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Ankara

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Journalistin seit Ende April mit Kind in Istanbul inhaftiert
23.08.2017
Der deutsche Botschafter in Ankara, Martin Erdmann, hat am Mittwoch die deutsche Journalistin Mesale Tolu in Haft besucht. Es gehe ihr und ihrem Sohn den Umständen entsprechend gut, teilte das Auswärtige Amt am Abend in Berlin mit. Die Journalistin und Übersetzerin war Ende April in ihre Istanbuler Wohnung festgenommen worden und sitzt mit ihrem zweijährigen Sohn im Frauengefängnis Bakirköy. mehr »
Österreichs Außenminister gegen Ausweitung von Zollunion
23.08.2017
Die Türkei hat erneut den Ton gegenüber Deutschland verschärft: Der türkische Europaminister Ömer Celik warf Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) und seinem österreichischen Kollegen Sebastian Kurz am Mittwoch "Rassismus" vor. Gabriel hatte zuvor die Einmischung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in den deutschen Wahlkampf kritisiert und war daraufhin von Erdogan hart attackiert worden. mehr »
Botschafter Erdmann will Yücel, Steudtner und Tolu im Gefängnis besuchen
22.08.2017
Kurz vor einem Besuch des deutschen Botschafters bei den in Istanbul inhaftierten Deutschen hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) von der Türkei erneut deren Freilassung verlangt. "Wir wollen, dass es vorangeht und fordern rechtsstaatliche Verfahren und ihre Freilassung", sagte Gabriel der "Rheinischen Post" vom Dienstag. mehr »
Gabriel macht indirekt Erdogan verantwortlich
22.08.2017
Die Eskalationsspirale im Konflikt mit der Türkei dreht sich nach der zeitweisen Inhaftierung des türkischstämmigen deutschen Schriftstellers Dogan Akhanli weiter. Am Montag wurden in dem Zusammenhang Drohanrufe bei der Ehefrau von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) bekannt. Gabriel warnte bei einem Wahlkampfauftrit im Saarland vor einer weiteren Verschlechterung des Verhältnisses zwischen Berlin und Ankara, wie der Saarländische Rundfunk am Dienstag berichtete. mehr »
Kritik auch an der Bundesregierung
22.08.2017
Nach der vorübergehenden Festnahme des deutschen Schriftstellers Dogan Akhanli in Spanien auf Betreiben der Türkei fordern Bundespolitiker Konsequenzen für die Arbeit der internationalen Polizeiorganisation Interpol. Interpol müsse bei Ersuchen aus der Türkei penibel in jedem Einzelfall prüfen, ob eine Hilfestellung überhaupt in Betracht komme, sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag. Die Statuten Interpols würden Unterstützung bei politischen Delikten oder religiösen Angelegenheiten ausdrücklich verbieten. mehr »
Bundesregierung rechnet nicht mit Auslieferung
21.08.2017
Die Bundesregierung ist zuversichtlich, dass der Fall des deutschen Schriftstellers Dogan Akhanli nicht weiter eskaliert. Das Auswärtige Amt rechnet nach der vorübergehenden Festnahme des türkischstämmigen Autors in Spanien nicht mit einer Auslieferung an die Türkei. Akhanli selbst zeigte sich erschüttert über seine Festnahme in einem EU-Land: "Dass ich in Europa nicht in Sicherheit bin, hat mich schockiert", sagte er in Spanien. mehr »
Merkel kritisiert Vorgehen der Türkei gegen deutschen Schriftsteller
20.08.2017
Nach einer Intervention des Auswärtigen Amtes ist der türkischstämmige Kölner Autor Dogan Akhanli am Sonntag aus spanischem Gewahrsam frei gekommen. Der Schriftsteller, der auf Betreiben der Türkei vorübergehend festgenommen worden war, dürfe Madrid aber vorerst nicht verlassen, teilte sein Anwalt Ilias Uyar mit. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich verärgert über die Festnahme und sagte, Einrichtungen wie die Polizeibehörde Interpol dürften "nicht für so etwas missbraucht" werden. mehr »
Türkischer Präsident ruft zu Boykott von CDU, SPD und Grünen auf
18.08.2017
Die Bundesregierung hat sich jegliche Einmischung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in den deutschen Wahlkampf verbeten. "Wir erwarten von ausländischen Regierungen, sich nicht in unsere inneren Angelegenheiten einzumischen", schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter. Erdogan hatte türkischstämmige Wähler in Deutschland zuvor aufgefordert, bei der Bundestagswahl im September nicht CDU, SPD oder Grüne zu wählen. mehr »
Außerdem Zusage für zweiten Besuch Yücels durch Botschafter Erdmann
16.08.2017
Die türkischen Behörden haben dem deutschen Botschafter Martin Erdmann erstmals einen Besuch des inhaftierten Menschenrechtlers Peter Steudtner erlaubt. Am kommenden Mittwoch werde Erdmann den seit sechs Wochen inhaftierten Steudtner besuchen, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, am Mittwoch in Berlin. Zudem gebe es von türkischer Seite die Zusage für einen Besuch des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel durch Erdmann am Dienstag. mehr »
Türkei fordert von Bundesregierung Prüfung entsprechender Berichte
16.08.2017
Die türkische Regierung verlangt von der Bundesregierung Aufklärung darüber, ob sich der mutmaßliche Putschistenführer Adil Öksüz in Deutschland aufhält. Es sei dazu eine diplomatische Note nach Berlin geschickt worden, sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Mittwoch laut der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Die Bundesregierung werde darin um die Prüfung türkischer Medienberichte gebeten, wonach sich Öksüz in Deutschland aufhält und dort Asyl beantragt hat. mehr »
Opposition wirft Regierung Kapitulation vor Ankara vor
08.08.2017
Die Türkei hat einem Besuch deutscher Abgeordneter bei Bundeswehrsoldaten auf dem türkischen Luftwaffenstützpunkt Konya nun doch zugestimmt. Das teilte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) dem Verteidigungsausschuss des Bundestags in einem am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Schreiben mit. Die Reise findet nun allerdings unter dem Schirm der Nato statt. Das ruft die Kritik der Opposition hervor. mehr »
Ankara verlegt Artillerie in Provinz Kilis
05.08.2017
Die Türkei verstärkt ihre Militärpräsenz im Grenzgebiet zu Syrien. Ein Konvoi mit mindestens fünf Artillerie-Geschützen sei in der Nacht zum Samstag in der südtürkischen Provinz Kilis eingetroffen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. Mit den Geschützen sollen demnach die Einheiten verstärkt werden, die bereits in der Region stationiert sind. mehr »
Deutsch-türkisches Konsortium setzt sich gegen Konkurrenten durch
03.08.2017
Inmitten starker Spannungen zwischen Ankara und Berlin hat Siemens einen Großauftrag für ein Windenergieprojekt in der Türkei erhalten. Das deutsch-türkische Konsortium aus Siemens und Türkerler-Kalyon habe mit 3,48 Dollar pro Kilowattstunde den geringsten Preis bei der Ausschreibung geboten, berichteten türkische Medien am Donnerstag. Das Projekt sieht vor, in fünf Regionen des Landes Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 1000 Megawatt zu bauen. mehr »
Sitzung des Obersten Militärrates rund ein Jahr nach Putschversuch
02.08.2017
In einer umfassenden Neustrukturierung des türkischen Militärstabs hat Ankara die Chefs von Heer, Marine und Luftwaffe abgelöst. Nach Angaben eines Sprechers von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan wurde die Entscheidung am Mittwoch bei einer Sitzung des Obersten Militärrats in Ankara getroffen. Er nannte keine Gründe für die Ablösung der drei Männer. Das Militär wurde nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei bereits vielfach unstrukturiert. mehr »
Naki denkt nicht an Flucht aus Türkei: "Habe nichts Falsches gemacht"
02.08.2017
Der ehemalige U21-Nationalspieler Deniz Naki denkt trotz einer drohenden Haftstrafe in der Türkei nicht an eine Rückkehr nach Deutschland. mehr »
Neuer Mammutprozess in Gefängnis bei Ankara begonnen
01.08.2017
Fast 500 Angeklagte müssen sich in der Türkei seit Dienstag in einem neuen Mammutprozess wegen des gescheiterten Militärputsches vor einem Jahr verantworten. Bei ihrer Ankunft am Gericht wurden die mutmaßlichen Putschisten von einer aufgebrachten Menge empfangen, die die Todesstrafe für sie forderte. Unter den Beschuldigten ist der flüchtige Theologie-Dozent Adil Öksüz, der vom Luftwaffenstützpunkt Akinci aus den Putschversuch gesteuert haben soll. mehr »
Anti-IS-Koordinator McGurk kritisiert Ausbreitung von Al-Kaida in Idlib
01.08.2017
Die Türkei hat erbost auf Vorwürfe der USA reagiert, sie habe Al-Kaida-nahe Rebellengruppen in der nordsyrischen Provinz Idlib unterstützt. Der türkische Präsidentensprecher Ibrahim Kalin bezeichnete es am Dienstag als "inakzeptabel", die Türkei in Verbindung mit dieser "Terrororganisation" in Idlib zu bringen. Die Provinz werde nicht von der Türkei "kontrolliert". Die Äußerungen seien nicht "in guter Absicht" gemacht worden, kritisierte Kalin. mehr »
Mammutprozess gegen hunderte mutmaßliche Putschisten beginnt in Ankara
01.08.2017
In der Türkei beginnt am Dienstag der bislang größte Prozess gegen mutmaßliche Beteiligte am gescheiterten Militärputsch vom 15. Juli 2016. Insgesamt 486 Verdächtige müssen sich in einem Gefängnis bei Ankara wegen der Ereignisse in der Putschnacht auf dem Luftwaffenstützpunkt Akinci verantworten, wo sich das Hauptquartier der Putschisten befand. Sie sind unter anderem des Versuchs angeklagt, die Regierung zu stürzen und Präsident Recep Tayyip Erdogan zu ermorden. mehr »
Türkei: Nationaltrainer Terim tritt zurück
26.07.2017
Der türkische Fußball-Nationaltrainer Fatih Terim ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten. mehr »
Bundesbürger bewerten Verhältnis zu Ankara als schlecht
26.07.2017
Drei Viertel der Deutschen fürchten einer Umfrage zufolge, dass sich die Türkei unter Präsident Recep Tayyip Erdogan zu einer Diktatur entwickeln könnte. In einer vom Hamburger Magazin "Stern" am Mittwoch veröffentlichten Umfrage vertreten 75 Prozent der Befragten diese Auffassung. Nur 18 Prozent geben an, dass der Nato-Partner Türkei weiter eine Demokratie bleiben werde. mehr »
Ankara nach EU-Gesprächen nicht zu Zugeständnissen bei Inhaftierungen bereit
25.07.2017
Im Konflikt mit Deutschland zeigt die Türkei keine Bereitschaft zum Einlenken. Präsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte am Dienstag "Drohungen" mit einem angeblichen Rückzug deutscher Firmen. Außenminister Mevlüt Cavusoglu wies Kritik an der Inhaftierung von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten zurück, denen die Unterstützung von Terrororganisationen vorgeworfen wird. Die EU forderte von Ankara die Einhaltung rechtsstaatlicher Standards und lehnte eine Ausweitung der Beitrittsverhandlungen ab. mehr »
Erdogan kritisiert "Lügen" über Ermittlungen zu deutschen Firmen
25.07.2017
Im Streit um ein Ermittlungsgesuch zu deutschen Firmen hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan "Drohungen" aus Deutschland zurückgewiesen. "Was sagen sie? 'Passt auf, wir werden nicht mehr bei euch investieren, die deutschen Firmen werden sich zurückziehen'", sagte Erdogan am Dienstag in Ankara mit Blick auf Warnungen der Bundesregierung, dass die türkische Politik Auswirkungen auf die Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland haben könnte. mehr »
Gespräche von EU und Türkei über Spannungen und künftige Zusammenarbeit
25.07.2017
Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen führen die EU und die Türkei am Dienstag in Brüssel Gespräche über ihre künftige Zusammenarbeit. An einem "hochrangigen politischen Dialog" mit dem EU-Beitrittsland nehmen von türkischer Seite Außenminister Mevlüt Cavusoglu und Europaminister Ömer Celik teil. Die EU ist durch die Außenbeauftragte Federica Mogherini und Erweiterungskommissar Johannes Hahn vertreten. mehr »
Bundesregierung bringt Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen ins Gespräch
24.07.2017
In dem Konflikt zwischen der Bundesregierung und der Türkei ist Ankara in einem Punkt zurückgerudert: Die türkische Regierung zog eine Liste mit knapp 700 deutschen Unternehmen zurück, die sie der Terrorismusunterstützung verdächtigte. Innenminister Süleyman Soylu sprach gegenüber Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) von einem "Kommunikationsproblem". Die Bundesregierung erhöhte dennoch den Druck auf die Türkei, indem sie die EU-Beitrittsgespräche infrage stellte. mehr »
Türkischer Präsident warnt vor Beschädigung der Partnerschaft mit Berlin
23.07.2017
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verbittet sich die Kritik der Bundesregierung. "Niemand hat das Recht, sich in die inneren Angelegenheiten der Türkei einzumischen", sagte Erdogan am Sonntag in Istanbul mit Blick auf die Ankündigung Berlins, seine Türkei-Politik neu auszurichten. mehr »
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