Aktuelles Thema

Asylantrag

Sortieren nach
1 2 3 ... 9
81-Jähriger wollte angeblich in Ungarn Asyl beantragen
13.06.2017
Der nach Ungarn geflüchtete Holocaust-Leugner Horst Mahler ist wieder in Deutschland. Der 81-Jährige wurde am Dienstag in Begleitung deutscher Beamter von Budapest ausgeflogen, wie die zuständige Staatsanwaltschaft München II auf Anfrage bestätigte. In welcher Haftanstalt Mahler untergebracht wurde, wollte die Behörde nicht mitteilen. Der Rechtsextremist war Anfang Mai auf Grundlage eines Europäischen Haftbefehls in Ungarn festgenommen worden. mehr »
81-jähriger seit einem Monat flüchtig
15.05.2017
Der verurteilte Holocaust-Leugner und Rechtsextremist Horst Mahler ist in Ungarn festgenommen worden. Er habe am Montag telefonische Auskunft von den ungarischen Behörden zu der Festnahme erhalten, sagte Ken Heidenreich, Sprecher der Staatsanwaltschaft München II, am Montag auf Anfrage. Wie die ungarische Polizei mitteilte, erfolgte der Zugriff im an der Grenze zu Österreich gelegenen Sopron. mehr »
Außenministerium fordert deutsche Behörden zur Rücknahme der Entscheidung auf
11.05.2017
Die Türkei hat am Donnerstag das von Deutschland gewährte Asyl für türkische Soldaten scharf kritisiert. Das Außenministerium in Ankara erklärte am Donnerstag, die Entscheidung der deutschen Behörden zeige deren "Nachsicht gegenüber einer putschistischen Mentalität". Die "ehemaligen Militärs" in Deutschland unterhielten Verbindungen zur "Terrororganisation von Fethullah Gülen". mehr »
Kanzlerin: Für Todesstrafe darf hierzulande nicht geworben werden
09.05.2017
Die Bundesregierung wird nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht zulassen, dass in Deutschland für die Einführung der Todesstrafe in der Türkei geworben wird. Zwar gebe es noch keine konkreten Anfragen, sagte Merkel am Dienstag im WDR. Die Frage sei aber nicht völlig hypothetisch, "denn das Thema ist in der Türkei diskutiert worden". mehr »
Ermittler sehen Anhaltspunkte für "fremdenfeindlichen Hintergrund"
27.04.2017
Ein offenbar fremdenfeindlich gesinnter Bundeswehrsoldat ist unter dem Verdacht festgenommen worden, einen Anschlag geplant zu haben. Der aus Offenbach stammende 28-Jährige soll sich monatelang unter falschem Namen als syrischer Flüchtling ausgegeben haben, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Donnerstag mitteilte. Zudem wird ein 24-jähriger Student verdächtigt, in mögliche Anschlagsplanungen eingebunden gewesen zu sein. Beide kamen in Untersuchungshaft. mehr »
Behörden sollen Einhaltung von EU-Auflagen garantieren
11.04.2017
Ungarn steht international massiv wegen seines Umgangs mit Flüchtlingen in der Kritik: Die Bundesregierung will nun nur noch Flüchtlinge in das osteuropäische Land zurückschicken, wenn die Regierung in Budapest die Einhaltung von EU-Standards garantiert, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl sieht darin faktisch einen "Abschiebestopp" und fordert weitere Schritte gegen Ungarn. mehr »
Bamf: Zahl der Anträge seit Putschversuch deutlich gestiegen
15.03.2017
Die Zahl der Asylanträge von Türken steigt: Seit Anfang des Jahres haben nach Behördenangaben mehr als 1100 Schutzsuchende aus der Türkei in Deutschland Asyl beantragt. Allein im Januar und Februar verzeichnete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) insgesamt 1151 türkische Asylanträge, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben) berichteten. Seit dem Putschversuch in der Türkei im August 2016 sei die Zahl der Asylanträge aus der Türkei deutlich gestiegen. mehr »
EuGH: Visa für Asylanträge wären neue Flüchtlingspolitik
07.03.2017
EU-Staaten müssen in ihren Auslandsbotschaften keine sogenannten humanitären Visa ausstellen, damit Flüchtlinge hier einen Asylantrag stellen können. Dies entschied am Dienstag der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Demnach steht es den Staaten frei, ihre Einreisevisa nach nationalem Recht zu vergeben. Visa zum Zweck eines Asylantrags würden zudem die gesamte EU-Flüchtlingspolitik beeinträchtigen. (Az: C-638/16 PPU) mehr »
EuGH entscheidet über "humanitäre Visa" für Flüchtlinge
07.03.2017
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entscheidet am Dienstag (9.30 Uhr), ob die Auslandsbotschaften von EU-Staaten "humanitäre Visa" erteilen müssen, damit Flüchtlinge in Europa einen Asylantrag stellen können. Ein Rechtsgutachter des EuGH hatte im Februar für eine entsprechende neue Flüchtlingspolitik der EU-Staaten plädiert, auch um so kriminellen Schleusern das Wasser abzugraben. mehr »
Hunderte Menschen demonstrieren an Münchner Flughafen gegen Sammelabschiebung
23.02.2017
Ungeachtet der Kritik von Politikern und Flüchtlingsgruppen sind weitere 18 Afghanen in ihr Heimatland zurückgebracht worden. Die am Mittwochabend in München gestartete Maschine mit den abgeschobenen Männern landete am frühen Donnerstagmorgen in Kabul, wie das Bundesinnenministerium bestätigte. Die Asylverfahren von Flüchtlingen in Deutschland dauern unterdessen immer länger, was aus der Regierungsantwort auf eine Anfrage der Linken hervorgeht. mehr »
Linken-Abgeordnete Jelpke verweist auf hohe Anerkennungsquoten
23.02.2017
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) braucht immer länger, um Asylverfahren abzuschließen. Im vierten Quartal 2016 dauerte es im Schnitt 8,1 Monate, bis über einen Asylantrag entschieden wurde, wie aus einer AFP am Donnerstag vorliegenden Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervorgeht. Im gesamten Vorjahr lag die Dauer bei 7,1 Monaten. Die Linken-Innenexpertin Ulla Jelpke wies auf die hohen Anerkennungsquoten hin. mehr »
Kabinett beschließt "Gesetz zur Durchsetzung der Ausreisepflicht"
22.02.2017
Die Bundesregierung drückt bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aufs Tempo: Das Kabinett beschloss am Mittwoch das "Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht", wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) mitteilte. Die Neuregelung sieht unter anderem einen erweiterten Zugriff auf Handydaten von Flüchtlingen und Verschärfungen bei der Abschiebehaft vor. De Maizière hofft auf eine zügige Verabschiedung im Bundestag. Flüchtlingsgruppen kritisierten den Entwurf. mehr »
Migranten gelangen mit Hilfe von Drahtschneidern durch meterhohen Zaun
20.02.2017
Mehrere hundert Flüchtlinge haben die Grenzbefestigungen zur spanischen Exklave Ceuta an der Grenze zu Marokko gestürmt: "Von rund 700 sind 356 durchgekommen", sagte ein Behördenvertreter am Montagmorgen nach der nächtlichen Aktion. Den Flüchtlingen gelang es demnach, mit Hämmern und Drahtschneidern die Tore an der sechs Meter hohe und mit messerscharfem Nato-Draht bewehrte Befestigungsanlage zu durchbrechen. Erst am Freitag waren knapp 500 Migranten nach Ceuta durchgekommen. mehr »
Migranten überwinden sechs Meter hohe Absperrung
20.02.2017
Rund 300 Flüchtlinge haben in der Nacht zum Montag die spanische Exklave Ceuta an der Grenze zu Marokko gestürmt. Dies teilten die spanischen Behörden mit. Erst am Freitag hatten mehrere hundert Flüchtlinge die sechs Meter hohe und mit messerscharfem Nato-Draht bewehrte Absperrung überwunden. Auf Fernsehbildern örtlicher Medien waren dutzende Migranten zu sehen, die sich über ihre Ankunft in Ceuta freuten und "Ich bin in Europa" riefen. mehr »
Mehrere Verletzte unter Schutzsuchenden und Sicherheitskräften
17.02.2017
Mehrere hundert Flüchtlinge haben am Freitagmorgen die Absperrung zu der spanischen Exklave Ceuta in Marokko überwunden. Rettungskräfte berichteten im Internetdienst Twitter unter Berufung auf die Polizei in Ceuta von rund 500 Menschen, denen der Eintritt in die Stadt gelungen sein könnte. Die Polizei selbst sprach von "mehreren hundert" Flüchtlingen in der Exklave. Einige der Schutzsuchenden sowie mehrere Vertreter der Sicherheitskräfte wurden demnach verletzt. mehr »
Organisation beklagt Zunahme von Folter und willkürlichen Festnahmen
13.02.2017
Inmitten der Debatte über sichere Herkunftsstaaten in Nordafrika wirft Amnesty International den Sicherheitskräften Tunesiens eine Rückkehr zu "brutalen Methoden der Vergangenheit" vor. In einem am Montag veröffentlichten Bericht beklagt die Menschenrechtsorganisation, die tunesischen Sicherheitskräfte griffen im Zuge des geltenden Ausnahmezustands bei der Terrorbekämpfung in "beunruhigendem Maße" wieder auf Methoden wie Folter und willkürliche Festnahmen zurück. mehr »
Neue Gesetze: Das ändert sich ab Februar 2017
03.02.2017
Ausländerdaten werden stärker erfasst, Beatme bekommen mehr Geld und neue Bußgelder drohen bei der Beförderung von Rollstuhlfahrern. mehr »
Ankara warnt Berlin vor Schutz für Offiziere
30.01.2017
Vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Türkei sorgen die Asylgesuche dutzender türkischer Offiziere in Deutschland für Streit. Der türkische Verteidigungsminister Fikri Isik forderte am Montag Deutschland zur Ablehnung aller Asylanträge auf. Die Bundesregierung betonte dagegen, die Entscheidung liege allein bei den zuständigen Asylbehörden. Scharfe Kritik am Besuch Merkels in Ankara kam derweil vom türkischen Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu. mehr »
Haftbefehl gegen in Neuss gefassten Mann erlassen
22.01.2017
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat einen mutmaßlichen Komplizen eines in Wien gefassten Terrorverdächtigen festgenommen. Gegen den in Neuss gefassten 21-Jährigen wurde Haftbefehl wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat erlassen, wie ein Sprecher des Landeskriminalamts in Düsseldorf am Sonntag mitteilte. Das Magazin "Focus" berichtete unter Berufung auf Justizkreise, der in Neuss gefasste Mann habe einen Anschlag auf Polizisten und Bundeswehrsoldaten in Deutschland geplant. mehr »
Jedes dritte große Unternehmen beschäftigt bereits Flüchtlinge
19.01.2017
Bei der Verteilung von Flüchtlingen auf Bundesländer und Kommunen sollte die Situation auf dem Arbeitsmarkt stärker berücksichtigt werden: Längst nicht immer wohnten Flüchtlinge dort, wo Arbeitskräfte fehlten, erklärte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Donnerstag in Köln. mehr »
UN-Sprecher rechnet aber nicht mit Rückkehr zum Dublin-System im Winter
12.01.2017
Die Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge schon bald wieder Asylbewerber nach Griechenland abschieben. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) gebeten, die Übernahmeersuchen an Griechenland nur noch bis zum 15. März auszusetzen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Damit folgt die Bundesregierung einer Empfehlung der EU-Kommission zur Rückkehr zum sogenannten Dublin-System. mehr »
Ausweitung der Abschiebehaft und elektronische Fußfessel für Gefährder
10.01.2017
Ausweitung der Abschiebehaft und elektronische Fußfessel für Gefährder, das sind nur zwei der Kernpunkte, auf die sich De Maizière und Maas einigten. mehr »
Herrmann fordert schärfere Abschiebepraxis bei Gefährdern
08.01.2017
In Deutschland leben einem Pressebericht zufolge derzeit 224 Gefährder mit ausländischer Staatsangehörigkeit, von denen 62 sofort abgeschoben werden müssten. Bei ihnen sei der Asylantrag abgelehnt worden, berichtete die Zeitung "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Bundesinnenministerium. Die 62 seien ausreisepflichtig, ihre Abschiebung sei aber wegen fehlender gültiger Ausweise oft schwierig. Dem Bundeskriminalamt sind laut "WamS" rund 550 Gefährder bekannt, von denen sich derzeit aber nicht alle in Deutschland aufhalten. mehr »
Schauspieler Mujic: "Meine Kinder hatten seit drei Tagen fast nichts zu essen"
06.01.2017
Der bosnische Schauspieler Nazif Mujic, preisgekrönter Berlinale-Star des Jahres 2013, hat aus Geldnot seinen Silbernen Bären verkauft. Die Entscheidung zum Verkauf des Schauspielpreises sei ihm "sehr schwer" gefallen, sagte der verarmte Darsteller am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Meine Kinder hatten aber seit drei Tagen fast nichts zu essen." Er müsse auch Schulden beim Elektrizitätswerk und bei einem Lebensmittelhändler abbezahlen. mehr »
Ermittler: 26-jähriger Tunesier hatte kurz vor Berliner Anschlag Kontakt zu Amri
03.01.2017
Die Bundesanwaltschaft hat einen möglichen Helfer des mutmaßlichen Berlin-Attentäters Anis Amri im Visier. Die Unterkunft von Amris Kontaktperson in einem Berliner Flüchtlingsheim sei am Dienstag durchsucht worden, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Abend mit. Der 26-jährige Tunesier stehe im Verdacht, von Amris Anschlagsplänen gewusst und ihm dabei möglicherweise geholfen zu haben. Auch die Berliner Unterkunft einer anderen Amri-Kontaktperson wurde durchsucht. mehr »
Sortieren nach
1 2 3 ... 9
Anzeige
Anzeige
Aus unserem Netzwerk
Anzeige
Börse
Name Letzter %
DAX    
MDAX    
TecDAX    
Nikkei 225    
Anzeige
Tagesschau