Aktuelles Thema

Amnesty International

Sortieren nach
1 2 3 ... 21
Demonstranten errichten Straßensperren und zünden Autoreifen an
15.12.2017
In Honduras haben erneut Anhänger der Opposition gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl protestiert und die Ausrufung ihres Kandidaten Salvador Nasralla zum Sieger gefordert. In mehreren Städten errichteten Demonstranten am Freitag Straßensperren. In der Hauptstadt Tegucigalpa wurden Steine geworfen und Autoreifen angezündet. Im Norden der Hauptstadt wurde ein Armeefahrzeug in Brand gesteckt, Soldaten setzten Tränengas gegen die Demonstranten ein. mehr »
Gabriel fordert SPD aber auch zu Realismus in Migrationsdebatte auf
08.12.2017
Die SPD pocht auf das Recht auf Familiennachzug für Flüchtlinge und Möglichkeiten legaler Zuwanderung auch für Arbeitsmigranten. "Wir stehen für einen humanen Flüchtlingsschutz und eine Politik, die Zuwanderung vernünftig steuert", heißt es in einem Beschluss des SPD-Bundesparteitags von Freitagabend. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel mahnte allerdings auch Realismus in der Migrationsdebatte an und verwies auf "Kapazitätsgrenzen" für die Aufnahme von Zuwanderern. mehr »
Strafverfahren gegen Ölkonzern gefordert
28.11.2017
Amnesty International hat dem Ölkonzern Shell vorgeworfen, an schweren Menschenrechtsverletzungen in Nigeria in den 90er Jahren beteiligt gewesen zu sein. Shell habe die Niederschlagung von Protesten in den Ölfördergebieten im Niger-Delta durch die damalige Militärregierung befürwortet und aktiv unterstützt, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag in einem Bericht. Dafür müsse der britisch-niederländische Konzern in Nigeria, aber auch in Großbritannien und Niederlanden strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. mehr »
Camp auf der Insel Manus nach offizieller Schließung seit Wochen besetzt
23.11.2017
Die Polizei in Papua-Neuguinea hat mit der Räumung des umstrittenen australischen Flüchtlingslagers auf der Insel Manus begonnen. Nach Polizeiangaben wurden am Donnerstag zunächst 50 Flüchtlinge in andere Auffanglager gebracht. Das seit Ende Oktober geschlossene Lager wurde zuletzt von rund 400 männlichen Flüchtlingen besetzt, die sich weigern, in neue Unterkünfte umzuziehen. Nach Angaben der australischen Regierung gab es auch mehrere Festnahmen. mehr »
Menschenrechtsorganisation fordert Staatschef Santos zum Handeln auf
23.11.2017
Ein Jahr nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und der Farc-Guerilla nimmt die Gewalt nach Angaben von Amnesty International in einigen Gebieten des Landes wieder zu. In den von den FARC verlassenen Gebieten kämpften nun andere Guerilla-Gruppen und Paramilitärs um die Vorherrschaft, heißt es in einem am Mittwoch in Bogotá vorgestellten Amnesty-Bericht. mehr »
46-Jähriger verliert wegen "Subversion" für drei Jahre seine politischen Rechte
21.11.2017
Der prominente chinesische Menschenrechtsanwalt Jiang Tianyong ist zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Changsha befand den 46-Jährigen am Dienstag der "Subversion" gegen die Staatsgewalt schuldig. Zugleich entzog das Gericht Jiang für eine Dauer von drei Jahren sämtliche politischen Rechte. mehr »
Registrierung als "ausländischer Agent" droht nach entsprechendem Schritt in USA
15.11.2017
Als Reaktion auf die Registrierung von Russlands Auslandssender RT durch die USA als "ausländischer Agent" hat das russische Parlament am Mittwoch entsprechende Gegenmaßnahmen beschlossen. Das Unterhaus in Moskau billigte ein Gesetz, demzufolge internationale Medien als "ausländische Agenten" eingestuft werden, wenn sie Geld aus dem Ausland erhalten. Der russische Außenminister Sergej Lawrow wies Kritik aus westlichen Staaten an dem Gesetz zurück. mehr »
Kobaltverarbeitende Unternehmen vernachlässigen Sorgfaltspflichten
15.11.2017
Führende Elektronikhersteller wie Apple, Samsung oder Sony, aber auch deutsche Autokonzerne wie BMW, Daimler und Volkswagen profitieren nach Angaben von Amnesty International weiterhin von Kinderarbeit in der Demokratischen Republik Kongo. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation mit dem Titel "Time to recharge" (Zeit zum Wiederaufladen) hervor. mehr »
Antidiskriminierungsstelle spricht von "historischer Entscheidung"
08.11.2017
Deutschland als Vorreiter in Europa: Das Bundesverfassungsgericht hat ein drittes Geschlecht für den Eintrag im Geburtenregister gefordert. Intersexuellen Menschen, die weder männlich noch weiblich sind, solle damit ermöglicht werden, ihre geschlechtliche Identität "positiv" eintragen zu lassen, entschieden die Karlsruher Richter in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss. Zur Begründung verwies das Gericht auf das Persönlichkeitsrecht. (Az. 1 BvR 2019/16) mehr »
Teile des seit zwei Jahren geltenden Ausnahmezustandes erlangen Gesetzeskraft
30.10.2017
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat das umstrittene Anti-Terror-Gesetz unterzeichnet, das den Behörden auf Dauer erweiterte Befugnisse einräumt. Die Unterzeichnung in Macrons Büro im Pariser Elysée-Palast fand am Montag vor laufenden Kameras statt. Auch Innenminister Gérard Collomb und Regierungssprecher Christophe Castaner nahmen an der Zeremonie teil. mehr »
Gabriel bestätigt Vermittlungsmission von Altkanzler Schröder
26.10.2017
Erleichterung über die Freilassung des Deutschen Peter Steudtner aus türkischer Haft: Der 46-Jährige und sieben weitere Menschenrechtsaktivisten konnten in der Nacht zum Donnerstag das Gefängnis bei Istanbul verlassen. Steudtner wurde im Laufe des Tages in Deutschland zurückerwartet. Altkanzler Gerhard Schröder trug in geheimer Vermittlungsmission wesentlich zu Steudtners Freilassung bei. Sorge bestand wegen der zehn weiterhin in der Türkei aus politischen Gründen inhaftierten Deutschen. mehr »
Deutscher Menschenrechtsaktivist plädiert in Terrorprozess auf nicht schuldig
25.10.2017
Im Terrorprozess gegen den deutschen Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner in der Türkei hat die Staatsanwaltschaft dessen Freilassung aus der Untersuchungshaft beantragt. Steudtner und sechs weitere angeklagte Menschenrechtler sollten freikommen, erklärte die Anklage am Mittwoch beim ersten Verhandlungstag in Istanbul. Insgesamt wird elf Menschenrechtsaktivisten wegen Terrorvorwürfen der Prozess gemacht, neun von ihnen sind inhaftiert. Den Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Haft. mehr »
Menschenrechtler plädiert zu Prozessauftakt in Istanbul auf unschuldig
25.10.2017
Der deutsche Menschenrechtsaktivist Peter Steudtner hat zum Auftakt seines Prozesses in der Türkei den Vorwurf der Terrorunterstützung zurückgewiesen. "Ich plädiere auf unschuldig und fordere meine sofortige Freilassung", sagte Steudtner am Mittwoch vor dem Istanbuler Gericht. "Einige der Terrororganisationen, denen ich angeblich angehören soll, kannte ich nicht mal beim Namen", fügte er hinzu. mehr »
Regierung Macri kurz vor Parlamentswahl unter Druck
21.10.2017
Kurz vor der Parlamentswahl in Argentinien sorgt der Tod des Aktivisten Santiago Maldonado für Wut und Proteste. Dessen älterer Bruder Sergio bestätigte am Freitag in Buenos Aires, dass es sich bei einem vor wenigen Tagen in Patagonien im Süden Argentiniens entdeckten Leichnam um den seines seit Wochen vermissten Bruders handelte. mehr »
Spekulation über Wahl in Barcelona als Mittel zur Beilegung der Krise
18.10.2017
Im Konflikt zwischen Madrid und Barcelona bleiben die Fronten verhärtet. Die spanische Zentralregierung drohte den Katalanen am Mittwoch offen mit dem Entzug der Autonomie, sollte die Generalitat bis Donnerstagmorgen nicht ausdrücklich der Unabhängigkeit entsagen. Unterdessen gab es Spekulationen über vorgezogene Wahlen in Katalonien als Mittel zur Entschärfung der Krise. mehr »
Kritiker fürchten "permanenten Ausnahmezustand"
18.10.2017
Das französische Parlament hat das neue Anti-Terror-Gesetz besiegelt, das den Behörden auf Dauer erweiterte Befugnisse einräumt. Nach der Nationalversammlung stimmte am Mittwoch auch der Senat in Paris zu. Staatschef Emmanuel Macron rief zu einer harten Anwendung der neuen Vorgaben auf, die nun wie geplant am 1. November in Kraft treten können. Menschenrechtsorganisationen und Kritiker im linken Lager warnen vor einem "permanenten Ausnahmezustand". mehr »
Gericht lehnt zu Prozessbeginn Antrag auf Haftentlassung ab
11.10.2017
Die deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu hat zum Auftakt ihres Prozesses in der Türkei die gegen sie erhobenen Terrorvorwürfe klar zurückgewiesen, bleibt aber trotzdem Haft. Sie erkenne die Anklagepunkte der Staatsanwaltschaft nicht an, sagte die 33-jährige Neu-Ulmerin nach Angaben ihrer Verteidiger am Mittwoch vor Gericht. Tolu muss sich wegen "Mitgliedschaft in einer Terrororganisation" und "Terrorpropaganda" verantworten. Einen Antrag auf Haftentlassung wies das Gericht ab. mehr »
Amnesty und Verdi fordern sofortige Freilassung des deutschen Menschenrechtlers
09.10.2017
Die Bundesregierung hat die Strafmaßforderung gegen den in der Türkei inhaftierten deutschen Menschenrechtler Peter Steudtner als unannehmbar bezeichnet. "Solche Forderungen nach 15 Jahren Haft sind für uns nicht akzeptabel, sie sind für uns vollkommen unverständlich", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Amnesty International und die Gewerkschaft Verdi forderten Steudtners sofortige Freilassung. mehr »
Auch Deutscher Steudtner und Amnesty-Direktorin Eser betroffen
08.10.2017
Die türkische Staatsanwaltschaft hat langjährige Haftstrafen für den inhaftierten deutschen Menschenrechtler Peter Steudtner und zehn weitere Aktivisten gefordert. Die Anklagebehörde verlange bis zu 15 Jahre Gefängnis, berichtete die Nachrichtenagentur Dogan am Sonntag. Den Angeklagten wird die Unterstützung einer "Terrororganisation" oder die Mitgliedschaft in einer solchen Gruppe vorgeworfen. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) kritisierte die Haftforderungen als "vollkommen unverständlich und nicht akzeptabel". mehr »
Laut Bericht binnen einem Jahr allein aus Deutschland 118 Zwangsabschiebungen
05.10.2017
Amnesty International hat Deutschland und anderen europäischen Regierungen vorgeworfen, trotz drohender Gewalt, Folter und Tods eine zunehmende Zahl von Menschen nach Afghanistan abzuschieben. In den vergangenen zwölf Monate habe allein Deutschland 118 Menschen zwangsweise nach Afghanistan abgeschoben, kritisierte die Menschenrechtsorganisation in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht "Forced back to Danger". Auch die Zahl der angeblich freiwillig in ihr Land zurückgekehrten Menschen sei drastisch gestiegen. mehr »
Erzkonservatives Königreich erlaubt Frauen als letztes Land der Welt Autofahren
27.09.2017
Die Aufhebung des Fahrverbots für Frauen in Saudi-Arabien ist weltweit als Meilenstein begrüßt worden. "Das ist ein großer Schritt für die saudische Gesellschaft", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Auch die Regierungen in den USA, Großbritannien und Frankreich sowie UN-Generalsekretär Antonio Guterres äußerten sich erfreut über die Entscheidung von König Salman, den Frauen etwas mehr Freiheit zu gewähren. mehr »
Mehr als 430.000 Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar im Land
24.09.2017
Hunderttausende Rohingya-Flüchtlinge stehen in Bangladesch vor einer ungewissen Zukunft: Das Land brauche "massive internationale Unterstützung", um die 436.000 Menschen aus dem Nachbarland Myanmar zu versorgen, sagte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi am Sonntag. Bangladesch plant vorerst nicht, den in den vergangenen Wochen geflohenen Rohingya einen Flüchtlingsstatus zu gewähren. Auch dürfen sie nach einem Beschluss vom Samstag keine SIM-Karten für Handys kaufen. mehr »
Guterres verlangt "ungehinderten Zugang" zum Konfliktgebiet in Myanmar
19.09.2017
Unter starkem internationalen Druck hat die faktische Regierungschefin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, erstmals "Menschenrechtsverletzungen" an der muslimischen Minderheit der Rohingya in ihrem Land eingeräumt. In einer auf Englisch vorgetragenen Fernsehansprache stellte die Friedensnobelpreisträgerin am Dienstag in Aussicht, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden sollen. UN-Generalsekretär Antonio Guterres verlangte vor der Vollversammlung in New York einen "ungehinderten Zugang" zu der verfolgten Minderheit in Myanmar. mehr »
Kritiker vermissen deutlichere Worte nach Flucht hunderttausender Rohingya
19.09.2017
Aung San Suu Kyi hat ihr Schweigen gebrochen und erstmals die Gewalt gegen die muslimischen Rohingya in Myanmar öffentlich angesprochen. In einer Fernsehansprache verurteilte die faktische Regierungschefin am Dienstag alle Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land. Gleichzeitig erklärte sie sich bereit, die nach Bangladesch geflüchteten Rohingyas zurückzunehmen. Kritiker vermissten jedoch deutlichere Worte der Friedensnobelpreisträgerin. mehr »
Präsident Duterte verlangt Tötung von dutzenden Drogenhändlern "täglich"
20.08.2017
Die einflussreiche katholische Kirche hat ein Ende der massenhaften Tötungen von mutmaßlichen Drogenhändlern durch die philippinische Polizei gefordert. "Wir appellieren an das Gewissen derer, die sogar die Hilflosen töten, besonders an diejenigen, die ihre Gesichter mit Hauben verdecken, mit der Verschwendung menschlichen Lebens aufzuhören", erklärte der Kardinal von Manila, Luis Tagle, am Sonntag. mehr »
Sortieren nach
1 2 3 ... 21