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Arabische Liga

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Erdogan: Israel ein "terroristischer Staat" - Papst: Jerusalem-Status erhalten
10.12.2017
Die Proteste gegen die Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump werden schärfer: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bezeichnete Israel am Sonntag als "terroristischen Staat", der "Kinder tötet". Papst Franziskus nannte es "absolut notwendig", den derzeitigen Status von Jerusalem zu erhalten. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warf den Europäern wegen ihrer Kritik an der US-Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels "Scheinheiligkeit" vor. Weltweit dauerten die Demonstrationen gegen Trumps Entscheidung an. mehr »
Arabische Liga fordert Rücknahme der US-Entscheidung
10.12.2017
Nach der Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump hat die gemäßigte Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu weiteren Protesten gegen Israel aufgerufen. Die Palästinenser sollten die "Konfrontation aufrechterhalten und auf alle Punkte ausweiten, an denen die israelische Armee präsent ist", hieß es in dem am Samstagabend veröffentlichten Aufruf. Die Arabische Liga forderte die USA derweil zur Rücknahme ihrer umstrittenen Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels auf. mehr »
Eindringliche Warnungen aus der muslimischen Welt und dem Westen
06.12.2017
Die Pläne von US-Präsident Donald Trump zur Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt sorgen weltweit für Aufruhr und Sorge. Die Türkei lud die Mitglieder der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) für kommende Woche zu einem Sondergipfel ein, Jordanien und die Palästinenser beantragten eine Dringlichkeitssitzung der Arabischen Liga. Unter anderen China, Deutschland und Großbritannien warnten davor, am Status von Jerusalem zu rütteln. mehr »
Rhetorische Gefechte zwischen Teheran und Riad
05.12.2017
Einen Tag nach der Tötung des früheren jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh haben die Huthi-Rebellen ihre Kontrolle über die Hauptstadt Sanaa ausgedehnt. Die vom Iran unterstützten schiitischen Rebellen kontrollierten am Dienstag alle Stellungen, die zuvor von Anhängern Salehs gehalten worden waren, wie aus Sicherheitsquellen verlautete. Angesichts der neuen Luftangriffe auf Sanaa durch die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition drohte Teheran indirekt Riad. mehr »
Womöglich unmittelbar bevorstehender Schritt löst international Beunruhigung aus
05.12.2017
Der Plan von US-Präsident Donald Trump einer Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem nimmt Formen an - und sorgt weltweit für Beunruhigung. Wie in Ramallah und Amman mitgeteilt wurde, informierte Trump am Dienstag Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Jordaniens König Abdullah über seine Absicht, die Botschaft zu verlegen. Durch diesen Schritt würden die USA Jerusalem einseitig als Hauptstadt Israels anerkennen und damit die Nahost-Region wohl in eine weitere Krise stürzen. mehr »
Frankreichs Staatschef äußert Sorge in Telefonat mit US-Präsident
05.12.2017
Nach eindringlichen Warnungen vor einem Flächenbrand in Nahost hat US-Präsident Donald Trump seine Entscheidung über den künftigen Standort der US-Botschaft in Israel verschoben. Die Entscheidung werde aber in den kommenden Tagen fallen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Hogan Gidley, in Washington, nachdem eine Frist am Montag ablief. Sollte Trump die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen, droht in den Palästinensergebieten ein neuer Aufstand. mehr »
US-Präsident entscheidet über Verlegung von US-Botschaft
04.12.2017
Vor der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump über eine Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem mehren sich die Warnungen vor einem solchen Schritt: Die Arabische Liga warnte am Sonntag vor einem Aufflammen von "Fanatismus und Gewalt", sollten die USA Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen oder ihre Botschaft dorthin verlegen. Die Türkei erklärte, die Änderung des Status der Stadt wäre eine "große Katastrophe". mehr »
Weltweit Entsetzen über Attacke auf Gotteshaus in Ägypten
24.11.2017
Schwer bewaffnete Attentäter haben in Ägypten einen der schlimmsten Anschläge in der Geschichte des Landes verübt und ein Blutbad mit mindestens 235 Toten angerichtet. Die Angreifer zündeten während des Freitagsgebets in einer Moschee im Norden der Sinai-Halbinsel eine Bombe und eröffneten dann das Feuer auf die Gläubigen. Weltweit wurde das Attentat scharf verurteilt. mehr »
Binnen Tagesfrist sechs Tote und 450 Verletzte wegen Tempelberg-Konflikts
22.07.2017
Wegen der Verschärfung der Zugangskontrollen zum Jerusalemer Tempelberg hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die Beziehungen zum "Besatzerstaat Israel" eingefroren. Er verkünde im Auftrag der Palästinenserführung das "Einfrieren aller Kontakte auf allen Ebenen", bis Israel die "Maßnahmen gegen das palästinensische Volk im allgemeinen sowie Jerusalem und die Al-Aksa-Moschee im besonderen" aufhebe, sagte Abbas am Freitagabend in Ramallah. Binnen 24 Stunden wurden im Konflikt um den Tempelberg sechs Menschen getötet und 450 verletzt. mehr »
Gewalt eskaliert - Drei Palästinenser und drei Israelis getötet
22.07.2017
Der Streit über verschärfte Kontrollen am Jerusalemer Tempelberg hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die Palästinensische Autonomiebehörde setzte am Freitag ihre Beziehungen zu Israel aus. Bei Zusammenstößen nach dem Freitagsgebet wurden drei Palästinenser von israelischen Sicherheitskräften getötet und hunderte weitere verletzt. In einer Siedlung im Westjordanland erstach ein Angreifer drei Israelis. mehr »
Katar weist Vorwurf der Terrorunterstützung zurück und spricht von Bevormundung
05.06.2017
Wegen des Vorwurfs der Terrorunterstützung haben Saudi-Arabien und mehrere Verbündete ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen und weitere Sanktionen beschlossen. Sie warfen Katar am Montag vor, Terroristen zu unterstützen. Katar verwahrte sich gegen die Vorwürfe und warf vor allem Riad vor, es politisch bevormunden zu wollen. Der Schritt erfolgte rund zwei Wochen nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in Riad und löste die schwerste diplomatische Krise in der Region seit Jahren aus. mehr »
EU-Außenminister tagen zu Syrien und Jemen
03.04.2017
Die EU-Außenminister befassen sich am Montag bei ihrem Treffen in Luxemburg mit der Lage im Syrien-Konflikt. Die Minister wollen eine längerfristige Strategie verabschieden, die auch ein umfassendes Angebot für Wiederaufbau-Hilfe nach einem Ende des Konflikts umfasst. Zudem bereiten die europäischen Chefdiplomaten eine internationale Syrien-Hilfskonferenz vor, die von der EU am Mittwoch gemeinsam mit den Vereinten Nationen in Brüssel veranstaltet wird. mehr »
UN-Sondergesandter: "Sehr dicke rote Linie" überschritten
07.02.2017
Israel stößt mit dem vom Parlament beschlossenen Gesetz zur nachträglichen Legalisierung ungenehmigter Siedlungen auf palästinensischem Privatbesitz auf scharfe Kritik. Mit dem Gesetz werde eine "sehr breite rote Linie" überschritten, erklärte der UN-Sondergesandte Nikolai Mladenow am Dienstag. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sprach von einem "Angriff auf unser Volk". Die israelische Organisation Frieden jetzt warnte, mit dem Gesetz werde "Diebstahl zur offiziellen israelischen Politik". mehr »
Merkel und Schulz kritisieren US-Präsidenten - US-Gericht stoppt Abschiebungen
29.01.2017
Mit seinem Einreiseverbot für Bürger aus mehreren muslimischen Ländern hat US-Präsident Donald Trump eine Welle des Protests ausgelöst. An Flughäfen in den USA kam es am Wochenende zu Demonstrationen, weil dort Reisende wegen Trumps Dekret festgehalten wurden. Die Justiz untersagte ihrerseits Ausweisungen von Betroffenen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezog klar Stellung und warnte vor einem "Generalverdacht" gegen Muslime. mehr »
Außenamt: Maßnahme schürt Zweifel an Bekenntnis Israels zu Zweistaatenlösung
25.01.2017
Die Bundesregierung hat sich tief besorgt zu dem von Israel angekündigten massiven Siedlungsausbau geäußert. Die Pläne ließen daran zweifeln, "ob die israelische Regierung noch zu ihrem immer wieder geäußerten Bekenntnis zu einer Zweistaatenlösung steht", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Mittwoch. Die angekündigten Baupläne gingen "sowohl in der Größenordnung als auch in ihrer politischen Bedeutung" über frühere Ankündigungen hinaus. mehr »
Generalsekretär spricht von "Missachtung" des Willens der Weltgemeinschaft
25.01.2017
Die Arabische Liga hat den von Israel angekündigten Siedlungsausbau im Westjordanland scharf kritisiert. Mit den Plänen offenbare die israelische Regierung einen Ansatz der "Missachtung und Herausforderung des Willens der internationalen Gemeinschaft", erklärte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, am Mittwoch. Der Staatenbund warf der israelischen Führung zudem vor, "alle Bemühungen um eine Zweistaatenlösung zum Scheitern zu bringen". mehr »
Israelis und Palästinenser bei Treffen in Paris nicht vertreten
03.06.2016
Mit einer internationalen Konferenz in Paris hat die französische Regierung am Freitag eine neue Friedensinitiative für den Nahen Osten gestartet. Israel und die Palästinenser müssten letztlich selbst "die mutige Wahl des Friedens" treffen, sagte der französische Präsident François Hollande zum Auftakt des Treffens. Die französische Diplomatie hofft auf ein Nachfolgetreffen unter Beteiligung von Israelis und Palästinenser. mehr »
Vizeaußenminister: Teil des Kampfes gegen Terror
30.04.2016
Russland will die syrische Regierung nicht zum Stopp der Luftangriffe in Aleppo drängen. "Wir werden keinen Druck ausüben, denn die Situation in Aleppo ist Teil des Kampfes gegen die terroristische Bedrohung", sagte Vizeaußenminister Gennadi Gatilow am Samstag der russischen Nachrichtenagentur Interfax. mehr »
Medwedew in München erwartet
13.02.2016
Nach der Absichtserklärung der Syrien-Kontaktgruppe zu einer Feuerpause wird nun mit Spannung der Auftritt von Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet. "Ich erhoffe mir vom russischen Premier die Garantie, dass sich Russland an den Waffenstillstand hält", sagte der Konferenzleiter Wolfgang Ischinger der "Bild"-Zeitung. Auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht Russland "am Zug", die Luftangriffe auf Gegner von Syriens Machthaber Baschar al-Assad zu beenden. mehr »
Außenminister Cavusoglu: "Wichtiger Schritt zu Lösung der Krise"
12.02.2016
Die türkische Regierung hat die Einigung der Syrien-Kontaktgruppe auf eine rasche Feuerpause und schnelle humanitäre Hilfe in Syrien begrüßt. Die Vereinbarung sei "ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Lösung der Syrien-Krise", schrieb Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Nun gehe es darum, "die Luftangriffe einzustellen, keine Zivilisten mehr anzugreifen und Zugang für humanitäre Helfer zu gewähren". mehr »
Mehr als 50.000 Menschen vor Kämpfen in Aleppo geflohen
11.02.2016
Unter dem Eindruck anhaltender Gewalt in Syrien haben Vertreter von 17 Staaten am Donnerstag in München um eine Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland gerungen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte bei einem Treffen mit seinem US-Kollegen John Kerry, Moskau habe dazu "ziemlich konkrete Vorschläge" vorgelegt. Washington forderte eine umgehende Waffenruhe. Moskau warnte die US-geführte Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat vor einer Entsendung von Bodentruppen. mehr »
Bereits mehr als 50.000 Menschen vor Kämpfen in Aleppo geflohen
11.02.2016
Einen Tag vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz haben Vertreter von 17 Staaten und drei internationalen Organisationen am Donnerstag in der bayerischen Landeshauptstadt über eine Waffenruhe in Syrien beraten. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte bei einem Treffen mit seinem US-Kollegen John Kerry, Moskau habe dazu "ziemlich konkrete Vorschläge" vorgelegt. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) forderte "so etwas wie einen Durchbruch", Washington eine umgehende Waffenruhe. mehr »
Gespräche im Vorfeld der Sicherheitskonferenz
11.02.2016
Im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz kommen heute Abend in der bayerischen Landeshauptstadt Vertreter der Syrien-Kontaktgruppe zu neuen Gesprächen über eine Beendigung des Bürgerkriegs zusammen. Unter anderem werden US-Außenminister John Kerry, seine Kollegen aus Russland und Deutschland, Sergej Lawrow und Frank-Walter Steinmeier (SPD), sowie der Syrien-Sonderbeauftragte der UNO, Staffan de Mistura, erwartet. mehr »
Sorgen um Friedensprozess wegen bilateraler Krise
10.01.2016
Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran hat nach Angaben des UN-Sondergesandten Staffan de Mistura keine Auswirkungen auf die anstehenden Syrien-Gespräche. Beide Seiten hätten ihm versichert, dass sie den Friedensprozess weiter unterstützen, sagte de Mistura bei einem Besuch in Teheran. mehr »
Kuwait zieht Botschafter aus dem Iran ab
05.01.2016
Die Krise zwischen Saudi-Arabien und dem Iran sowie weiteren Staaten der Region hat sich ausgeweitet. Kuwait zog als fünftes Land der Region seinen Botschafter aus dem Iran ab. Unterdessen verteidigte Saudi-Arabien vor den Vereinten Nationen die Massenhinrichtung von 47 Menschen, die die schwere diplomatische Krise in der Region ausgelöst hatte. mehr »
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