Aktuelles Thema

Ansar Dine

Sortieren nach
1 1
Haager Strafgerichtshof beziffert Schaden auf 2,7 Millionen Euro
17.08.2017
Fünf Jahre nach der Zerstörung jahrhundertealter Kulturgüter im malischen Timbuktu hat der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) den Opfern eine Entschädigung in Höhe von 2,7 Millionen Euro zuerkannt. Die Richter in Den Haag ordneten am Donnerstag in einer wegweisenden Entscheidung "individuelle, kollektive und symbolische" Reparationszahlungen an die Einwohner der Wüstenstadt an. mehr »
Angeklagter Al Mahdi war geständig und hatte um Verzeihung gebeten
27.09.2016
In einer historischen Entscheidung hat die internationale Justiz einen Islamisten wegen der Zerstörung von Kulturgütern in Timbuktu verurteilt. Im ersten Prozess wegen Kriegsverbrechen im Mali-Konflikt sprach der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag am Dienstag den Islamisten Ahmad Al Faqi Al Mahdi schuldig und verhängte neun Jahre Haft. Der Angeklagte war im Prozess geständig. mehr »
Angeklagter war im Prozess um zerstörte Mausoleen geständig
27.09.2016
Wegen der Zerstörung von Kulturstätten im malischen Timbuktu ist der Islamist Ahmad Al Faqi Al Mahdi zu neun Jahren Gefängnis verurteilt worden. "Das Verbrechen, für das Sie schuldig gesprochen wurden, ist sehr schwerwiegend", sagte der Richter am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag, Raul Pangalangan, am Dienstag an Al Mahdi gerichtet. Die Kammer verurteile ihn daher zu neun Jahren Gefängnis. mehr »
Ansar-Dine-Mitglied entschuldigt sich vor Strafgerichtshof für Taten
22.08.2016
Zum Auftakt des Prozesses wegen der Zerstörung von Welterbestätten im malischen Timbuktu hat sich der angeklagte Islamist vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag schuldig bekannt. Das Mitglied der malischen Islamistengruppe Ansar Dine, Ahmad Al Faqi Al Mahdi, entschuldigte sich am Montag auch beim malischen Volk für die Zerstörungen. Er ist der erste Angeklagte am Strafgerichtshof, der sich schuldig bekannte. mehr »
Prozess wegen Zerstörung religiöser Stätten in der Wüstenstadt Timbuktu
24.03.2016
Wegen der Zerstörung jahrhunderteralter religiöser Stätten in der malischen Wüstenstadt Timbuktu muss sich ein mutmaßlicher Dschihadist vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) verantworten. Die Richter in Den Haag leiteten am Donnerstag ein Verfahren gegen den Malier Ahmad al-Faqi al-Mahdi ein. Ihm werden Kriegsverbrechen zur Last gelegt. Al-Faqi kündigte nach Angaben der Staatsanwaltschaft an, sich schuldig zu bekennen. mehr »
In Mali lebende Frau wurde 2012 schon einmal entführt
27.01.2016
Zu der Entführung einer Schweizerin in Mali hat sich eine Dschihadistengruppe mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida bekannt. Sie habe ein entsprechendes Video der Gruppe Emirat der Sahara erhalten, berichtete die mauretanische Nachrichtenagentur Al-Achbar am Dienstag. Die Gruppe fordere darin im Gegenzug für die Freilassung von Beatrice Stockly die Übergabe mehrerer inhaftierter, teils hochrangiger Gesinnungsgenossen. mehr »
Viele Ausländer unter Opfern von Anschlag auf Hotel
16.01.2016
Bei einem Dschihadistenangriff auf ein Luxushotel in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou sind mindestens 26 Menschen getötet worden, darunter viele Ausländer. Aus dem Hotel seien 126 Menschen gerettet worden, 33 davon verletzt, sagte Innenminister Simon Compaoré am Samstag nach dem Ende des zwölfstündigen Dramas. Al-Kaida im Islamischen Maghreb (Aqmi) bekannte sich zu dem Angriff. mehr »
Führendes Mitglied eines Al-Kaida-Verbündeten angeklagt
30.09.2015
Wegen der Zerstörung wertvoller Kulturstätten in der malischen Wüstenstadt Timbuktu erscheint der Anführer einer Islamistengruppe heute erstmals vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Das Verfahren gegen Ahmad Al Faqi Al Mahdi, der am vergangenen Samstag nach Den Haag überstellt wurde, beginnt um 11 Uhr. mehr »
Kämpfe gegen Islamisten nahe Gao
11.02.2013
Der internationale Militäreinsatz in Mali könnte nach den Worten von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) Jahre dauern. "Niemand kann heute sagen, ob der Einsatz in Mali ein, zwei oder drei Jahre dauern wird", sagte de Maizière dem "Tagesspiegel am Sonntag". In der Stadt Gao im Norden Malis kämpfen malische Truppen weiter gegen Islamisten. mehr »
Islamistengruppe Ansar Dine spaltet sich auf
24.01.2013
Die islamistische Gruppe im Norden Malis, Ansar Dine, hat sich aufgespalten. Die von Ansar Dine abgespaltene neue Gruppe namens Islamische Bewegung von Azawad (MIA) kündigte an, eine friedliche Lösung in dem Konflikt anzustreben. Sie wolle sich "vollkommen von jeglicher terroristischen Gruppierung distanzieren", hieß es in einer Erklärung, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Sie sei entschlossen, "alle Formen von Extremismus und Terrorismus zu bekämpfen". mehr »
Neue Splittergruppe strebt offenbar Frieden an
24.01.2013
Der Norden Malis ist seit April vergangenen Jahres unter Kontrolle mehrerer Extremisten- und Rebellengruppen. Sie unterscheiden sich durch ihre ethnische Zusammensetzung, ihre ideologische Orientierung und ihre politische Zielsetzung. Am Donnerstag spaltete sich die islamistische Gruppe Ansar Dine auf. Die neue Splittergruppe Islamische Bewegung von Azawad (MIA) zeigte sich in dem bewaffneten Konflikt im Land verhandlungsbereit. mehr »
Aktion nach UN-Beschluss zu Militäreinsatz
23.12.2012
Die im Norden von Mali herrschenden Islamisten haben begonnen, in Timbuktu die noch verbliebenen Mausoleen islamischer Heiliger zu zerstören. "In Timbuktu wird kein einziges Mausoleum bleiben, Allah mag das nicht", sagte Abu Dardar, ein Anführer der militanten Islamistengruppe Ansar Dine, der Nachrichtenagentur AFP. Versteckte Mausoleen würden aufgespürt und zerstört. mehr »
Armee soll im Norden Nigerias Massaker verübt haben
02.11.2012
Nigerias Staatschef Goodluck Jonathan hat beim Besuch von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) die Unterstützung Deutschlands und der EU im Mali-Konflikt eingefordert. Der Norden Malis dürfe nicht zur "Heimstatt des Terrorismus" werden, sagte Jonathan in Abuja. Im Nordosten Nigerias sollen Regierungssoldaten im Kampf gegen die islamistischen Rebellen der Gruppe Boko Haram über 40 junge Männer hingerichtet haben. mehr »
Mausoleum eines der Heiligen von Timbuktu angezündet
06.05.2012
Islamische Fundamentalisten haben im Norden Malis ein zum UNESCO-Weltkulturerbe zählendes Mausoleum geschändet. Mitglieder der Organisation Al-Kaida im Maghreb (AQMI) hätten mit Hilfe der Islamistengruppe Ansar Dine das Mausoleum des Heiligen Sidi Mahmud Ben Amar zerstört, sagte einer der Stellvertreter des Bürgermeisters von Timbuktu, der nicht namentlich genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur AFP. "Sie haben es angezündet." AQMI und Ansar Dine kontrollieren seit dem Militärputsch in Mali am 22. März den Norden des westafrikanischen Landes. mehr »
Einseitige Erklärung stößt international auf Ablehnung
07.04.2012
Nach ihrem Vormarsch im Norden Malis haben die Tuareg-Rebellen die Region Azawad für unabhängig erklärt. "Wir verkünden feierlich die Unabhängigkeit von Azawad, die von heute an gilt", sagte der Sprecher der Nationalen Befreiungsbewegung von Azawad (MNLA). Die Europäische Union (EU) und die Afrikanische Union (AU) lehnten die Unabhängigkeitserklärung ab. mehr »
Juppé: Bedrohung reicht von Libyen bis Nigeria
04.04.2012
Angesichts der jüngsten Entwicklungen in Mali hat die französische Regierung vor der Gründung einer "islamistischen Republik" gewarnt. Ein Teil der Rebellen im Norden habe möglicherweise vor, "das gesamte malische Staatsgebiet zu erobern, um daraus eine islamistische Republik zu machen", sagte Außenminister Alain Juppé der Nachrichtenagentur AFP. In traditionsreichen Städten wie Timbuktu wurde das Scharia-Recht verhängt. mehr »
Sortieren nach
1 1
Aktuelle Zahlen zur Wahl
Aus unserem Netzwerk
Tagesschau