Aktuelles Thema

Atomstreit

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Moderater Amtsinhaber deutlich vor Hardliner Raisi
20.05.2017
Klarer Sieg für Irans moderaten Präsidenten Hassan Ruhani und seinen Kurs der Entspannung: Der 68-Jährige kam bei der Präsidentenwahl am Freitag auf 57 Prozent, wie die Regierung am Samstagnachmittag mitteilte. Sein konservativer Herausforderer Ebrahim Raisi erhielt lediglich 38,3 Prozent. Dies gibt Ruhani ein klares Mandat, seinen Kurs der Öffnung und des Ausgleichs fortzusetzen. mehr »
Konservative kritisieren Unregelmäßigkeiten bei Urnengang
19.05.2017
Hohe Wahlbeteiligung angesichts einer Richtungsentscheidung: Die Iraner haben am Freitag ihren Präsidenten gewählt. Der moderate Amtsinhaber Hassan Ruhani bewarb sich bei der Wahl um eine zweite Amtszeit, um seine Politik der Öffnung fortsetzen zu können. Sein konservativer Herausforderer Ebrahim Raisi warf der Regierung noch während der Abstimmung Unregelmäßigkeiten vor. mehr »
Ex-Präsident stellt sich gegen den Rat des geistlichen Oberhauptes Chamenei
12.04.2017
Irans Ex-Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich überraschend als Kandidat für die Präsidentenwahl registrieren lassen. Damit wolle er die Kandidatur seines früheren Stellvertreters Hamid Baghai "unterstützen", sagte der umstrittene Hardliner am Mittwoch im Innenministerium. Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei hatte Ahmadinedschad hingegen ausdrücklich vor einer Kandidatur gewarnt. mehr »
Sitzung inmitten der Spannungen um Atom- und Raketenprogramm des Landes
22.03.2017
Ein neuer Raketentest Nordkoreas ist offenbar fehlgeschlagen. Der Test in Wonsan im Osten des kommunistischen Landes sei wohl gescheitert, erklärten am Mittwoch das südkoreanische Verteidigungsministerium sowie die US-Armee. China rief alle Seiten zur Zurückhaltung auf. Eine Sprecherin des Außenministeriums in Peking forderte Pjöngjang und Washington auf, den eskalierenden Konflikt um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm beizulegen. mehr »
Auch Russland beteiligt sich an Reduzierung
30.11.2016
Erstmals seit acht Jahren wollen die großen Ölstaaten ihr Fördermenge reduzieren. Ab dem 1. Januar würden täglich 32,5 Millionen Barrel gefördert, 1,2 Millionen Barrel weniger als bisher, sagte der Präsident der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), der katarische Energieminister Mohammed bin Saleh al-Sada, nach einer Sitzung der Organisation am Mittwoch in Wien. mehr »
Geheimdienstkoordinator Clapper: Nordkorea wird seine Atomwaffen nicht aufgeben
26.10.2016
Der Chefkoordinator der US-Geheimdienste hat die diplomatischen Bemühungen zur nuklearen Entwaffnung der koreanischen Halbinsel für weitgehend aussichtslos erklärt. "Die Vorstellung, dass man die Nordkoreaner zu einer Entnuklearisierung bewegen kann, ist wohl hoffnungslos", sagte Geheimdienstdirektor James Clapper am Dienstag (Ortszeit) in einer Rede vor einer Denkfabrik in Washington. "Das werden sie nicht tun", sagte er. Für die nordkoreanische Führung seien die Atomwaffen ein "Faustpfand fürs Überleben". mehr »
Teheran will Handelsbeziehungen mit Europa stärken
05.09.2016
Zwei iranische Banken wollen erstmals Filialen in München eröffnen. Die iranische Zentralbank teilte am Sonntagabend während eines Besuchs der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) in Teheran mit, die Middle East Bank und die Sina Bank würden Zweigstellen in der bayerischen Landeshauptstadt eröffnen. Der Generaldirektor der Middle East Bank, Parwis Aghili, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Filiale solle bis Ende des Jahres eröffnet werden. mehr »
Wirtschaftsminister hatte Montag nach Teheran reisen sollen
01.05.2016
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) verschiebt aus gesundheitlichen Gründen seine für Montag geplante Reise in den Iran. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums informierte Gabriel am Sonntag in einem Telefonat seinen iranischen Kollegen Ali Tajebnia, dass er die Reise aufgrund einer "kurzfristigen Erkrankung" verschoben werden müsse. Einzelheiten zu Gabriels gesundheitlichen Problemen waren zunächst nicht bekannt. mehr »
Schweitzer: Deutsche Exporte legten zu Jahresbeginn kräftig zu
28.04.2016
Wenige Tage vor der Reise von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in den Iran hat der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Eric Schweitzer, Hürden bei der Finanzierung von Geschäften in dem Land beklagt. Bei den meisten europäischen Banken herrsche angesichts drohender Strafmaßnahmen in den USA "nach wie vor Zurückhaltung", sagte Schweitzer der Nachrichtenagentur AFP. Für die deutschen Unternehmen sei es deshalb weiterhin schwer, eine Finanzierung aufzutun. mehr »
Brief aus Paris, London, Washington und Berlin
30.03.2016
Nach den neuen iranischen Raketentests haben die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, sich mit dem Thema zu befassen. In einem Brief an den zuständigen spanischen UN-Botschafter Roman Oyarzun Marchesi werden die Raketentests als "provozierend und destabilisierend" bezeichnet. Nach Einschätzung der vier Länder verstoßen sie gegen die UN-Resolution 2231, mit der das Atomabkommen mit dem Iran gebilligt worden war. mehr »
US-Vizepräsident Biden kündigt Reaktion Washingtons an
09.03.2016
Trotz Warnungen der USA hat der Iran erneut zwei ballistische Raketen abgefeuert. Es habe sich um Langstreckengeschosse gehandelt, berichteten amtliche Medien am Mittwoch unter Berufung auf den stellvertretenden Kommandeur der Revolutionsgarden, General Hossein Salami. Sie hätten Ziele in rund 1400 Kilometern Entfernung getroffen und zerstört. Die Tests stießen international auf scharfe Kritik. mehr »
Sandschani soll Einnahmen aus Ölexporten unterschlagen haben
06.03.2016
Im Iran ist der Milliardär Babak Sandschani wegen Korruption zum Tode verurteilt worden. Der Unternehmer sei zusammen mit zwei Mitangeklagten wegen der Unterschlagung von Einnahmen aus Ölexporten der Straftat "Korruption auf Erden" schuldig befunden worden, teilte der Justizsprecher Gholamhossein Mohseni-Edschei am Sonntag mit. Sandschani soll bei informellen Ölverkäufen während der Sanktionszeit 2,5 Milliarden Euro in die eigene Tasche gesteckt haben. mehr »
Davutoglu begrüßt in Teheran Aufhebung der Sanktionen
05.03.2016
Teheran und Ankara wollen nach der Aufhebung der Handelssanktionen gegen den Iran den bilateralen Handel deutlich ausweiten. Der iranische Vize-Präsident Eshagh Dschahangiri sagte am Samstag nach einem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu in Teheran, sie hätten sich als Ziel gesetzt, das Handelsvolumen binnen zwei Jahren von derzeit 10 auf 30 Milliarden Dollar zu erhöhen. mehr »
Iranischer Präsident wirbt für Wirtschaft seines Landes
25.01.2016
Mit dem Abschluss milliardenschwerer Wirtschaftsverträge auf der ersten Station seiner Europareise in Italien hat Irans Präsident die Rückkehr seines Landes auf den Weltmarkt besiegelt. Der Iran gebe europäischen Investoren Zugang zur ganzen Region, warb Hassan Ruhani am Montagabend in Rom nach einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi. Dieser sagte, die geschlossenen Verträge seien "nur der Anfang auf einem langen Weg". mehr »
Irans Präsident will nach Handelsbeziehungen wiederbeleben
25.01.2016
Wenige Tage nach Aufhebung der wichtigsten Handels- und Finanzsanktionen gegen den Iran reist Staatschef Hassan Ruhani ab heute nach Italien und Frankreich. Ruhani, der in Begleitung einer großen Wirtschaftsdelegation kommt, will eine Wiederbelebung der einst regen Handelsbeziehungen mit beiden Ländern einleiten. mehr »
Ruhani will am Mittwoch Vertrag in Paris unterzeichnen
24.01.2016
Das Ende der Iran-Sanktionen beschert dem europäischen Flugzeugbauer Airbus einen Großauftrag: Teheran werde noch in dieser Woche 114 Maschinen von Airbus bestellen, kündigte der iranische Verkehrsminister Abbas Achundi am Sonntag an. Der Vertrag zwischen der Fluggesellschaft Iran Air und dem Airbus-Konzern werde am Mittwoch in Paris unterzeichnet, der letzten Station der ersten Europareise von Präsident Hassan Ruhani. mehr »
Reformer protestieren gegen Ausschluss ihrer Kandidaten
18.01.2016
Nach der Aufhebung der im Atomkonflikt verhängten Sanktionen kommt Irans Präsident Hassan Ruhani kommende Woche nach Europa. Ruhani werde vom 25. und 27. Januar zu Gesprächen nach Rom und Paris reisen, meldete das iranische Staatsfernsehen am Montag. Derweil protestierte das Reformlager im Iran gegen den Ausschluss fast all seiner Kandidaten für die Parlamentswahl Ende Februar. mehr »
Altkanzler bereitet Feld für Zeit nach Sanktionen
11.01.2016
Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) hat bei einem Gespräch mit dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif in Teheran für deutsche Firmen geworben, um Geschäfte für die Zeit nach den Sanktionen anzuschieben: Deutsche Unternehmen seien bereit, sich in allen Wirtschafts- und Industriezweigen zu engagieren, sagte Schröder einer iranischen Erklärung zufolge zu seinem Gastgeber. Sarif bekräftigte, Teheran trete "in eine neue Phase der Beziehungen zu Deutschland". mehr »
Auch französische Regierung bereitet Luftangriffe vor
07.09.2015
Der britische Premierminister David Cameron hat bekannt gegeben, dass die Luftwaffe seines Landes Ende August erstmals die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angriff. Vor dem Unterhaus in London sagte Cameron, bei dem Drohnenangriff in der Nähe von Raka am 21. August seien drei IS-Kämpfer getötet worden, zwei davon Briten. Auch die französische Regierung bereitet mögliche Luftangriffe gegen den IS in Syrien vor. Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) lehnte derweil ein militärisches Engagement Deutschlands in Syrien ab. mehr »
Vier Jahre nach Stürmung durch Demonstranten
23.08.2015
Nach fast vier Jahren ist die britische Botschaft in Teheran wieder eröffnet worden. "Durch diese Botschaft werden wir den britischen Handel und Investitionen unterstützen, sobald die Sanktionen aufgehoben sind", sagte Großbritanniens Außenminister Philip Hammond bei einer kurzen Zeremonie im Garten der diplomatischen Vertretung im Zentrum Teherans. Er sprach sich dafür aus, auch über Fragen der regionalen Sicherheit zu sprechen. mehr »
Unternehmen Airbus und Boeing sollen zum Zug kommen
02.08.2015
Nach der Einigung im Atomstreit will der Iran hunderte neue Linienflugzeuge kaufen. Das Land brauche "jedes Jahr 80 bis 90 Maschinen für unsere Flotte", sagte der Vizechef der zivilen Luftfahrtbehörde, Mohammed Chodakarami, laut Presseberichten. Das Ziel seien "300 neue und funktionstüchtige Flugzeuge". Derzeit verfügt der Iran über rund 140 Linienflugzeuge, die im Durchschnitt etwa 20 Jahre alt sind. mehr »
Durchschnittspreis um mehr als 20 Prozent gesunken
23.07.2015
Heizöl ist nach Angaben des Vergleichsportals Check24 innerhalb eines Jahres deutlich billiger geworden. Der Preis sei durchschnittlich um mehr als 20 Prozent gefallen, teilte Check24 mit. Kosteten 2000 Liter Heizöl im Juni 2014 noch 1610 Euro, seien es dieses Jahr im Juni nur noch 1280 Euro gewesen. Im Januar sei gar der bisherige Jahrestiefstand von 1118 Euro erreicht worden. Auch wenn der Heizölpreis seither wieder gestiegen sei, befinde er sich "immer noch auf einem niedrigen Niveau", erklärte Check24. mehr »
Minister wird von Wirtschaftsdelegation begleitet
19.07.2015
Wenige Tage nach der Einigung im Atomstreit ist Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in den Iran gereist. Gabriel will in Teheran den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani und mehrere Minister treffen. Deutsche Unternehmen hoffen nach der geplanten Aufhebung der Sanktionen auf gute Geschäfte mit dem Iran. Das geistliche Oberhaupt der Iraner, Ayatollah Ali Chamenei, wetterte trotz der historischen Einigung weiter gegen die USA. mehr »
Iran will weiter Verbündete in der Region unterstützen
18.07.2015
Das geistliche Oberhaupt der Iraner, Ayatollah Ali Chamenei, will offenbar trotz der Einigung im Atomstreit an seinem feindlichen Kurs gegen die USA festhalten. Das Abkommen werde an der Politik gegenüber den "arroganten" Vereinigten Staaten "nichts ändern", sagte Chamenei in einer Rede zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. Die Iraner würden dagegen weiterhin ihre "Freunde in der Region" unterstützen. Konkret nannte Chamenei die syrische und die irakische Regierung sowie die "unterdrückten Völker" im Jemen, in Bahrain und in den Palästinensergebieten. mehr »
USA bringen Resolutionsentwurf in UN-Sicherheitsrat ein
15.07.2015
Angesichts der Kritik aus Israel und im eigenen Land hat US-Präsident Barack Obama eindringlich für das Atomabkommen mit dem Iran geworben. Das Abkommen liege im Sicherheitsinteresse der USA und der Welt, sagte Obama bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Es sei das "beste Abkommen" um sicherzustellen, dass der Iran keine Atomwaffen entwickele. Ohne das Abkommen würde das Risiko von Krieg und atomarem Wettrüsten im Nahen Osten weiter ansteigen. mehr »
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