Aktuelles Thema

Arabischer Frühling

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Aktivisten fordern Freilassung von inhaftiertem Anführer
11.06.2017
In Marokko sind erneut tausende Menschen für mehr soziale Gerechtigkeit auf die Straße gegangen. Die Teilnehmer der Kundgebung in der Hauptstadt Rabat forderten am Sonntag zudem die Freilassung politischer Gefangener. Die Polizei bezifferte die Zahl der Teilnehmer auf bis zu 15.000, die Organisatoren sprachen sogar von einer Million. mehr »
Argentinier wirbt für Behandlung von Hepatitis C
22.02.2017
Fußballstar Lionel Messi hat einen neuen Werbejob: Der Argentinier soll Ägypten für Medizintouristen attraktiv machen. Der Star des FC Barcelona hielt sich am Dienstag in Ägypten auf und schrieb auf seiner Facebook-Seite: "Die Behandlung von Hepatitis C rettet Leben, machen wir den Wartelisten ein Ende." Messi hatte sich von der ägyptischen Initiative Tour n'Cure anwerben lassen, die auf ihrer Website unter anderem mit der Schönheit des Landes wirbt. mehr »
Drei Verdächtige in Tunesien im Zusammenhang mit Berliner Anschlag gefasst
26.12.2016
Die Sicherheitsdienste in Tunesien warnen vor einer massenhaften Rückkehr tunesischer Dschihadisten in ihre Heimat. Wenn die Regierung diese nicht mit "außergewöhnlichen Maßnahmen" bekämpfe, drohe Tunesien zu einem neuen "Somalia" zu werden, erklärte die nationale Gewerkschaft der inländischen Geheimdienste am Sonntag. Derweil wurden acht mutmaßliche Dschihadisten in Tunesien festgenommen. Unter ihnen waren nach Behördenangaben drei Mitglieder einer "Terrorzelle" mit Verbindungen zum mutmaßlichen Berlin-Attentäter Anis Amri. mehr »
Knapper Ausgang zwischen islamischer Regierungspartei und liberaler PAM erwartet
07.10.2016
Zum zweiten Mal seit dem "Arabischen Frühling" im Jahr 2011 haben die Marokkaner am Freitag ein neues Parlament gewählt. Jüngste Umfragen sagten ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der gemäßigt islamistischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD), die seit fünf Jahren an der Spitze einer Koalitionsregierung steht, und der dem Königshaus nahestehenden liberalen Partei für Authentizität und Modernität (PAM) vorher. mehr »
Erneut Zusammenstöße bei Protesten gegen Machthaber
27.08.2016
Nach erneuten Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und der Polizei am Freitag hat Simbabwes Machthaber Robert Mugabe die Opposition gewarnt, es werde keinen Umsturz wie im Arabischen Frühling geben. Der 92-Jährige will 2018 erneut für die Präsidentschaft kandidieren, doch fordert die Opposition eine Änderung des Wahlgesetzes. Die Polizei ging in der Hauptstadt Harare mit Gewalt gegen eine Demonstration für eine Wahlrechtsreform vor. mehr »
Ministerpräsident stand seit längerem unter Druck
31.07.2016
In Tunesien hat das Parlament Regierungschef Habib Essid das Vertrauen entzogen. Mit deutlicher Mehrheit stimmten die Abgeordneten am Samstagabend für eine Absetzung des Ministerpräsidenten, der den Posten vor 18 Monaten angetreten hatte. Essid stand unter Druck, weil es seiner Regierung nicht gelang, die Wirtschaftskrise und die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Tunesien wurde außerdem immer wieder von islamistischen Anschlägen erschüttert. mehr »
Viertes Jahr in Folge neue Rekordzahl
11.05.2016
Im vergangenen Jahr haben Kriege weltweit für eine Rekordzahl von mehr als 40 Millionen Binnenvertriebenen gesorgt. Dies sei das Doppelte der Zahl der Flüchtlinge weltweit, erklärte der Generalsekretär des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), Jan Egeland, am Mittwoch. Der NRC ist Ko-Autor des Berichts des in Genf ansässigen Beobachtungszentrums für Binnenvertriebene (IDMC). Demnach war 2015 das vierte Jahr in Folge mit einer jeweils neuen Rekordzahl. mehr »
Tunesiens Regierungschef hofft auf "frischen Wind" in gemeinsamen Beziehungen
01.03.2016
Zum Abschluss seiner Maghreb-Reise hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) auch in Tunesien eine beschleunigte Abschiebung abgelehnter Asylbewerber vereinbart. In einem Pilotprojekt sollen zunächst 20 Tunesier in ihr Herkunftsland zurückgeführt werden, wie de Maizière am Dienstag in Tunis nach einem Treffen mit dem tunesischen Regierungschef Habib Essid sagte. Dabei solle zunächst eine "effektive Rückführung erprobt" werden. mehr »
Gewalt in Teheran und in Bahrain
03.01.2016
Nach der Hinrichtung des regierungskritischen schiitischen Geistlichen Scheich Nimr Baker al-Nimr in Saudi-Arabien verschärft sich der Ton zwischen den Mächten der Region. Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei warnte Riad vor der "Rache Gottes" nach der Exekution al-Nimrs und 46 weiterer Männer. Iraks oberster schiitischer Geistlicher Ayatollah Ali al-Sistani sprach von einer "Aggression". In Teheran und im Golfstaat Bahrain gab es gewaltsame Ausschreitungen. mehr »
70-Jähriger kritisiert Regierung als "völlig machtlos"
21.12.2015
Der tunesische Ex-Präsident Moncef Marzouki hat ein Jahr nach seiner Wahlniederlage eine neue Partei gegründet. Ziel der "Alirada" ("Der Wille" auf Arabisch) solle es sein, den "tunesischen Traum fortzusetzen", sagte der 70-jährige Neurologe in einem Exklusivinterview mit der Nachrichtenagentur AFP. Die derzeitige Regierung kritisierte er als "völlig machtlos" und "ohne Vision". "Ich würde noch nicht einmal sagen, dass Tunesien heute schlecht regiert wird, es wird überhaupt nicht regiert." mehr »
Norwegisches Komitee lobt Leistungen als gutes Vorbild
10.12.2015
Für seine Verdienste um die Demokratie in Tunesien ist einem Quartett aus Organisationen aus dem Land der Friedensnobelpreis verliehen worden. Geehrt wurden am Todestag von Namensgeber Alfred Nobel in Oslo der Gewerkschaftsbund UGTT, der Arbeitgeberverband Utica, die Menschenrechtsliga LTDH und die Anwaltskammer. Das norwegische Nobelpreiskomitee lobte Tunesien mit Blick auf die Flüchtlingskrise als gutes Vorbild. mehr »
Feierliche Zeremonie in Oslo
10.12.2015
Einem Quartett aus tunesischen Organisationen wird heute in Oslo für seine Verdienste um die tunesische Demokratie der diesjährige Friedensnobelpreis verliehen. Die Preisträger waren Anfang Oktober bekanntgegeben worden, die Preisverleihung findet nun am Todestag von Namensgeber Alfred Nobel statt. mehr »
Auszeichung geht in Ursprungsland von Arabischem Frühling
09.10.2015
Der diesjährige Friedensnobelpreis wird einem Bündnis tunesischer Organisationen für ihre Bemühungen zur Rettung der Demokratie verliehen: Das sogenannte Dialog-Quartett habe "mit großer moralischer Autorität entscheidend zum Aufbau einer pluralistischen Demokratie" beigetragen, begründete das Nobelpreiskomitee in Oslo seine Entscheidung. Von Tunesien ging der Arabische Frühling aus, der als bislang größte Hoffnung für eine Demokratisierung der arabischen Welt betrachtet wird. mehr »
Ministerin einen Monat nach jüngstem Anschlag in Tunis
29.07.2015
Einen Monat nach dem jüngsten extremistischen Anschlag in Tunesien hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei einem Besuch in dem nordafrikanischen Land weitere Hilfe im Kampf gegen Extremisten zugesagt. Die Gewalt habe "drastisch vor Augen geführt", vor welchen "enormen Herausforderungen" Tunesien stehe, sagte von der Leyen vor Abgeordneten in der Hauptstadt Tunis. Die Ministerin kündigte deutsche Unterstützung im Millionenumfang an. mehr »
Einschleusen von Schadsoftware über Google- und Samsung-Angebote
22.05.2015
Der US-Geheimdienst NSA soll Medienberichten zufolge Pläne für einen großangelegten Hackerangriff auf die Vertriebsplattformen für Anwendungssoftware von Google und Samsung geplant haben. Die NSA habe das Vorhaben mit Verbündeten in Großbritannien, Kanada, Neuseeland und Australien entwickelt, berichtete die Nachrichten-Website "The Intercept" am Donnerstag unter Berufung auf ein Dokument, das der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden öffentlich gemacht habe. Der Zusammenschluss der Länder sei unter dem Namen "Fünf Augen" bekannt. mehr »
Täter laut Regierung radikale Salafisten
20.03.2015
Die Attentäter von Tunis haben nach Angaben der tunesischen Regierung ein Kampftraining in Libyen erhalten. Die beiden radikalen Salafisten seien im Dezember heimlich aus Tunesien ausgereist und seien dort an Waffen ausgebildet worden, sagte Sicherheits-Staatssekretär Rafik Chelly einem Fernsehsender. Die Männer seien Mitglieder einer "Schläfer-Zelle" von Salafisten gewesen. Zu dem Anschlag hat sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannt. mehr »
Tunesische Polizei nimmt neun Verdächtige fest
19.03.2015
Einen Tag nach dem blutigen Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis hat sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu der Tat bekannt. In einer auf Islamisten-Websites verbreiteten Audio-Botschaft drohten die Extremisten zudem mit weiteren Anschlägen in Tunesien. Bei dem Angriff im Zentrum der tunesischen Hauptstadt wurden am Mittwoch ein Polizist sowie 20 ausländische Touristen getötet. Zwei Angreifer wurden von Sicherheitskräften erschossen. Am Donnerstag gaben die tunesischen Behörden die Festnahme von neun Verdächtigen bekannt. mehr »
88-Jähriger siegt klar gegen Herausforderer Marzouki
23.12.2014
Der anti-islamistische Politikveteran Béji Caïd Essebsi hat die erste freie Präsidentschaftswahl in Tunesien klar gewonnen. Wie die Wahlleitung bekannt gab, erhielt der 88-Jährige im zweiten Wahlgang am Sonntag 55,68 Prozent der Stimmen, sein Herausforderer Moncef Marzouki kam auf 44,32 Prozent. Das höchste Staatsamt in Tunesien wurde erstmals seit der Unabhängigkeit von Frankreich 1956 in freien Wahlen vergeben. mehr »
Offenbar Stichwahl um das Präsidentenamt nötig
24.11.2014
Bei der Präsidentschaftswahl in Tunesien liegt Ex-Ministerpräsident Béji Caid Essebsi nach Angaben seiner Partei in Front. "Essebsi hat nach ersten Ergebnissen einen klaren Vorsprung", verkündete sein Wahlkampfleiter in Tunis. Der Kandidat der säkularen Partei Nidaa Tounès habe "nur knapp" eine absolute Mehrheit verfehlt, fügte Mohsen Marzouk vor Journalisten hinzu. Eine Stichwahl im Dezember sei wahrscheinlich. mehr »
77-Jähriger erhält bei Wahl 81,53 Prozent der Stimmen
19.04.2014
Schon bislang war Algeriens Staatschef Abdelaziz Bouteflika der am längsten amtierende Präsident des flächenmäßig größten afrikanischen Landes, nun ist der 77-Jährige für eine vierte Amtszeit wiedergewählt: Bouteflika erhielt 81,53 Prozent der Stimmen, wie Innenminister Tayeb Belaiz mitteilte. Sein Hauptrivale, Ex-Regierungschef Ali Benflis, kam auf 12,18 Prozent. mehr »
Rund tausend Demonstranten in Sidi Bouzid
17.12.2013
Anlässlich des dritten Jahrestags des Beginns des Arabischen Frühlings sind in Tunesien rund tausend Menschen auf die Straße gegangen. Die Gewerkschaftsmitglieder und Oppositionsanhänger versammelten sich in Sidi Bouzid, wo sich am 17. Dezember 2010 der Gemüseverkäufer Mohammed Bouazizi aus Protest gegen die Beschlagnahme seines Marktstands selbst in Brand gesetzt hatte. Seine Verzweiflungstat löste die Proteste aus, die im Januar 2011 zum Sturz des langjährigen Machthabers Zine El Abidine Ben Ali führten. mehr »
Opposition plant weitere Kundgebungen
06.08.2013
In Tunesien ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen mehreren Dutzend Regierungsgegnern und Sicherheitskräften gekommen. In der Stadt Sidi Bouzid im Zentrum des Landes versuchten Demonstranten, in ein Regierungsbüro einzubrechen, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Tränengas ein, um sie daran zu hindern. Zudem feuerten die Sicherheitskräfte Warnschüsse in die Luft ab. Die Demonstranten warfen dem regionalen Gouverneur, der der islamistischen Regierungspartei Ennahda nahe steht, Unfähigkeit vor. mehr »
Ministerpräsident schließt vorzeitigen Rücktritt aus
30.07.2013
Vorgezogene Neuwahlen sollen Tunesien nach dem Willen der Regierung aus der Krise führen. In einer Sondersitzung legte das Kabinett in Tunis den 17. Dezember als Wahltermin fest, zugleich schloss Ministerpräsident Ali Larayedh einen vorzeitigen Rücktritt aus. Die einflussreiche Gewerkschaft UGTT wollte ebenfalls über die angespannte Lage in dem nordafrikanischen Land beraten. mehr »
Generalstreik in Tunis
27.07.2013
Der tunesische Oppositionspolitiker Mohamed Brahmi ist offenbar mit derselben Waffe erschossen worden wie der Regierungskritiker Chokri Belaid im Februar - und zwar angeblich von radikalen Salafisten. Diese vorläufigen Ermittlungsergebnisse machte Innenminister Lotfi Ben Jeddou publik. Während sich tausende Demonstranten an erneuten Massenprotesten beteiligten, legte ein Generalstreik die Hauptstadt Tunis lahm. mehr »
Institut erwartet nur 2,2 Prozent Wirtschaftswachstum
13.06.2013
Die Weltbank hat ihre Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum erneut nach unten korrigiert. Sie erwarte, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr nur um 2,2 Prozent wachsen werde, erklärte die Bank in Washington. Im Januar hatte sie die Prognose bereits auf 2,4 gesenkt, nachdem sie 2012 noch ein globales Wachstum von 3,0 Prozent vorhergesagt hatte. mehr »
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