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Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen erhält Friedensnobelpreis
10.12.2017
Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican) hat am Sonntag den Friedensnobelpreis verliehen bekommen. Ican-Direktorin Beatrice Fihn nahm die Auszeichnung bei der feierlichen Zeremonie im Rathaus von Oslo gemeinsam mit einer Überlebenden des US-Atombombenabwurfs auf Hiroshima, der 85-jährigen Japanerin Setsuko Thurlow, entgegen. In der schwedischen Hauptstadt Stockholm wurden unterdessen die anderen Nobelpreise verliehen. mehr »
Ican kritisiert Berlins ablehnende Haltung zu UN-Vertrag als "Schande"
10.12.2017
Kurz vor der Entgegennahme des Friedensnobelpreises hat die Anti-Atomwaffen-Gruppierung Ican die Bundesregierung zur Ächtung aller Atomwaffen aufgerufen. Es sei eine "Schande", dass Deutschland den UN-Vertrag zum weltweiten Verbot atomarer Waffen boykottiere, kritisierte Sascha Hach aus dem Vorstand von Ican Deutschland in einer Erklärung vom Sonntag. Er warf Deutschland vor, sich an eine "fatale Nuklearallianz mit den USA" zu klammern. mehr »
Nobelpreise werden verliehen - Friedenspreis für Kampf gegen Atomwaffen
10.12.2017
In Norwegen und Schweden werden am Sonntag die diesjährigen Nobelpreise verliehen. Den Friedensnobelpreis erhält in Oslo die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican), die für ihren Einsatz für eine atomwaffenfreie Welt geehrt wird. In Stockholm wiederum werden die Nobelpreise für Literatur, Medizin, Chemie, Physik und Wirtschaft verliehen. mehr »
Rede von Staatschef Moon in Parlament
01.11.2017
Trotz der Drohungen Pjöngjangs hat Südkorea eine Entwicklung eigener Atomwaffen ausgeschlossen. Staatschef Moon Jae In sagte am Mittwoch bei einer Rede im Parlament in Seoul, die Bemühungen Nordkoreas, eine Atommacht zu werden, dürften nicht "akzeptiert oder toleriert" werden. Er bekräftigte aber: "Wir werden nicht unsere eigenen Nuklearwaffen entwickeln." mehr »
Mattis bekräftigt zugleich Willen zu diplomatischer Lösung
28.10.2017
US-Verteidigungsminister Jim Mattis hat Nordkorea davor gewarnt, einen Angriff mit Atomwaffen zu starten. "Täuscht Euch nicht - jeder Angriff auf die Vereinigten Staaten oder unsere Verbündeten wird niedergeschlagen werden", sagte Mattis am Samstag in Seoul. Jeder Einsatz nuklearer Waffen werde eine "massive militärische Antwort, wirksam und überwältigend," nach sich ziehen. mehr »
Präsident dementiert Bericht über seine Position zu Atomwaffen
11.10.2017
US-Präsident Donald Trump hat seine Angriffe auf kritisch über ihn berichtende Medien nochmals verschärft. Er brachte am Mittwoch einen möglichen Entzug der Senderechte für bestimmte US-Sender wegen der angeblichen Verbreitung von "Falschnachrichten" ins Spiel. Ausgelöst wurden seine neuen Attacken durch einen Bericht des Senders NBC News, wonach Trump eine drastische Aufstockung des US-Atomwaffenarsenals verlangt haben soll. Der Präsident dementierte dies energisch. mehr »
Nobelpreiskomitee verweist auf aktuelle Konflikte um Nordkorea und den Iran
06.10.2017
Vor dem Hintergrund der Sorge um die Atomprogramme Nordkoreas und des Iran erhält die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican) den Friedensnobelpreis. Die Organisation werde für ihren Kampf für eine atomwaffenfreie Welt gewürdigt, teilte das Nobelpreis-Komitee am Freitag in Oslo mit. Während UN-Generalsekretär Antonio Guterres die Entscheidung begrüßte, reagierte die NATO kühl. Die Bundesregierung betonte die "Notwendigkeit einer nuklearen Abschreckung", Russland verwies auf die Notwendigkeit eines "atomaren Gleichgewichts". mehr »
Auch Stationierung taktischer Atomwaffen in Südkorea im Gespräch
18.09.2017
Im Atomstreit mit Nordkorea hat US-Verteidigungsminister Jim Mattis betont, dass sein Land über "mehrere militärische Optionen" verfüge. "Es gibt viele militärische Optionen in Abstimmung mit unseren Verbündeten, die wir ergreifen werden, um unsere Verbündeten und unsere eigenen Interessen zu verteidigen", sagte Mattis am Montag (Ortszeit) vor Journalisten in Washington. Details wollte der Pentagon-Chef nicht nennen. mehr »
USA schließen Einsatz von Atomwaffen im Kriegsfall nicht aus
04.09.2017
Nach dem nordkoreanischen Atomwaffentest wappnet sich die internationale Gemeinschaft mit Kriegsmanövern und verbalen Warnungen für eine weitere Eskalation des Konflikts. Südkorea feuerte am Montag mehrere Raketen zu Testzwecken ab, um einen Angriff auf den Norden zu simulieren. Die USA betonten ausdrücklich, dass der Einsatz eigener Atomwaffen gegen Nordkorea eine realistische Option für den Ernstfall sei. Die Regierung in Pjöngjang stand vollkommen isoliert da. mehr »
Seoul ist laut Vertrag atomare Aufrüstung untersagt
11.08.2017
Angesichts der wachsenden Spannungen im Konflikt zwischen den USA und Nordkorea werden in den Medien Südkoreas Rufe nach einer Aufrüstung des Landes mit eigenen Atomwaffen laut. "Jetzt ist es an der Zeit, die Frage der atomaren Bewaffnung zu überprüfen", hieß es am Freitag in einem Leitartikel des "Korea Herald". mehr »
Atommächte und die meisten Nato-Mitglieder boykottierten Verhandlungen
07.07.2017
Mit einem Abkommen zur Ächtung von Atomwaffen haben mehr als 120 UN-Staaten Druck auf die beim G20-Gipfel versammelten Nuklearmächte gemacht. Für den Vertrag stimmten am Freitag in New York 122 Länder. Boykottiert wurden die Verhandlungen von den neun bekannten Atommächten, darunter die UN-Vetomächte USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich. Auch Deutschland und die meisten anderen Nato-Staaten beteiligten sich nicht. Atomkraftgegner nannten den Vertrag "historisch". mehr »
Nordkorea verfügt über genug Plutonium für zehn Atomwaffen
11.01.2017
Nordkorea hat sein Atomwaffenarsenal nach Einschätzung Südkoreas weiter ausgebaut. Das Land verfüge inzwischen über 50 Kilogramm waffenfähigen Plutoniums, das genüge für zehn Atombomben, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium am Mittwoch in Seoul mit. Das seien zehn Kilo mehr als vor acht Jahren. Das zusätzliche waffenfähige Plutonium stamme aus dem einst stillgelegten Atomkomplex des Landes in Yongbyan, heißt es in dem Bericht. mehr »
Geheimdienstkoordinator Clapper: Nordkorea wird seine Atomwaffen nicht aufgeben
26.10.2016
Der Chefkoordinator der US-Geheimdienste hat die diplomatischen Bemühungen zur nuklearen Entwaffnung der koreanischen Halbinsel für weitgehend aussichtslos erklärt. "Die Vorstellung, dass man die Nordkoreaner zu einer Entnuklearisierung bewegen kann, ist wohl hoffnungslos", sagte Geheimdienstdirektor James Clapper am Dienstag (Ortszeit) in einer Rede vor einer Denkfabrik in Washington. "Das werden sie nicht tun", sagte er. Für die nordkoreanische Führung seien die Atomwaffen ein "Faustpfand fürs Überleben". mehr »
US-Präsident zu bewegendem Besuch im japanischen Hiroshima
27.05.2016
Bei einem bewegenden Besuch in Hiroshima hat US-Präsident Barack Obama die Opfer der Atombombenabwürfe über Japan gewürdigt und sein Engagement für eine Welt ohne Nuklearwaffen bekräftigt. Als erster US-Präsident überhaupt besuchte Obama am Freitag die japanische Stadt und legte ebenso wie Japans Regierungschef Shinzo Abe einen Kranz an der Gedenkstätte nieder. Danach erneuerte er seinen Appell für eine Welt ohne Atomwaffen. mehr »
US-Präsident bekräftigt sein Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen
27.05.2016
US-Präsident Barack Obama hat die Opfer des weltweit ersten Atombombenangriffs gewürdigt und im japanischen Hiroshima einen Kranz niedergelegt. "Vor 71 Jahren fiel der Tod vom Himmel und die Welt veränderte sich", sagte Obama am Freitag in der Gedenkstätte für die Opfer von Hiroshima an der Seite des japanischen Regierungschefs Shinzo Abe. mehr »
Machthaber bezeichnet Nordkorea als "verantwortungsvollen Atomwaffenstaat"
08.05.2016
Auf dem Parteitag der nordkoreanischen Kommunisten hat Machthaber Kim Jong Un den nuklearen Ambitionen seines Landes Grenzen gesetzt. Nordkorea werde seine Atomwaffen nur dann einsetzen, wenn seine Souveränität von anderen atomar bewaffneten Staaten bedroht werde, sagte Kim laut Staatsmedien am Sonntag auf dem Parteikongress in Pjöngjang. mehr »
G7-Außenminister fordern Welt ohne Atomwaffen
11.04.2016
Als erster Außenminister der USA hat John Kerry am Montag das Mahnmal zum Atombombenabwurf in Hiroshima besucht und sich "tief bewegt" gezeigt. Er hoffe, dass eines Tages auch der Präsident der Vereinigten Staaten unter den Besuchern in der japanischen Stadt sein werde, sagte Kerry. Der US-Außenminister und seine Kollegen der G7-Gruppe forderten anschließend in einer "Hiroshima-Erklärung" eine "Welt ohne Atomwaffen". mehr »
Bundesweite Aktionen von Friedensaktivisten
25.03.2016
Friedensaktivisten haben auch in diesem Jahr an verschiedenen Orten Deutschlands mit den traditionellen Ostermärschen begonnen. Unter der Losung "Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg" demonstrierten sie für Abrüstung und Entmilitarisierung und warnten vor einer Neuauflage des Kalten Krieges. Neben den Märschen gab es auch Mahnwachen, Kundgebungen und Friedensgottesdienste. mehr »
Säbelrasseln nach drastischer Verschärfung der Sanktionen durch UN-Sicherheitsrat
04.03.2016
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat die sofortige Einsatzbereitschaft der Atomwaffen seines Landes angeordnet - auch für einen Präventivschlag. Die Atomsprengköpfe müssten "in Bereitschaft" sein, "so dass sie jederzeit abgeschossen werden" könnten, sagte Kim am Freitag nach Angaben der amtlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA. Solch ein Säbelrasseln war nach der drastischen Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea durch den UN-Sicherheitsrat erwartet worden. mehr »
Nato-Generalsekretär warnt vor Sinken von Einsatzschwelle
14.02.2016
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich besorgt über den Umgang Russlands mit Atomwaffen gezeigt. Präsident Wladimir Putin habe deren Einsatz "jedenfalls angedroht", sagte Stoltenberg der "Bild"-Zeitung vom Montag. "Und die russischen Truppen üben demonstrativ damit", fügte er hinzu. mehr »
Generalsekretär: Atomare Bedrohung beunruhigend
27.05.2015
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Russlands provokante Äußerungen zu seinen Atomwaffen sowie die Ausweitung der Flüge seiner atomwaffenfähigen Bomber scharf kritisiert. "Russlands jüngster Gebrauch nuklearer Rhetorik, Übungen und Operationen sind zutiefst beunruhigend", sagte Stoltenberg in einer Rede vor dem Politikinstitut CSIS in Washington. Die Äußerung von Präsident Wladimir Putin, wonach er während der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim im Frühjahr 2014 erwog, die Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft zu versetzen, sei nur ein Beispiel. mehr »
Proteste gegen Krieg, Bundeswehreinsätze und Atomwaffen
04.04.2015
Im ganzen Bundesgebiet haben sich nach Veranstalterangaben einige tausend Menschen an den traditionellen Ostermärschen der Friedensbewegung beteiligt. Größere Aktionen gab es besonders in Nordrhein-Westfalen, wo in Duisburg der dreitägige Rhein-Ruhr-Ostermarsch begann. Auch aus Stuttgart, Bremen und Kiel wurden Aktionen mit jeweils mehreren hundert Teilnehmern gemeldet. Die Veranstalter wiesen darauf hin, trotz vielfach schlechten Wetters seien die Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vorjahr ungefähr konstant geblieben. mehr »
Netanjahu: Atomraketen könnten auf Deutschland zielen
19.11.2013
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat davor gewarnt, dass iranische Atomwaffen auch Deutschland bedrohen könnten. "Iran baut Interkontinentalraketen, die nicht Israel, sondern Europa und die USA treffen sollen", sagte Netanjahu. "Sie wollen diese Raketen nicht mit Sprengstoff füllen, sondern mit Atomsprengköpfen bestücken. Und wenn man ihnen die Fähigkeit dazu nicht wegnimmt, werden Sie eines Tages aufwachen, und iranische Atomraketen werden auf deutsche Städte gerichtet sein", fügte Netanjahu hinzu. Diese Sorge habe er auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mitgeteilt. mehr »
"Spiegel" beruft sich auf US-Nuklearbehörde
03.11.2013
Die USA planen möglicherweise eine Modernisierung ihrer in Deutschland gelagerten Atomwaffen. Diese freifallenden Atomwaffen des Typs B61 könnten zu präzisen Lenkwaffen umgerüstet werden, berichtete der "Spiegel". Das Magazin beruft sich auf einen Bericht, den die Nukleare Sicherheitsbehörde der USA an den Kongress in Washington gesandt habe. mehr »
SPD will Aufklärung zu Ausstattung mit Atomwaffen
04.06.2012
Die Bundesregierung hat die umstrittene Lieferung von U-Booten an Israel verteidigt. "Die Bundesregierung steht mit der Lieferung von U-Booten an Israel in der Kontinuität ihrer Vorgängerregierungen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert "Spiegel Online". "Die Lieferung erfolgt ohne Bewaffnung; an Spekulationen über die spätere Bewaffnung beteiligt sich die Bundesregierung nicht." Zuvor hatte der "Spiegel" berichtet, dass die israelische Regierung in Deutschland produzierte und zu großen Teilen von der Bundesregierung finanzierte Unterseeboote mit Atomwaffen ausstatte. mehr »
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