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Anis Amri

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Berichte: Konzept zur Gefährderbeobachtung offenbar nicht korrekt umgesetzt
08.12.2017
Im Fall Anis Amri ist die Berliner Polizei wenige Wochen vor dem Berliner Weihnachtsmarktanschlag Medienberichten zufolge nicht über den Aufenthaltsort des Attentäters im Bilde gewesen. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) und die "Berliner Morgenpost" am Freitag berichteten, setzte die Polizei eine bundeseinheitliche Vereinbarung zur Beobachtung islamistischer Gefährder offenbar nicht korrekt um. Einem "Focus"-Bericht zufolge wurde überdies ein wichtiger Zeuge abgeschoben und tauchte in Tunesien unter. mehr »
LKA fand Handyfoto mit Schusswaffe nicht - Minister: Auswertestandards prüfen
27.11.2017
Im Fall der Berlin-Attentäters Anis Amri hat es offenbar eine weitere brisante Ermittlungspanne gegeben. Nach einer Kontrolle Amris zehn Monate vor dem Weihnachtsmarktanschlag in Berlin wurden auf dem beschlagnahmten Handy des späteren Attentäters gefundene Dateien in Nordrhein-Westfalen unzureichend ausgewertet, wie Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) am Montag in Düsseldorf mitteilte. Übersehen wurde demnach unter anderem ein Foto Amris mit einer Schreckschusswaffe. mehr »
Sicherheitsmaßnahmen nach Anschlag vor einem Jahr deutlich erhöht
27.11.2017
Knapp ein Jahr nach dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz haben die Schausteller am Montag ihre Buden für die neue Saison geöffnet. "Alle freuen sich, dass es endlich losgeht", sagte Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender des Veranstalters AG City, der Nachrichtenagentur AFP. "Die Stimmung ist sehr positiv", sagte Meier am Vormittag nach einem Gottesdienst für die Schausteller in der Gedächtniskirche. mehr »
Verband legt Positionspapier vor - Flächendeckend mehr Polizei gefordert
23.11.2017
Der Deutsche Städtetag sieht Bund und Länder bei Schutzbarrieren gegen Fahrzeuganschläge in der Pflicht. Das betonte der kommunale Spitzenverband am Donnerstag bei der Vorlage eines Positionspapiers zu Sicherheitsfragen in Berlin. Er verwies dabei explizit auf Durchbruchssperren für die gerade beginnende Weihnachtsmarktsaison. Der Städtetag forderte zudem mehr Polizei und eine "deutlich" verbesserte Polizeipräsenz im Straßenbild. mehr »
Innensenator: "Es hilft auch nichts, Berlin zu pollern oder Mauern zu errichten"
15.11.2017
Der Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz wird nach Angaben von Berlins Innensenator Andreas Geisel in diesem Jahr mit Betonpollern und erhöhter Polizeipräsenz gesichert. Er warne aber davor, mit zu starken Sicherheitsmaßnahmen "den eigentlichen Charakter der Weihnachtsmärkte zu ersticken", sagte Geisel am Mittwoch dem Berliner Radiosender "105‘5 Spreeradio". mehr »
Politiker fordern Aufklärung über Vertrauensmann in Islamistenszene
20.10.2017
Textnachrichten an das Handy des toten Berliner Weihnachtsmarktattentäters Anis Amri haben einem Medienbericht zufolge einen Terroralarm ausgelöst. Wie das Magazin "Focus" am Freitag vorab berichtete, befürchteten die deutschen Sicherheitsbehörden zu Pfingsten einen Anschlag. Als Absender habe sich später ein Mitarbeiter der spanischen Polizei entpuppt. Derweil fordern Politiker Aufklärung über die Rolle eines in Amris Umfeld aktiven Vertrauensmanns des Landeskriminalamts (LKA) Nordrhein-Westfalen. mehr »
ZDF: Syrischer Asylbewerber warnte zweimal vergeblich vor Amri
17.10.2017
Im Fall des Berliner Weihnachtsmarktattentäters Anis Amri hat es offenbar eine weitere Ermittlungspanne gegeben. Ein syrischer Flüchtling soll die Behörden zweimal vor dem späteren Attentäter gewarnt haben, allerdings vergeblich, wie das ZDF-Magazin "Frontal 21" in einer Vorabmeldung am Dienstag in Mainz berichtete. mehr »
Lehre aus Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt
15.10.2017
Als Lehre aus dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft eine zentrale Zuständigkeit des Bundeskriminalamts (BKA) für islamistische Gefährder. "Wir brauchen endlich eine zentrale Zuständigkeit, wenn es um terroristische Bedrohungen geht", sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt der "Welt am Sonntag". "Sobald jemand als Gefährder eingestuft wird, sollte das BKA als bundesweit agierende Ermittlungsbehörde die Federführung übernehmen." mehr »
Jost attestiert Sicherheitsbehörden in Abschlussbericht gravierende Fehler
12.10.2017
Der Berliner Sonderermittler zum Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche wirft Polizei, Justiz und Politik schwere Fehler und Versäumnisse vor. "Es hätte eine reelle Chance gegeben, Anis Amri in Haft zu nehmen", sagte der frühere Bundesanwalt Bruno Jost am Donnerstag über den tunesischen Attentäter bei der Vorstellung seines Abschlussberichts. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) forderte einen eigenen Untersuchungsausschuss im Bundestag. mehr »
Anklage spricht von "Kopf eines Netzwerks" - Verteidigung weist Vorwürfe zurück
26.09.2017
Schwere Vorwürfe gegen den angeblichen IS-Chefanwerber in Deutschland, harte Gegenwehr der Verteidigung: Vor dem Celler Oberlandesgericht (OLG) hat am Dienstag der Prozess gegen den den 33-jährigen mutmaßlichen führenden Islamisten Ahmad Abdulaziz Abdullah A. begonnen. Während die Bundesanwaltschaft den als Abu Walaa bekannten Prediger als "Kopf eines Netzwerks" zur Rekrutierung von Dschihadisten bezeichnete, sprach die Verteidigung von haltlosen Vorwürfen. mehr »
Konstituierende Sitzung im Abgeordnetenhaus
14.07.2017
Sieben Monate nach dem Berliner Weihnachtsmarktanschlag hat ein Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses seine Arbeit aufgenommen. Der Ausschuss, der am Freitag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkam, soll sich vor allem mit möglichen Fehlern im Umgang mit dem Attentäter Anis Amri vor dem Anschlag befassen. Im Zentrum steht etwa die Frage, ob Amri zuvor wegen anderer Delikte hätte festgenommen werden können. mehr »
FDP-Innenpolitiker sieht Möglichkeit für frühere Abschiebung
11.07.2017
Der Berliner Weihnachtsmarktattentäter Anis Amri hat nach einem Pressebericht womöglich doch ein tunesisches Ausweisdokument besessen, das seine frühzeitige Abschiebung hätte ermöglichen können. Das berichtete die "Welt" am Dienstag. Amri war in Deutschland unter vielen verschiedenen Falschidentitäten registriert. Seine Abschiebung scheiterte mehrfach daran, dass die tunesischen Behörden die nötigen Papiere nicht vorlegten. mehr »
Jahresbericht weist steigende Zahl gewaltbereiter Salafisten aus
04.07.2017
Der Verfassungsschutz warnt vor russischen Cyberangriffen auf die Bundestagswahl im September. In dem am Dienstag von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) vorgelegten Verfassungsschutzbericht 2016 heißt es, deutsche Parteien oder Politiker könnten "das Ziel russischer Einflussnahme" werden. Bei den gewaltbereiten Salafisten registrierte der Inlandsgeheimdienst ebenso wie bei rechtsextremen Gewalttaten einen deutlichen Anstieg. mehr »
Tunesier soll eigentlich Ausreise zu Dschihadistenmiliz geplant haben
01.06.2017
Der Berliner Weihnachtsmarktattentäter Anis Amri ist einem Medienbericht zufolge offenbar von einem oder mehreren Mitgliedern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu einem Anschlag in Deutschland gedrängt worden. Die Ermittler seien zu dem Schluss gekommen, dass Amri im Oktober 2016 eigentlich zum IS habe ausreisen wollen, berichteten "Süddeutsche Zeitung", Norddeutscher Rundfunk und Westdeutscher Rundfunk am späten Mittwoch unter Berufung auf Ermittlerkreise. mehr »
Verdächtige sollen bewaffneter Drogenbande angehört haben
24.05.2017
Die Berliner Polizei hat am Mittwoch bei Razzien gegen eine bewaffnete Drogenbande neun Männer festgenommen, darunter vier mutmaßliche Islamisten. Diese seien dem gewaltbereiten islamistischen Spektrum zuzuordnen, teilte die Polizei am Abend mit. Gegen drei von ihnen hätten bereits Haftbefehle vorgelegen, der vierte Verdächtige sollte noch am selben Tag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. mehr »
Sicherheitskonzept für Pokalfinale wird nach Manchester-Attentat überprüft
23.05.2017
Das jüngste Attentat in Manchester mit mehr als 20 Toten könnte die ohnehin umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen für das DFB-Pokalfinale verschärfen. mehr »
Untersuchungsausschüsse in Abgeordnetenhaus und Bundestag gefordert
18.05.2017
Die mutmaßlichen Versäumnisse und Vertuschungsversuche des Berliner Landeskriminalamts (LKA) im Fall Anis Amri sorgen weiter für Empörung. Bundes- und Landespolitiker verlangten am Donnerstag Aufklärung. Ein Untersuchungsausschuss des Bundestags aber soll trotz der Forderungen der Grünen vorerst nicht eingesetzt werden. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) versprach Konsequenzen und warnte vor einer Pauschalverurteilung der Polizei. mehr »
Bundesinnenminister äußert "Respekt" für Vorgehen Geisels
18.05.2017
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Aufklärung der neuen Vertuschungsvorwürfe im Fall des Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri gefordert. "Ich erwarte von allen Beteiligten im Land Berlin, dass das jetzt sehr gründlich und sehr offen aufgeklärt wird", sagte de Maizière am Donnerstag am Rande von Beratungen der EU-Innen- und Justizminister in Brüssel. Er sprach von einem "unerhörten Verdacht". mehr »
Linke-Politiker Tempel fordert Untersuchungsausschuss im Bundestag
18.05.2017
Der innenpolitische Sprecher der Berliner CDU, Burkhard Dregger, hat den Verdacht einer Aktenmanipulation beim Berliner Landeskriminalamt (LKA) im Fall Anis Amri als "verstörend" bezeichnet. Innensenator Andreas Geisel habe es "richtig gemacht, alle notwendigen Schritte einzuleiten, auch diese Umstände aufzuklären", sagte Dregger am Donnerstag im Rundfunk Berlin-Brandenburg. Dem Senat sagte Dregger volle Unterstützung bei der Aufklärung der Vorwürfe zu. mehr »
Innensenator erstattet Anzeige wegen Strafvereitelung und Urkundenfälschung
17.05.2017
Mitarbeiter des Berliner Landeskriminalamts (LKA) hätten den späteren Attentäter Anis Amri nach Überzeugung des Senats festnehmen lassen können und sollen dieses Versäumnis im Nachhinein vertuscht haben. "Wir müssen davon ausgehen, dass die Vorwürfe im Raum stehen - Strafvereitelung zugunsten Anis Amri und Falschbeurkundung", sagte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Mittwoch. Er habe deshalb Strafanzeige gegen Unbekannt im LKA erstattet und disziplinarrechtliche Maßnahmen eingeleitet. mehr »
36-Jähriger kannte Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt aus Zeit in Sizilien
13.05.2017
Italien hat einen Tunesier mit Verbindungen zum Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri abgeschoben. Wie das italienische Innenministerium am Samstag mitteilte, lebte der 36-Jährige in Catania auf Sizilien, wo Amri im Gefängnis saß, bevor er nach Deutschland kam. Der Tunesier hatte Amri ein Mobiltelefon gegeben und stand mit ihm weiter in Kontakt, auch als er schon in Deutschland lebte. mehr »
BKA: Derzeit 657 Gefährder registriert
04.05.2017
Die Zahl der islamistischen Gefährder in Deutschland ist weiter gestiegen. Derzeit sind bei den Sicherheitsbehörden 657 Gefährder registriert, denen Anschläge zugetraut werden, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Donnerstag unter Berufung auf Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA) berichtete. Ende Januar waren es noch 570 Gefährder, Mitte März sprach BKA-Chef Holger Münch von 602 islamistischen Gefährdern. mehr »
Spitzenkandidaten von SPD und CDU liefern sich Schlagabtausch vor NRW-Wahl
03.05.2017
Gut eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und ihr CDU-Herausforderer Armin Laschet mit einem teils emotional geführten TV-Duell den Schlusspurt im Wahlkampf eingeleitet. Bei dem am Dienstagabend im WDR-Fernsehen live übertragenen Schlagabtausch stellte sich Kraft erneut hinter ihren umstrittenen Innenminister Ralf Jäger (SPD). Laschet nannte Jäger hingegen ein "Sicherheitsrisiko". mehr »
Hinweis aus Emiraten an deutsche Sicherheitsbehörden
15.04.2017
Der Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, ist offenbar von der Führungsebene der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) gesteuert worden. Das berichtete das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Samstag unter Berufung auf einen Hinweis aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an deutsche Sicherheitsbehörden vom 8. Januar. mehr »
NRW-Innenminister widerspricht de Maizière in Düsseldorfer Untersuchungsausschuss
29.03.2017
Im Fall des Berlin-Attentäters Anis Amri hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) die Einschätzung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zurückgewiesen, dass der Tunesier vor dem Weihnachtsmarktanschlag womöglich in Abschiebehaft genommen werden konnte. "Diese Rechtsauffassung teile ich ausdrücklich nicht", sagte Jäger am Mittwoch vor dem Amri-Untersuchungsausschuss des Düsseldorfer Landtags. Sie halte der juristischen Praxis nicht stand. mehr »
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