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Atomstreit

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China spricht von "Wendepunkt" in dem Konflikt
15.08.2017
Im Atomkonflikt mit den USA rückt Nordkorea offenbar vorerst von seinen Angriffsplänen auf die Umgebung des US-Außengebiets Guam ab. Er wolle das Verhalten Washingtons "noch etwas länger beobachten", sagte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un am Dienstag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. China sprach von einem "Wendepunkt" in dem Konflikt und forderte eine Rückkehr zum Dialog. mehr »
USA fordern Ende des "provokativen Verhaltens" Pjöngjangs
12.08.2017
Chinas Präsident Xi Jinping hat US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat zur Mäßigung im Atomstreit mit Nordkorea aufgefordert. Trump müsse "Worte und Taten" vermeiden, welche die ohnehin angespannte Lage auf der Koreanischen Halbinsel verschlimmerten, sagte Xi laut einem Bericht des staatlichen chinesischen Fernsehens vom Samstag. mehr »
US-Armee laut Weißem Haus zur Verteidigung Guams bereit
12.08.2017
In dem sich zuspitzenden Atomstreit mit Nordkorea hat Japan Medienberichten zufolge mit der Stationierung seines Raketenabwehrsystems begonnen. Das System werde derzeit in mehreren Städten im Westen des Landes installiert, berichtete der Rundfunksender NHK am Samstag. Auf Fernsehbildern waren Militärfahrzeuge mit entsprechendem Material zu sehen. mehr »
Peking: US-Aktion gefährdet Frieden und Stabilität in der Region
11.08.2017
China hat mit scharfer Kritik auf ein US-Marinemanöver im Südchinesischen Meer reagiert. Das Manöver der "USS John S. McCain" habe gegen chinesisches und internationales Recht verstoßen und die Souveränität und Sicherheit der Volksrepublik "ernsthaft" beeinträchtigt, erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, am Freitag. Er kündigte an, dass Peking offiziell Protest in Washington einlegen werde. mehr »
Japanische Stadt erinnert an US-Atombombenabwurf vor 72 Jahren
09.08.2017
72 Jahre nach dem US-Atombombenabwurf auf Nagasaki hat der Bürgermeister der japanischen Stadt vor einer neuen nuklearen Bedrohung gewarnt. Weltweit gehe derzeit die Angst um, "dass diese Waffen in nicht allzu ferner Zukunft tatsächlich wieder genutzt werden könnten", sagte Bürgermeister Tomihisa Taue am Mittwoch bei einer Gedenkfeier. Nagasaki müsse der "letzte Ort" bleiben, der einen Atomangriff erlitten habe. mehr »
Trump lobt Unterstützung Russlands und Chinas für neue UN-Sanktionen
06.08.2017
Im Atomstreit mit Nordkorea erhöht der wichtigste Verbündete den Druck: China stimmte im UN-Sicherheitsrat drastischen Handelssanktionen gegen Nordkorea zu und forderte das Land am Sonntag indirekt auf, seine Atom- und Raketentests zu stoppen. Durch die Strafmaßnahmen sollen die Exporteinnahmen Nordkoreas deutlich sinken. US-Präsident Donald Trump lobte Russland und China für ihre Unterstützung für den US-Resolutionsentwurf. mehr »
Moderater Amtsinhaber deutlich vor Hardliner Raisi
20.05.2017
Klarer Sieg für Irans moderaten Präsidenten Hassan Ruhani und seinen Kurs der Entspannung: Der 68-Jährige kam bei der Präsidentenwahl am Freitag auf 57 Prozent, wie die Regierung am Samstagnachmittag mitteilte. Sein konservativer Herausforderer Ebrahim Raisi erhielt lediglich 38,3 Prozent. Dies gibt Ruhani ein klares Mandat, seinen Kurs der Öffnung und des Ausgleichs fortzusetzen. mehr »
Konservative kritisieren Unregelmäßigkeiten bei Urnengang
19.05.2017
Hohe Wahlbeteiligung angesichts einer Richtungsentscheidung: Die Iraner haben am Freitag ihren Präsidenten gewählt. Der moderate Amtsinhaber Hassan Ruhani bewarb sich bei der Wahl um eine zweite Amtszeit, um seine Politik der Öffnung fortsetzen zu können. Sein konservativer Herausforderer Ebrahim Raisi warf der Regierung noch während der Abstimmung Unregelmäßigkeiten vor. mehr »
Ex-Präsident stellt sich gegen den Rat des geistlichen Oberhauptes Chamenei
12.04.2017
Irans Ex-Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich überraschend als Kandidat für die Präsidentenwahl registrieren lassen. Damit wolle er die Kandidatur seines früheren Stellvertreters Hamid Baghai "unterstützen", sagte der umstrittene Hardliner am Mittwoch im Innenministerium. Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei hatte Ahmadinedschad hingegen ausdrücklich vor einer Kandidatur gewarnt. mehr »
Sitzung inmitten der Spannungen um Atom- und Raketenprogramm des Landes
22.03.2017
Ein neuer Raketentest Nordkoreas ist offenbar fehlgeschlagen. Der Test in Wonsan im Osten des kommunistischen Landes sei wohl gescheitert, erklärten am Mittwoch das südkoreanische Verteidigungsministerium sowie die US-Armee. China rief alle Seiten zur Zurückhaltung auf. Eine Sprecherin des Außenministeriums in Peking forderte Pjöngjang und Washington auf, den eskalierenden Konflikt um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm beizulegen. mehr »
Auch Russland beteiligt sich an Reduzierung
30.11.2016
Erstmals seit acht Jahren wollen die großen Ölstaaten ihr Fördermenge reduzieren. Ab dem 1. Januar würden täglich 32,5 Millionen Barrel gefördert, 1,2 Millionen Barrel weniger als bisher, sagte der Präsident der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), der katarische Energieminister Mohammed bin Saleh al-Sada, nach einer Sitzung der Organisation am Mittwoch in Wien. mehr »
Geheimdienstkoordinator Clapper: Nordkorea wird seine Atomwaffen nicht aufgeben
26.10.2016
Der Chefkoordinator der US-Geheimdienste hat die diplomatischen Bemühungen zur nuklearen Entwaffnung der koreanischen Halbinsel für weitgehend aussichtslos erklärt. "Die Vorstellung, dass man die Nordkoreaner zu einer Entnuklearisierung bewegen kann, ist wohl hoffnungslos", sagte Geheimdienstdirektor James Clapper am Dienstag (Ortszeit) in einer Rede vor einer Denkfabrik in Washington. "Das werden sie nicht tun", sagte er. Für die nordkoreanische Führung seien die Atomwaffen ein "Faustpfand fürs Überleben". mehr »
Teheran will Handelsbeziehungen mit Europa stärken
05.09.2016
Zwei iranische Banken wollen erstmals Filialen in München eröffnen. Die iranische Zentralbank teilte am Sonntagabend während eines Besuchs der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) in Teheran mit, die Middle East Bank und die Sina Bank würden Zweigstellen in der bayerischen Landeshauptstadt eröffnen. Der Generaldirektor der Middle East Bank, Parwis Aghili, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Filiale solle bis Ende des Jahres eröffnet werden. mehr »
Wirtschaftsminister hatte Montag nach Teheran reisen sollen
01.05.2016
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) verschiebt aus gesundheitlichen Gründen seine für Montag geplante Reise in den Iran. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums informierte Gabriel am Sonntag in einem Telefonat seinen iranischen Kollegen Ali Tajebnia, dass er die Reise aufgrund einer "kurzfristigen Erkrankung" verschoben werden müsse. Einzelheiten zu Gabriels gesundheitlichen Problemen waren zunächst nicht bekannt. mehr »
Schweitzer: Deutsche Exporte legten zu Jahresbeginn kräftig zu
28.04.2016
Wenige Tage vor der Reise von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in den Iran hat der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Eric Schweitzer, Hürden bei der Finanzierung von Geschäften in dem Land beklagt. Bei den meisten europäischen Banken herrsche angesichts drohender Strafmaßnahmen in den USA "nach wie vor Zurückhaltung", sagte Schweitzer der Nachrichtenagentur AFP. Für die deutschen Unternehmen sei es deshalb weiterhin schwer, eine Finanzierung aufzutun. mehr »
Brief aus Paris, London, Washington und Berlin
30.03.2016
Nach den neuen iranischen Raketentests haben die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, sich mit dem Thema zu befassen. In einem Brief an den zuständigen spanischen UN-Botschafter Roman Oyarzun Marchesi werden die Raketentests als "provozierend und destabilisierend" bezeichnet. Nach Einschätzung der vier Länder verstoßen sie gegen die UN-Resolution 2231, mit der das Atomabkommen mit dem Iran gebilligt worden war. mehr »
US-Vizepräsident Biden kündigt Reaktion Washingtons an
09.03.2016
Trotz Warnungen der USA hat der Iran erneut zwei ballistische Raketen abgefeuert. Es habe sich um Langstreckengeschosse gehandelt, berichteten amtliche Medien am Mittwoch unter Berufung auf den stellvertretenden Kommandeur der Revolutionsgarden, General Hossein Salami. Sie hätten Ziele in rund 1400 Kilometern Entfernung getroffen und zerstört. Die Tests stießen international auf scharfe Kritik. mehr »
Sandschani soll Einnahmen aus Ölexporten unterschlagen haben
06.03.2016
Im Iran ist der Milliardär Babak Sandschani wegen Korruption zum Tode verurteilt worden. Der Unternehmer sei zusammen mit zwei Mitangeklagten wegen der Unterschlagung von Einnahmen aus Ölexporten der Straftat "Korruption auf Erden" schuldig befunden worden, teilte der Justizsprecher Gholamhossein Mohseni-Edschei am Sonntag mit. Sandschani soll bei informellen Ölverkäufen während der Sanktionszeit 2,5 Milliarden Euro in die eigene Tasche gesteckt haben. mehr »
Davutoglu begrüßt in Teheran Aufhebung der Sanktionen
05.03.2016
Teheran und Ankara wollen nach der Aufhebung der Handelssanktionen gegen den Iran den bilateralen Handel deutlich ausweiten. Der iranische Vize-Präsident Eshagh Dschahangiri sagte am Samstag nach einem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu in Teheran, sie hätten sich als Ziel gesetzt, das Handelsvolumen binnen zwei Jahren von derzeit 10 auf 30 Milliarden Dollar zu erhöhen. mehr »
Iranischer Präsident wirbt für Wirtschaft seines Landes
25.01.2016
Mit dem Abschluss milliardenschwerer Wirtschaftsverträge auf der ersten Station seiner Europareise in Italien hat Irans Präsident die Rückkehr seines Landes auf den Weltmarkt besiegelt. Der Iran gebe europäischen Investoren Zugang zur ganzen Region, warb Hassan Ruhani am Montagabend in Rom nach einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi. Dieser sagte, die geschlossenen Verträge seien "nur der Anfang auf einem langen Weg". mehr »
Irans Präsident will nach Handelsbeziehungen wiederbeleben
25.01.2016
Wenige Tage nach Aufhebung der wichtigsten Handels- und Finanzsanktionen gegen den Iran reist Staatschef Hassan Ruhani ab heute nach Italien und Frankreich. Ruhani, der in Begleitung einer großen Wirtschaftsdelegation kommt, will eine Wiederbelebung der einst regen Handelsbeziehungen mit beiden Ländern einleiten. mehr »
Ruhani will am Mittwoch Vertrag in Paris unterzeichnen
24.01.2016
Das Ende der Iran-Sanktionen beschert dem europäischen Flugzeugbauer Airbus einen Großauftrag: Teheran werde noch in dieser Woche 114 Maschinen von Airbus bestellen, kündigte der iranische Verkehrsminister Abbas Achundi am Sonntag an. Der Vertrag zwischen der Fluggesellschaft Iran Air und dem Airbus-Konzern werde am Mittwoch in Paris unterzeichnet, der letzten Station der ersten Europareise von Präsident Hassan Ruhani. mehr »
Reformer protestieren gegen Ausschluss ihrer Kandidaten
18.01.2016
Nach der Aufhebung der im Atomkonflikt verhängten Sanktionen kommt Irans Präsident Hassan Ruhani kommende Woche nach Europa. Ruhani werde vom 25. und 27. Januar zu Gesprächen nach Rom und Paris reisen, meldete das iranische Staatsfernsehen am Montag. Derweil protestierte das Reformlager im Iran gegen den Ausschluss fast all seiner Kandidaten für die Parlamentswahl Ende Februar. mehr »
Altkanzler bereitet Feld für Zeit nach Sanktionen
11.01.2016
Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) hat bei einem Gespräch mit dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif in Teheran für deutsche Firmen geworben, um Geschäfte für die Zeit nach den Sanktionen anzuschieben: Deutsche Unternehmen seien bereit, sich in allen Wirtschafts- und Industriezweigen zu engagieren, sagte Schröder einer iranischen Erklärung zufolge zu seinem Gastgeber. Sarif bekräftigte, Teheran trete "in eine neue Phase der Beziehungen zu Deutschland". mehr »
Auch französische Regierung bereitet Luftangriffe vor
07.09.2015
Der britische Premierminister David Cameron hat bekannt gegeben, dass die Luftwaffe seines Landes Ende August erstmals die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angriff. Vor dem Unterhaus in London sagte Cameron, bei dem Drohnenangriff in der Nähe von Raka am 21. August seien drei IS-Kämpfer getötet worden, zwei davon Briten. Auch die französische Regierung bereitet mögliche Luftangriffe gegen den IS in Syrien vor. Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) lehnte derweil ein militärisches Engagement Deutschlands in Syrien ab. mehr »
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