Aktuelles Thema

Amnesty International

Sortieren nach
1 2 3 ... 20
Spekulation über Wahl in Barcelona als Mittel zur Beilegung der Krise
18.10.2017
Im Konflikt zwischen Madrid und Barcelona bleiben die Fronten verhärtet. Die spanische Zentralregierung drohte den Katalanen am Mittwoch offen mit dem Entzug der Autonomie, sollte die Generalitat bis Donnerstagmorgen nicht ausdrücklich der Unabhängigkeit entsagen. Unterdessen gab es Spekulationen über vorgezogene Wahlen in Katalonien als Mittel zur Entschärfung der Krise. mehr »
Kritiker fürchten "permanenten Ausnahmezustand"
18.10.2017
Das französische Parlament hat das neue Anti-Terror-Gesetz besiegelt, das den Behörden auf Dauer erweiterte Befugnisse einräumt. Nach der Nationalversammlung stimmte am Mittwoch auch der Senat in Paris zu. Staatschef Emmanuel Macron rief zu einer harten Anwendung der neuen Vorgaben auf, die nun wie geplant am 1. November in Kraft treten können. Menschenrechtsorganisationen und Kritiker im linken Lager warnen vor einem "permanenten Ausnahmezustand". mehr »
Gericht lehnt zu Prozessbeginn Antrag auf Haftentlassung ab
11.10.2017
Die deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu hat zum Auftakt ihres Prozesses in der Türkei die gegen sie erhobenen Terrorvorwürfe klar zurückgewiesen, bleibt aber trotzdem Haft. Sie erkenne die Anklagepunkte der Staatsanwaltschaft nicht an, sagte die 33-jährige Neu-Ulmerin nach Angaben ihrer Verteidiger am Mittwoch vor Gericht. Tolu muss sich wegen "Mitgliedschaft in einer Terrororganisation" und "Terrorpropaganda" verantworten. Einen Antrag auf Haftentlassung wies das Gericht ab. mehr »
Amnesty und Verdi fordern sofortige Freilassung des deutschen Menschenrechtlers
09.10.2017
Die Bundesregierung hat die Strafmaßforderung gegen den in der Türkei inhaftierten deutschen Menschenrechtler Peter Steudtner als unannehmbar bezeichnet. "Solche Forderungen nach 15 Jahren Haft sind für uns nicht akzeptabel, sie sind für uns vollkommen unverständlich", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Amnesty International und die Gewerkschaft Verdi forderten Steudtners sofortige Freilassung. mehr »
Auch Deutscher Steudtner und Amnesty-Direktorin Eser betroffen
08.10.2017
Die türkische Staatsanwaltschaft hat langjährige Haftstrafen für den inhaftierten deutschen Menschenrechtler Peter Steudtner und zehn weitere Aktivisten gefordert. Die Anklagebehörde verlange bis zu 15 Jahre Gefängnis, berichtete die Nachrichtenagentur Dogan am Sonntag. Den Angeklagten wird die Unterstützung einer "Terrororganisation" oder die Mitgliedschaft in einer solchen Gruppe vorgeworfen. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) kritisierte die Haftforderungen als "vollkommen unverständlich und nicht akzeptabel". mehr »
Laut Bericht binnen einem Jahr allein aus Deutschland 118 Zwangsabschiebungen
05.10.2017
Amnesty International hat Deutschland und anderen europäischen Regierungen vorgeworfen, trotz drohender Gewalt, Folter und Tods eine zunehmende Zahl von Menschen nach Afghanistan abzuschieben. In den vergangenen zwölf Monate habe allein Deutschland 118 Menschen zwangsweise nach Afghanistan abgeschoben, kritisierte die Menschenrechtsorganisation in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht "Forced back to Danger". Auch die Zahl der angeblich freiwillig in ihr Land zurückgekehrten Menschen sei drastisch gestiegen. mehr »
Erzkonservatives Königreich erlaubt Frauen als letztes Land der Welt Autofahren
27.09.2017
Die Aufhebung des Fahrverbots für Frauen in Saudi-Arabien ist weltweit als Meilenstein begrüßt worden. "Das ist ein großer Schritt für die saudische Gesellschaft", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Auch die Regierungen in den USA, Großbritannien und Frankreich sowie UN-Generalsekretär Antonio Guterres äußerten sich erfreut über die Entscheidung von König Salman, den Frauen etwas mehr Freiheit zu gewähren. mehr »
Mehr als 430.000 Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar im Land
24.09.2017
Hunderttausende Rohingya-Flüchtlinge stehen in Bangladesch vor einer ungewissen Zukunft: Das Land brauche "massive internationale Unterstützung", um die 436.000 Menschen aus dem Nachbarland Myanmar zu versorgen, sagte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi am Sonntag. Bangladesch plant vorerst nicht, den in den vergangenen Wochen geflohenen Rohingya einen Flüchtlingsstatus zu gewähren. Auch dürfen sie nach einem Beschluss vom Samstag keine SIM-Karten für Handys kaufen. mehr »
Guterres verlangt "ungehinderten Zugang" zum Konfliktgebiet in Myanmar
19.09.2017
Unter starkem internationalen Druck hat die faktische Regierungschefin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, erstmals "Menschenrechtsverletzungen" an der muslimischen Minderheit der Rohingya in ihrem Land eingeräumt. In einer auf Englisch vorgetragenen Fernsehansprache stellte die Friedensnobelpreisträgerin am Dienstag in Aussicht, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden sollen. UN-Generalsekretär Antonio Guterres verlangte vor der Vollversammlung in New York einen "ungehinderten Zugang" zu der verfolgten Minderheit in Myanmar. mehr »
Kritiker vermissen deutlichere Worte nach Flucht hunderttausender Rohingya
19.09.2017
Aung San Suu Kyi hat ihr Schweigen gebrochen und erstmals die Gewalt gegen die muslimischen Rohingya in Myanmar öffentlich angesprochen. In einer Fernsehansprache verurteilte die faktische Regierungschefin am Dienstag alle Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land. Gleichzeitig erklärte sie sich bereit, die nach Bangladesch geflüchteten Rohingyas zurückzunehmen. Kritiker vermissten jedoch deutlichere Worte der Friedensnobelpreisträgerin. mehr »
Präsident Duterte verlangt Tötung von dutzenden Drogenhändlern "täglich"
20.08.2017
Die einflussreiche katholische Kirche hat ein Ende der massenhaften Tötungen von mutmaßlichen Drogenhändlern durch die philippinische Polizei gefordert. "Wir appellieren an das Gewissen derer, die sogar die Hilflosen töten, besonders an diejenigen, die ihre Gesichter mit Hauben verdecken, mit der Verschwendung menschlichen Lebens aufzuhören", erklärte der Kardinal von Manila, Luis Tagle, am Sonntag. mehr »
Präsident Duterte hatte Politiker Verwicklung in Drogenhandel vorgeworfen
30.07.2017
Bei einer Anti-Drogen-Razzia auf den Philippinen ist der Bürgermeister der Stadt Ozamiz getötet worden. Die Polizei habe das Haus von Reynaldo Parojinog durchsuchen wollen, als dessen Wachleute auf die Sicherheitskräfte geschossen hätten, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Daraufhin hätten die Beamten zurückgeschossen und Parojinog sowie elf weitere Menschen getötet. Präsident Rodrigo Duterte führt einen unnachgiebigen Kampf gegen Drogenkriminalität im Land. mehr »
Ankara nach EU-Gesprächen nicht zu Zugeständnissen bei Inhaftierungen bereit
25.07.2017
Im Konflikt mit Deutschland zeigt die Türkei keine Bereitschaft zum Einlenken. Präsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte am Dienstag "Drohungen" mit einem angeblichen Rückzug deutscher Firmen. Außenminister Mevlüt Cavusoglu wies Kritik an der Inhaftierung von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten zurück, denen die Unterstützung von Terrororganisationen vorgeworfen wird. Die EU forderte von Ankara die Einhaltung rechtsstaatlicher Standards und lehnte eine Ausweitung der Beitrittsverhandlungen ab. mehr »
Senat stimmt Regierungsvorhaben zu - Debatte in Nationalversammlung im Oktober
19.07.2017
Ein umstrittenes Anti-Terror-Gesetz hat im französischen Parlament die erste Hürde genommen. Im Senat stimmte in der Nacht zu Mittwoch eine deutliche Mehrheit von 226 Mitgliedern für das Vorhaben der Regierung, es gab 106 Gegenstimmen. Damit wird die Gesetzesvorlage nun der Nationalversammlung vorgelegt, die im Oktober darüber debattieren soll. mehr »
Bundesregierung erklärt sich solidarisch - Seibert: Haft "ungerechtfertigt"
18.07.2017
Ein deutscher Menschenrechtler und fünf weitere Aktivisten sind in der Türkei wegen angeblicher Terrorunterstützung in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Gericht in Istanbul entschied am Dienstag, den Deutschen Peter Steudtner, die türkische Amnesty-Direktorin Idil Eser und vier weitere Beschuldigte in Untersuchungshaft zu nehmen, wie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International mitteilte. Die Bundesregierung erklärte sich mit Steudtner solidarisch. mehr »
Wachsende Sorge um Witwe des Friedensnobelpreisträgers
14.07.2017
Mit deutlicher Verärgerung hat die Führung in Peking auf internationale Kritik wegen des Todes von Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo reagiert. Bei den Regierungen der USA, Deutschlands, Frankreichs sowie den Vereinten Nationen sei offiziell Protest eingelegt worden, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums am Freitag in Peking. Weiter keine Nachricht gab es von der Witwe Lius, deren Freilassung vielfach gefordert wird. mehr »
Menschenrechtsorganisation fordert unabhängige Ermittlungen
11.07.2017
Nach der Rückeroberung von Mossul von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International unabhängige Ermittlungen zu Verbrechen an Zivilisten in der nordirakischen Stadt gefordert. "Die Missachtung menschlichen Lebens durch alle Konfliktparteien darf nicht ungestraft bleiben", erklärte die Nahost-Beauftragte der Menschenrechtsorganisation, Lynn Maalouf, am Dienstag. mehr »
Merkel wünscht sich von Peking "ein Zeichen der Humanität"
10.07.2017
Die Aussicht, dass China den krebskranken Dissidenten Liu Xiaobo zur Behandlung ins Ausland reisen lässt, schwindet: Wie sein Krankenhaus am Montag mitteilte, befindet sich der 61-Jährige in einem lebensbedrohlichen Zustand. Menschenrechtsaktivisten befürchteten hinter der Erklärung eine Hinhaltetaktik, die die Ausreise des todkranken Friedensnobelpreisträgers verhindern solle. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bat Peking um "ein Zeichen der Humanität". mehr »
Friedensnobelpreisträger leidet an Leberkrebs im fortgeschrittenen Stadium
09.07.2017
Entgegen chinesischen Angaben halten westliche Ärzte den krebskranken chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo für transportfähig. Unter "angemessener" medizinischer Betreuung sei eine Verlegung des 61-Jährigen möglich, erklärten der deutsche Chirurg und Leberspezialist Markus Büchler von der Universität Heidelberg und der US-Onkologe Joseph Herman vom MD Anderson Cancer Center der Universität Texas am Sonntag. Die beiden Spezialisten hatten den Friedensnobelpreisträger am Samstag untersucht und die Diagnose Leberkrebs im fortgeschrittenen Stadium bestätigt. mehr »
Menschenrechtsbeauftragte Kofler dringt auf faires Verfahren
07.07.2017
Die Festnahme einer Gruppe von Menschenrechtlern in Istanbul ist international auf Kritik gestoßen. Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler (SPD), äußerte am Freitag "große Sorge" über die Inhaftierung der Direktorin der türkischen Sektion von Amnesty International, Idil Eser, und sieben weiterer Aktivisten am Mittwoch. Amnesty leiste "einen unschätzbaren Beitrag zur Wahrung der Menschenrechte", erklärte Kofler. mehr »
Auch Deutscher unter inhaftierten Menschenrechtsaktivisten
06.07.2017
Die türkische Polizei hat die Amnesty-Direktorin in Istanbul und weitere Menschenrechtsaktivisten festgenommen. Unter den zehn am Mittwoch Festgenommenen seien die Direktorin der türkischen Sektion von Amnesty International, Idil Eser, sowie ein deutscher Staatsbürger, teilte die Organisation am Donnerstag in Berlin mit und verlangte die unverzügliche Freilassung. Die Grünen forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, den Fall gegenüber dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan anzusprechen. mehr »
Oppositionsführer sitzt seit Monaten in Haft
05.07.2017
Nach einer Reihe mutmaßlicher Brandanschläge hat Sambias Präsident Edgar Lungu den Ausnahmezustand ausgerufen. Bei den jüngsten Bränden handele es sich um "vorsätzliche Taten", die ernste Konsequenzen haben könnten, sagte Lungu am Mittwochabend in einer Fernsehansprache. Seine Regierung habe daher entschieden, den Ausnahmezustand auszurufen. mehr »
Kanzlerin sagt schwierige Verhandlungen voraus
05.07.2017
Deutschland und China wollen beim G20-Gipfel gemeinsam Hürden aus dem Weg räumen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Mittwoch beim Berlin-Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, sie wolle mit Hilfe Pekings "manche Klippe" überwinden. Beide Seiten vereinbarten eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Sicherheit. Merkel sprach sich zudem für die Fortsetzung des Menschenrechtsdialogs mit China aus. mehr »
Anwalt: 61-jähriger Dissident unheilbar an Krebs erkrankt
26.06.2017
Der chinesische Friedensnobelpreisträger und Dissident Liu Xiaobo ist wegen einer schweren Leberkrebs-Erkrankung aus dem Gefängnis entlassen und in ein Krankenhaus verlegt worden. Bei Liu sei im Mai eine unheilbare Leberkrebserkrankung festgestellt worden, kurz darauf sei er aus medizinischen Gründen freigekommen, sagte sein Anwalt Mo Shaoping am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Menschenrechtler und der Schriftstellerverband PEN-Zentrum forderten die bedingungslose Freilassung Lius. mehr »
Dissident unheilbar an Krebs erkrankt
26.06.2017
Der chinesische Friedensnobelpreisträger und Dissident Liu Xiaobo ist nach Angaben seines Anwalts aus der Haft entlassen worden. Bei Liu sei im Mai eine unheilbare Leberkrebserkrankung festgestellt worden, kurz darauf sei er aus medizinischen Gründen freigekommen, sagte sein Anwalt Mo Shaoping am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Menschenrechtler und der Schriftstellerverband PEN-Zentrum forderten die bedingungslose Freilassung Lius. mehr »
Sortieren nach
1 2 3 ... 20
Aus unserem Netzwerk
Tagesschau