffenruhe gemeldet
19.11.2016
Trotz einer neuen Feuerpause haben sich Regierungstruppen und Rebellen im Jemen am Samstag heftige Kämpfe um die Stadt Taes geliefert. Die Gefechte hätten auch mehrere Stunden nach Beginn der Waffenruhe noch angedauert, hieß es aus Militärkreisen. Auch aus anderen Regionen seien Kämpfe gemeldet worden. mehr »
Mindestens 14 Tote bei Kämpfen an Grenze zu Saudi-Arabien
22.10.2016
Trotz der Waffenruhe im Jemen haben sich Huthi-Rebellen und regierungstreue Kämpfer in der Nacht zum Samstag schwere Gefechte geliefert. Zehn Aufständische und vier Soldaten seien bei den Kämpfen an der Grenze zu Saudi-Arabien getötet worden, verlautete aus Militärkreisen. Kampfjets der von Saudi-Arabien angeführten Militärallianz griffen am Freitagabend außerdem mutmaßliche Stellungen der Huthi-Rebellen östlich der Hauptstadt Sanaa an. mehr »
Hoffnung auf Erfolg der Feuerpause schwindet
20.10.2016
Die mit großer Hoffnung erwartete Feuerpause im Bürgerkriegsland Jemen ist am ersten Tag mehrfach gebrochen worden. "Es gibt überhaupt keine Waffenruhe", sagte der Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition, Ahmed Assiri, am Donnerstag. Er warf den Huthi-Rebellen mehrere Verstöße gegen die von den Vereinten Nationen vermittelte Feuerpause vor. Die Rebellen meldeten ihrerseits einen tödlichen Angriff der Militärallianz auf Zivilisten. Insgesamt wurden mindestens elf Menschen getötet. mehr »
Dutzende Tote am letzten Tag vor dreitägiger Feuerpause gemeldet
19.10.2016
Im Bürgerkriegsland Jemen sind nur wenige Stunden vor Inkrafttreten einer mit Spannung erwarteten Waffenruhe erneut schwere Gefechte entflammt. Nach Angaben der Regierungskräfte wurden am Mittwoch bei Schusswechseln und Luftangriffen mehrere Dutzend Menschen getötet. In der Nacht zu Donnerstag sollte eine dreitägige Waffenruhe beginnen, die den Weg zu Verhandlungen über einen dauerhaften Frieden ebnen soll. mehr »
Vorfall wenige Tage nach mutmaßlichem Angriff der Huthi-Rebellen
16.10.2016
Wenige Tage nach mutmaßlichen Raketenangriffen der jemenitischen Huthi-Rebellen sind nach Pentagon-Angaben möglicherweise erneut US-Kriegsschiffe im Roten Meer beschossen worden. Die US-Armee teilte zunächst mit, in Richtung der Schiffe "USS Mason", "USS Ponce" und "USS Nitze" seien am Samstagabend mehrere Raketen abgeschossen worden, die allerdings keinen Schaden anrichteten. mehr »
Radaranlagen liegen in von Huthi-Rebellen kontrolliertem Gebiet
13.10.2016
Nach wiederholtem Raketenbeschuss von US-Kriegsschiffen vor der Küste des Jemen haben die USA erstmals Ziele der schiitischen Huthi-Rebellen in dem Land angegriffen. Drei Radaranlagen in einem von den Rebellen kontrollierten Gebiet an der jemenitischen Küste seien am Mittwoch (Ortszeit) mit Marschflugkörpern beschossen worden, erklärte Pentagon-Sprecher Peter Cook. Nach ersten Erkenntnissen seien die Ziele zerstört worden. mehr »
Huthi-Rebellen machen von Riad angeführte Militärkoalition verantwortlich
09.10.2016
Weltweites Entsetzen und Schuldzuweisungen in Richtung Saudi-Arabien: Die Luftangriffe auf eine Trauerfeier im Jemen mit mehr als 140 Toten sind international verurteilt worden. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verlangte am Sonntag eine "schnelle und unabhängige" Untersuchung. Die Huthi-Rebellen machten die von Riad angeführte Militärkoalition für die Bombardements verantwortlich. Die USA kündigten an, ihre Zusammenarbeit mit der Allianz zu prüfen. mehr »
Von Saudi-Arabien geführtes Militärbündnis weist Verantwortung zurück
08.10.2016
Bei Luftangriffen auf eine Trauerfeier im Jemen sind nach Angaben der Huthi-Rebellen mehr als hundert Menschen getötet worden. Mehr als 520 Menschen seien verletzt worden, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums in der Hauptstadt Sanaa dem von Rebellen kontrollierten TV-Sender Almasirah. Verantwortlich sei die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition. Diese wies die Verantwortung für den Angriff in einer AFP vorliegenden Erklärung zurück. mehr »
UN-Kinderhilfswerk klagt über Rekrutierung von Kindern als Kämpfer
29.03.2016
Seit Beginn des Bürgerkriegs im Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 900 Kinder getötet und 1300 weitere verletzt worden. Damit seien seit dem Start des von Saudi-Arabien angeführten Militäreinsatzes vor einem Jahr jeden Tag rund sechs Kinder getötet oder verletzt worden, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Dienstag mit. Unicef dokumentierte zudem 1560 schwere Menschenrechtsverletzungen an Kindern und über 50 Angriffe auf Schulen. mehr »
Kritik an Saudi-Arabien wegen Luftangriffen gegen Jemen
25.02.2016
Das Europäische Parlament hat sich für ein Embargo von Rüstungslieferungen an Saudi-Arabien ausgesprochen und dies mit Riads Luftangriffen und seiner Seeblockade gegen den Jemen begründet. In einer am Donnerstag mit großer Mehrheit verabschiedeten Entschließung fordern die Abgeordneten die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini auf, "eine Initiative für ein Embargo von EU-Waffenlieferungen an Saudi-Arabien zu starten". mehr »
Islamischer Staat bekennt sich zu Bombenattentat
06.12.2015
Der Gouverneur der südjemenitischen Stadt Aden, Dschaafar Saad, ist bei einem Anschlag getötet worden. Auch mehrere Leibwächter Saads seien bei der Explosion einer Autobombe am Sonntag in den Tod gerissen worden, teilten die Sicherheitskräfte und Augenzeugen mit. Zu dem Attentat in der provisorischen Hauptstadt des Jemen bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). mehr »
Bahah entkommt Angriff in Aden unverletzt
06.10.2015
Das Hotel des jemenitischen Ministerpräsidenten Chaled Bahah in der Hafenstadt Aden ist von zwei Raketen getroffen worden. Bahah sei bei dem Angriff nicht verletzt worden, sagte ein Mitglied seiner Regierung der Nachrichtenagentur AFP. Ein örtlicher Behördenvertreter sprach von mehreren Toten und Verletzten. mehr »
Arabische Militärkoalition reagiert auf Rebellenangriff
06.09.2015
Als Antwort auf einen blutigen Raketenangriff schiitischer Rebellen im Jemen hat die arabische Militärkoalition mehrere Ziele in der von den Aufständischen kontrollierten Hauptstadt Sanaa bombardiert. Bei den Luftangriffen am Wochenende wurden unter anderem der Präsidentenpalast, ein Waffenlager sowie Stellungen der Huthi-Rebellen und ihrer Verbündeten getroffen, wie Augenzeugen berichteten. Sie sprachen von den schwersten Angriffen seit Beginn der Luftoffensive der Koalition vor einem halben Jahr. mehr »
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