Aktuelles Thema

Atomreaktor

Sortieren nach
1 2
Nach Katastrophe von Fukushima landesweit fünf Reaktoren in Betrieb
06.06.2017
Mehr als sechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima ist in Japan ein weiterer Nuklearreaktor wieder ans Netz gegangen. Wie der Betreiberkonzern Kansai Electric Power mitteilte, wurde im Atomkraftwerk Takahama rund 350 Kilometer westlich der Hauptstadt Tokio am Dienstag der Reaktor Nummer drei wieder hochgefahren. In der Anlage war bereits im Mai nach einem Gerichtsentscheid Reaktor Nummer vier wieder in Betrieb genommen worden. mehr »
Proteste vor Gerichtsgebäude
28.03.2017
Ein Berufungsgericht in Japan hat die Wiederinbetriebnahme zweier Atomreaktoren genehmigt. Die Reaktoren 3 und 4 des Atomkraftwerks Takahama in der Präfektur Fukui dürften wieder ans Netz gehen, urteilte das Oberste Gericht in Osaka am Dienstag. Das Urteil ist ein Sieg für Ministerpräsident Shinzo Abe. mehr »
Verwaltungsrat stimmt Vereinbarung über Entschädigung zu
24.01.2017
Der französische Stromkonzern EDF hat einen ersten wichtigen Schritt hin zur Schließung des Pannen-Atomkraftwerks Fessenheim gemacht. Der EDF-Verwaltungsrat billigte am Dienstag nach Konzernangaben eine Entschädigungsvereinbarung mit dem französischen Staat. Damit rückt ein Entzug der Betriebserlaubnis für Frankreichs älteste Atomreaktoren näher. Das Bundesumweltministerium begrüßte die Entscheidung. Umweltschützer zeigten sich allerdings vorsichtig - zumal der konservative Präsidentschaftsfavorit François Fillon an Fessenheim festhalten will. mehr »
Grüne kritisieren Entscheidung für zwei neue Atomreaktoren
15.09.2016
Die britische Regierung hat nach einigem Zögern grünes Licht für das umstrittene Akw-Projekt Hinkley Point C gegeben. Das neue Atomkraftwerk im Südwesten Englands solle gebaut werden, erklärte Energieminister Greg Clark am Donnerstag in London. Dabei solle mit neuen Maßnahmen für eine "erhöhte Sicherheit" gesorgt werden. Von den Grünen kam umgehend scharfe Kritik an der Entscheidung der britischen Regierung. mehr »
Startschuss für russisch-iranisches Gemeinschaftsprojekt
10.09.2016
Russland und der Iran haben am Samstag mit dem Bau zweier Atomreaktoren im südiranischen Buschehr begonnen. Die Errichtung der beiden Meiler mit einer Leistung von jeweils 1000 Megawatt werde zehn Jahren in Anspruch nehmen und zehn Milliarden Dollar (8,9 Milliarden Euro) kosten, sagte der iranische Projektleiter Mahmud Dschafari, bei der Grundsteinlegung. mehr »
Französischer Stromkonzern für umstrittenes Großprojekt in England
29.07.2016
Der Verwaltungsrat des französischen Stromkonzerns EDF hat dem umstrittenen Bau von zwei Atomreaktoren im britischen Hinkley Point zugestimmt. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. EDF soll mit dem chinesischen Konzern CGN in Hinkley Point zwei Reaktoren bauen. Die britische Regierung will ihre Entscheidung darüber im Herbst treffen. mehr »
Verwaltungsrat kommt Donnerstag zusammen
22.07.2016
Nach langem Zögern will der französische Stromkonzern EDF nun kommende Woche endgültig eine Entscheidung zum umstrittenen Bau zweier Atomreaktoren im britischen Hinkley Point treffen. Der Verwaltungsrat werde am Donnerstag zusammenkommen, auf der Tagesordnung stehe die "endgültige Investitionsentscheidung" in Sachen Hinkley Point, teilte EDF am Donnerstagabend mit. Der Bau des Kernkraftwerks ist auch innerhalb des Konzerns umstritten. mehr »
Noch keine endgültige Entscheidung über umstrittenes EDF-Projekt Hinkley Point
30.06.2016
Das Brexit-Votum erschwert nach Auffassung der französischen Regierung den umstrittenen Bau von zwei Atomreaktoren im britischen Hinkley Point. Die Umsetzung des Großprojekts durch den französischen Stromkonzern EDF werde durch das Votum der Briten für einen EU-Austritt "schwieriger" und "komplizierter", sagte Frankreichs Finanzminister Michel Sapin am Mittwochabend dem britischen Sender BBC. mehr »
Schaden nach automatischer Abschaltung wieder behoben
16.06.2016
Im umstrittenen belgischen Atomkraftwerk Tihange rund 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt soll der am vergangenen Freitag ausgefallene Reaktor 2 ab Donnerstagnachmittag wieder Strom liefern. Gegen 16.00 Uhr wolle der Kraftwerkbetreiber den Meiler wieder ans Netz anschließen, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Die erneute Inbetriebnahme war zuvor mehrmals verschoben worden. mehr »
Anlage in Yongbyon war vor neun Jahren vom Netz genommen worden
06.06.2016
Nordkorea hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) womöglich seinen Atomreaktor mit der Kapazität zur Plutonium-Anreicherung wieder hochgefahren. Seine Behörde habe "Hinweise auf Aktivitäten" an dem Fünf-Megawatt-Reaktor in Yongbyon erhalten; die Anlagen zur Plutonium-Anreicherung zum Bau von Atomwaffen seien offenbar ausgeweitet worden, erklärte IAEA-Chef Yukiya Amano am Montag beim IAEA-Gouverneursrat in Wien. mehr »
Peter plädiert für EU-Atomgipfel zur Neubewertung atomarer Risiken
05.03.2016
Nach Bekanntwerden eines gravierenden Störfalls im elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim vor zwei Jahren hat Grünen-Chefin Simone Peter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich auf EU-Ebene für eine Abschaltung aller alten Atomkraftwerke in Grenznähe einzusetzen. Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, forderte von Frankreichs Präsident François Hollande die sofortige Abschaltung der grenznahen Atomkraftwerke Fessenheim und Cattenom. mehr »
Washington rechnet mit "direkter Bedrohung" durch Atomrakete
09.02.2016
Das kommunistische Nordkorea hat nach Erkenntnissen des US-Geheimdiensts den Atomreaktor Yongbyon mit der Möglichkeit zur Produktion von Plutonium wieder hochgefahren. Aus dem Reaktor könne in "wenigen Wochen oder Monaten" Plutonium verfügbar sein, erklärte US-Geheimdienstkoordinator James Clapper am Dienstag. Die Führung in Pjöngjang habe beschlossen, eine Atomrakete zu entwickeln, mit der sie "die USA direkt bedrohen" könne. mehr »
Immer wieder Probleme mit veraltetem Meiler
25.12.2015
In Belgien ist erneut ein umstrittener Atomreaktor wegen einer Panne vom Netz genommen worden. Wie der Betreiber Electrabel mitteilte, wurde im Reaktor Doel 3 bei Antwerpen ein Wasserleck an einem Generator im nicht-nuklearen Bereich der Anlage entdeckt. Um den Schaden reparieren zu können, sei der Reaktor in der Nacht abgeschaltet worden, sagte ein Sprecher der belgischen Nachrichtenagentur Belga. mehr »
Versoger EDF will Reaktorbestand bis 2055 erneuern
23.10.2015
Der französische Energieversorger EDF plant den Bau von "mehreren Dutzend" neuen Atomreaktoren in Frankreich. Damit solle der bisherige Bestand an Atomkraftwerken erneuert werden, teilte der Chef des Staatskonzerns, Jean-Bernard Lévy, mit. Ab frühestens 2028 sollen demnach in Frankreich "neue Modelle" des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) gebaut werden. Sie sollen bis etwa 2055 die aktuelle Generation von Reaktoren ersetzen. Laut Lévy sollen insgesamt 30 bis 40 der vom französischen Atomkonzern Areva entwickelten EPR gebaut werden. mehr »
Viereinhalb Jahre nach Kraftwerkskatastrophe von Fukushima
15.10.2015
Viereinhalb Jahre nach der Kraftwerkskatastrophe von Fukushima ist in Japan ein zweiter Atomreaktor wieder ans Netz gegangen. Im Kraftwerk Sendai rund tausend Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tokio sei der zweite Reaktor am Vormittag hochgefahren worden, teilte der Betreiber Kyushu Electric Power mit. In der Anlage war bereits Mitte August der erste Reaktor wieder angefahren worden. mehr »
Plutonium-Produktion für Bau von Atombombe möglich
15.09.2015
Nordkorea hat nach eigenen Angaben den Atomreaktor in Yongbyon wieder in Betrieb genommen, der 2007 heruntergefahren worden war. Der Direktor des staatlichen Instituts für Atomenergie, dessen Name nicht genannt wurde, sagte der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA, der Atomkomplex von Yongbyon mit seinem Fünf-Megawatt-Reaktor habe wieder seinen "normalen Betrieb" aufgenommen. Die Anlage kann nach Experteneinschätzung im Jahr bis zu sechs Kilogramm Plutonium produzieren, was für den Bau einer Atombombe ausreichen würde. mehr »
Ein Reaktor von Anlage Sendai auf Kyushu läuft
14.08.2015
Nach zwei Jahren ohne Atomenergie produziert ein Atomreaktor in Japan nun erstmals wieder Strom. Alle Atomanlagen waren nach der verheerenden Atomkatastrophe von Fukushima im März 2011 schrittweise abgeschaltet worden. mehr »
Sendai 1 soll am Dienstag hochgefahren werden
10.08.2015
Erstmals seit zwei Jahren soll in Japan wieder ein Atomreaktor in Betrieb gehen. Der Reaktor 1 des Atomkraftwerks Sendai solle am Dienstag hochgefahren werden und ab Freitag Strom erzeugen, kündigte die Betreiberfirma Kyushu Electric Power an. Bis Anfang September solle dann der 31 Jahre alte Reaktor, der knapp 1000 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tokio liegt, die volle Produktionskapazität erreichen. mehr »
Regierungschef kündigt erste Ausschreibung für 2016 an
24.05.2015
Tschechien will vier neue Atomanlagen bauen. Regierungschef Bohuslav Sobotka kündigte im südöstlichen Dukovany an, dass die Ausschreibung für den ersten Reaktor Ende kommenden Jahres erfolgen könnte. Der Reaktor soll demnach in Dukovany gebaut werden. Für die drei weiteren Reaktoren nannte er keinen Ausschreibungszeitpunkt. Sobotka sprach von einer "Schlüsselentscheidung" für die Zukunft des tschechischen Energiesektors. mehr »
Gewinn bricht im ersten Quartal 2015 ein
28.04.2015
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall streicht 1000 Arbeitsplätze und nimmt zwei Atomreaktoren deutlich früher vom Netz als geplant. Das Unternehmen müsse weiterhin Kosten senken, erklärte Vattenfall-Chef Magnus Hall zur Begründung in Stockholm. Die Reaktoren Ringhals 1 und 2 an der Westküste Schwedens würden wegen mangelnder Rentabilität und zu hoher Kosten früher abgeschaltet, teilte der Konzern mit. mehr »
Atomreaktoren in Doel und Tihange stehen still
26.02.2015
Die in zwei belgischen Atomreaktoren entdeckten Risse sind größer und zahlreicher als bislang angenommen. Dies teilten der Betreiber Electrabel und die belgische Atomaufsicht AFCN unter Berufung auf genauere Untersuchungen mit. mehr »
Putin: Bau von 25 Atomreaktoren in Indien möglich
10.12.2014
Angesichts der Spannungen mit dem Westen will Russland mehr Energie nach Asien liefern. Moskau wolle für die asiatischen Märkte ein "verlässlicher Energielieferant" sein, sagte Präsident Wladimir Putin vor einem Besuch in Indien der Nachrichtenagentur Press Trust of India. Historisch betrachtet liefere Russland zwar vorrangig Energie in den Westen. Der Verbrauch in Europa wachse aber "zu langsam", dafür stiegen die "Risiken" bei der Durchleitung von Gas sowie durch Politik und Behörden. mehr »
Bau soll nun erst 2017 in Betrieb gehen
19.11.2014
Der Bau eines Atomreaktors der neuen Generation im nordfranzösischen Flamanville verzögert sich weiter. Der Europäische Druckwasserreaktor (EPR) am Ärmelkanal werde nun voraussichtlich erst 2017 in Betrieb gehen, teilte der französische Stromkonzern EDF in Paris mit. Der Reaktorbauer Areva habe "Schwierigkeiten" bei der Lieferung bestimmter Teile der Anlage. mehr »
Anlage in Yongbyon könnte Plutonium liefern
05.09.2014
Nordkorea hat seinen jahrelang stillgelegten Atomreaktor Yongbyon nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) offenbar wieder in Betrieb genommen. Dies geht aus einem IAEA-Bericht hervor, der der Nachrichtenagentur AFP in Wien vorlag. Mit dem Betrieb des Reaktors wäre das isolierte Land in der Lage, Plutonium für Atomwaffen herzustellen. mehr »
Grünen-Kandidaten für Europawahl fordert Umdenken in EU
07.05.2014
Die Grünen-Spitzenkandidatin bei der Europawahl, Rebecca Harms, sieht in neuen Atomreaktoren und Fracking keine Alternative zu russischem Gas. Auch die Laufzeiten von "dreckigen Kohlekraftwerken" und Hochrisikoatomreaktoren dürften nicht verlängert werden, sagte Harms der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Sie äußerte sich mit Blick auf die Beschlüsse der Energieminister der Gruppe der sieben großen Industriestaaten (G-7) vom Dienstag. mehr »
Sortieren nach
1 2
Anzeige
Anzeige
Aus unserem Netzwerk
Anzeige
Börse
Name Letzter %
DAX    
MDAX    
TecDAX    
Nikkei 225    
Anzeige
Tagesschau