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Atommüll

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Union, SPD und Grüne bringen Gesetz zur Suche von Atommüll-Endlager ein
08.03.2017
Union, SPD und Grüne bringen am Mittwoch gemeinsam einen Gesetzentwurf zur Suche eines Endlagers für Atommüll in den Bundestag ein. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) stellt den Entwurf zusammen mit Vertretern der drei Fraktionen vor (12.00 Uhr). Bis zum Jahr 2031 soll demnach auf Grundlage eines wissenschaftsbasierten und transparenten Verfahrens ein Endlagerstandort gefunden werden. mehr »
26 Castoren sollen in Zwischenlager bei Kraftwerken – Weiterer radioaktiver Abfall aus Frankreich soll nach Ahaus
26.01.2017
Die Rückholung des deutschen Atommülls aus französischen und englischen Wiederaufarbeitungsanlagen beginnt einem Medienbericht zufolge nicht vor dem Jahr 2019. Das berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Donnerstag unter Berufung auf eine Antwort des Bundesumweltministeriums auf Anfrage der Grünen. 26 Castorbehälter aus La Hague und Sellafield sollen nach ihrer Rückführung demnach in den Zwischenlagern an den Atomkraftwerken Philippsburg, Brokdorf, Biblis und Isar gelagert werden. mehr »
Kraftwerksbetreiber sollen bis zu 23,6 Milliarden Euro in Fonds einzahlen
19.10.2016
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Gesetzentwurf zur Regelung der Entsorgungskosten für Atomkraftwerke und Atommüll gebilligt. Die Ministerrunde stimmte in Berlin für den von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vorgelegten Plan, wonach der Bund sämtliche Kosten für die dauerhafte Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle übernimmt, sofern die Akw-Betreiber insgesamt 23,556 Milliarden Euro überweisen. mehr »
Experten übergeben Abschlussbericht - Vorsitzender fordert faire Diskussion
05.07.2016
Die Übergabe des Abschlussberichts der Endlager-Kommission mit Empfehlungen zur Suche nach einem sicheren Aufbewahrungsort für hochradioaktiven Atommüll hat am Dienstag in Berlin zu scharfen Reaktionen geführt. Während Atomkraftgegner und Umweltschützer von einem "Scheitern auf ganzer Linie" sprachen, forderte der Kommissions-Co-Vorsitzende Michael Müller (SPD) eine sachlichen Diskussion über die Vorschläge. mehr »
Endlager-Kommission legt Empfehlungen für Lagerung von Atommüll vor
05.07.2016
Nach rund zweijähriger Arbeit legt die Endlager-Kommission am Dienstag ihren Abschlussbericht mit Empfehlungen zur Lagerung von hochradioaktiven Atommüll vor (12.00 Uhr). Das beim Bundestag angesiedelte Gremium sollte sich etwa mit Sicherheitsanforderungen für ein Endlager befassen und Empfehlungen für den Gesetzgeber vorbereiten. mehr »
BUND wirft dem Freistaat Verweigerungshaltung vor
29.06.2016
Die Rolle Bayerns bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll sorgt für Kontroversen. Landesumweltministerin Ulrike Scharf (CSU) schloss in der "Passauer Neuen Presse" vom Mittwoch einen Standort im Freistaat kategorisch aus. Der Umweltverband BUND warf der bayerischen Landesregierung eine Verweigerungshaltung vor. mehr »
Deutscher Atommüll soll in Bergwerk mit Rückhol-Option kommen
10.03.2016
Die Unabhängige Kommission zur Lagerung hochradioaktiver Abfälle ist sich im Grundsatz über den Weg zu einem Atommüllendlager einig. Ein neu zu errichtendes Endlagerbergwerk solle den radioaktiven Abfall aufnehmen, jedoch zugleich die Möglichkeit zur späteren Bergung des Atommülls offenlassen, sagte die Vorsitzende der Kommission, Ursula Heimen-Esser (CDU), am Donnerstag in Berlin. Die Kommission sei zuversichtlich, bis Ende Juni einen Verfahrensvorschlag für die Standortsuche vorlegen zu können. mehr »
SPD-Politiker hält Entwarnung für Konzerne für verfrüht
12.10.2015
Der Ko-Vorsitzende der Endlagerkommission des Bundestags, Michael Müller (SPD), hält eine Entwarnung für die vier großen Energiekonzerne hinsichtlich der Atomausstiegskosten für verfrüht. Die nötigen Summen besonders für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls könnten deutlich über den bisherigen Ansätzen liegen, sagte Müller der "Frankfurter Rundschau". Die Grünen kritisierten die jüngsten Äußerungen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zu dem Thema. mehr »
Schritt auch ohne Zustimmung des Freistaats möglich
23.06.2015
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) beharrt darauf, Atommüll auch in Bayern zwischenzulagern. "Bayern hat über Jahrzehnte hinweg von der Atomenergienutzung profitiert, mehr als jedes andere Bundesland", sagte Hendricks der "Welt". Sie erwarte daher, "dass Bayern sich nun auch seiner Mitverantwortung für die Lösung dieses Problems stellt". Es sei nicht zu viel verlangt, wenn der Freistaat sich mit neun Castoren an der Zwischenlagerung des Atommülls beteilige. Die ablehnende Reaktion der bayerischen Staatsregierung bezeichnete die SPD-Politikerin als "nicht angemessen". mehr »
Hendricks legt mit Betreibern abgestimmtes Konzept vor
19.06.2015
Ein Teil der Castor-Behälter mit Atommüll, die in den kommenden Jahren in Deutschland zurückerwartet werden, soll zur Zwischenlagerung nach Bayern gehen. Das sieht ein Konzept von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) vor. "Das ist ein großer Schritt voran", sagte Hendricks. Ihre Pläne sind mit den Akw-Betreibern abgestimmt. Scharfe Kritik kam von der bayerischen Landesregierung. mehr »
Geologische Befunde wecken Zweifel an Bergungskonzept
16.05.2015
Die von der Bundesregierung geplante Bergung des Atommülls aus dem maroden Bergwerk Asse in Niedersachsen droht zu scheitern. Darauf deute eine vorläufige Analyse der Probebohrungen durch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hin, berichtet die Zeitung "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Papier. Darin heiße es, dass der für die planmäßige und sichere Bergung nötige "Schacht 5" nach den bisherigen Untersuchungserkenntnissen womöglich nicht an der vorgesehenen Stelle gebaut werden kann. mehr »
Hendricks kritisiert Weigerung der Länder zu Lagerung
22.02.2015
Da sich unter den Bundesländern nicht ausreichend Freiwillige für die Zurücknahme von Castoren mit deutschem Atommüll aus dem Ausland finden, will Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) die Behälter nun bundesweit unterbringen. Sie habe vor, die Castoren "auf verschiedene Standorte in einem bundesweit ausgewogenen Verhältnis" zu verteilen, schrieb Hendricks in einem Beitrag für den "Tagesspiegel". Sie habe ihre Mitarbeiter angewiesen, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. mehr »
Worst-Case-Szenario in Papier der Bundesregierung
18.11.2014
Deutschland muss sich nach Einschätzung der Bundesregierung in den kommenden Jahrzehnten im schlimmsten Fall auf die Endlagerung von 600.000 Kubikmetern schwach- bis mittelradioaktiver Abfälle einstellen. Das geht aus dem Entwurf für einen von der EU-Kommission geforderten Nationalen Entsorgungsplan hervor, über den die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Das Bundesumweltministerium bestätigte die Zahlen. Es handle sich um eine Art Worst-Case-Szenario. mehr »
Ankündigung von Umweltminister Untersteller
23.06.2014
Fünf Castor-Behälter mit Atommüll aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague sollen im badischen Philippsburg zwischengelagert werden. Das kündigte der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) im Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung" an. Philippsburg verfüge, anders als der Alternativstandort in Neckarwestheim, über einen Schienenanschluss. mehr »
Castor-Transporte nach Gorleben werden beendet
06.07.2013
Die breit angelegte Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll kann beginnen: Der Bundesrat billigte das Standortauswahlgesetz, das ein ergebnisoffenes Verfahren vorsieht. Das Plädoyer von EU-Energiekommissar Günther Oettinger für einen Standort in Süddeutschland stieß derweil weiter auf scharfe Kritik, unter anderem von Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne). mehr »
Seehofer spricht von "überflüssigem Zwischenruf"
05.07.2013
EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat sich für ein Atommüll-Endlager in Süddeutschland ausgesprochen und damit die bayerische Landesregierung verärgert. Oettinger sagte den "Stuttgarter Nachrichten", es sei nicht sinnvoll, Atommüll in Salzstöcken wie im niedersächsischen Gorleben zu lagern, weil dort der Atommüll später unzugänglich sei. CSU-Chef Horst Seehofer sprach von einem "überflüssigen Zwischenruf" aus Brüssel, Kritik kam auch von den Grünen. mehr »
Castor-Transporte nach Gorleben werden beendet
29.06.2013
Der Bundestag hat mit großer Mehrheit den Weg für einen Neustart bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll freigemacht. Für den fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf stimmten Union, SPD, Grüne und FDP, nur die Linke votierte dagegen. Mit dem Gesetz werden auch die umstrittenen Castor-Transporte mit Atommüll in das Zwischenlager im niedersächsischen Gorleben beendet. mehr »
Kauder: Stehen vor einem Durchbruch
26.06.2013
Im Ringen um das geplante Endlager-Suchgesetz für Atommüll haben die Parteien ihre Differenzen weitgehend ausgeräumt. "Wir stehen hier vor einem Durchbruch", sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder dazu nach Fraktionsangaben in Berlin. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin äußerte sich zuversichtlich, dass der entsprechende Gesetzentwurf am Freitag im Bundestag beschlossen werden kann. mehr »
Kompromiss ermöglicht Endlagersuchgesetz
14.06.2013
Bund und Länder haben die strittige Entscheidung über weitere Zwischenlager für den restlichen deutschen Atommüll aus dem Ausland aufs kommende Jahr verschoben. Erst im Januar 2014 solle über drei Standorte entschieden werden, sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) nach Gesprächen der Länderchefs mit Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßte die Einigung als "Durchbruch". mehr »
Treffen des Umweltministers mit Unternehmen am Mittwoch
22.04.2013
Auf der Suche nach einem Zwischenlager für deutschen Atommüll verhandelt Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) in der kommenden Woche mit den vier Betreiberfirmen von Atomkraftwerken. Das Bundesumweltministerium bestätigte einen Vorabbericht des Nachrichtenmagazins "Focus", wonach sich Altmaier am Mittwoch mit Vertretern der Unternehmen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall zusammensetzen will. mehr »
Altmaier geht wegen Castor-Transporten auf Industrie zu
10.04.2013
Die Atomindustrie wehrt sich gegen eine Übernahme zusätzlicher Kosten durch die vergleichende Untersuchung möglicher Endlager-Standorte für Atommüll. Das Deutsche Atomforum erklärte in Berlin, die Akw-Betreiber stünden zwar zu ihrer gesetzlichen Verpflichtung, "ihren Anteil des notwendigen Aufwandes" für ein Atommüll-Endlager zu tragen. "Für die Übernahme zusätzlicher Kosten durch die Betreiber infolge alternativer Standortuntersuchungen" gebe es jedoch "nach unserer rechtlichen Auffassung keine Grundlage". mehr »
Atommüll soll aus marodem Endlager geholt werden
23.02.2013
Niedersachsens neuer Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zeigt sich in der Debatte über ein neues Endlagersuchgesetz offen für vorbehaltlose Verhandlungen mit dem Bund und den anderen Ländern. "Wir werden über jeden Vorschlag reden, der uns auf den Tisch gelegt wird." mehr »
Opposition vermisst Grundlage für Konsensgespräch
05.10.2012
Die parteiübergreifenden Gespräche über die Suche nach einem Endlager für Atommüll drohen zu scheitern. SPD und Grüne sagten eine geplante Verhandlungsrunde mit Umweltminister Peter Altmaier (CDU) unter Protest ab. SPD-Chef Sigmar Gabriel und Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin warfen dem Minister vor, keinen verhandlungsfähigen Gesetzentwurf vorgelegt und eigenmächtig das Verhandlungsformat geändert zu haben. mehr »
Umweltminister Birkner: "Jetzt sind andere dran"
06.09.2012
Niedersachsen sperrt sich gegen weitere Castor-Transporte in das Zwischenlager nach Gorleben. Sein Bundesland habe den gesamten deutschen Atommüll aus ausländischen Wiederaufbereitungsanlagen eingelagert, sagte Umweltminister Birkner (FDP) der "Financial Times Deutschland" - jetzt seien "auch mal andere dran". Die restlichen 26 Castoren aus dem britischen Sellafield und dem französischen La Hague könnten entweder in Süddeutschland oder in einem Zwischenlager in Schleswig-Holstein deponiert werden. mehr »
Atommüll
22.08.2012
Animation mit Infos zu Standorten von Atommüll-Zwischenlagern in Deutschland. mehr »
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