Aktuelles Thema

Amnesty International

Sortieren nach
1 2 3 ... 21
Helfern drohen Gefängnisstrafen - Regierung führt "Schutz" der Bevölkerung an
20.06.2018
Ungarn hat die Regeln für die Arbeit von Flüchtlingshelfern drastisch verschärft. Das Parlament in Budapest verabschiedete am Mittwoch - dem Weltflüchtlingstag - mit breiter Mehrheit ein Gesetzespaket, das Flüchtlingshelfern mit Gefängnisstrafen bedroht. Die von der rechtskonservativen Regierung ausgearbeitete Vorlage zielt auf "Organisatoren illegaler Migration" ab. Flüchtlingshelfer fürchten nun eine Kriminalisierung ihrer Arbeit, die Bundesregierung äußerte erneut Bedenken gegen das Gesetz. mehr »
Tonaufnahme schluchzender Kinder veröffentlicht
19.06.2018
Trotz zunehmenden Drucks aus dem In- und Ausland hält die US-Regierung weiter an den umstrittenen Familientrennungen an der Grenze zu Mexiko fest. Justizminister Jeff Sessions und Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen verteidigten das Vorgehen am Montag mit der Begründung, Menschen mit Kindern seien nicht vor Strafverfolgung geschützt. Unterdessen veröffentlichte das Enthüllungsportal ProPublica eine Tonaufnahme, auf der von ihren Eltern getrennte, schluchzende Kinder von Einwanderern zu hören sind. mehr »
Kritiker halten geplantes Gesetz für "unmenschlich" und integrationsfeindlich
07.06.2018
Die Regierungspläne für einen begrenzten Familiennachzug sind am Donnerstag im Bundestag kontrovers diskutiert werden. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) rechtfertigte in der ersten Beratung des Gesetzentwurfs die Neuregelung für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus als "verantwortungsvollen Kompromiss". Scharfe Kritik kam von Grünen und Linkspartei, Sozialverbänden und Menschenrechtsorganisationen sowie - aus anderen Gründen - auch von AfD und FDP. mehr »
Tragen von Nikab und Burka wird mit Geldstrafen belegt
31.05.2018
Dänemark hat das Tragen von Ganzkörperschleiern (Burka) und Gesichtsschleiern (Nikab) in der Öffentlichkeit verboten. Das Parlament in Kopenhagen verabschiedete am Donnerstag ein Gesetz, das muslimischen Frauen das Tragen dieser Kleidungsstücke in öffentlichen Räumen untersagt. Verstöße dagegen werden künftig mit Geldbußen belegt. Das Gesetz wurde mit 75 Ja-Stimmen bei 30 Gegenstimmen angenommen. mehr »
Nach Festnahmewelle vor Aufhebung des Fahrverbots für Frauen im Juni
25.05.2018
Einen Monat vor der Aufhebung des Fahrverbots für Frauen in Saudi-Arabien haben die Behörden eine vierte Frauenrechtsaktivistin aus der Haft entlassen. Die etwa 20 Jahre alte Walaa al-Schubbar, die in der vergangenen Woche zusammen mit mindestens zehn weiteren Mitstreitern festgenommen worden war, sei wieder frei, teilten Aktivisten und Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International am Freitag mit. mehr »
Kanzlerin zu zweitägigem Besuch in Peking und Shenzhen
24.05.2018
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang haben sich zum freien Welthandel und zum Atomabkommen mit dem Iran bekannt - und sich damit gegen US-Präsident Donald Trump gestellt. Deutschland und China setzten beide auf Multilateralismus und "fairen und freien Handel", sagte Merkel am Donnerstag bei einem Besuch in Peking. Das Iran-Abkommen sei zwar nicht perfekt, die Alternativen seien aber "noch unsicherer". mehr »
Einsatz für Freilassung der Witwe von Nobelpreisträger Liu Xiaobo gefordert
23.05.2018
Amnesty International hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor ihrem China-Besuch zu einem entschlossenen Einsatz für die Menschenrechte in der Volksrepublik aufgefordert. "Chinas Regierung bringt den Menschenrechten kaum mehr als Lippenbekenntnisse entgegen", erklärte die Organisation am Mittwoch. Die Kanzlerin müsse die Menschenrechtsverletzungen in China "klar und deutlich als solche benennen und kritisieren". mehr »
Inhaftierter Menschenrechtsaktivist: FIFA "zutiefst besorgt"
23.05.2018
Der Fußball-Weltverband FIFA hat sich "zutiefst besorgt" zur Lage des in Tschetschenien inhaftierten Menschenrechtsaktivisten Ojub Titijew geäußert. mehr »
Internationale Untersuchung gefordert - Botschafter zurückbeordert
15.05.2018
Nach dem Tod dutzender palästinensischer Demonstranten im Gazastreifen wächst die Kritik am israelischen Vorgehen gegen die Proteste. Deutschland, Großbritannien, Belgien und die Schweiz sprachen sich am Dienstag für eine internationale Untersuchung der Vorfälle aus. Die Türkei verwies den israelischen Botschafter aus Protest vorübergehend des Landes. Der UN-Menschenrechtsrat und Amnesty International sprachen mit Blick auf das israelische Vorgehen von "Kriegsverbrechen". mehr »
UN-Sicherheitsrat kommt zu Dringlichkeitssitzung zusammen
15.05.2018
Der Tag der Einweihung der US-Botschaft in Jerusalem ist zum blutigsten Tag im Nahost-Konflikt seit Jahren geworden: Bei Massenprotesten im Gazastreifen wurden am Montag mindestens 58 Palästinenser getötet, und mehr als 2400 verletzt. Während Israel und die USA die radikalislamische Hamas für die Gewalt verantwortlich machten, verurteilten zahlreiche Länder das Vorgehen der israelischen Armee scharf. Für Dienstag wird mit weiteren Palästinenserprotesten gerechnet. mehr »
Mindestens 2400 Verletzte bei Massenprotesten im Gazastreifen
14.05.2018
Feierstimmung in der neuen US-Botschaft in Jerusalem - mehr als 50 Tote im Gazastreifen. Die offizielle Einweihung der US-Botschaft in Jerusalem ist am Montag von Massenprotesten im Gazastreifen begleitet worden, bei denen Dutzende Palästinenser von israelischen Soldaten getötet und mindestens 2400 weitere Menschen verletzt wurden. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas warf Israel ein "Massaker" vor. Die internationale Gemeinschaft reagierte mit großer Sorge und mahnte zu Zurückhaltung. mehr »
Aktivisten: Fast 1600 Festnahmen bei Demonstrationen gegen vierte Amtszeit
06.05.2018
Zwei Tage vor der Vereidigung von Wladimir Putin für seine vierte Amtszeit als russischer Präsident ist die Polizei hart gegen landesweite Proteste der Opposition vorgegangen. Fast 1600 Demonstranten wurden nach Angaben der Bürgerrechtsorganisation OVD-Info am Samstag bei Anti-Putin-Protesten in 27 Städten festgenommen. In Polizeigewahrsam kam auch der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny, der unter dem Motto "Nicht unser Zar" zu den Kundgebungen aufgerufen hatte. Er kam am Sonntag wieder frei. mehr »
Bürgerrechtler: Polizei setzt landesweit fast 1600 Demonstranten fest
05.05.2018
Bei landesweiten Protesten zwei Tage vor der erneuten Amtseinführung von Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Polizei nach Angaben der Bürgerrechtsorganisation OVD-Info fast 1600 Demonstranten festgenommen. Rund die Hälfte davon seien am Samstag bei einer nicht genehmigten Kundgebung in Moskau festgesetzt worden. Dort nahmen Polizisten unter anderen den Oppositionsführer Alexej Nawalny fest, der zu den Protesten aufgerufen hatte. mehr »
Amnesty International kritisiert "Klima der Angst" in der Türkei
26.04.2018
Die harten Urteile gegen 14 Mitarbeiter der türkischen Zeitung "Cumhuriyet" sind international auf scharfe Kritik gestoßen. Reporter ohne Grenzen und andere Organisationen sprachen am Donnerstag von einem politisch motivierten Angriff auf den Journalismus. Amnesty International kritisierte ein "Klima der Angst" in der Türkei, während ein Istanbuler Gericht entschied, das Ausreiseverbot für die deutsche Journalistin Mesale Tolu aufrecht zu erhalten. mehr »
Alle Angeklagten aber für Dauer von Berufungsverfahren frei
25.04.2018
Trotz internationaler Kritik sind im Prozess gegen die regierungskritische Zeitung "Cumhuriyet" in Istanbul 14 der 17 angeklagten Mitarbeiter zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Der Herausgeber Akin Atalay, der Chefredakteur Murat Sabuncu und der Investigativjournalist Ahmet Sik erhielten am Mittwoch Haftstrafen von mehr als sieben Jahren, wie eine AFP-Journalistin berichtete. Alle Angeklagten bleiben aber für die Dauer des Berufungsverfahrens in Freiheit. mehr »
Journalist getötet - Staatschef Ortega erklärt sich zu Dialog bereit
22.04.2018
Die blutigen Proteste gegen die Rentenreform in Nicaragua haben auch am Wochenende angehalten. Bis Sonntag seien mehr als 20 Menschen bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften getötet worden, teilten Menschenrechtsaktivisten mit. Begonnen hatten die Proteste am Mittwoch. Eine Rede von Präsident Daniel Ortega heizte die Lage am Wochenende weiter an. mehr »
993 Fälle weltweit dokumentiert - Bericht enthält aber keine Zahlen zu China
12.04.2018
Die Zahl der Hinrichtungen ist im vergangenen Jahr laut Amnesty International weiter zurückgegangen. Weltweit seien mindestens 993 Menschen hingerichtet worden, mehr als die Hälfte davon im Iran, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation. Damit gab es 39 dokumentierte Fälle weniger als noch 2016. mehr »
Fragen und Antworten zum Großen Preis von Bahrain
04.04.2018
Fragen und Antworten zum Großen Preis von Bahrain mehr »
38-Jährige in ihrem Auto erschossen
16.03.2018
Aus Protest gegen den Mord an der linken Kommunalpolitikerin Marielle Franco in Brasilien sind zehntausende Menschen in verschiedenen Teilen des Landes auf die Straße gegangen. Eine riesige Menschenmenge zog am Donnerstag durch die Innenstadt von Rio de Janeiro, wie AFP-Reporter berichteten. Mit weit mehr als 10.000 Teilnehmern war es eine der größten spontanen Demonstrationen in der Stadt seit Jahren. mehr »
Chefredakteur und Reporter weiterhin angeklagt - Herausgeber bleibt in U-Haft
10.03.2018
Zwei prominente Journalisten der regierungskritischen türkischen Zeitung "Cumhuriyet" sind am Freitag unter Auflagen freigelassen worden. Chefredakteur Murat Sabuncu und der Enthüllungsjournalist Ahmet Sik, die seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft saßen, verließen am Abend nach einem Gerichtsbeschluss das Istanbuler Gefängnis Silivri. Die Anklage gegen sie wurde aber aufrechterhalten. Herausgeber Akin Atalay muss hingegen im Gefängnis bleiben. mehr »
Allein in Spanien streiken am Weltfrauentag fast sechs Millionen Menschen
08.03.2018
Frauen auf der ganzen Welt haben am Donnerstag für mehr Gleichberechtigung demonstriert. Allein in Spanien legten 5,9 Millionen Menschen anlässlich des Weltfrauentags für zwei Stunden die Arbeit nieder, wie die Gewerkschaften UGT und CCOO mitteilten. Im Nachbarland Frankreich kündigte Staatschef Emmanuel Macron drastische Maßnahmen zur Verbesserung der Lohngleichheit an. Auch in der Türkei gingen tausende Frauen auf die Straße. mehr »
Organisation warnt vor Erosion des Rechtsstaats in Türkei und Polen
22.02.2018
Amnesty International hat die Weltgemeinschaft zu einem besseren Schutz von Minderheiten aufgerufen. In vielen Ländern sei die Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen zum Alltag geworden, kritisierte die Menschenrechtsorganisation in ihrem Jahresbericht. Die gewaltsame Vertreibung der Rohingya in Myanmar sei hierfür ein abschreckendes Beispiel. Amnesty beklagte außerdem Angriffe auf die Meinungsfreiheit und den Rechtsstaat in Ländern wie Polen, Ungarn und der Türkei. mehr »
Bundesregierung reagiert erleichtert auf Freilassung nach einem Jahr Gefängnis
16.02.2018
Nach einem Jahr in türkischer Haft ist der "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel frei. Der deutsch-türkische Journalist wurde am Freitag aus dem Gefängnis Silivri bei Istanbul entlassen und reiste anschließend aus der Türkei aus. Die Bundesregierung reagierte mit großer Erleichterung auf die Freilassung des 44-Jährigen, dessen Haft zu einer diplomatischen Eiszeit zwischen Berlin und Ankara geführt hatte. mehr »
#FreeDeniz
16.02.2018
Der "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel ist frei. Mehr als ein Jahr lang saß der 44-Jährige in der Türkei in Haft. Das Netz reagiert überschwänglich auf seine Freilassung. mehr »
"Welt"-Journalist seit genau einem Jahr in der Türkei in Haft
14.02.2018
Ein Jahr nach der Inhaftierung des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel hat die türkische Regierung Hoffnungen auf seine baldige Freilassung geweckt. Ministerpräsident Binali Yildirim sagte in der ARD, er sei der Ansicht, "dass es in kurzer Zeit eine Entwicklung geben wird". Auf Yücels Freilassung drangen am Mittwoch Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD), der Deutsche Journalistenverband (DJV) und die Teilnehmer eines Autokorsos in Berlin. mehr »
Sortieren nach
1 2 3 ... 21
Anzeige
Anzeige